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Welcher RAID Verbund für einen Klein-Server

Im Zweifelsfall könntest Du auch ein Software-Raid einrichten. Würde ich dem Onboard-Raid auf jeden Fall vorziehen.

Onboard RAID Controller = i.d.R. SoftRAID,
die RAID Operationen werden über den Treiber berechnet und die Volumes mit dem RAID-BIOS zusammengefasst.
 
Das mit dem TLER und Hardware Raid Controllern ist ein wichtiger Einwand!
Falls Du auf einen solchen Controller setzen möchtest, schau Dir unbedingt auch die Kompatibilitätslisten der Hersteller an. Probleme gibts häufig bei den grünen Platten, die auch nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. Reagieren sie nicht in einer angemessenen Zeit, werden sie vom Raid Controller rausgeworfen. (Die Festplatten damals waren im Übrigen auch für die Highpoint Controller ausgewiesen^^)
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@nexus: Ja, aber wurde auch schon oft angesprochen. Im Falle eines Defekts am Mainboard bekommste schnell Probleme. Und schneller ist es eigentlich auch nicht.
 
schneller ist es überhaupt nicht, im Gegenteil, die Spiegelung verbraucht Prozessorleistung.
Ich hab übrigens grade mein Board gewechselt von Asus P5Q3 auf Gigabyte P67A-UD4-B3,
war kein Problem, allerdings verwende ich nur RAID0 und RAID1, also keinen XOR Algo.

Die RAID Volumes wurden prompt wie gehabt erkannt : )

Probleme kann es nur geben wenn ein Algorithmus die XOR Berechnung vorgibt, bei RAID5 z.B., da habe ich allerdings keine guten Erfahrungen mit dem Intel Storage Matrix.
Ist ärgerlich wenn das System wegen einer beleidigten Platte ständig rebuildet. Dafür hab ich einfach keine Zeit.

update: dazwischen hatte ich sogar noch das Asus P8P67 Pro, der RAID Verbund wurde auch einwandfrei erkannt, allerdings hat das Board/EFI nach 30 Minuten den Geist aufgegeben (VGA LED, no post).
 
Zuletzt bearbeitet: (updated)
Wie wäre es, wenn Du mal Deine gesamte Konfig postest. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist noch nichts gekauft - und es gibt sicher Verbesserungsmöglichkeiten, wie man am X6 sieht ...

Wie wäre zum Beispiel was schön sparsames, also ein Intel Core i3-2100 mit einem Scythe Mugen 2 (der hat gute semi-passiv-Kühleigenschaften, was einen Lüfterausfall verkraften lässt) auf einem MSI Z68MA-ED55 zur Nutzung der iGPU und zur Nutzung von SSD-Caching. Dazu dann eine stabile Festplatte, also eine Western Digital RE4 500GB oder eine Western Digital VelociRaptor 300GB zusammen mit einer Crucial RealSSD C300 64GB als Cache. Dazu dann zusätzlich zur bestehenden Datensicherung eine Western Digital Caviar Green 2000GB intern, auf der mit Acronis True Image Home Plus 2011 tägliche automatisierte inkrementelle Datensicherungen als Image gemacht werden. Das Paket ist schnell, stabil und sicher.

Die Stromversorgung dann mir einem FSP Fortron/Source Aurum Gold 400W oder ein Enermax ErPro80+ 350W, das ganze an eine APC Back-UPS ES 700VA zum Schutz vor Stromschlag und Stromausfällen. Einbauen kann man das sehr gut in ein Sharkoon Rebel9 Economy.

Den PC kauft man dann zwei mal (bis auf die USV und die Festplatten) und setzt einen davon als Arbeitsstation ein, die gleichzeitig ein produktives Ersatzteillager darstellt.

Das dürfte dann schon sehr schwer werden, auf Ausfallzeiten in benannter Größenordnung zu kommen. Und Performancemäßig sollte das mehr als reichen. Sowohl beim Server als auch bei der Arbeitsstation. Das Softwarepaket erlaubt es sogar, dass ganze auf andere Hardware zu portieren, sollte das irgendwann mal nötig werden. Und in der Arbeitsstation kann man die CPU noch leicht übertakten ;-)
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Wenn das Ganze leise sein soll, kann man die Gehäuselüfter runterregeln oder durch leisere Exemplare ersetzen und über das Mainboard ansteuern sowie die Festplatten mit einem Sharkoon HDD Vibe-Fixer Pro verbauen. In der Arbeitsstation kannst Du die Gehäuselüfter auch ganz weglassen. Den Server würde ich auch noch mit Aeroslots ausstatten.
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Dazu noch eine Sharkoon Quick Protect und ein Sharkoon SATA Quickport XT sowie eine weitere WD20EARS für Außerhaussicherungen, am besten wöchentlich, mindestens aber monatlich.
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Wichtig: RAM von der QVL des Mainboards nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet: (leichte Ergänzungen)
Oh man, das Forum hier ist ja der Knaller und ich dümpel imer auf anderen Hardware Foren rum .... ala Sno****

