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News Wie gut ist Vampire: The Masquerade Bloodlines 2: Klassiker-Fortsetzung ist ganz anders als gedacht

Das Vampire: The Masquerade Universum bietet eigentlich viel Stoff für gute Spiele aber leider ist der Name für eine Videospielumsetzung damit wohl endgültig verbrannt. Bloodlines war auch schon kein Erfolg und hatte ne bewegte Entwicklungsgeschichte. Erst später und vor allem durch die fan patches und mods ist es zum Kult erhoben worden. Jetzt das gleiche Spiel nochmal nur das dieses Spiel wohl nicht im Nachhinein gerettet werden kann und wird. Ich denke man wird sich hüten hier nochmal ein Spiel zu entwickeln.
 
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Robert. schrieb:
Bloodlines 1 war schon ein wirklich, bemerkenswertes Spiel.
Von den ganzen Bugs mal abgesehen, musste man es ei fach gernhaben.
Teil 2 werd ich irgendwann mal probieren, klingt jetzt nicht so prickelnd
Wenn man sich darauf einlässt und weiß, was einen erwartet, ist so ein Spiel meistens viel besser als Testergebnisse und Reviews von enttäuschten Usern, die unbedingt 1:1 wieder das gleiche Spiel haben wollten.
Man sollte Spiele also immer als eigenständiges Produkt abseits des Namens anpacken.
Vermutlich finde ich demnach auch sehr viele Indie Titel so gut, obwohl die vielleicht in vielen Bereichen einem Triple-A Produkt unterlegen sind, aber einfach ihren Reiz und die Unterhaltung mitbringen.
Verwendet ein Hersteller einen geläufigen Namen als Zugpferd, so sollte er aber auch öffentlich und deutlich darauf hinweisen, wenn sich ein Spielstil und vielleicht sogar das ganze Genre geändert hat, um da ärgerliche Fehlkäufe zum Vollpreis zu verhindern.
Für einige Leute macht es ja schon einen großen Unterschied, wenn ein Vorgängertitel beispielsweise einen taktischen Rundenkampf hatte, während das neue Spiel dann plötzlich actionreiche Kämpfe in Echtzeit ohne Pausenfunktion erzwingt und man mitunter daran verzweifelt.
 
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Asgartal schrieb:
Anders gefragt: Gab es in letzter Zeit irgendein Klassiker, der einen würdigen Nachfolger bekommen hat?
Hollow Knight: Silksong?
BxBender schrieb:
Wenn man sich darauf einlässt und weiß, was einen erwartet, ist so ein Spiel meistens viel besser als Testergebnisse und Reviews von enttäuschten Usern, die unbedingt 1:1 wieder das gleiche Spiel haben wollten.
Genau so sieht's meiner Meinung nach aus. Viele Leute scheinen sehr genaue Erwartungen an ein Spiel zu haben und drehen dann völlig am Rad, wenn es nach Release von dieser Vorstellung abweicht.

Deshalb kauft man als denkender Mensch ein Spiel ja auch erst, wenn es released wurde und man sich anhand von (mehr als nur ein paar) Usermeinungen ein Bild davon machen konnte. Dann ist es auch egal, ob das Spiel einen "großen" Namen hat oder nicht.
Was juckt es mich, wie das Ding heißt oder ob es (vom Namen her) eine Fortsetzung ist? Entweder gefällt mir das Spiel oder eben nicht.

Heutzutage wird aber oft auch einfach krampfhaft nach einem Grund gesucht etwas kacke zu finden: weicht vom Vorgänger ab, böser Publisher oder Entwickler, zu woke, zu bunt, zu lang, zu kurz, ... usw.
Manchmal frage ich mich, ob es nicht langsam an der Zeit wäre Antidepressiva ins Trinkwasser zu mischen.
 
cmi777 schrieb:
BG3 ist ein gutes Stichwort zu der Frage, was ein Nachfolger anders machen darf :D

Denn BG3 hat sehr viel anders gemacht als seine Vorgaenger. Natuerlich schon aufgrund der Evolution von D&D in den Jahren, von AD&D (D&D2 gesprenkelt mit ein paar winzigen Anteilen D&D3 im BG2 Addon) zu D&D5.
Aber auch vorallem durch den Wegfall des Echtzeitkampfes spielt sich BG3 ganz anders als die Vorgaenger.
Und Storytechnisch ist es auch keine Fortsetzung, da die Geschichte des Bhaalspawns ja abgeschlossen ist.
 
