Wehrdienst/Zivildienst Pflicht zurück?

DerOlf schrieb:
Ich habe keine guten Erinnerungen an diese Fahrten ... eigentlich ist nur der beißende Geruch nach Schweiß, Alkohol und Erbrochenem im Gedächtnis geblieben.
Olf, eigentlich liest man von dir idR sozialkritische und gute Beiträge.... subjektiv? 😉

Aber nein, zu 100%: Wenn du Ende der 90er die Kaserne/Standort zur Heimat verlassen hast, musste selbst der Schuhputz Tiptop sein, weil auch Vorgesetzte mit und ohne Uniform unterwegs waren- aber auch Feldjäger. Irgendwie über die Stränge schlagen war wenn überhaupt die absolute Ausnahme.
Weil, DEN Ärger kannst du dir nicht vorstellen.
 
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Rote Rose schrieb:
An welcher Stelle wurde sich nun an der nachfolgenden Generation bereichert?
Babyboomer (geboren 1946–1964) sind die aktuell vermögendste Generation und besitzen schätzungsweise über die Hälfte des gesamten Vermögens. Millennials (1981–1996) hinken beim Vermögensaufbau in ihren 20ern und 30ern währungsbereinigt um etwa \(86\) % hinterher.
https://share.google/aimode/Aq19pW7LWsynJdGuJ

Ja, nach den boomern kommen genX, ändert aber nix daran, dass sie 50% aller Vermögen besitzen.

Und nur, weil die mal 18 Monate in der Kaserne gesessen haben, haben sie nicht die Welt gerettet.
 
Alphanerd schrieb:
Und nur, weil die mal 18 Monate in der Kaserne gesessen haben, haben sie nicht die Welt gerettet.
Natürlich nicht, aber die Abschaffung dieser 18 Monate ist nur ein Symptom mehrerer größeren gesellschaftlichen Entwicklungen, die ich stark kritisiere und die letztendlich zur aktuellen wirtschaftlichen und außenpolitischen Bredouille Deutschlands geführt hat.

Darunter der Verzicht auf die Wehrpflicht
 
Und wieder stellst du irgendwelche behauptungen auf. Stell doch, ein einziges Mal dar, inwiefern die wirtschaftliche und aussenpolitische Situation in DE mit dem Verzicht der Wehrpflicht zusammenhängt und sich bedingt. Und was genau ist deine Kritik?

Nur ein einziges Mal würde ich wirklich mal eine vollständige Argumentation von dir hören statt simpelster, zusammenhangloser Behauptungen.

Oder du mal konkret auf etwas eingehst, was dir erwidert wird. Aber wird schon nen Grund haben warum du komplett zu dem Thema schweigst, wann du deinen GWD absolviert hast….
 
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@Rote Rose welche außerpolitische Bredouille?

Ein Teil der wirtschaftlichen Probleme liegt übrigens an dem oben diskutierten Thema. Wenn sich Geld in einer Generation konzentriert, dann ist weniger Geld im Umlauf. Studien haben gezeigt, dass ab einem gewissen Level nicht mehr konsumiert wird als darunter.

Und wenn sich junge Menschen kein Eigentum mehr leisten können etcpp.

Ist übrigens kein rein deutsches Problem, sondern in allen Ländern auf unserem Wohlstandslevel so, tlw noch viel schlimmer.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
wann du deinen GWD absolviert hast….
Ich habe übrigens meinen Ersatzdienst geleistet. 1999.
 
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Alphanerd schrieb:
Nun ja. Es ist die Generation, die am meisten profitiert hat, heute in wirtschaftlicher und politischer Führung steht und nichts abgeben möchte und nur nach den eigenen Interessen wählt.
Kann man sicherlich so sehen, auch wenn es wenig hilfreich ist. Diese Generation ist halt in einer Phase aufgewachsen, in der die Möglichkeiten für gut bezahlte Jobs, auch bei geringer und mittlerer Bildung einen Vermögensaufbau leichter machten als heute.

