Was für ein Motorrad fährt ein Forumbaseler?

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Kigalla schrieb:
Ja kauf erst mal was billiges, der erste Sturz wird kommen...

Naja, der Sturz muss nicht kommen, habe mich auf der Straße noch nie hingelegt seit ich nen Motorrad habe. Offroad ist das wohl was anderes ;)

Aber klar ist nem Anfäner auch eher was günstigeres und zu über motorisiertes zu raten :)
 
der erste sturz kann auch der letzte sein.....

hab scho paar stürze mit 50ccm³ hinter mir alles zwar nur mit blauen flecken und kratzern aber es hat gereicht
 
Mann kann sich auch mit ner 125er umbringen, fahr mal mit 90 km/h gegen die Wand !
Wichtig ist erste Motorrad sollte günstig und leicht sein.
Deswegen Rate ich zur 600er Bandit da man von dieser auch sehr viele gebrauchte teile bekommt, fährt ja rum wie Sand am Meer. Bei ner 500er wird das schwerer und teurer.
 
bin mit 80 gegen die wand gefahren...aufgestanden, aufs moped gesetzt und ins krankenhaus gefahren...hüfte geprellt, rückgrat geprellt, 2 wirbel angebrochen, gehirnerschütterung...

zum glück stand ich damals so unter schock das ich den weg ins KH überstanden habe...sobald ich da drin in der unfall war bin ich weggetreten..

das is jetz 2 jahre her und ich kann immer noch nicht lang auf einer seite schlafen...das wird auch nimmer werden wahrscheinlich
 
e-Laurin schrieb:
Die Mehrzahl rät also zu einem Anfängermotorrad. Da muss ja dann was dran sein. Gut, dann mach' ich das einfach so. ;)

Ich hab für meine XJ600 beim Verkauf das gleiche bekommen wie ich beim Kauf bezahlt habe. Das einzige was ich gemacht habe war einmal bisschen Öl nachfüllen und den Satz verschlissener Reifen gegen neue tauschen ;)
 
Kann mir jemand mal ganz objektiv sagen, warum man mit was kleinem anfangen soll? Gibts dazu Studien? Ich finde man hat viel merh Respekt vor nem Mopped, wenn man weiß, daß da wirklich was geht. Und so verwendet man auch sein rechtes handgelenk. Außerdem kann man mit der aktuellen Maschine gleich auf ABS und den Krams setzen. Was imho die größte Sturzgefahr als Anfänger birgt, dass man Schreckbremst. Und wenn man sonst Angst hat, daß die Mopete zu viel Power hat, wählt man einfach n Mapping das leistungsreduziert ist, fertig. Dafür hat man dann gleich n gescheites Fahrwerk, Reifen mit Grip etc alles Dinge die "Anfängermoppeds" oftmals nicht haben.

Einfach n ADAC Training machen, da ist man Vollkasko, kann schauen, was die Mühle kann und gut. Alles andere halte ich für unnötig.
 
Kleine Mopeds sind in der Regel handlicher als größere. Was die Leistung angeht: Auch mit 60PS fährt man im Straßenverkehr abseits der Autobahnen den allermeisten Autos locker weg wenn man das möchte. Da braucht es keine 100 PS und mehr zu.
ABS halte ich für sehr sinnvoll, allerdings hat man auch keine großen Nachteile wenn man die Notbremsung ohne ABS hin und wieder auf einem Parkplatz mal übt. Verschiedene Moto-Mappings halte ich Spielerei um es vorsichtig auszudrücken:).
Die größte Sturzgefahr die ich als Anfänger hatte war Angst vor viel Schräglage. Das legt sich aber auch nur mit fahren, fahren und noch mehr fahren. Wenn ich mich auf den Straßen mal umschaue bin ich was das angeht nicht alleine (gewesen).

Der einzige wirklich objektive Punkt der in meinen Augen für was Hubraumschwächeres spricht ist der bei vergleichbarem Alter und Laufleistung der in aller Regel deutlich günstigere Anschaffungspreis.
Sicherlich kann man mit RSV Mille anfangen, ob das aber sinnig ist sei mal dahingestellt. Vergleichsweise biestiger Motor und ne Vorderradbremse bei der man meint vor einem hätte einer nen Brückenpfeiler abgestellt. Da macht ein Fahrzeug wo man deutlich weniger mit der Bedienung beschäftigt ist und sich mehr auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren kann mehr Sinn.
 
