News Wieder Brandgefahr: Anker ruft über eine Million Powerbanks zurück

Hier wird meiner meinung nach Anker als sehr schlecht hin gestellt. Ich kenne sehr viele Powerbanks die grenzwertig bis sehr schlecht sind und da wird vom Hersteller aus nichts unternommen. Diese Unternehmen sind eher das Problem.

Anker geht dort doch sehr transparent mit um. Auch der Support von Anker ist vorbildlich. Zumindest war es bei mir so.
 
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Garmor schrieb:
Eventuell ist der Akku auch noch im perfekten Zustand und die Ladeelektronik hat nen Schuss weg. 🫣
Das wäre nicht so geil. Ich hab aus Neugier mal beim Support angefragt. Mal sehen was die sagen.
 
Wenn ich richtig gelesen habe, sind nur in den USA verkaufte Powerbanks eines Types betroffen?
Warum ist dies dann CB eine News wert? Betroffene Kunden wird man ja wohl nicht erreichen. ;)

Allerdings vorbildlich, dass Anker Rueckrufaktionen zu 9 Jahre alten Powerbanks macht.
 
Sind die Modelle die in der EU verkauft wurden, denn auch betroffen?

Edit: Laut Golem anscheinend nicht:

Nachtrag vom 13. Juni 2025, 12:10 Uhr

Anker erklärte Golem.de auf Nachfrage, dass der Rückruf nicht für Deutschland gelte. "Dieser Rückruf beschränkt sich ausschließlich auf den US-Markt. Wir beobachten die Situation genau und stehen unseren Kundinnen und Kunden wie gewohnt über unseren Support zur Verfügung", heißt es vom Unternehmen.
 
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Hui, zum Glück nicht die 737 :). Doof, aber kann halt passieren. Trotzdem bin ich mit allen Ankerprodukten bisher sehr zufrieden.
 
1776 schrieb:
Laut Golem anscheinend nicht:
Da steht aber auch nur, dass der Rückruf hier nicht stattfindet, und nicht, dass die Produktreihe nicht global von dem Problem betroffen ist.
 
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therealcola schrieb:
unbenutzten alten Akku der ist doch entladen der ist doch dann keine Gefahr mehr
Gerade Tiefentladene Akkus sind sehr gefährlich
 
therealcola schrieb:
Die Marke Anker stelle ich immer in Verbindung mit niedrigem Preis
Niedriger Preis? Anker ruft Premiumpreise auf im Vergleich zu seinen "Marktbegleitern".
Ergänzung ()

HtOW schrieb:
Doch da gibts auch ne Stichflamme. (Wenn geladen) Einfach mal nen Video zu suchen, einzig LTO Akkus gehen nicht durch.
Also sind LFP-Akkus nur dann "nail-proof", wenn der Akku während der "Nagelung" nicht am Ladegerät hängt?
 
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Azeron schrieb:
Gibt es eigentlich Behälter für den Consumer wo man solche Dinge zu Hause lagern kann und die widerstandsfähig sind wenn so ein Teil mal plötzlich zum brennen anfängt?
Es im Brandfall in einen Eimer Wasser zu werfen, sollte helfen.
 
mibbio schrieb:
Bei den Bleiakkus hast du aber wieder das Risiko, dass die recht aggressive Säure austreten kann. Und eine sonderlich hohe Kapazität im Verhältnis zu Gewicht und Größe haben Bleiakkus auch nicht.
Vor Jahren haben wir mal Equipment fuer eine WLAN Ausleuchtung auf Baustellen besorgt. Unter anderem waren da mobile PoE Netzteile dabei. Die gabs damals nur mit Blei-Gel-Akkus, weil man diese in hoeheren Kapazitaeten ins Fluggepaeck mitnehmen kann.
Und ja, fuer ihre Kapazitaet waren die Dinger echt schwer.

@Floorp: Das Aufblaehen hat nur indirekt mit der Speicherdauer zu tun.
Beim Laden und Entladen bildet sich bei den meissten Lithium Zellchemien Gas (Wasserstoff wenn ich es grade richtig im Kopf habe). Entsteht dieses Gas schneller als es vom Elektrolyt wieder absorbiert werden kann, blaehen sich die Zellen auf.
Insbesondere bei staerkerer Belastung entsteht mehr Gas, was einer der Gruende ist, warum Schnellladen schlecht fuer Akkus ist.
Langes Lagern bei vollem Akku nutzt die Batterie aber ab, was die Gasproduktion erleichtert bzw. die Absorbtion erschwert.

knoxxi schrieb:
Gerade Tiefentladene Akkus sind sehr gefährlich
Eigendlich nur wenn man versucht sie aufzuladen. Gute Schutzschaltungen deaktivieren tiefentladene Zellen deswegen permanent.
 
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knoxxi schrieb:
Gerade Tiefentladene Akkus sind sehr gefährlich
Aber erst, wenn man sie wieder lädt. Dauerhaft lagernd sollte man darauf achten, dass die Akkus zwischen 50 und 60% geladen sind.
 