Gut, dann poste ich mal meine Vorstellung:

AMD x6 (1055t) ~125€
ASUS M5A88 ~95€
Xigmatek Midgard ~65€ (Pflicht, ich steh auf das Teil)
zzgl. 2x120er bequiet Lüfter ~30€
2xST3500413AS (500GB) ~65€
CPU Kühler Skythe Mugen 2 ~35€
DVD
2x8GB (Pärchen) G.Skill Ripjaws DDR3-1333 ~130€
480W be quiet! Straight Power CM BQT E8 80+ ~80€

Zusammen rund 650€, dazu noch Win7 Ultimate (Ja, Win ist Pflicht oder eher Win2008?)

Budget nach oben ist vorhanden, aber es sollte auch sinnvoll sein.
Wiegesagt, für Backup ist gesorgt. Hier geht es nur um stabilität und schnelligkeit für 18/7 Betrieb, bischen öffentlicher Ordner für rund 10 Clienten und permanent laufende Perso-Verwaltung.

Raid10 ist doch auch Interessant?

Macht das Sinn zzgl:

Adaptec 2420SA SATA PCI-X ~220€
2xST3500413AS (500GB) ~65€ (also insgesamt 4xHDD)

Und das im Raid10 Modus laufen lassen (habe gerade mal auf Wiki gelesen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei 10 Clients wird Win2008 schon fast Pflicht. Die Rechteverwaltung wird deutlich vereinfacht und die Performance bei zu viel gleichzeitigen Zugriffen ist gegeben. Man kann zwar durch entsprechende Registrieeinträge die Performancezuweisung auch im Win 7 ändern - es waren glaube ich zwei Einträge, die geändert werden müssen. Ich hab das aber noch nicht für 10 Clients gemacht und weiß nicht, ob das reicht.

Das Problem an Win2008 ist, dass Zusatzsoftware wie Virenscanner oder Backupprogramme deutlich teurer sind und es natürlich mehr Kompetenz erfordert, das zuverlässig einzurichten.

Ich würde wegen Energieeffizienz auf jeden Fall auf Intel gehen. Der RAID 10 wäre eine Möglichkeit.
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Bei den Festplatten solltest Du aber welche nehmen, die für RAID ausgelegt sind, sonst wird das schnell instabil. Also so was wie die oben stehende WD RE4-GP
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Wenn Du aber bei einem RAID - vor allem einem RAID 10 bist, solltest Du ein Gehäuse nehmen, das viele Festplatten fassen kann. Da wäre das Sharkoon Rebel 12 Economy hervorragend geeignet - da gehen mindestens 18 Laufwerke rein. Andernfalls stößt Du eventuell in Zukunft schnell an Grenzen - und musst umbauen.
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Und den RAM von der QVL des Mainboards nehmen - wenn Du vollbestücken möchtest, auch darauf achten, dass Du dafür "zugelassene" Riegel nimmst.
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Ob bei Dir für Backup gesorgt ist, bin ich unsicher. Eine Außerhaussicherung scheint ja schon mal nicht vorhanden zu sein. Das kann unter Umständen das Aus für die Firma bedeuten.

