Wie schreddert man (mit) Linux?

Also da, ja. Doch bei den Operationen mit GParted, die ein PW verlangen, ist das nicht zu sehen.
 
du kannst jederzeit das pw in einen texteditor tippen und von dort kopieren/einfügen - dann kannst du sicher sein, das es passt und du siehst wo der fehler liegt. da es beim login keinen texteditor gibt hilft dort das auge weiter.
 
petzi schrieb:
Hmmm, ne, aber die ist zufällig brandneu. Morgen teste ich das aber an einem anderen Rechner.

Das mit der Tastatur sollte eigentlich ein billiger Witz zu deinen Ungunsten sein. Für meine von dir geraubte Zeit heute.
Was hätte ich mich gefreut, hättest du im Hardwarebereich nach einer empfehlenswerten Tastatur gefragt.

Aber nun ist etwas Zeit vergangen, also entschuldige bitte nachträglich. Wer den Spott schon auf seiner Seite hat, den muss man ja nicht auch noch zusätzlich veralbern.
 
Zuletzt bearbeitet:
SSD: Wenn Du wirklich und gesichert rückstandsfrei alles entsorgen willst kommst Du um eine Laufwerksverschlüsselung nicht drumherum ... und zwar vom Tag 1 der Nutzung an.
Ansonsten hast Du zwischen Betriebssystem und den eigentlichen Speicherzellen immer den SSD-Controler, der verhindert, dass das Betriebssystem direkten Zugriff auf die Speicherzellen hat.
Alternative - wenn lt. CCC wohl auch nicht 100 %ig zuverlässig oder verfügbar: Die Secure Erase-Funktion mit einem Hersteller-Tool.

HDD: Bei aktuellen, großen HDDs der "mehr als ein paar GByte-Klasse" genügt üblicherweise einmaliges Überschreiben aller Sektoren.
Unter Windows wäre das eine normale Formatierung (also kein Schnellformat).

Ansonsten gibt es auch Tolls wie KillDisk.
 
mchawk777 schrieb:
SSD: Wenn Du wirklich und gesichert rückstandsfrei alles entsorgen willst kommst Du um eine Laufwerksverschlüsselung nicht drumherum ... und zwar vom Tag 1 der Nutzung an.
Thermit, also brennendes Aluminium, wäre auch eine Möglichkeit.
 
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netzgestaltung schrieb:
pw in einen texteditor tippen und
Gute Idee. Ja, das PW wird von mir und der Tastatur korrekt eingebracht.

Bob.Sponge schrieb:
sollte eigentlich ein billiger Witz zu deinen Ungunsten
Klar. Billig.
Doch eine Tastatur kann echt kaputt sein. ZB. auf jener uralten, auf der ich grade schreibe, bleiben schon tw. die strapazierteren Tasten ein wenig hängen.

Bob.Sponge schrieb:
hättest du im Hardwarebereich nach einer empfehlenswerten Tastatur gefragt
???
Warum? Zum einen ist die echt neu und zum anderen ist mir neu, dass man (wegen Linux?) hier nachfragen muss, welche Tastatur empfehlenswert ist?
Ein OS, das heutzutage eine empfehlenswerte Tastatur verlangt, ist ...

Bob.Sponge schrieb:
Für meine von dir geraubte Zeit
Ich werde mich selbst stellen und vllt. gesteht auch derjenige, der dich dazu zwang, die Zeit so unbewacht herumliegen zu lassen.


mchawk777 schrieb:
Laufwerksverschlüsselung nicht drumherum ... und zwar vom Tag 1 der Nutzung an.
Da das ja nur ein Testrechner ist/war, hätte ich das (auch mit dieser Info) wahrscheinlich nicht gemacht.
Warum auf einem Testrechner überhaupt sensible Infos sind? Naja, es ist halt passiert, dass ich begann, die "Daten-Platte" mit den echten Daten zu füllen.
Ich wollte ja wirklich umsteigen, doch wie Sponge Bob & Co wissen, bin ich zu blöd für Linux und soll bei Win bleiben.

mchawk777 schrieb:
HDDs der "mehr als ein paar GByte-Klasse" genügt üblicherweise einmaliges Überschreiben aller Sektoren.
Ok, Danke.
Es geht eh nur um die HDD, auf der SSD sollte nix sensibles sein.
Und die stecke ich halt in eine Windose und formatiere wie gewohnt. (Win fragt ja da nicht nach einem Passwort, sowie Linux stets nervt.)
 