Naja, was nun schon mehrfach genannt wurde ist die erhöhte Gefahr eines Sturzes, weil einem Erfahrung fehlt. Ich bin nach fast 10 Jahren das erste mal "richtig" gestürzt, obwohl ich inzwischen auch dachte, das passiert mir nie. Glücklicherweise war es mir mit meiner alten Mühle dann mehr oder weniger egal. Wird ohnehin bald abgelöst. Hätte ich diese Erfahrung auf einer schmucken 600er gesammelt, hätte das mehr geschmerzt (wenn auch nicht unbedingt physisch).

Das mit dem ABS würde ich aber unterschreiben. Das hätte mir einige Male schlittern und eben diesen einen heftigeren Sturz erspart. Glaube ich zumindest. Die relativ abgenutzten Reifen hatten auf dem nassen Asphalt nicht mehr sonderlich viel Grip und dann kam noch die leicht schräg verlaufende, nasse Straßenbahnschiene dazu… da blockierte natürlich direkt das Vorderrad weil es ohne Grip keinen Vortrieb mehr gab, der gegen die Bremse gehalten hätte. Ich habe nicht mal soooo stark gebremst (die Möhre hat eh lausige Bremsen).

Eine andere Sache ist - mehr Leistung verleitet nach und nach dazu diese auch auszureizen. Wenn man aber noch nicht genug Erfahrung z.B. mit der "Dummheit der anderen" hat, dann schnipst man mal im ungünstigen Moment am Vordermann vorbei (die Kraft dazu hat man ja unterm Hintern) und ist überrascht, wenn vor ihm gerade jemand aus der Ausfahrt schießt, den man gar nicht gesehen hat. Solche Situationen hat man vielleicht mal im Vorbeiflug in der Fahrschule gesehen, aber da gab es so viel Input, dass der Lerneffekt einfach ein anderer ist. Wenn man aber noch ein paar Jährchen gelassener unterwegs ist, hat man mehr Zeit den Verkehr lesen zu lernen.

Mein kleiner Bruder macht auch gerade seinen Mopedschein und ist im Vergleich zu mir ein ziemlicher Chaot. Natürlich bremse ich ihn da erst einmal, statt ihn direkt auf eine Rakete zu setzen. Genau so rate ich dann eben Leuten, die ich überhaupt nicht kenne und nicht einschätzen kann, eher zu der konservativeren Lösung. Dass den einen oder anderen Bike-Enthusiasten wie UsAs hier schon 600er zu öde sind, das ist ja nicht das Maß für einen Einsteiger. Diese Erfahrungen sollte ruhig jeder selbst machen. Ist ja nicht so, dass man sich fürs Leben an die Einstiegsmaschine bindet. Ihr habt ja bestimmt auch schon einige Böcke hinter euch.
 
Ich bin wie gesagt selber auf der Bandit eingestiegen. Ich habe sie umgeworfen und weggeschmissen. Teile waren aber gut verfügbar, somit habe ich mich da nicht voll in die Kacke gesetzt. Jeder kann anfangen, womit er will. Ob es nachher immer sinnig ist, ist was anderes. Ich kann die Bandit einfach empfehlen, weil es solide Technik ist, die man selbst warten und günstig unterhalten kann. Weiterhin sind halt viele Gebrauchtteile auf dem Markt, was den Kollateralschaden in der Geldbörse etwas abfedert. Ich habe mir die Bandit im Laufe der Jahre vortrefflich auf meine Bedürfnisse umgestrickt gehabt. Da kann man einiges machen. Heute wird sie von meinem Vater artgerecht ums Eck bewegt.

Ich bin einfach ein Leistungsjunkie geworden, daher musste die Bandit weichen. Was sie aber wahrlich nicht zu einem schlechten Moped macht. Ich bin mit dem Ding damals einigen Literfahrern weggezogen, die die Leistung nur zum Geradeauslauf kannten. Wer willig ist zu drehen und nicht schaltfaul ist, kann da echt Spaß haben.
 
Necrol schrieb:
Kleine Mopeds sind in der Regel handlicher als größere.
Kann ich so so zu 100% nicht unterschreiben. 600er Bandit (va wenn es keine aktuelle ist) vs 1100 Monster, da macht die Bandit keinen Stich. Die Monster fährt sich wie ein Fahrrad. Ultra handlich soll ja die 800er Brutale sein, aber leider eine suizidale Motorabstimmung.

Necrol schrieb:
ABS halte ich für sehr sinnvoll, allerdings hat man auch keine großen Nachteile wenn man die Notbremsung ohne ABS hin und wieder auf einem Parkplatz mal übt.
Du schreibst das so leicht. Ich für meinen Teil habe sowas nur über Kilometer gelernt, klar ab und an mal üben, aber letztlich muß man die Situationen erlebt haben, sein Mopped kennen und auch ein klein bisschen Glück haben.

