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NewsWieder Brandgefahr: Anker ruft über eine Million Powerbanks zurück
Hier wird meiner meinung nach Anker als sehr schlecht hin gestellt. Ich kenne sehr viele Powerbanks die grenzwertig bis sehr schlecht sind und da wird vom Hersteller aus nichts unternommen. Diese Unternehmen sind eher das Problem.
Anker geht dort doch sehr transparent mit um. Auch der Support von Anker ist vorbildlich. Zumindest war es bei mir so.
Wenn ich richtig gelesen habe, sind nur in den USA verkaufte Powerbanks eines Types betroffen?
Warum ist dies dann CB eine News wert? Betroffene Kunden wird man ja wohl nicht erreichen.
Allerdings vorbildlich, dass Anker Rueckrufaktionen zu 9 Jahre alten Powerbanks macht.
Sind die Modelle die in der EU verkauft wurden, denn auch betroffen?
Edit: Laut Golem anscheinend nicht:
Nachtrag vom 13. Juni 2025, 12:10 Uhr
Anker erklärte Golem.de auf Nachfrage, dass der Rückruf nicht für Deutschland gelte. "Dieser Rückruf beschränkt sich ausschließlich auf den US-Markt. Wir beobachten die Situation genau und stehen unseren Kundinnen und Kunden wie gewohnt über unseren Support zur Verfügung", heißt es vom Unternehmen.
Gibt es eigentlich Behälter für den Consumer wo man solche Dinge zu Hause lagern kann und die widerstandsfähig sind wenn so ein Teil mal plötzlich zum brennen anfängt?
Bei den Bleiakkus hast du aber wieder das Risiko, dass die recht aggressive Säure austreten kann. Und eine sonderlich hohe Kapazität im Verhältnis zu Gewicht und Größe haben Bleiakkus auch nicht.
Vor Jahren haben wir mal Equipment fuer eine WLAN Ausleuchtung auf Baustellen besorgt. Unter anderem waren da mobile PoE Netzteile dabei. Die gabs damals nur mit Blei-Gel-Akkus, weil man diese in hoeheren Kapazitaeten ins Fluggepaeck mitnehmen kann.
Und ja, fuer ihre Kapazitaet waren die Dinger echt schwer.
@Floorp: Das Aufblaehen hat nur indirekt mit der Speicherdauer zu tun.
Beim Laden und Entladen bildet sich bei den meissten Lithium Zellchemien Gas (Wasserstoff wenn ich es grade richtig im Kopf habe). Entsteht dieses Gas schneller als es vom Elektrolyt wieder absorbiert werden kann, blaehen sich die Zellen auf.
Insbesondere bei staerkerer Belastung entsteht mehr Gas, was einer der Gruende ist, warum Schnellladen schlecht fuer Akkus ist.
Langes Lagern bei vollem Akku nutzt die Batterie aber ab, was die Gasproduktion erleichtert bzw. die Absorbtion erschwert.
Was damit gemeint ist, das man Akkus, bevor man sie laenger nicht verwendet, am besten auf 50 bis 60% Ladezustand bringt. Also entsprechend auf- oder entladen.
Regelmaessig sollte man die dann auch pruefen, und ab ca. 30% sollte man sie wieder aufladen.
Wobei es schwierig ist den Ladezustand eines Lithiumakkus zu bestimmen, denn die Spannungskurve ist typischerweise sehr flach.
Das ist ja nur der Optimalzustand. Du kannst die eingelagert auch weiterhin sinken lassen, ohne dass es Probleme gibt. Nur liegen lassen, bis sie komplett entladen sind, sollte man nicht unbedingt, weil es dann beim erneuten Aufladen Probleme geben kann.
Und es ist jetzt auch nicht, dass sich vernünftig eingelagerte Akkus innerhalb von paar Tagen komplett entladen. Die Selbstentladung ist normalerweise so gering, dass man die Akkus nur alle paar Wochen oder gar monate mal kontrollieren muss und ggf. wieder etwas auflädt. So viel Selbstverantwortung kann man dann schon erwarten.
Ergänzung ()
Ranayna schrieb:
Regelmaessig sollte man die dann auch pruefen, und ab ca. 30% sollte man sie wieder aufladen.
Wobei es schwierig ist den Ladezustand eines Lithiumakkus zu bestimmen, denn die Spannungskurve ist typischerweise sehr flach.
Sehr unterschiedlich und vorallem von der Qualitaet der Zelle abhaengig, zum Teil auch vom Alter.
Bei Zellen die fest in Geraete eingebaut sind - wie eben auch bei einer Powerbank - spielt die Elektronik, bzw. deren Leckstroeme, aber wahrscheinlich eine groessere Rolle.
Vor einer Weile war ich extrem positiv vom Akku eines wenig benutzten Nintendo 2DS XL ueberrascht. Der hat, obwohl das Ding mit unbekanntem Ladezustand jahrelang in der Schublade lag, problemlos Ladung angenommen und auch mehrere Stunden durchgehalten.
Ja das ist aber ein generelles Problem.
Das hast du genauso bei den 18650/26650er (z.b. in Taschenlampen), alten Handys, alten Tablets (die jahrelang rumliegen und grad 2x im Jahr im Urlaub benutzt werden) etc....
Ich lager sowas alles in einer feuerfesten Kevlar Akku-Tasche.