Daraus einen Vorwurf stricken und in ein großes, negatives Narrativ kleiden? Fällt sicher leicht, ist aber für die Lösung aktueller Probleme wenig hilfreich. Hätte jeder von uns auch so genutzt. Und nicht zu vergessen, die zu übertragene Erbmasse ist auch entsprechend riesig, so dass die Nachfolge-Generationen gerne auch mal profitiert, ohne dafür etwas selbst geleistet zu haben.

Meine Generation X war übrigens häufig gekniffen, weil wir der Baby-Boomer-Generation direkt folgen. Überall, wo wir hin wollten, waren sie schon, um es überspitzt auszudrücken. Volle Schulklassen, rare Ausbildungsplätze, besetzte Firmenhierarchien, volle Unis... heute volle Wartezimmer, Krankenhäuser und GKV und Rentenversicherung am Limit. Klagen wir deswegen im sichtbaren Spektrum? Eher weniger, wir sind es gewohnt, uns unter "erschwerten Bedingungen" durchzubeißen.

Und die Welle geburtenstarker Jahrgänge, die sich noch einige Jahre durch alle Systeme schiebt, ist heute nur eine von vielen inneren Herausforderungen, die aktuell durch allerhand äußere Herausforderungen ergänzt werden, für die diese Gen noch nicht mal etwas kann.

Ich will sie jetzt aber auch nicht über Gebühr verteidigen, die Versäumnisse liegen auf der Hand. Nur nochmal: Für die Lösung heutiger Probleme ist Boomer-Bashing null hilfreich.

Meiner bescheidenen Meinung nach haben alle Generationen seit den 1950er Jahren bis heute mehr oder weniger von Wohlstand, Frieden und Freiheit extrem profitiert. Aber diese Sicherheit hat auch etwas mit uns gemacht.

Weil wir viele Aspekte unseres Lebens den Institutionen überlassen haben, nach Rahmenbedingungen gelebt haben, die einfach nachvollziehbar und verlässlich waren, es in Grunde an nichts gemangelt hat, wir dafür viele Freiheiten ausleben konnten und uns wenig Gedanken um die Zukunft machen mussten, sind wir irgendwie träge geworden.

Die Resilienz, Unsicherheiten auszuhalten und einen Umgang damit zu finden, hat deutlich gelitten und mündet heute gerne in einer Art Verunsicherung, Ängstlichkeit und Unzufriedenheit, verbunden mit der Forderung, dass jemand, im Grunde der Staat, alle Probleme löst. Der Grad an externalisierter Verantwortung ist so groß geworden, dass es scheinbar für viele attraktiv ist, einfach nach den "alten Zeiten" zu verlangen und sich wieder einmal falschen Propheten und Rattenfängern auszuliefern, anstatt selbst den Arsch hoch zubekommen.

Um die Kurve zum Thema zu bekommen: Der Gestaltung der Verteidigungsfähigkeit ist nicht damit geholfen, sich in Diskussionen über Generationengerechtigkeit zu verstricken. Dieser innere Konflikte und das daraus entstehende Zögern ist gefundenes Fressen für jeden, der uns von außen schwächen will.

Die Gestaltung und Sicherung der Zukunft muss auf vielen Ebenen gleichzeitig stattfinden. Verteidigungsfähigkeit ist eine davon. Sie gegen die anderen auszuspielen, schwächt uns nur noch mehr.
 
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Vigilant schrieb:
Meine Generation X
Bin letzter Jahrgang genX und habe wohl eine ähnliche resilienz wie du

Trotzdem erkenne ich an, warum unsere Nachfolger keinen Bock mehr haben.
Vigilant schrieb:
Daraus einen Vorwurf stricken und in ein großes, negatives Narrativ kleiden? Fällt sicher leicht, ist aber für die Lösung aktueller Probleme wenig hilfreich. Hätte jeder von uns auch so genutzt
Natürlich. Trotzdem sind es die, die heute in Politik und Wirtschaft sitzen und einen feuchten auf jüngere Generationen geben. Das Klage ich an. Nicht, dass man die damaligen Verhältnisse für sich genutzt hat.

Und alle das weiß oder fühlt zumindest die Jugend. Ich persönlich hätte da auch keinen Bock zu dienen.
 