Necrol schrieb:
Verschiedene Moto-Mappings halte ich Spielerei um es vorsichtig auszudrücken:).
Ich keineswegs. Was gibt es bitte geschickteres? Regen-Mapping mit ~80PS um sich an die Maschine zu gewöhnen, wenn man sich n paar Kilometer aneinander gewöhnt hat oder mal auf die Autobahn geht *klickklick* und >150PS.

Necrol schrieb:
Die größte Sturzgefahr die ich als Anfänger hatte war Angst vor viel Schräglage. Das legt sich aber auch nur mit fahren, fahren und noch mehr fahren. Wenn ich mich auf den Straßen mal umschaue bin ich was das angeht nicht alleine (gewesen).
Ok, aber wodurch entsteht diese Unsicherheit? Weil man natürlich keine Erfahrung hat, aber auch weil man kein Feedback bekommt. Ne Einstieger-Japanesin hat kein gutes Fahrwerk. Nun sind die Federelemente auch noch zig Jahre nie gewartet worden. dazu haste irgendwelche 3 Jahre alte Gammelreifen drauf. Ganz ehrlich, damit hätte ich auch Angst vor Schräglage. Nur wer lässt bei nem Mopped für 2T€uros Gabel und Dämpfer überholen und klebt neue Reifen drauf für 500€?

Necrol schrieb:
Sicherlich kann man mit RSV Mille anfangen, ob das aber sinnig ist sei mal dahingestellt. Vergleichsweise biestiger Motor
Bist du die Mille schon mal gefahren? Ok unterhalb von 3000U/min rupft die Olle, aber ist halt n V2, das ist ja nun Konzept bedingt. Aber darüber ist das Ding butterweich. Feinste Gasannahme und Dosierung. Bremsmoment des Motors, gut, aber wer das vom Auto gewohnt ist und nicht grade 2T gewohnt ist, kommt damit schnell klar.

Necrol schrieb:
und ne Vorderradbremse bei der man meint vor einem hätte einer nen Brückenpfeiler abgestellt.
Ja wenn man möchte. Ansonsten ist die Bremse perfekt dosierbar, klarer Druckpunkt, bissig. Sehe das eher als Vorteil. Und in Kombi mit nem ABS (was meine nun noch nicht hat) auch anfängersicher.

Tumbleweed schrieb:
Eine andere Sache ist - mehr Leistung verleitet nach und nach dazu diese auch auszureizen.
Und fehlende Leistung verleitet durchaus auch zu mehr Waghalsigkeit. Das habe ich nicht seltener erlebt als Fahrer, die ihre 150PS mal so richtig springen lassen wollen

Tumbleweed schrieb:
Wenn man aber noch ein paar Jährchen gelassener unterwegs ist, hat man mehr Zeit den Verkehr lesen zu lernen.
das ist aber allgemeingültig und unabhängig vom Untersatz. Gilt ja letztlich auch fürs Auto. Und dahingehend ist es sicher auch nicht schlecht, wenn man n paar Monate Verkehrserfahrung hat, bevor man aufs Mopped hüpft.

Tumbleweed schrieb:
Mein kleiner Bruder macht auch gerade seinen Mopedschein und ist im Vergleich zu mir ein ziemlicher Chaot. Natürlich bremse ich ihn da erst einmal, statt ihn direkt auf eine Rakete zu setzen.
Aber so pauschal kann man das auch nicht sagen. Zu Schulzeiten wurde mein Autofahrstil als Mischung aus Amoklauf und Suizid beschrieben und ich gebe zu, manche Dinge waren nicht mehr grenzwertig xxx km/h in 30 Zone etc (im nachhinein kann ich sicher nicht davon sprechen, daß ich da alles unter Kontrolle hatte). Aber als ich MEIN Mopped bestiegen habe, alles anders, ich wurde Lamm. Weil ich a) Angst um das Mopped hatte (immerhin war das mehr als ein Jahresazubigehalt) und b) weil ich mein Leben liebe und zwar ganz gewaltig!

PS: Auch ich bin schon gestürzt. Und zwar nach 800km. Zum Glück war quasi nichts kaputt (nur Blinker + Schalthebel). Passiert weil manuelle Standgasanhebung drin, Kurve, Kanaldeckel (naß), plötzlich schiesst das Mopped los, VR weg. Hätte mir aber genauso gut nach 5 Jahren passieren können. Mit nem modernen Einspritzer hat man das ja aber eh nicht mehr.
Sonst habe ich schon vieles erlebt (genommene Vorfahrt, plötzliches Ausscheren auf der AB, bekloppte Fußgänger, Highsider, Chattering, kP) und es ist nie etwas passiert. Und ich glaube, es mag naiv und unsinnig klingen, aber die Mille ist mein Motorrad. Ich hab sie gesehen und wusste, die wird es. Und ich hab es keinen Tag bereut!
 