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Das sind bei weitem nich so starke Veränderungen wie jetzt im Fall Vampires. Bei BG ist man dem grundlegenden Genre treu geblieben. Bei Vampire ist man jetzt von einem Rollenspiel zu einem Action Spiel gewechselt. Was umso schwerer wiegt, da Vampires nun mal von Grund auf ein Pen&Paper Rollenspiel ist...

Hat dann halt auch nix mit am Rad drehen oder so zu tun, wenn man so grundlegende Erwartungen nicht erfüllen kann/will.
 
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Ist mir schon klar. Ich bin da auch eh generell entspannter was Aenderungen betrifft. Vorallem wenn viele Jahre vergangen sind, wie bei Baldur's Gate.

Wie ich schon urspruenglich geschrieben habe: Ein Spiel, auch eine Fortsetzung, sollte auf eigenen Fuessen stehen koennen. Natuerlich ist irgendwann mal ein Punkt erreicht wo man sich fragen muss, warum ausgerechnet dieser Name genommen wurde.

Bei Vampire the Masquerade scheint aber hauptsaechlich nur das Setting uebergeblieben zu sein, so wie ich das als aussenstehender nicht-Fan der Reihe beurteilen wuerde.
 
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Erkekjetter schrieb:
da Vampires nun mal von Grund auf ein Pen&Paper Rollenspiel ist...
Das lässt sich aber durchaus auch trennen. Eine Pen-´n-Paper-Vorlage lässt sich unterschiedlich umsetzen. Action-Adventure, "klassisches" RPG, Click-´n-Point, Strategie, usw. World of Darkness Vampire hat ja auch viele Adventure-Ableger.

Von daher ist es vielmehr die Referenz zu Bloodlines, die ein (Action-)RPG erwarten ließe.

Grundsätzlich treffen hier die aus der Vergangenheit geprägten Erwartung der "Fans" und die (neuen) Ideen der aktuellen Umsetzung aufeinander.
 
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Erkekjetter schrieb:
Hat dann halt auch nix mit am Rad drehen oder so zu tun, wenn man so grundlegende Erwartungen nicht erfüllen kann/will.
Meiner Meinung vermischst du hier ein paar Dinge.

Es ist nachvollziehbar, wenn du es dem Publisher ankreidest, dass er nicht das Spiel auf den Markt wirft, welches du dir aufgrund des Namens und seines Vorgängers erhofft hast.
Aber das macht das Spiel an sich ja nicht besser oder schlechter.

Abgesehen davon ist es konkret bei diesem Spiel doch fast schon ein Wunder, dass es überhaupt noch erschienen ist. Dass es dann (im Schnitt) auch noch recht passable Kritiken bekommt, kommt für mich sogar noch überraschender.
Wer bitteschön hat denn darauf gewettet, dass hier der Kracher des Jahres erscheinen wird?
 
Botcruscher schrieb:
Gähn. So was hatten wir ja noch nie.
Lieber linear, als das X-te Open World mit haufenweise filler-Content und Copy-Paste - hatten wir ja auch noch nie...
 
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BxBender schrieb:
Vermutlich finde ich demnach auch sehr viele Indie Titel so gut, obwohl die vielleicht in vielen Bereichen einem Triple-A Produkt unterlegen sind, aber einfach ihren Reiz und die Unterhaltung mitbringen.

Hellyeah, Cultic Chapter Two gerade. Aber: Diese Titel haben in der Regel von Tag 1 eine klare Richtung. Und niemanden, der ihnen da reinpfuscht. Indies sind ihr eigener Herr.

Also das, was Bloodlines 2 über die meiste Zeit seiner Entwicklungsgeschichte komplett abging. Vielleicht recherchiert sie jemand. Und erzählt sie. Viel unspannender als bei Arkanes Redfall dürfte sie kaum sein.
 
