Wie würdet ihr es finden...

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Guitarluke schrieb:
Ich verstehe jetzt noch nicht, wo die Schärfe herkommt, aber bitte sehr:

https://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__8.html
Habe es auch schon in #46 gepostet. ;)
Ergänzung ()

Manegarm schrieb:
ah ok das ist dann mal eine Aussage die wirklich weiterhilft. Also kann ich nach bestimmten Vorraussetzungen einen Antrag auf Arbeitszeitverringerung stellen. Ist die Frage wie dann das Gehalt sinkt,. Für die meisten lohnt sich dann Hartz 4 mehr.

Also hat derjenige das in Anspruch genommen, dann ist scheinbar alles ok.
Wenn 40h/Woche normal sind und man um 8h reduziert, dann sind das 20% weniger Stunden in der Woche. Würde sagen, dass das Gehalt dann auch um ~20% reduziert wird.
 
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Hallo

Manegarm schrieb:
Also kann ich nach bestimmten Vorraussetzungen einen Antrag auf Arbeitszeitverringerung stellen.
Man kann auch ohne bestimmte Vorraussetzungen eine Arbeitszeitverringerung beantragen.

Manegarm schrieb:
Ist die Frage wie dann das Gehalt sinkt,.
Da gibt es keine Frage, das Gehalt sinkt um den gleichen Prozentsatz wie die Stunden.

Grüße Tomi
 
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Hallo

cartridge_case schrieb:
Bitte nicht in schwarz.
Was meinst du ? Ich benutze die hier vordefinierte Standardfarbe.

cartridge_case schrieb:
Mit DarkMode nicht lesbar!
Dann dürftest du das gesamte Forum nicht lesen können.

Grüße Tomi
 
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Dort scheint es einfach eine andere Schriftfarbe zu sein. Kannst du selbst ja prüfen.
 
Hallo

cartridge_case schrieb:
Dort scheint es einfach eine andere Schriftfarbe zu sein.
Ich habe nicht mitten im Beitrag die Schriftfarbe geändert, ich benutze immer die vordefinierte Standardfarbe.

Grüße Tomi
 
Manegarm schrieb:
Nochmal: du kannst als AN nicht frei deine Wochenstunden bestimmen.
Was du vielleicht meinst ist die Aufteilung deiner Stunden.
Ich kann schon.
Wir müssen zunächst mal trennen zwischen Beschäftigten die Tarifverträgen unterliegen, und Beschäftigten außer Tarif.

Selbst innerhalb von Tarifverträge gibts oft genug Teilzeitmodelle. Freundin von mir, öffentlicher Dienst, hat gerade von 40h auf 30h reduziert. Einfach so, einfach mal 6 Monate weniger arbeiten wollen. zum Chef gegangen, beiderseitiges einvernehmen, am nächsten Tag kam von der Stadtverwaltung eine entsprechende Vereinbarung unterschriftbereit zum unterschreiben.

Ich selbst, außer Tarif, kann mit meinem Chef vereinbaren was ich will und worauf wir uns einigen. Wir sind nur durch die Arbeitszeitgesetze in den Höchstarbeitszeiten begrenzt. Mindestarbeitszeiten ab wann ich arbeiten darf gibts dabei ja nicht. In meiner Branche gern gesehen. Kollegen in Rente, die noch 1x die Woche kommen, weil Lust und Laune. Selbstverständlich geht das alles. Ein Kollege von mir macht 2,5 Tage. 1 Tag im Office, 1,5 Tage Homeoffice. Dürften wohl 20h im Vertrag stehen.

Wir wissen ja gar nicht ob ihr Tarif oder Außertarif arbeitet.

So oder so. Es gibt Teilzeitmodelle und das ist doch rechtlich in Ordnung, und moralisch genauso.
Was deinen Kollegen bewogen hat eine reduzierte Stundenzahl zu arbeiten wissen wir ja nicht. Es kann zig Gründe haben. familiäre, gesundheitliche, etc. Er wird dann auch entsprechend weniger Geld bekommen.
Wenn er natürlich bei einer vollen Stelle vermeindlich faul ist, nun gut, dann gibts wohl Gesprächsbedarf.


Manegarm schrieb:
Warum ist dann die wöchentliche Stundenzahl immer wieder so ein großes Thema, in Medien, überall?
Wenn sie frei wählbar wäre, dann dürfte das doch kein Thema sein.