USV - und wenn es nur so eine kleine Lösung wie von mir vorgeschlagen ist, sollte ebenfalls dringend gemacht werden - wobei Du darauf achten musst, dass alles, was irgendwie physikalisch mit dem Server verbunden ist, darüber läuft - es geht auch um Überspannungsschutz. 4 der Steckerplätze sind mit Überspannungsschutz, die anderen 4 zusätzlich mit USV, hier aber nur den PC selber anschließen. Das eingehende DSL-Kabel muss auch daran - sowie der Router, Switch, was auch immer. Dann gibt es noch einfache Überspannungsschutzleisten (APC SurgeArrest Essential 5 Überspannungsschutz) - auch in anderen Variationen. Letztlich ist es nicht teuer, den ganzen Betrieb abzusichern. Eine Spannungsspitze findet jeden offenen Weg - und ich habe schon oft erlebt, dass ein einziger Vorfall wesentlich teurer ist, als den gesamten Betrieb abzusichern. Zumal oft gar nicht erkannt wird, dass es sich um eine Spannungsspitze handelte - was dann zu einer Serie von solchen Vorgängen führt.
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Und denke ruhig mal den konzeptionellen Ansatz der baugleichen Arbeitsstation als produktives Ersatzteillager durch - wenn man schon nicht-professionelle Server baut, ist das einfach sehr sinnvoll. Du schaffst eine Art quasi-Redundanz ... ein Ansatz, den man durchaus grundsätzlich bei der Hardwarebestückung einer solchen Firma berücksichtigen sollte.
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Nochmals zum RAID: wie Du an vorangegangenen Posts festgestellt haben solltest, ist ein RAID - egal in welcher Form - immer ein zweischneidiges Schwert. Man kann damit auch schnell vor die Wand laufen. So wie beim Einsatz von Linux bin ich der Meinung, dass man so etwas möglichst nur machen sollte, wenn auch sichergestellt ist, dass entsprechende Kenntnisse vorhanden sind. Ansonsten sollte man prüfen, ob man nicht ohne das auskommen kann.

Weiter oben habe ich eine Alternative aufgezeigt. Die würde - vor allem mit der VelociRaptor (in benötigter Größe) massiv Performance bringen. Aber keine Ausfallsicherheit. Dem könnte man sich aber nähern, indem man auf der internen Platte quasi laufende Backups macht - die Software kann das. Dafür sollte man aber dann eher eine auf Dauerbetrieb ausgelegte Platte nehmen (also zum Beispiel WD RE4-GP mit 2000GB) und etwas mehr CPU-Power haben, also vier Kerne, ein i5-2300 zum Beispiel. Im Störungsfall wären dann die verlorenen Daten nochmals deutlich minimiert. Sonst könnte ja quasi das Datenaufkommen eines ganzen Arbeitstages verloren gehen.

Was bei Dir die beste Lösung ist, lässt sich nicht wirklich zuverlässig ohne Begutachtung des Betriebes vorhersagen - das musst Du daher natürlich selber entscheiden. Die von mir vorgeschlagene Lösung hat den Vorteil, ausschließlich Mainstram-Technologie anzuwenden. Das ist leichter beherrschbar - und bei Problemen leichter lösbar. Du findest auch schneller solche Lösungen bei potentiellen Problemen, zum Beispiel in Foren. Professionelle Technologien setzen auch mehr und spezifischeres Know-How vorraus.
 
Zuletzt bearbeitet: (Präzisierung)
Bei Deinem Budget würd ich auch eher auf nen Core i5 gehen mit nem Z68 Board.

ECC Ram soll angeblich mit meinem Heimserverboard (Signatur) laufen, hab ich aber nie getestet.

Wenn Du Dich für Raid, egal welches, entscheiden solltest, dann probier vorher unbedingt alles aus, damit Du weisst was bei einem Festplattenausfall zu tun ist.

Die RE4-GP 2000GB ist übrigens nicht so einfach mit allen Controllern kompatibel, aber grundsätzlich nutze ich auch die Raid Editionen. Mir ist noch nie eine ausgefallen. Hatte bisher 13 Stück davon.

Und Sorry das ich wieder was negatives zu BeQuiet zu sagen habe, aber da mir schon 2 Stück abgeraucht sind, würd ich eher auf Enermax oder Seasonic setzen.

Grüße
Jürgen
 
Sunny_77 schrieb:
...
Hier geht es nur um stabilität und schnelligkeit für 18/7 Betrieb, bischen öffentlicher Ordner für rund 10 Clienten und permanent laufende Perso-Verwaltung.
...

Das hier sollten sich manche verinnerlichen!

1Hz schrieb:

Also, ich verstehe es so, dass bis zu zehn (lass es 15) Benutzer auf einen Ordner zugreifen und dort arbeiten, dazu die Personalverwaltung. Dazu reicht ein aktueller, günstiger Dual-Core (sei es AMD od. Intel) mit 4GByte RAM und ein RAID1-System mit Onboard-Controller wenn es kostengünstig und effizient sein soll. Alles andere wäre Perlen vor die Schweinchen, überdimensioniert, teuer.

Entschuldigt, mehr an Hardware/Leistung ist hier in meinen Augen einfach nicht nötig. Man muss ja nicht ein ganzes System umstellen, wenn ein kleines Upgrade reicht. Never touch a running....

Wenn man sich auf die Kernfrage bezieht, weiß man, dass eine potente Hardware vorhandn ist und nur die optmiale Verfügbarkeit erfragt wurde, in meinen Sachen RAID1 weil (siehe mein Vor-Post).
 
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