Welche Soundkarte mit welchen Kopfhörer soll es sein

xprincex

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Hallo zusammen,

ich kann mich gerade nicht entscheiden, wie ich in Zukunft den Sound über einen Stereo-Kopfhörer generieren soll.

Zuletzt hatte ich seit Jahren den Sound über die dedizierte Soundkarte "Creative Sound Blaster X-Fi" in meinem PC, zusammen mit dem Stereo-Kopfhörer AKG K612 pro angetrieben.

Nun aber gibt die Soundkarte offenbar seinen Geist langsam auf, sodass ich auf der rechten Ohrmuschel des Kopfhörers ein Grundrauschen habe und der Sound auf der rechten Seite nicht einwandfrei wiedergeben wird. Die Kopfhörer als Fehlerquelle habe ich bereits ausgeschlossen, da ich das Problem auch mit anderen, aktuelleren Kopfhörern habe. Zudem altert auch der AKG-Kopfhörer, sodass die rechte Ohrmuschel einen Wachelkontakt hat. Die Onboard Soundkarte des Mainboards von Gigabyte B760 Gaming X AX reicht mir nicht aus.

Nun habe ich folgende Entscheidung zu treffen:

Zum einen Frage ich mich, ob weiterhin eine dedizierte Soundkarte noch sinnvoll, bzw. die bessere Wahl ist, da so eine dedizierte Soundkarte immer noch recht störanfällig ist. Dabei habe ich die Creative Sound BlasterX AE-7 im Auge.

Zum anderen frage ich mich, für welchen Kopfhörer ich mich entscheiden soll, in Kombination mit einer bestimmten externen Soundkarte.

Ich habe nun die externe Soundkarte "Fiio K11" mit den Kopfhörern Bayerdynamic DT 900 pro x und meinem alten Kopfhörer AKG K612 pro ausprobiert und frage mich, ob der Mehrpreis der DT 900 pro x sich lohnt. Denn wenn ich die K11 mit dem AKG 612 pro verbinde und den GAIN der K11 auf High stelle, finde ich den Sound fast genau so gut wie mit der DT 900 pro x. Der Unterschied liegt im Detail. Der AKG ist etwas heller und klarer, wobei mir der Bass auch gefällt. Wohingegen der DT 900 pro x detailreicher ist und etwas mehr Bühne bietet.

Oder sollte ich doch lieber zur dedizierten Soundkarte Sound BlasterX AE-7 greifen, weil ich da mehr Potential rausholen kann, im Vergleich zu der externen Soundkarte K11?

Der Sound wird benötigt für´s Single-Player Gaming und zum Musik hören der Genre RnB, Hip-Hop, Soul.

Mein System:
CPU: Intel: Core i5 12400F
GPU: INNO3D NVIDIA RTX 4070 Ti Super
Mainboard: Gigabyte B760 Gaming X AX DDR4
externe Soundkarte: Fiio K11
Kopfhörer: AKG K612 pro / Bayerdynamic DT 900 pro x
BS: Windows 11 pro
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist die soundqulität den immernoch nicht ausreichend onboard?
Möglicherweise würde ich mein Wunsch Kopfhörer an ein oder anderen Verstärker testen und schauen ob es da größere Unterschiede gibt. Vieles ist auch subjektiv, auch passt der eine Kopfhörer zu bestimmten Menschen besser.
 
Zuletzt bearbeitet: (automerge Suxx)
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Ein guter Hinweis mit dem Verstärker, daran habe ich nicht gedacht und leider liegt mir auch kein Verstärker vor. Rein vom Komfort her, passt mir der AKG besser, aber ich dachte mir, wenn ich schon einen neuen Kopfhörer kaufen muss, da der alte auch defekt ist, versuche ich etwas mehr Qualität in den Klang zu bringen. Nun stehe ich da und kann mich nicht entscheiden.
 
Externe Soundlösungen sind massiv weniger Störanfällig als interne Karten, nehmen aber halt Platz weg und haben meist halt dann den spezifischen Einsatzzweck.
Ein K11 ist da nicht falsch, ein K5 Pro ebenfalls eine gute Lösung, oder auch ein iFi ZEN, ein schöner Fosi, Topping DX1, etwas von Schiit,... die Möglichkeiten sind quasi endlos.