Wenn Gewerkschaften um eine geringere Arbeitszeit streiten gehts dabei immer um die Arbeitszeit einer Vollzeitstelle. Also bei vollem Lohnausgleich. Sprich. Die gewerkschaftliche Vorderung heißt dann eben 39h statt 40h, bei gleichem Gehalt.
Das hat aber nichts mit Teilzeitmodellen, egal ob innerhalb der Tarifverträge oder außertariflich vereinbart, zu tun. Ganz andere thematische Baustelle.
 
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Hallo

cartridge_case schrieb:
Kannst du selbst ja prüfen.
Das habe ich gerade, stimmt du hast Recht, mein zweiter Satz ist im Dark Mode unsichtbar, es ist aber im gesamten Beitrag die gleiche vordefinierte Schriftfarbe.

@species_0001
Kannst du dir bitte mal das Problem mit der Darstellung in Beitrag 66 ansehen.

Grüße Tomi
 
Manegarm schrieb:
Bei einer 50% Stelle ist wirklich die Frage, ob sich der Gang zur Arbeit noch lohnt.
Andere Perspektive:
Ich und mein Mann arbeiten beide 25h/Woche. Mein Mann hatte überlegt, auf 30 hochzugehen. Hat er aber letzten Endes nicht. Warum? Weil es sich zeitlich nicht lohnt. Die Abzüge auf das, was er mehr bekommen würde, sind so hoch, dass es ihm die Zeit nicht wert ist. Selbiges mit Vollzeit (37 Stunden in dem Betrieb). Ja, da bleibt am Ende etwas mehr, aber gerechent an dem, was er jetzt verdient, hat er dann doch lieber seine Freizeit. Sind zwar jetzt keine 50 % Stellen, aberi mmerhin.
Persönlich würde ich auch nicht Vollzeit arbeiten wollen, dafür habe ich einfach weder die Lust noch die Zeit, zumal wir mit unserem Lohn prima auskommen. Hängt natürlich immer davon ab, was man arbeitet, verdient, und was man für Ansprüche hat.
 
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Manegarm schrieb:
Entweder jeder 4 Tage, oder keiner.
Und das hast Du dem Chef schon gesagt? Warum hier? Was bringt Dich meine Meinung dazu weiter? Hier hat fast jeder eine andere Arbeitszeit! Bin ich deshalb sauer oder neidisch? Nein warum sollte Ich auch. Ich habe damit keine Probleme wenn andere andere Arbeitszeiten habe. Schließlich entscheide Ich wie viel Ich arbeiten möchte. Passt das dem Chef nicht und er weigert sich da anzupassen muss ich das entweder akzeptieren oder aber Ich arbeite woanders.
 
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rallyco schrieb:
Andere Perspektive:
Ich und mein Mann arbeiten beide 25h/Woche. Mein Mann hatte überlegt, auf 30 hochzugehen. Hat er aber letzten Endes nicht. Warum? Weil es sich zeitlich nicht lohnt. Die Abzüge auf das, was er mehr bekommen würde, sind so hoch, dass es ihm die Zeit nicht wert ist. Selbiges mit Vollzeit (37 Stunden in dem Betrieb). Ja, da bleibt am Ende etwas mehr, aber gerechent an dem, was er jetzt verdient, hat er dann doch lieber seine Freizeit.

Und genau dass ist das eigentliche Problem was wir in Deutschland haben. Die Beitragsbemessungsgrenze ab wann der Spitzensteuersatz greift, ist extrem niedrig. Durch den progressiven Aufbau der Steuertabellen betrifft dies dann auch alle anderen Einkommensgruppen darunter. Wenn schon Tarifangestellte Spitzensteuersatz zahlen - dann läuft was falsch.
Als normaler Angestellter zahlt man dann 42% Einkommenssteuer, 5,5% Soli + SV-Abgaben. Von den Mehr an Arbeitsleistung hat man dann nicht wirklich was ... Nachtschichten, Wochenendarbeit, Überstunden, überall wo man Zuschläge bekommt, geht dann das Geld nicht an den Arbeitnehmer sondern an den Staat.
 
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@Löschknecht

Dass stimmt. Aber durch die Progression und den sehr geringe Beitragsbemessungsgrenze zum Spitzensteuersatz, wird auch das geringere Einkommen schon stärker belastet.

