News Wieder Brandgefahr: Anker ruft über eine Million Powerbanks zurück

Azeron schrieb:
Gibt es eigentlich Behälter für den Consumer wo man solche Dinge zu Hause lagern kann und die widerstandsfähig sind wenn so ein Teil mal plötzlich zum brennen anfängt?
Im Modellbaubereich werden Akkus in Kevlartaschen gelagert und transportiert. In der Richtung kannst du mal schauen.
 
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Ein Glück, dass ich mein Anker Powerbank (20.000 mAh) vor knapp 1 1/2 Jahren gekauft habe. Ich benutze ihn ständig, sowohl auf Smartphone, Tablet und In-Earpods. Bisher ging alles reibungslos.
Klar, das kann man nicht vergleichen mit dem aktuellen aus diesen Thread ...

Mit Anker bin ich wirklich froh und verdient voll mein Vertrauen.
 
p4z1f1st schrieb:
vergangenen Sonntag einen Wohnungsbrand mit einem Todesfall, bei dem die Feuerwehr bei den Ermittlungen eine defekte Powerbank als Grund ausfindig gemacht hat...

Die Feuerwehr macht aber keine Brandermittlung, das macht die Kriminalpolizei.

Übrigens sind Feuerwehrn mittlerweile selbst von Akku bränden betroffen, das geht soweit das man Rauchmelder mit Verbindung zur BMA in den Fahrzeugen verbaut.
 
Einen Akku ins Wasser zu werfen, klappt nicht so gut. Lithium reagiert als Alkalimetall heftig mit Wasser.
 
Kann sowas die Firma nicht in den Ruin treiben? Klar, nicht annähernd alle werden die Powerbank umtauschen aber wenn es auch nur 700.000 sind die eine neue bekommen sind das zweistellige Millionenbeträge.
 
Ranayna schrieb:
Ich kenne tatsaechlich eher Entladekurven wie diese hier:
Eine solche Entladekurve habe ich noch nie gesehen. im Text steht was von "was passiert wenn man unter 0,7V entlädt" und in der Grafik wurde bis unter 2,25V entladen. Kann man machen, einmal auf jeden Fall. Und dann sind wir wieder bei "irgendein Produkt geht in flammen auf". Das Problem ist, wie bereits gesagt nicht der Akku selbst, sondern wie er behandelt wird. In dem Fall wurde er geladen nachdem er tiefentladen wurde. macht man nicht und ein gutes BMS sollte das auch verhindern.
 
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Ripcord schrieb:
aber wenn es auch nur 700.000 sind die eine neue bekommen sind das zweistellige Millionenbeträge.
Ein Schnäppchen ist es nicht, doch zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreisen dürfte ein großer Spalt klaffen. Davon ab würde ein Imageschaden viel teurer.
 
@habichtfreak
Ich gestehe, ich habe die KI ebenso bemüht.
Ergebnis: Es gibt derzeit keine Powerbank, die den Nutzer z.B. akustisch warnt, wenn die Zellen sich außerhalb des vorhergesehenen Zustands befinden, egal ob Druck oder Temperatur, Spannung.
DAS ist etwas, was ich nicht verstehe. Ich erinnere mich noch gut an die Laptops in der Uni um die Jahrtausendwende, die Lärm in der Vorlesung gemacht haben, weil sie zu heiß wurden.
Chatgpt schätzt die Mehrkosten für Drucksensoren (aufblähen halte ich für einen angemessenen Indikator, der Powerbank rechtzeitig den Laufpass zu geben) auf max 2%. Dazu kämen die Kosten, um das Signal an den Benutzer weiterzugeben. Bei einer Powerbank mit LEDs oder gar Display hinfällig, einen kleinen Summer zur Warnung wird man wohl auch integrieren können.
Parallel wird im anderen Thread über die Pixel-Akkus diskutiert, was hätte ein kleiner Sensor dort vermeiden können? Lange bevor sich das Gehäuse ausbeult!

Die nächste Powerbank, die ich kaufe, hat ein BMS das mich überzeugt!
 
Generell gut:
...dass darauf hingewiesen und sich scheinbar drum gekümmert wird.

Leider nur bringt das nichts, wenn der Besitzer rein gar nichts von dieser "Rückrufaktion" mitbekommt - anders, als bei z.B. (registrierten) KFZ, bei denen das KBA den Kunden gezielt anschreiben kann.