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petzi schrieb:
Gute Idee. Ja, das PW wird von mir und der Tastatur korrekt eingebracht.
naja seltsam - dann würde ich vermuten, das das pw vielleicht mit einer anderen tastaturbelegung gemacht wurde. kommt ein z/y oder dgl vor? gib mal die gleichen tasten im englischen layout ein und ev hast du dann das "richtige" pw.

wie auch immer - wie dir bereits mehrfach bestätigt wurde, vergisst kein linux einfach mal so ein pw - daher mußt du halt von einem eigenen fehler ausgehen.
 
Das ist ja mal wieder eine wilde Geschichte hier...

petzi schrieb:
Ein Linux Mint Testrechner vergaß das Passwort. (Nein, nicht der Nutzer, denn es ist ein unsicheres, kurzes, nur aus Buchstaben bestehendes und bei allen Tests seit Jahrzehnten gleiches PW)

Da man anhand deiner Beschreibung leider nur den Sachverhalt antizipieren kann, sind die Lösungsoptionen halt auch entsprechend unkonkret.
Es liest sich so, also ob du erfolgreich einen Nutzer mit Passwort unter Mint angelegt hast. Nun möchtest du etwas ausführen, für das dein Benutzer eine Root-Berechtigung braucht (sudo = superuser do). Das funktioniert nicht.
Jetzt führst du das darauf zurück, dass das OS das Passwort "vergessen" haben soll. Die logischere Frage ist: Hast du überhaupt ein Root-Passwort bei der Installation vergeben? Oder dich aufgrund eines anderes Tastaturlayouts verschrieben (Das kommt garnicht so selten vor und ist ein typischer Anfängerfehler)? Darf dein Nutzer überhaupt derlei Operationen ausführen? Zu 99,9% ist das ein Anwenderfehler deinerseits und keiner Fehler des Systems.
Ansonsten hat @Davy_FFM deine Lösung für das Überschreiben der Daten bereits geschrieben.
 
Das ist doch egal mit seinem Passwort, er hat sich entschieden es zu löschen und will Windows nutzen. Ich sehe keinen Sinn darin ihn überreden zu wollen, das muss er schon selbst wollen. oder Sie
 
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Beelzebot schrieb:
Hast du überhaupt ein Root-Passwort bei der Installation vergeben?
Ich glaube, hier kann das Problem liegen!
Ja, ich habe einen Benutzer angelegt. Doch auch nach einem Neustart verlangt der Rechner keine Anmeldung. Vmtl. habe ich irgendwas aktiviert, womit eine Art Autologin geht.

Beelzebot schrieb:
Darf dein Nutzer überhaupt derlei Operationen ausführen?
Ist ein "Root Passwort" also etwas anderes, als das PW eines normalen Benutzers?
Ist das wie bei Win, wo ich ein Adminkonto habe, aber für die tägliche Nutzung ein Benutzerkonto - mit ganz anderen Logindaten?

Das hieße ja, ich müsste so eine Art Adminkonto (einen "Superuser" bei Linux?) anlegen, um mich als Installteur betätigen zu können?

Beelzebot schrieb:
Zu 99,9% ist das ein Anwenderfehler deinerseits und keiner Fehler des Systems.
In dem Fall: ja, scheint so.

Alexander2 schrieb:
er hat sich entschieden es zu löschen
Noch isses drauf

Alexander2 schrieb:
das muss er schon selbst wollen. oder Sie
Nix oder; ER will es verstehen

Also:
Werde 1. mal schauen, warum mein normaler Benutzeraccount nie einen Login verlangt;
das 2. dann abstellen, in einen Status ändern, der eben einen Login verlangt, um zu checken, ob meine Logindaten dafür noch stimmen.

Dann versuche ich wieder irgendwas zu machen, das wieder eine "Legitimation" verlangt (zB. die 2. Platte formatieren). Wenn da das Passwort des Benutzers nicht funktioniert, dann muss ich herausbekommen, wie man so einen Admin anlegt.
 
Der Aussage von Alexander2 ist doch eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Die Daten sind verschlüsselt, also kann man damit nichts anfangen.
Das Thema ist damit doch eigentlich erledigt.
 
Passwörter neu vergeben ist ken hexenwerk.
tas tool dazu nennt sich passwd
https://man7.org/linux/man-pages/man1/passwd.1.html

das root passwort vergeben/ändern per
sudo passwd
dann kommt die abfrage,
Ein Nutzerpoasswort ändern/vergeben:
sudo passwd NUTZERNAME

groß und kleinschreibung ist dabei wichtig.

Ist das System soweit verdreht in irgendeine weise, das das nicht mehr geht dann kann man etwas komplizierter per bootstick und chroot das auch versuchen.

das erstmal so direkt aus dem Gedächtnis und ja, verschiedene Desktops lassen die Einstellung von autologin zu. Zum Beispiel KDE

Edit:
dabei kann sicher auch folgende Option helfen: (beim dann neu vergeben)

-d, --delete
Deletes a user's password, making it empty. This command sets the account to be passwordless.
 