Und wenn du dich "besonders ins Zeug legst" ... um halt Zuschläge zu erhalten wie Wochenende, Feiertag, Überstunden & Co. -> wenn diese Zuschläge dann mittels Spitzensteuersatz + Soli + SV belegt werden, dann sinkt natürlich die Motivation wirklich MEHR zu arbeiten/leisten.

Ein Spitzensteuersatz hat seine Berechtigung. Aber bitte für Vorstands- oder Geschäftsführergehälter jenseits der 200k und nicht schon bei 65k. So werden die regulären Arbeitnehmer abgestraft.

Und vielleicht ist genau dies auch der Gedanke des Kollegen gewesen (von dem der TE spricht), einfach die Arbeitszeit zu reduzieren ... da die Mehrarbeit nicht in entsprechend deutlich mehr Netto endete.
 
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Arbeitet er denn auch weniger als andere? Ich z.B. mache manchmal 40h in 4 Tagen und nehme mir dann den Freitag als Stundenabbau frei oder komme an anderen Tagen 1-2h später aber gehe trotzdem um 16-17 Uhr.
Dann wird auch gemeckert.

Dass ich oft bis 19, 20 Uhr da bin und das vmWare Cluster vor dem Zusammenbruch rette oder nachts um 0:30 die Fileserver motiviere, noch ein paar Gigabyte freizumachen, merkt halt keiner, weil viele pünktlich um 17:00 den Stift fallen lassen und heimgehen. :D
 
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@Manegarm
Das Einzige von deinem Eingangspost, mit dem ich einverstanden bin, ist die Signatur. Ansonsten klingst du wie ein beleidigter Azubi, der Business und Vertragsgestaltung mal gar nicht verstanden hat, und anstatt den Ausbildungsleiter zu fragen bei Mama heulen geht.
Führ einfach mal Gespräche, dem Betroffenen ist sicher klar, dass die Kollegen seine Teilzeitarbeit bemerken. Solange du nicht auf deine Kollegen zugehen und solche Fragen auf die simpelste Art lösen kannst, bist du das Problem in dieser Geschichte.
Als Personaler kann ich dir sagen, sollte ein Mitarbeiter in meine Verantwortung solche Posts veröffentlichen, gäbe es ein derbes Personalgespräch. Und im Ergebnis: Es geht dich gar nichts an, kümmer dich um deinen eigenen Scheiß. Fehlt dir das Vertrauen, dass die HR oder gar die Geschäftsführung sich nicht von den Kollegen um den Finger wickeln lässt, such dir einen anderen Job.
 
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_killy_ schrieb:
Und vielleicht ist genau dies auch der Gedanke des Kollegen gewesen (von dem der TE spricht), einfach die Arbeitszeit zu reduzieren ... da die Mehrarbeit nicht in entsprechend deutlich mehr Netto endete.

Gernell hast du Recht, aber ich habe für mich gelernt, das man sich einfach nicht um die Kollegen kümmern sollte.
Es klingt hier beim TE jetzt nicht nach Tariflohn.

In meiner alten Firma war es auch so, diejenigen die vermeintlich weniger gemacht haben, haben mehr Geld bekommen, den Octavia statt den Rapid, usw.

Ansonsten denke ich weiß man nicht im Detail was ein Kollege einzelvertraglich geregelt hat. Offensichtlihc hat er seine TZ Arbeit so ausgehandelt oder eben die VT der 40 h. wie er das macht ist völlig egal..


Bei uns gibt es abseits des Tarifs auch Einzelvereinbarungen mit mehr Geld usw. und zwar deutlich mehr als der Tarif vorsieht. Ist seltner geworden aber es gibt das..

Zudem sieht unser Arbeitszeitmodell auch eine Jahresarbeitszeit vor, man kann also auch 4 Tage Wochen sofern möglihc.



Wenn man immer schaut was der andere hat oder nicht hat, macht man sich langfristig nur unglücklich. Entweder rennt man dazu Mami (Chef) oder zu Papi (BR, Chef) oder man lässt es einfach, oder man geht.
 
@Löschknecht

Da stimme ich dir vollkommen zu. Warum jemand welche Arbeitszeit hat - sollte den TE egal sein - außer er möchte sich darüber informieren, welche Arbeitszeitmodelle es gibt!
 
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