Ein entsprechender KHV hat dabei auch keine eigene Klangsignatur, sondern verstärkt das Signal lediglich.
Dazu gehört auch der Gain Schalter. Gain verändert keinen Klang, es macht nur das Eingangssignal lauter, was bei Kopfhörern mit hohem Widerstand entsprechend Sinn ergibt.

Welcher Kopfhörer dir letztendlich besser gefällt, kannst nur du ganz alleine entscheiden.
Du wirst hier von 10 Menschen 9 verschiedene Empfehlungen (oder mehr) erhalten, wobei der Name beyerdynamic eigentlich viel zu oft fällt. Ja, qualitativ per se in Ordnung und man erhält viele Ersatzteile, wurde aber mittlerweile von China aufgekauft und ist nix mehr mit deutschem Produkt.

Selbiges gilt übrigens für AKG, die mit der damaligen Marke schon seit Jahren nichts mehr gemein haben.
Wenn du das alte AKG suchst, musst du dir Austrian Audio ansehen. Das sind die selben Köpfe mit neuer Firma.
 
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Ich habe mich nun nach langer Suche für den K11 entschieden. Da dieser für meine Belange und Preislich sehr entgegenkommt. Ja und die Klangsignatur die der K11 in Verbindung mit der Erhöhung der GAIN wiedergibt, gefällt mir beim AKG ganz gut. Auch habe ich einige Kopfhörer in der Preisklasse um die 200 € ausprobiert, sodass ich finde, dass die DT 900 prox aber auch die K612 pro "die besten" für mich sind. Nur nebenbei erwähnt: Ich hatte auch von Bayerdynamic die DT 1900 pro ausprobiert, die preislich höher angesiedelt ist, die mich aber enttäuscht hat - die mitteltöne finde ich nicht natürlich genug und der Bass ist nicht besser als bei der DT 900 pro x.
 
Captain Mumpitz schrieb:
Ja, qualitativ per se in Ordnung und man erhält viele Ersatzteile, wurde aber mittlerweile von China aufgekauft und ist nix mehr mit deutschem Produkt.
Viele Produkute von BD werden immernoch in Deutschland hergestellt wie die DT 900 Pro X und die Qualität hat sich bisher nicht verschlechtert.
 
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ein "Klang Vergleich" zwischen KHV macht ausschließlich nur Sinn, wenn man den Pegel penibel genau abgleicht (z.B. 50Hz Sinus mit angeschlossenem KH wiedergeben und parallel mit einem Multimeter die Spannung messen und abgleichen), alles andere ist reine Einbildung!

tatsächlich beruhen die (angeblichen) "Klangsignaturen" von KHV nur auf deren Ausgangsimpedanz. Und ob das nun 0,5 oder 1,5Ohm sind, macht bei keinem normalen KH einen Unterschied, relevant ist, ob es 1, 100 oder 500Ohm sind.

den Klang machen zu >99% die KH!

ich vermute, dass wenn man die >>100€ statt in den K11 auf die 200€ des KH aufschlägt und den "richtigen" aussucht, einen besseren Klang am Onboard Sound bekommt...
 
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Fujiyama schrieb:
Ist die soundqulität den immernoch nicht ausreichend onboard?
Der Chip ja, aber die Verstärker Schaltung ist onboard immer noch ein Witz verglichen mit einer dedizierten Soundkarte. Gerade hochohmige Kopfhörer machen onboard gar keinen Spaß.

Ich habe eine mittlerweile auch schon Recht alte Soundblaster Z im System, aber nutze die kaum noch.
 
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Durch externen DAC verringert man massiv Störgeräusche.. entkoppelt das ganze von Brumschleifen. Mag meinen Fiio nicht missen...

Gleichzeitig hab ich Kopfhörer Out und digital (Toslink) out gleichzeitig und muss nix komisch umschalten.

Der K11 sieht gut aus der sollte das auch machen.
 