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toudy2004 schrieb:
Hier wird meiner meinung nach Anker als sehr schlecht hin gestellt.
Wie kommst du denn darauf...
therealcola schrieb:
Die Marke Anker stelle ich immer in Verbindung mit niedrigem Preis und niedriger Qualität und als ramsprodukte oder nicht.
therealcola schrieb:
für mich steht diese Marke für billig Schrott.
:freak:

Anker ist bestimmt kein billig Schrott, da gibt es bei Amazon und Co deutlich günstigere Chinaware.
Balikon schrieb:
Dauerhaft lagernd sollte man darauf achten, dass die Akkus zwischen 50 und 60% geladen sind.
Widerspricht sich das nicht? Wie soll man dauerhaft(!) lagernde Akkus denn ständig zwischen 50 und 60% Ladung lassen?
 
Das ist doch eine tolle Sache das immerhin ein Rückruf stattfindet.
 
habla2k schrieb:
Widerspricht sich das nicht? Wie soll man dauerhaft(!) lagernde Akkus denn ständig zwischen 50 und 60% Ladung lassen?
Was damit gemeint ist, das man Akkus, bevor man sie laenger nicht verwendet, am besten auf 50 bis 60% Ladezustand bringt. Also entsprechend auf- oder entladen.

Regelmaessig sollte man die dann auch pruefen, und ab ca. 30% sollte man sie wieder aufladen.

Wobei es schwierig ist den Ladezustand eines Lithiumakkus zu bestimmen, denn die Spannungskurve ist typischerweise sehr flach.
 
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Ranayna schrieb:
Regelmaessig sollte man die dann auch pruefen, und ab ca. 30% sollte man sie wieder aufladen.
Aber da bleibt doch der Widerspruch. Wenn etwas dauerhaft gelagert ist, will ich das ja nicht ständig prüfen müssen. Gerade mit mehreren Akkus.

Wie lange wird das wohl dauern, bis so ein 10k mAh Akku von 60 auf 30% fällt? Zwei Monate? Drei? Ein halbes Jahr?
 
habla2k schrieb:
Widerspricht sich das nicht? Wie soll man dauerhaft(!) lagernde Akkus denn ständig zwischen 50 und 60% Ladung lassen?
Das ist ja nur der Optimalzustand. Du kannst die eingelagert auch weiterhin sinken lassen, ohne dass es Probleme gibt. Nur liegen lassen, bis sie komplett entladen sind, sollte man nicht unbedingt, weil es dann beim erneuten Aufladen Probleme geben kann.

Und es ist jetzt auch nicht, dass sich vernünftig eingelagerte Akkus innerhalb von paar Tagen komplett entladen. Die Selbstentladung ist normalerweise so gering, dass man die Akkus nur alle paar Wochen oder gar monate mal kontrollieren muss und ggf. wieder etwas auflädt. So viel Selbstverantwortung kann man dann schon erwarten.
Ergänzung ()

Ranayna schrieb:
Regelmaessig sollte man die dann auch pruefen, und ab ca. 30% sollte man sie wieder aufladen.

Wobei es schwierig ist den Ladezustand eines Lithiumakkus zu bestimmen, denn die Spannungskurve ist typischerweise sehr flach.
Gibt es nicht auch Lagersysteme, in denen man die Akkus an eine Überwachung anschließen kann, die dann selbstsändig bei Bedarf wieder etwas nachlädt?
 
habla2k schrieb:
Wie lange wird das wohl dauern, bis so ein 10k mAh Akku von 60 auf 30% fällt? Zwei Monate? Drei? Ein halbes Jahr?
Sehr unterschiedlich und vorallem von der Qualitaet der Zelle abhaengig, zum Teil auch vom Alter.
Bei Zellen die fest in Geraete eingebaut sind - wie eben auch bei einer Powerbank - spielt die Elektronik, bzw. deren Leckstroeme, aber wahrscheinlich eine groessere Rolle.

Vor einer Weile war ich extrem positiv vom Akku eines wenig benutzten Nintendo 2DS XL ueberrascht. Der hat, obwohl das Ding mit unbekanntem Ladezustand jahrelang in der Schublade lag, problemlos Ladung angenommen und auch mehrere Stunden durchgehalten.
 
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Ja das ist aber ein generelles Problem.
Das hast du genauso bei den 18650/26650er (z.b. in Taschenlampen), alten Handys, alten Tablets (die jahrelang rumliegen und grad 2x im Jahr im Urlaub benutzt werden) etc....
Ich lager sowas alles in einer feuerfesten Kevlar Akku-Tasche.
 
habla2k schrieb:
bis so ein 10k mAh Akku von 60 auf 30% fällt? Zwei Monate? Drei? Ein halbes Jahr?
Meine 21700er Akkus von Samsung mit 5000 mAh haben ca einen Grad der Selbstentladung von rund 1,5% pro Monat.
 
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