Windows 10 zum Mieten in absehbarer zukunft ?

Losti73

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Mir hat gerade ein Kursteilnehmer gesagt dass man für Windows 10 in ein oder 2 jahren
monatlich zahlen muss bzw. dass man es mieten muss.
Ist das ein gerücht oder is was dran?

lg losti

Ps: Er hat seine Infos aus Linux foren und ist Windows Gegner. Trotzdem das wäre doch Horror wenn das so wird.
 
Das Gerücht gibt es schon seit Jahren. Aber dieses mal ist es wahr, ganz sicher. Und wenn nicht, dann in den nächsten 200-300 Ankündigungen. Ebenso wie nächstes Jahr das Jahr von Linux wird. Da sind wir auch mittlerweile bei Versuch Nr. 21
 
Das ist ein Gerücht, es gibt dafür keine Infos. Natürlich könnte Microsoft Windows 10 wie Office 365 als zusätzliches Abo Version anbieten zur normalen Kauf Version, aber das sind alles Spekulationen
 
Man überlege einmal. Entweder, man hat von einer gekauften Win7/8-Lizenz auf Win10 geupgradet (schreckliches Denglisch), mit dem Versprechen, dass das nichts kostet. Dann wäre das, wenn man die Miete dann nicht mehr zahlen wollte, eine Enteignung, und sicher rechtlich problematisch.

Wenn man Win10 direkt gekauft hat, genau so. Was die Win10-Insider-Test-Versionen angeht, da darf keiner meckern.

Kurz um, halte ich das für äußerst fraglich, dass das legal wäre bei gekauften Lizenzen. VW kann ja auch nicht hingehen und nach 3 Jahren sagen, so, damit du dein Auto weiter fahren darfst, musst du jetzt aber Miete bezahlen.

LG
 
also ich erwarte in naher Zukunft da schon mehr was in die Richtung geht. Apple will den App Sore ja auch für Miet Modelle öffnen...
Kann man ja mehrmals dran mit verdienen...
Auf der anderen Seit wird ja heute schon viel gemietet und wenn Du ehrlich bisst hast Du das beim Auto ja teilweise quasi schon. Ob Finanzierung, Leasing, Elektromobile. etc
Ach bei Smartphones findet hier eine Entwicllung statt. Kaufen Provider wie die Telekom oder Apple selbst alte gebrauchte Gerät wieder an.
Du mietest quasi mit Deinem Tarif ein Endgerät
Im Netzwerkbreich wollen Sie Dir auch den Service verkaufen, statt nur Blech

Bei den hohen Preisen kann ich das in gewisser weise auch verstehen und wenn es dann abbzeahlt ist hat es kaum noch wiederverkaufswert..

je höher Netzwerkbandbreiten werden, desto weniger kommts auch auf lokalen Rechner an und man kann quasi Terminal Zeit mieten.
 
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Alles Wahrsagerei. Adobe Produkte sind ja schon länger alle zum Mieten. MS Office auch.
Die Lizenzen, die man jetzt für 90 € kauft, werden natürlich nicht ungültig. Aber wenn en nächstes großes Update vielleicht Geld kostet ... abwarten ... Oder wenn es Windows 10.1 gibt ...
 
Also mir wurde das so erklärt. Wer die neueste Windows Version haben will soll miete zahlen.
Das ganze aber erst in 1-2 jahren. sonst muss man mit einer veralteten Windows Version weiter arbeiten.
Ich zumindest will schon das neueste haben.
 
Modin666 schrieb:
VW kann ja auch nicht hingehen und nach 3 Jahren sagen, so, damit du dein Auto weiter fahren darfst, musst du jetzt aber Miete bezahlen.

Bei VW kauft du ein Auto, welches dann dein Eigentum wird. Windows wird nicht dein Eigentum, weil du lediglich einem Lizenz kaufst, also ein Nutzungsrecht. Das gilt übrigens für jedes Softwareprodukt, welches lizenziert wird. Bei Software ist es möglich ein Nutzungsrecht auf ein Mietmodell umzustellen. Kommt immer auf die Lizenzvereinbarung an, die jeder angezeigt bekommt, aber keiner durchliest.