Ein_Nutzer schrieb:
Kann ich so so zu 100% nicht unterschreiben. 600er Bandit (va wenn es keine aktuelle ist) vs 1100 Monster, da macht die Bandit keinen Stich. Die Monster fährt sich wie ein Fahrrad. Ultra handlich soll ja die 800er Brutale sein, aber leider eine suizidale Motorabstimmung.

Gabel machen, Feder machen und schon kannste mit der Bandit sehr agil ums Eck. Aber eine ausgelutschte Gabel ist meistens erst mal ausreichend, wenn sie ersetzt wird. Bevor das Serienbein der 6er (gerade ab der POP) bei einem Fahranfänger limitiert, dauert es etwas. Ich weiß, wovon ich spreche, was das Fahrwerk angeht. Und vernünftige Reifen sind auf jedem Moped Pflicht. Wer an so etwas spart, braucht erst gar nicht anfangen. Das Hobby Moped fahren ist eben kein billiges. Ich merke sofort, wenn der Reifen nicht zu meinem Fahrstil passt. Habe mir mal einen Pilot Road 1 andrehen lassen, von meinem Reifendealer. Der war so kacke, den habe ich nach knapp 3k runter geschmissen. Ich muss vertrauen in einen Reifen haben können. Ich hatte auf der Bandit immer dne Pipo, Sätzeweise. Immner bis an die Kante runter, sagenhaft gut au dem Bock. Auf meiner Buell hatte ich Pirelli. Nichts für Kälte und Nässe. Aber bei heißem Asphalt und gutem Wetter ein Grip bis kurz vor den Sargnagel. Traumhaft. Da muss man sich halt einfach mal belesen und schauen, was zu dem eigenen Fahrstil passt. Ich würde heute jedem Fahranfänger den Pirelli Angel ST oder Metzeler Z8 ans Herz legen. Guter Fusion aus Laufleistung und Grip (den ein Fahranfänger eh nicht abverlangen wird). Den Z8 werd eich als nächstes bei mir wohl auch mal raufwerfen, wenn der Dunlop tot ist.
 
Auf jeden Fall habt ihr es mit den letzten Seiten hier tatsächlich geschafft, meine Träumereien von der CBR500R hin zur Kawa ER-6f zu bewegen. :p Die Überzeugungsarbeit gegenüber der Familie wird damit zwar immer härter, aber schauen wir mal was da so geht. Im Endeffekt ist man ja selbst Zahlemeister. Aber ich fürchte das Ding würde mich dann doch mal aus der Stadt raus treiben, sonst wäre es schade darum. :evillol:

Habe jedenfalls nur Gutes von dem Teil gelesen und sie sieht schön athletisch aus. Die GSX650F wäre ja so das Gegenstück bei den Suzis, aber die finde ich irgendwie (zumindest auf Bildern) zu klobig.

Aber der Winter scheint noch so lang…
 
Ich habe hoffentlich bald meinen Motorradlappen und werde mir als Einsteigermotorrad eine Honda nc700x holen.
Das Coole ist, dass man bei Honda für ein neues Bike aktuell nur die Hälfte zahlt und die andere Hälfte dann erst 24Monate später aufbringen muss :)
 
Eine andere Sache ist - mehr Leistung verleitet nach und nach dazu diese auch auszureizen.

Sehe ich nicht so. Ich bewege zweirädrig 175PS und das verleitet mich eher zur Gelassenheit, in dem Wissen, dass ich den kleinen 600ern nichts beweisen muss. Im Gegenteil, entsprechend motorisiert gönnt man den Kleinen den schönen Tag, überholt zu haben ;)
 
Also es kommt immer drauf an. Ich habe die Leistung meiner Mopeds immer abgefordert. Wenn man zügig unterwegs ist, kann man nie genug Leistung haben. An Leistung gewöhnt man sich ja bekanntlich eh schnell. Ich bin trotzdem Verfechter der gängigen Fahranfängermaschinen.
 
Klar, kommt drauf an was man eben fährt ;) Mit 80 PS ist halt nicht viel mit Leistung abfordern. Bzw. im Vergleich zum Auto kommt natürlich schön was - allerdings finde ich zumindest, dass viel Leistung (& Hubraum) immer auch mit Gelassenheit einhergeht - man muss einfach niemandem was beweisen.
 