Generell schlecht:
...dass man die Probleme mit so vielen Akkutypen scheinbar einfach nicht in den Griff bekommt - SEIT JAHREN! Dabei ist es egal, ob es ein mittlerweile schon fast archaisch wirkendes Samsung Galaxy Note, eine x-beliebige Powerbank oder gar die PV-Zellen in einem Haus-üblichen Pufferspeicher sind.

Es nervt - extrem!

PS: Ich hab ne 13.000er PowerCore, die scheint immerhin ausgenommen zu sein.
 
Meine Akkus/Powerbank sind nur 21700er. Mit einem Aufsatz kann ich die zu einer Powerbank machen und auch mit USB laden. Nutze ich unter anderem auch für meine Taschenlampe. :D
 
Nochneuhier schrieb:
Einen Akku ins Wasser zu werfen, klappt nicht so gut. Lithium reagiert als Alkalimetall heftig mit Wasser.
Genau aus dem Grund wird in Lithium-Akkus auch kein metallisches, also reines Lithium verwendet, sondern es ist chemisch in einem Oxid gebunden, bspw. Lithium-Cobaldoxid.

Es kommt selbst bei einem beschädigten Akku auch gar nicht so viel vom Matieral mit Wasser in Kontakt, dass dadurch eine signifikante Reaktion entsteht. Da ist der eigentliche Brand des Akku deutlich relevanter.

Und bei der Feuerwehr ist es gängige Praxis, Akkus in Wasser zu versenken, speziell BEV mit ihren großen Akkus. Da wird dann mitunter sogar das ganze Auto versenkt. Da ist der Sinn dahinter die Kühlung bzw. der Reaktion Energie zu entziehen. Denn klassisch Löschen geht da niicht, weil die Reaktion im Akku selber Sauerstoff freisetzt und sich der Brand damit selbst erhält.
 
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Wenn der Powerbank-Nutzer mit dem Ding sein Smartphone lädt, wird der Google-Feed ihn schon draufstoßen. Schließlich ist er offensichtlich in der Powerbank-Bubble ;)
 
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DJMadMax schrieb:
Leider nur bringt das nichts, wenn der Besitzer rein gar nichts von dieser "Rückrufaktion" mitbekommt - anders, als bei z.B. (registrierten) KFZ, bei denen das KBA den Kunden gezielt anschreiben kann.
Also laut Statistik beträgt die Rücklaufquote bei Rückrufaktionen von Elektroartikeln wohl im Schnitt 20-30%.
 
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was passiert eigtl wenn man damit aktuell Pixel phones lädt?
 
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Heen schrieb:
@DJMadMax
Wenn der Powerbank-Nutzer mit dem Ding sein Smartphone lädt, wird der Google-Feed ihn schon draufstoßen. Schließlich ist er offensichtlich in der Powerbank-Bubble ;)
Ich kann dir eins sagen: ich kenne viele Menschen in meinem Umfeld, die PowerBanks nutzen - z.B. ein befreundetes Pärchen, die gerne im Outdoor-Bereich unterwegs sind, Campen, etc. Die haben nichts - ich wiederhole: NICHTS mit all den von dir genannten Seiten am Hut. Siehe auch, was @mibbio geschrieben hat, und ich muss sagen: 20-30% empfinde ich sogar schon als hoch. Das würde nämlich bedeuten, dass man sogar MEHR als 20-30% der Kunden erreicht - und von denen wiederum ein Großteil auch tatsächlich die Rückrufaktion nutzt.
 
@rZx dann tritt eine Fusionsreaktion ein und Du hast deinen eigenen Tokamak erschaffen.
 
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rZx schrieb:
was passiert eigtl wenn man damit aktuell Pixel phones lädt?
Ist doch klar: dasselbe, als würde man einer Katze ein mit Marmelade beschmiertes Toastbrot mit geschmierter Seite nach oben auf den Rücken schnallen und diese dann in die Luft werfen :D
 
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DJMadMax schrieb:
und diese dann in die Luft werfen :D
Hab das mal eben ausprobiert. Kater ist jetzt stinksauer und ich habe jede Menge Kratzer. Aber für ein statistisch auswertbares Ergebnis hat es nicht gereicht.
 
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