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Ich zitiere dich nochmals aus deinem Eröffnungsthread:
petzi schrieb:
Ein OS, welches den Benutzer aussperrt, ist nicht das OS der Win-freien Zukunft.

Jetzt, im 50. Beitrag (!), stellt sich heraus, dass du "Anmelden ohne Passwortabfrage" angeklickt hast und dich der Mint-Rechner keineswegs "aussperrt".
petzi schrieb:
auch nach einem Neustart verlangt der Rechner keine Anmeldung. Vmtl. habe ich irgendwas aktiviert, womit eine Art Autologin geht.

Um zu prüfen, ob dein User-Passwort auch als root-Passwort funktioniert, öffne doch einfach den Terminal und mach ein Update:

sudo apt update

Und teile uns anschließend mit, was passiert. Ohne Polemik bitte, einfach nur präzise das machen, was ich gerade vorgeschlagen habe!
 
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Immerhin kann man festhalten das es ihm an Selbstbewusstsein nicht mangelt. Mit dieser Chupze alle und alles für doof zu erklären.

@petzi
Kannst ja noch mal den Ursprungsthread von gestern konsultieren, da ist eine konkrete Anleitung verlinkt, was zu tun ist wenn du das root password während des bootvorgangs reseten musst, für den Fall das sonst kein anderer Weg fruchtet für dich.

Wenn dir das zu viel Text ist, hast du dennoch genug Schlagworte um etwas auf Youtube zu finden.. auch auf deutsch oder mit deutschen Untertiteln.
 
Alexander2 schrieb:
das root passwort vergeben/ändern per
sudo passwd
dann kommt die abfrage,
Ein Nutzerpoasswort ändern/vergeben:
sudo passwd NUTZERNAME
Egal was ich davon mache, es kommt stets:
"Das hat nicht funktioniert ..."

gimmix schrieb:
stellt sich heraus, dass du "Anmelden ohne Passwortabfrage" angeklickt hast
Weiß ich nicht. Ich finde so eine Option jetzt gar nicht mehr. Wo ist die?

gimmix schrieb:
der Mint-Rechner keineswegs "aussperrt".
"Aussperrt" ist evtl. zu krass formuliert. Ja, ich kann den Rechner (dzt. ohne Loginabfrage) starten und die Programme starten.
Das wars aber auch schon.

gimmix schrieb:
Mit einem Update habe ich das ja erstmals bemerkt, dass ich nicht alles darf.
ZB. stand konkret da, dass es eine neue Version der Aktualisierungsverwaltung gäbe. Also, ja, dann mach. [Diese Aktualisierung anwenden] angeklickt. Aber: Legitimation erforderlich und nix geht mehr.

gimmix schrieb:
ergibt wo.: "Das hat nicht funktioniert ..."

Bob.Sponge schrieb:
den Ursprungsthread von gestern konsultieren
Kannst du mir das bitte noch genauer nennen? Also die Beitragsnummer oder so?

Bob.Sponge schrieb:
wenn du das root password während des bootvorgangs reseten musst
Was wo ? Mein Selbstbewusstsein wird immer kleiner ...

Ich glaube ja, wir sind dank des Beitrags #48 ganz nah an der Sache dran.
Es fehlt einfach ein "Admin"konto oder sowas.

Wobei: Ich habe eben versucht, dem normalen Benutzer, mit dem ich stets drin bin, ein anderes PW zu geben. Da will der natürlich das aktuelle PW und ja, weiterhin: Es stimmt nicht mehr!
 
Wichtig unter Linux ist auch immer groß und klein schreibung zu beachten, A und a sind nicht wie unter Windows der selbe Buchstabe.

Edit:
Deinen korrekten Nutzernamen kannst du übrigends abfragen mit:
whoami
 
Alexander2 schrieb:
Linux ... groß und klein schreibung
Also das weiß ich seit den ersten Webbastelarbeiten anno 1995

Den Nutzernamen "pez4" weiß ich und das ist doch der, welcher eben unter Kontodetails steht.
Ja, und whoami bestätigt das der pez4 heißt ...
Bloß ist das nur ein normaler Benutzer und hat für nix weiteres Rechte. Glaube ich halt.
 
Lotsenbruder schrieb:
wenn die Passwortabfrage kommt nur Enter drücken
Klar.

Egal, ob ich das PW des Benutzers eingebe oder nichts und [Enter], es kommt: "Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren"
 
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