Svennc schrieb:
Allerdings ist das weder ein Remake noch ein Sequel.
Creeping.Death schrieb:
Dass Prey von 2006 und das Prey von 2017 außer dem Namen nichts mehr gemein haben, steht außer Frage.

Die Entwicklung begann als Prey 2, wurde mehrfach verworfen und dann komplett umgekrempelt und raus kam das, was jetzt als Prey (2017) bekannt ist.

Creeping.Death schrieb:
Aber deshalb ist das neuere der beiden Spiele doch sehr weit entfernt von einem "kompletten Reinfall" oder "belanglos"?

Meiner Meinung nach schon. Das soll hier aber nicht weiter von Belang sein und dient auch nur zur Illustration meiner eigentlichen Aussage weiter oben.
 
MaverickM schrieb:
Die Entwicklung begann als Prey 2, wurde mehrfach verworfen und dann komplett umgekrempelt und raus kam das, was jetzt als Prey (2017) bekannt ist.

Arkane entwickelten ein Spiel, das auf Arx Fatalis, System Shock und Ultima Underworld aufbaut. Arkane-Sachen halt. Dann kamen Bethesda: "Wir möchten, dass dieses Ding Prey heißt, wenn es fertig ist." Arkane waren nicht happy damit (immerhin ein paar Teile Bethesdas auch nicht). Aber da Bethesda nun mal die Kohle hatten und dafür sorgten, dass Arkane Arkane-Sachen produzieren durfte, akzeptierten sie es, widerwillig.

Prey 2 war aber tatsächlich in Entwicklung, halt bei Human Head (Entwickler vom Original-Prey). Das wurde von Bethesda gecancelt.
 
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@Svennc
Und was habe ich nun anderes geschrieben? :rolleyes:
 
@MaverickM Dass das Spiel als Prey 2 begann und entwickelt wurde. Wortwörtlich:

Die Entwicklung begann als Prey 2, wurde mehrfach verworfen und dann komplett umgekrempelt und raus kam das, was jetzt als Prey (2017) bekannt ist.

Es ist genau umgekehrt. Es ist nicht unüblich, dass Spiele lange erst mal nur unter Projektnamen laufen. Das Game hatte noch gar keinen fertigen Namen, war aber bereits in der Mache. Den Namen wählte dann Bethesda: "Das da, was ihr da gerade macht, nennt das mal Prey, bitte."

Wers gespielt hat, weiß auch, dass es mit Prey 2006 absolut NULL zu tun hat. Weder erzählerisch noch vom Gameplay noch irgendwas. Außer, dass beide Spiele irgendwie Aliens und haben und irgendwie SciFi sind, gibt es keine Gemeinsamkeiten. :D
 
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Svennc schrieb:
Es ist genau umgekehrt.

Nein.
Das war aber auch überhaupt nicht der Punkt meiner Aussage und ist hier halt komplett Off-Topic.
 
VtM Bloodlines hab ich einige male gespielt, komischerweise aber immer den gleichen Vampirtyp. Ventrue :D Ja ich bin langweilig ich weis, ja blade style mit Katana schnibbel schnibbel.

Redemption will ich mal noch spielen, damals als es rauskahm hatte ich n mülligen rechner und die "free demo" die ich gespielt hab hab ich nicht gecheckt. War halt noch klein ;-)

Das 2... hmm... ich hab generell kein Problem damit wenn ein Spiel vieles anders macht solange das Genre das gleiche bleibt mit anderem Fokus. (Also von HEAVY CRPG zu Light Action RPG z.b.) ...
Was mich dann eher so stört ist wenn der gameplay style stark ändert also ... z.b. wenn ein Advenure plötzlich ein QTE Fest (im looking at you, Lost Horizon 2 und Baphomets Fluch 3) ... oder aus einem RPG ala Oblivion plötzlich ein Soulslike, dann nää. Generell sicher schwierig das allgemein zu beantworten, immer ene situative frage die von der Umsetzung im Spiel abhängt.

Überrascht das es so rausgekommen ist bin ich definitiv nicht, ich hab mitlerweile genug jahre Erfahrung mit Games um ebenjene tief zu halten und Vorzeichen zu erkennen. Malgucken, interessiert ja aber das wird noch lange auf der Sales-Wishlist bleiben.
 
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