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Das habe ich bei dir auch so verstanden.

Was man auch anerkennen muss, dass die Komplexität heutiger Entscheidungen und Herausforderungen beinahe alles übersteigt, was wir bisher gesehen haben. Das macht eine differenzierte Auseinandersetzung und Orientierung auch nicht gerade einfach und öffnet Tür und Tor für Manipulation.
 
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Vigilant schrieb:
Das macht eine differenzierte Auseinandersetzung und Orientierung auch nicht gerade einfach.
Zustimmung zum gesamten Beitrag.

Zu dieser Komplexität der Welt kommt noch die unendliche Flut aus tlw fragwürdigen Informationsquellen. Man muss anerkennen, das die heutigen Nachrichten und Informationsquellen für junge Leute YT und TT und Twitch sind. Wie soll ein junger Mensch heute noch differenzieren können, wer die Wahrheit erzählt, oder wer einen einfach nur in eine ganz dunkle Ecke ziehen will? (Redpill/blackpill, igendwasMaxxer, die rechten grifter etcpp)
 
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Rote Rose schrieb:
die vorherigen Generationen haben durch ihre Bündnisverpflechtung und durch Abschreckung friedlich verhindert, dass es zu einem Krieg zwischen USA und UDSSR in Europa kommt.
Sorry da das immer wieder gesagt wird, hier noch eine andere Meinung: Dass es nicht zur Auslöschung der Menschheit gekommen ist, war reiner Zufall bzw. einfach verdammt viel Glück. Es gab genug "puh das war echt scharf am Abgrund"-Momente in der Geschichte des kalten Krieges. Eine Situation entstehen zu lassen, in der es so leicht zu einer solchen Ausloeschung hätte kommen können, war unverantwortlich. Das darf nie wieder geschehen.
 
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Kleiner Literatur-Tipp zum Thema: https://www.dtv.de/buch/szenario-28527

Wird bei mir Urlaubslektüre sein. Aber auch generell ist Gaub immer eine Empfehlung wert. Gibt viele Beiträge von ihr auf YT. Insbesondere für die Generationen vielleicht interessant, die haptische Bücher nur aus Lagerfeuergeschichten ihrer Eltern kennen 😉.
 
@Alphanerd Ich habe auch dienst geleistet. Mit dem Wissen von heute wäre ich vll sogar zu BW gegangen. Auch der Ersatzdienst war, rückblickend, lehrreich und eine Erfahrung. Ich bin auch gar nicht gegen eine Wiedereinführung, für alle, Männlein wie Weiblein und jeder nach seinem Geschmach BW oder Zivi. Das würde, denke ich, gesellschaftlich auch viel bringen.

Aber soweit lesen ja manche Mitdiskutanten gar nicht und machen aus den Erwiderungen gegen ihre „Argumente“ eine Ablehung der Wehrpflicht und werfen das einen vor.
Ergänzung ()

Vigilant schrieb:
Eher weniger, wir sind es gewohnt, uns unter "erschwerten Bedingungen" durchzubeißen
Selber Schuld. Vll würds allen besser gehen, hätte „ihr“ mal den Mund aufgemacht. Wobei ich mich schon frage, wo du die anderen hier verortest. Offensichtlich weit jünger als sie sind. Siehe alphanerd und mich als beispiel. Bin zwar genau genommen keine Gen X mehr, nur liegen halt manchmal nur wenige Monate zwischen, ob man die eine oder andere Gen ist, rein der definition nach die als jahrgänge angegeben werden. Und es ist offensichtlich denke ich, dass ein Alterunterschied von unter einem Jahr, selbst 1-2 jahren, wihl kaum bei diesem Thema relevant ist oder?

Und wir könnten auch mal aufhören, entschuldigen dafür zu suchen, warum wer für wtwas ja quasi nichts kann. Ein Grossteil der Betroffenen sorgt nämlich auch heute noch dafür, dass wir keine lösungen für diese Probleme umsetzen können. Das wir diesen blackrock „mittelstandsschicht“ wicht Merz aktuell ertragen müssen, haben wir nämlich auch zum grösstenteil dieser Generation zu verdanken. Siehe wahlergebnisse nach Altersgruppen.
 
