Kaufmannsladen schrieb:
Wenn ein Spiel Open World ist und Rollenspiel-Elemente hat, wird es dafür kritisiert. Wenn es beides nicht hat, wird es auch kritisiert.
So ist das halt wenn das Gameplay alleine nicht interessant genug ist um sich selber zu tragen und der Rest dann zusätzlich auch noch eher mittelmäßig ist.
Die Sony Formel hat sich schon immer nur über die Story und Inszenierung getragen mit eher mäßigem Gameplay. Jetzt schwächelt Wolverine halt auch noch in diesen beiden Punkten.
Wie lineares gekloppe funktioniert haben God of War 1 - 3, Dantes Inferno, Bayonetta oder auch Devil May Cry gezeigt. Ein SIFU wäre auch zu erwähnen. Da kommen über den Spielverlauf neue Kombos und Waffen als Abwechslung hinzu, die auch gewisse Gegnermechaniken kontern. Das hat Wolverine alles nur in stark eingedampfter Weise und damit wird es schnell langweilig. Dazu dieses aufgesetzte Stealth Gameplay...
Tomb Raider: Legacy of Atlantis wird btw der nächste Titel sein der mit Vorschusslorbeeren bei den Wertungen baden gehen wird. Auf Reddit wird der Teil schon als Lara "Magnet" Croft betitelt.
Da hat man auch als erstes beim Remake das Core Gameplay der alten Teile entfernt und aus einem 3D Plattformer einen Kletterausflug mit Handy-Koch-App gebaut. Und für alle die damit überfordert sind, gibt es das Taschen-Navi in Form des Handscanners, damit auch der letzte Kevin nicht den dicken fetten roten Faden durchs Level verliert.
Triple A kannst du heutzutage, bis auf wenige Studios, nur noch in die Tonne kloppen.
Es wird nur noch nach Marktforschung entwickelt und nicht weil man eine Idee/Vision hat.
So entwickelt man nur noch Spiele für Alle, die am Ende für Niemanden sind.
Wärenddessen modernisieren die Chinesen altes Gameplay und kombinieren das mit aktueller Technik und landen einen Hit nach dem anderen...