Das stimmt, aber im Kern ist es halt immer noch ein klassisches CRPG und das sogar vorsichtig, aber angemessen, in die Moderne transportiert, einschließlich Multiplayer.Ranayna schrieb:BG3 ist ein gutes Stichwort zu der Frage, was ein Nachfolger anders machen darf
Denn BG3 hat sehr viel anders gemacht als seine Vorgaenger. Natuerlich schon aufgrund der Evolution von D&D in den Jahren, von AD&D (D&D2 gesprenkelt mit ein paar winzigen Anteilen D&D3 im BG2 Addon) zu D&D5.
Aber auch vorallem durch den Wegfall des Echtzeitkampfes spielt sich BG3 ganz anders als die Vorgaenger.
Und Storytechnisch ist es auch keine Fortsetzung, da die Geschichte des Bhaalspawns ja abgeschlossen ist.
Ich glaube, dass ist das wirklich wichtige. Das man nicht einen "großen Namen" nimmt, eine Zahl +1 hintenranpappt und ein ganz anderes Spielkonzept dahinterlegt. Man stelle sich vor, Larian hätte BG3 als steriles 3D-Actionadventure gemacht. Ich denke, das ist halt auch der Hauptkritikpunkt: Warum nimmt man den Namen, nennt es dann auch noch "... 2" und macht dann ein ganz anderes Spiel daraus? Warum dann nicht ein anderer Name? (Klar, vermutlich auch der Entwicklungsgeschichte geschuldet)