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Erkekjetter schrieb:
Selber Schuld. Vll würds allen besser gehen, hätte „ihr“ mal den Mund aufgemacht.
Genau das ist doch die Rhetorik, die zu nichts zu gebrauchen ist, oder? Ich habe den Eindruck, du beziehst meinen Beitrag direkt auf dich und andere hier? Klar nehme ich inhaltlich Bezug auf andere Beiträge, aber nicht direkt auf bestimmte Foristen im persönlichem Kontext.

Wobei du mit dem Widerstand durchaus Recht hast.
 
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Du hast den kern der Aussage nicht ganz erfasst. Du hast dich beschwert, was du „erdulden“ musstest. Das war meine etwas ironisch Antwort darauf. Du aka deine Gen hatten es doch in der Hand etwas zu tun. Habt ihr nicht, umhin interessiert es wohl wenig, was ihr „ertragen“ musstet. Man hat es doch stillschweigend weitgehend hingenommen, also war es eine freie willensentscheidung.
 
Erkekjetter schrieb:
Du hast dich beschwert,
Habe ich nicht, ich habe es geschildert.

Aber noch mal: Deine Rhetorik ist in ihrer Aggressivität und pauschalen und teils persönlichen Schuldzuweisung nicht hilfreich. Mein Wunsch besteht in einer sachlichen und wertschätzenden Diskussion. Wenn sich das nicht mit deinen Wünschen deckt, ist das so. Aber nehme mich dann in Zukunft aus persönlichen Ansprachen raus.
 
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Das ist deine Meinung. Du tust so als wäre dies faktisch objektiv.
Ich sehe es anders. Dieses ständig kuscheln, entgegenkommen, entschuldigen hat uns dahin geführt wo wir heute stehen. Wir sind lieb, nett und freundlich zu Egoisten und Narzissten, die dies nur als Schwäche wahrnehmen und zu ihrem Vorteil ausnutzen. Jemand wie Reiche ist nur möglich, weil sie gelernt hat, dass mehr als ein „Du, du, du, das macht man aber nicht!“ als Konsequenz nicht folgt. Offene Korruption wird aktiv vorran getrieben.
Das selbe sieht man bei Rechtsextremen. Eine AfD ist nur möglich geworden, weil man diskutiert hat statt handfeste Konsequenzen folgen zu lassen. Rassisten und Faschisten haben keine Angst mehr ihre menschenverachtenden Ansichten offen zu artikulieren und zu vertreten.

Mach du gern weiter wie bisher. Völlig okay. Beide Seiten haben ihr Für und Wider. Aber tu bitte nicht so, als wäre dein Weg der einzig korrekte. In meinen Augen sollte man dringend aufzeigen, dass man das nicht mehr hinnimmt und das Erreichte bereit ist zu verteidigen.

Ich wertschätze eine Generation nicht, die mir und meinen Kindern/Enkeln Schulden, eine kaputte Umwelt und ein weltpolitisches Chaos hinterlässt und dies, zumindest in Teilen, wider besseren Wissens passiert ist, nur um den persönlichen Vorteil auszubauen. Vor allem und insbesonders weil sie auch heute immer wieder zeigt, dass sie nicht bereit ist, etwas zu ändern und ihren Fehlern zu lernen. Die aktuelle Regierung unter Merz mit ihrer radikalen Abkehr vom Sozialstaat ist der ultimative Beweis dafür.

Ps: Ich betone gerne nochmal erneut, ich habe per se nichts gegen dich persönlich und das „ihr“ respektive „du“ sind hier synonym für deine Generation zu verstehen. Ich spreche dir hier keine persönliche individuelle Schuld zu. Bitte verstehe dies zu unterscheiden. Du hast aus der „Wir“ Perspektive geschrieben, entsprechend habe ich dies aufgegriffen und geantwortet. Ich habe nichtmal zwingend einen grundlegend anderen Standpunkt als du. Allerdings halte ich es für angebracht, an diese Diskussion anders heranzugehen. Konfrontativer, denn in meinen Augen hat wie geschildert der „Kuschelkurs“ nicht viel gebracht bzw. wurde nicht hinreichend von den Angesprochenen verstanden.
 
