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NewsWieder Brandgefahr: Anker ruft über eine Million Powerbanks zurück
An sich schon. Aber bei Millionen sekundär Batteriezellen kannst Du halt auch mal Scheiße am Schuh haben. Für mich (!) wichtig ist hierbei, wie der Hersteller damit umgeht, kommt es zu einem Fehlerfall.
Bisher sind offiziell 18 Fälle bekannt, bei mehr als 1 Mio verkaufter Powerbanks.
Und Anker geht mit solchen Themen sehr vorbildlich um.
Ein Problem ist halt auch, dass der Kunde immer schnellere Ladevorgänge haben möchte. Immer schnelleres Laden belastet die Akkus aber auch entsprechend stärker.
Ah, trifft sich ja gut, dass heute meine neue Powerbank von Anker geliefert wird.
Ist aber ein anderes Modell und auch nicht aus den USA. Die alte hab ich aber bisher immer unbeaufsichtigt nachts aufgeladen, weil das mit 8-10h halt ne sehr lange Zeit war.
LiPo Akkus sind halt generell gefährlicher als ihre Vorgänger. Solange sie fest eingebaut sind, kann man glücklicherweise recht viel tun in Sachen Absicherung, sprich Ladealgorithmus, Zustandsüberwachung etc.
Und technisch sind diese RC Lipos nichts anderes, als was in ein Großteil der Smartphones, Tablets, Laptops und Powerbanks eingebaut wird. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.
Gibt es eigentlich Behälter für den Consumer wo man solche Dinge zu Hause lagern kann und die widerstandsfähig sind wenn so ein Teil mal plötzlich zum brennen anfängt?
Ein altes 5-Liter-Alu-Bierfass vom Deckel befreien und dann ein paar kg Sand reinfüllen und dann den gefährdeten Akku reinlegen. Dann dürfte die Wohnung nicht so schnell abfackeln, wenn das Fass auf einer nicht brennbaren Unterlage (z.B. Fliese) steht.
Sehr löblich.
Vermutlich die einzige chinesische Marke, die sich überhaupt um sowas kümmert und Rückrufe überhaupt publiziert.
Wenn du dich ein kleines bisschen mit der Zellchemie auseinandersetzt, findest du bei Gerätekatergorien wie Powerbanks sicher auch Alternativen, die nicht brennen.
Man muss einfach nur aus dem Hamsterrad immer höhere Energiedichte (Volumen und Gewicht) haben zu wollen aussteigen und halt mal bewusst eine Powerbank mit anderer Zellchemie, aber bei gleicher Größe und Gewicht 20-30% weniger Kapazität kaufen.
Kannst du uns gezieltere Hinweise geben wie wir deine Ratschläge umsetzen können?
Wenn ich als Maschinenbau-Ingenieur mich ein kleines bisschen in Zellchemie einlesen möchte sind das wieder ein paar Scheine und ich habe aufgehört zu studieren, ..
--> Ggf. hast du Stichpunkte oder Anhaltswerte für uns?
Laut Anker seien die US-Modelle der Anker PowerCore 10000 mit der besagten Kennung A1263 betroffen, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 30. Oktober 2019 hergestellt und zwischen dem 1. Juni 2016 und dem 31. Dezember 2022 in den USA verkauft wurden.
Aha, das fällt denen dann auch erst 3 Jahre nach Verkaufsende und 6 Jahre nach Produktionsende auf?
Ist die Qualitätskontrolle beim Kunden oder wie soll ich das deuten?
Hatte mal Sport In-Ears von Anker und die waren nach einem Jahr kaputt, obwohl ich die nur ein mal pro Woche kurz zum Einkaufen nutzte. Ist so ziemlich jedes mal meine Erfahrung wenn mich jemand zu chinesischen Marken bequatscht.
@Zock
Als Gegendarstellung, ich hab von meinem Vater eine Anker Soundcore 2 übernommen, die bei ihm nur versauerte. Die ist nun täglicher Begleiter in mehreren Ford Galaxy und Mitsubishi Colt, die alle gemeinsam hatten, dass das jeweils verbaute Radio mit Smartphone-Anbindung nichts am Hut hat.
Deshalb liegt die Box neben dem Portemonnaie und Schlüssel, die Box wurde während der Corona-Zeit bis zu 10 Std täglich genutzt, ich hab praktisch auf der Autobahn geschlafen.
Viel wichtiger, als hier bei Rückrufen Terz zu machen, ist die gesellschaftliche Wahrnehmung für die Gefahr durch solche Akkus, und den richtigen Umgang mit ihnen.
Dazu gehören
Laden möglichst überwacht
Kabel sind Verschleißteile, ist der Mantel defekt oder ist gar ein Stecker demoliert, sollte man da nicht rumbasteln, weg damit.
Kauft man jetzt keine Produkte von Anker, weil die ihre Produktion und / oder ihre Qualitätssicherung nicht im Griff haben, oder kauft man gerade Produkte von Anker, weil die wenigstens ihre potenziell gefährlichen Produkte zurückrufen, während andere Herstelle so etwas möglicherweise unter den Tisch fallen lassen?
Ist jetzt natürlich nur "allgemein" bzgl. der Gefahr die von Akkupacks ausgeht jedoch hatten wir hier bei uns im Ort erst vergangenen Sonntag einen Wohnungsbrand mit einem Todesfall, bei dem die Feuerwehr bei den Ermittlungen eine defekte Powerbank als Grund ausfindig gemacht hat...
Ohne Kenntnis, weshalb der Fehlerfall eintrat, würde ich mich Häme einfach etwas zurückhalten. Es gibt tausende Möglichkeiten weshalb so etwas passieren kann und auch Konstellationen die man schlicht nicht bedacht hat.
Der absolute Großteil der Brandunfälle entsteht durch das Laden von pyhsikalisch beschädigten Geräten und dann auch noch auf brennnbarem Material.
Entsorge beschädigte Geräte und lade nicht auf der Couch liegend oder auf Zeitungsstapeln (seriously, das kam schon vor!)