Ich habe regelmäßig die Buell vergewaltigt, trotz der amtlichen Power. Bin halt nicht so der Bummler ;)
 
Tumbleweed schrieb:
.....meine Träumereien von der CBR500R hin zur Kawa ER-6f zu bewegen. :p D....... Die GSX650F wäre ja so das Gegenstück bei den Suzis, aber die finde ich irgendwie (zumindest auf Bildern) zu klobig.
Wenn du schon sowiet bist, mach auf jeden Fall Probefahrten und schau dir auch unbedingt mal die Streety von Triumph an. Ein Freund von mir fährt die Daytona und der Motor ist einfach ne Wucht (also in der Klasse)

estre schrieb:
Das Coole ist, dass man bei Honda für ein neues Bike aktuell nur die Hälfte zahlt und die andere Hälfte dann erst 24Monate später aufbringen muss :)
Ob das wirklich sooo prall ist einen Luxusartikel, der auch noch sehr mit Emotionen verbunden ist, auf Pump zu kaufen, sollte man sich echt gut überlegen. Da würde ich eher zu ner gebrauchten tendieren.

UsAs schrieb:
......Und vernünftige Reifen sind auf jedem Moped Pflicht. Wer an so etwas spart, braucht erst gar nicht anfangen. Das Hobby Moped fahren ist eben kein billiges. ......Ich hatte auf der Bandit immer dne Pipo, Sätzeweise.
Jo aber wie gesagt, wenn du ne Maschine für 2000€ kaufst, ist die Frage, ob du da ma schnell 500€ in Fahrwerk und Reifen investierst.
Und der Pipo ist ne absolute Wucht!! Für mich DER Reifen schlechthin (auch wenn es mittlerweile vielleicht bessere gibt). Das war wirklich was ganz großes von Michelin.

DarkCava schrieb:
Klar, kommt drauf an was man eben fährt ;) Mit 80 PS ist halt nicht viel mit Leistung abfordern. Bzw. im Vergleich zum Auto kommt natürlich schön was - allerdings finde ich zumindest, dass viel Leistung (& Hubraum) immer auch mit Gelassenheit einhergeht - man muss einfach niemandem was beweisen.
Naja das geile ist doch auch, dass du aus jeder Lebenslage ausreichend Power hast. Und ich persönlich finde es serh angenehm mit 4500Umin durch die Lande zu cruisen und mir das Gebrabbel des Twins anzuhören und wenn ich kurz was brauche, dann genügt ein kurzer Dreh.
Empfand mit dem A1 schon die 2T extrem zum Rasen verleitend. Die gieren einfach nach Drehzahl und dem kommt man nach und eh man sichs versieht, fährt man schon wieder zu schnell. Ähnlich verhält es sich für mich mit den 600ern.
 
@Ein_nutzer.
Ja, ich hatte mal nen Wochenende eine Mille leihweise hier, auch eine Tuono. Die Bremsen bei beiden ist geil, keine Frage, aber im Vergleich zu den Bremsen die man aus den Fahrschulmaschinen kennt ist das eben wie der besagte Brückenpfeiler. Den Motor muss man mögen, mir persönlich war er gerade bei niedrigen Drehzahlen zu ruppig. Einsteigerfreundlich würde ich beide nur bedingt bezeichnen.

Egal ob ABS oder kein ABS oder ob das Fahrwerk im Vergleich zu dem was heute machbar ist grottig ist oder nicht. Erfahrung muss letzten Endes jeder selber sammeln und das kommt, wie ich glaube ich auch schon geschrieben habe, nur vom km-fressen. Gesünder ist es immer wenn man sich an das machbare von unten ran tastet und das ganze halt auch im Rahmen dessen was die eigene Maschine hergibt und, noch viel wichtiger, was man selber als Fahrer kann.
Bei Reifen sehe ich ja auch wenn ich nen preiswertes gebrauchtes Moped kaufe sehr schnell wie alt die sind, bei dem Fahrwerk ist das natürlich nur bedingt möglich. Kaufe ich das ganze aber beim Händler stehen die Chancen aber ganz gut das ich nicht völligen Schrott kaufe.

Mich hat bei der 600er nicht mal das georgel gestört, viel mehr die Tatsache das die Karre bei 4000 bis knapp 6000 am vibrieren wie doof war.
Mit der Triple hat sich das natürlich erledigt, die hustet nur mal kurz wenn man unter 2000 Leistung abruft, danach geht es dann sehr geschmeidig durchs Drehzahlband.
 
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