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Erkekjetter schrieb:
Ich sehe es anders. Dieses ständig kuscheln, entgegenkommen, entschuldigen hat uns dahin geführt wo wir heute stehen. Wir sind lieb, nett und freundlich zu Egoisten und Narzissten, die dies nur als Schwäche wahrnehmen und zu ihrem Vorteil ausnutzen. Jemand wie Reiche ist nur möglich, weil sie gelernt hat, dass mehr als ein „Du, du, du, das macht man aber nicht!“ als Konsequenz nicht folgt. Offene Korruption wird aktiv vorran getrieben.
Das selbe sieht man bei Rechtsextremen. Eine AfD ist nur möglich geworden, weil man diskutiert hat statt handfeste Konsequenzen folgen zu lassen. Rassisten und Faschisten haben keine Angst mehr ihre menschenverachtenden Ansichten offen zu artikulieren und zu vertreten.
Ich stimme mit dir komplett überein. Und vielleicht habe ich mich in diesem Kontext auch nicht genau genug ausgedrückt. Bei dem was du dort beschreibst, sind meine roten Linien auch schon immer überschritten gewesen.

Und ich möchte auch noch mal deutlich machen, dass ich meine Perspektive weder für komplett noch in jedem Kontext für passend halte. Ich stelle sie im Prinzip anderen Perspektiven hinzu, bzw. hebe abweichende Punkte hervor.

Wir müssen ja keinen Konsens anstreben, noch nicht mal einen Konsent, weil wir hier keine gemeinsame Entscheidung treffen.

Ich bin ein sehr lösungsorientierter Mensch. Der Nachteil ist, der mir sehr bewusst ist, dass ich Problemen der Vergangenheit manchmal nicht genug Aufmerksamkeit schenke oder nur insofern, wie sie der Problemlösung dienen.

Aber davon abgesehen liegen wir tatsächlich recht nah beieinander, was die Betrachtung des Themas betrifft. Ich stimme dir zu, Ross und Reiter klar zu benennen und auch klar und deutlich Konsequenzen zu fordern und zu forcieren.
 
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Erkekjetter schrieb:
Nur ein einziges Mal würde ich wirklich mal eine vollständige Argumentation von dir hören statt simpelster, zusammenhangloser Behauptungen.

Habe ich bereits getan und es wurde gelöscht, weil es offtopic ist.

Die Menschen denken immer stärker an sich selbst und die anderen Menschen, die Gesellschaft werden immer uninteressanter. Hauptsache schnellstmöglich auf sich alleine gestellt sein.

Genauso andererum von Unternehmen. Die Unternehmen und Politik wollen schneller billige Arbeiter, deshalb wurde schon die Schulzeit, der Universätsabschluss verkürzt und später auch die Wehrpflicht abgeschafft.

Drei Faktoren wirken dann bei der Wehrpflicht zusammen. Jugendliche, die schlicht keine Lust haben lehnen die Wehrpflicht ab. Unternehmen brauchen keine Wehrpflicht und für den Staat bedeutet die Wehrpflicht nur Kosten. Ich bin hier auch garnicht sauer auf die jungen Leute, es ist schließlich unsere Verantwortung, den Bildungsweg zu gestalten und dazu gehört eben auch Charakterbildung.
 