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xprincex schrieb:
Ich habe nun die externe Soundkarte "Fiio K11" mit den Kopfhörern Bayerdynamic DT 900 pro x und meinem alten Kopfhörer AKG K612 pro ausprobiert und frage mich, ob der Mehrpreis der DT 900 pro x sich lohnt. Denn wenn ich die K11 mit dem AKG 612 pro verbinde und den GAIN der K11 auf High stelle, finde ich den Sound fast genau so gut wie mit der DT 900 pro x. Der Unterschied liegt im Detail. Der AKG ist etwas heller und klarer, wobei mir der Bass auch gefällt. Wohingegen der DT 900 pro x detailreicher ist und etwas mehr Bühne bietet.

Oder sollte ich doch lieber zur dedizierten Soundkarte Sound BlasterX AE-7 greifen, weil ich da mehr Potential rausholen kann, im Vergleich zu der externen Soundkarte K11?
Sound ist natürlich immer schwer - aber generell - kann nie gut genug sein ;

Quelle = *.wav
Soundkarte = das beste was es gibt - aktuell AE-9 / oder halt was externes = weniger Störanfällig & bessere abschirmung
Boxen/Kopfhörer = geht natürlich alles immer irgendwie bis Open-End

Ist aber oft schon faszinierend, wie selbst ein oller Kopfhörer mit guter Soundkarte und einer wav-file klingen kann.
Was bringt einem der beste Kopfhörer mit ner OnBoard-Soundkarte ?!
Oder halt super DAC + Kopfhörer - aber nur Youtube-Quali..

Irgendwo Frage des Geldes - ich sitz hier mit Class A Röhrenverstärker / 2x 40KG Boxen / AE-9Pe [und hab die gesamte Evolution ab AWE 16 ISA hinter mir] - hab ich nie bereut, werd ich nicht abgeben - haste 20 Jahre+ Ruhe :)

= Nix gegen eine AE-9 oder was externes - AE-7 ist auch gut.
= DT900 - die Klassiker - sind super !
-> aber brauchen halt auch guten Input.

Nicht das es auch sowas gibt :)
https://www.hifi-regler.de/p/vincent-khv-200-si.html
Vorgänger wäre der KHV-1 - gebraucht auch für 500€ zu bekommen -> da brauchste "Niewieder" n ordentlichen Verstärker - immer nur bessere Soundkarten und Kopfhörer :)
 
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Mickey Mouse schrieb:
einen besseren Klang am Onboard Sound bekommt...

Wenn er gut umgesetzt ist auf dem Board (siehe #8), sonst würde ich eher Einstiegssoundkarte schreiben.

xxMuahdibxx schrieb:
Durch externen DAC verringert man massiv Störgeräusche..

Die Asus STX 2 hat bei mir in mehreren PCs auch keine Störgeräusche, ich glaube die versorgt sich über den Molex mit Strom vom NT und nicht über den PCIe Steckplatz, ohne den Molex läuft die Karte nicht richtig und es wird fett bei der Treiberinstallation darauf hingewiesen.

Die externe Lösung ist aber wahrscheinlich deutlich günstiger und noch unkritischer... die gebrauchten STX 2 gehen so bei 100€ los und da hat man dann keine Garantie.
 
SavageSkull schrieb:
Der Chip ja, aber die Verstärker Schaltung ist onboard immer noch ein Witz
Hängt vom Mainboard ab, Asus ROG Serie hat z.B. bei vielen Boards noch ein DAC mit verbaut. Die Konsumer-Realtek Chips haben so etwas erst mal nicht integriert.
 
@Ja_Ge Achso Realeak liefert dann wie den Analogen Sound?

oh schauen wir uns die Schaltpläne an wie viele DAC da so drauf sind ...

https://www.igorslab.de/der-realtek...ert-und-die-unterschiede-zum-alc1220-insider/

der 1220 hat 5 ... der 4080 auch ... selbst der uralte 880 hat 4 DACs

Ein DAC (digital analog converter) ist ein essentielles Bauteil um den digital berechneten Sound in einen analogen umzuwandeln ... wenn das Mainboard analoge Schnittstellen verbaut hat, so hat es einen DAC für jede dieser Schnittstellen.

Die Qualität von dem DAC sind dann die wichtigen Sachen... also das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR)
 
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