Rote Rose schrieb:
Habe ich bereits getan und es wurde gelöscht, weil es offtopic ist.
:rolleyes: Is klar.
Rote Rose schrieb:
Die Menschen denken immer stärker an sich selbst und die anderen Menschen,
Sagte derjenige, der von anderen erwartet, seine Freiheit zu verteidigen und von sich behauptet, er habe dies ja bereits so Aufopferungsvoll getan, weil er in den letzten Jahren des kalten Krieges in der Kaserne rumgegammelt hat.
Rote Rose schrieb:
Die Unternehmen und Politik wollen schneller billige Arbeiter, deshalb wurde schon die Schulzeit, der Universätsabschluss verkürzt und später auch die Wehrpflicht abgeschafft.
Und die nächste Behauptung/Unterstellung, die so erstmal völlig aus der Luft gegriffen ist.
Weder die Schulzeit noch der Uni Abschluss wurden verkürzt. Die pflichtschuljahre sind so lang wie eh und je und G8 ist in allen bundesländern optional, wer will kann, wie eh und je, G9 machen. Der Masterabschluss geht wie Diplom/magister damals, je nach Fach 8-10 Semster. Sind also gleich lang. Mit dem Bachelor ist win zwischenschritt dazu gekommen, den man gehen kann, nicht muss. Auch hier ist deine Aussage schlicht faktisch falsch. Die VT, das Politik und wirtschaft das gezielt für sich vorangetrieben haben, für
Billige Arbeitskraft, ist dann eben nichts als haltloses geschwurbel.

Keine haltbare Argumentation, weiter nur aus der Luft gegriffenen Behauptungen, die teils so falsch sind, dass sich der Verdacht der vorsätzlichen Lüge aufdrängt und weiterhin wird alles vermieden, was zulassen würde, deine Selbstdarstellung in einen überprüfbaren kontext zu stellen.
 
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Rote Rose schrieb:
Habe ich bereits getan und es wurde gelöscht, weil es offtopic ist.
Wie kann es Offtopic sein, wenn deine jeweiligen Erst-Statements und die darauffolgenden Gegenargumente nicht versenkt wurden?

Verlinke mal bitte die angeblichen Beiträge im Aquarium. Zum Thema Wehrdienst sind da von dir lediglich 3 Beiträge vom 25.11.2025 zu finden.

Rote Rose schrieb:
Die Menschen denken immer stärker an sich selbst und die anderen Menschen, die Gesellschaft werden immer uninteressanter. Hauptsache schnellstmöglich auf sich alleine gestellt sein.
Der Absatz ergibt überhaupt keinen Sinn. Die Menschen denken an sich und die anderen Menschen, aber die Gesellschaft wird uninteressant? "Die anderen Menschen" sind doch die Gesellschaft.

Welche Gruppe meinst du genau mit "die Menschen" Woran machst du fest, dass sie schnellstmöglich auf sich allein gestellt sein wollen? Zumal dieser Satz auch etwas eigenartig klingt, denn "auf sich allein gestellt zu sein" ist eher keine eigene Entscheidung, sondern bedingt in der Regel eine Veränderung von außen. Oder meinst du "unabhängig werden"? Was wäre daran schlecht? Du sagst ja selbst immer wieder, dass "die jungen Menschen" nichts mehr auf die Reihe bekämen würden. Unabhängig zu werden wäre dann ja ein positives Gegenbeispiel, was deine sonstigen Äußerungen entkräften würde.

Rote Rose schrieb:
Die Unternehmen und Politik wollen schneller billige Arbeiter, deshalb wurde schon die Schulzeit, der Universätsabschluss verkürzt und später auch die Wehrpflicht abgeschafft.
Ich verstehe nicht, was die Wehrpflicht damit zu tun hätte, dass die Arbeitskraft anschließend teurer wäre. Kannst du das konkretisieren?

Aber kannst nicht mal bei einer Sache bleiben? Warum haben nun Änderungen der Bundesländer vor 12 bis 14 Jahren (und es gibt inzwischen genug Länder mit dem G9-System) irgendwas mit der aktuellen Wehrpflicht-Debatte zu tun? Flute die Themen doch bitte nicht immer mit allen möglichen Dingen, die dir gerade so einfallen.

Rote Rose schrieb:
Ich bin hier auch garnicht sauer auf die jungen Leute, es ist schließlich unsere Verantwortung, den Bildungsweg zu gestalten und dazu gehört eben auch Charakterbildung.
Was genau meinst du damit? Wer ist "uns"?

Ich verstehe den Absatz so, dass "wir" (also du, deine Generation oder wer auch immer dazugehört) verzogene junge, charakterschwache Leute hervorgebracht haben, die "alles" ablehnen würden.
 
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