Ich rechne aber nicht damit, dass das in absehbarer Zeit passiert. Esmwird auch nicht friss oder stirb sein. MS will ja keine Nutzer verlieren. Vielleicht bekommt man irgendwann ein Basis-Windows kostenlos und kauft sich Feature Packs wie man sie braucht. Oder man mietet sie, je nachdem.
 
Modin666 schrieb:
Dann wäre das, wenn man die Miete dann nicht mehr zahlen wollte, eine Enteignung, und sicher rechtlich problematisch.
Das kommt ganz drauf an wie man es macht. Das was du ansprichst, ist wohl eher das Adobe Modell. Mieten = funktioniert, nicht mieten = funktioniert nicht. Schön für Daten, die du erstellt hast und zukünftig vielleicht nicht mal mehr betrachten kannst.

Das Miet-Modell bei Jetbrains bspw. ist aber sehr kundenfreundlich. Mieten = immer die neueste Version und neue Features, nicht mehr mieten (aber mindestens 12 Monate durchgängig zur Miete) = Verbleib auf der alten Version, aber trotzdem in vollem Umfang.
 
AdoK schrieb:
Ja, für Unternehmen ist Microsoft dabei und will Windows 10 auch als Mietmodell anbieten. Siehe http://www.zdnet.de/88274491/abo-mo...rprise-fuer-84-dollar-pro-nutzer-und-jahr-an/

Ob das auch für Privatkunden kommt/ kommen wird, abwarten.

Das bedeutet aber nicht, dass die vorhandenen Windows 10 Lizenzen wegfallen, der Prozess wird
schleichend vonstatten gehen!
So, wie das mit Office auch der Fall war/ist, seit 2013 kann man diese Versionen kaufen oder im Abo bekommen,
der Kunde hat also noch die Wahl.
--> Gekaufte Lizenzen sind dauerhaft und so wird es auch mit Windows sein!

Bei Office geht man nun aber wohl einen Schritt weiter, mich informierte soeben ein IT-Haus, dass man
die Kunden abklappern würde um aufklären zu wollen, da Microsoft künftig für Firmen nur noch das Abo anbieten wird, also Office 365 ;)

Yuuri schrieb:
Das was du ansprichst, ist wohl eher das Adobe Modell. Mieten = funktioniert, nicht mieten = funktioniert nicht.
Nicht nur Adobe, Autodesk (AutoCAD) mittlerweile genauso, die ganzen "Großen" stellen dahingehend um.
Für Firmenkunden ist das besser kalkulierbar, für die Hersteller ebenso inkl. des Vorteils von einem
Jahr aufs nächste an der Preisschraube drehen zu können, ohne dass der Kunde sich irgendwie wehren kann.
 
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MSFT hat seine Verdienstquellen längst vom OS gelöst, eher wird Windows eingestellt als an private vermietet, diesen Traum haben nicht mal die. Wunderschönes Beispiel wir objektiv die Linux-Trolle doch sind, die Quellen sind garantiert noch besser als die zum Winspy10...

Edit: Wenn überhaupt kann man alternativ zum Kauf eine Lizenz zum Office dazu bekommen, die Generationen splitten werden sie nicht, verlieren sie dann doch wieder die Einfachheit der Produktpflege UND Kunden.
 
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@ DocWindows:

Tja, das hast du Recht. Je nachdem, wie die Lizenzvereinbarung aussieht, und die ich auch nicht lese. Aber dazu gab es ja auch ein Gerichtsurteil, das verkündet hat, dass es dem Kunden nicht zuzumuten ist, jede Lizenzvereinbarung zu lesen bei Produkten, die man ohne Bestätigung garnicht nutzen kann, man die Lizenztexte aber erst zu lesen bekommt, nachdem man schon gekauft hat. Im Umkehrschluss heißt das, dass wenn es den Anschein hat, dass ich das Produkt, wie zum Beispiel ein OS oder Spiel, mit dem Kauf besitze - ich bekomme ja ein Paket sammt CD/DVD mit Software etc - dann gehört das mir und die Lizenzen sehen zwar alle schön und gut aus, aber haben in letzter Instanz nur beschränkten Einfluss.

@Topic: Naja, Microsoft nähert sich ja mit der Integration von Ubuntu in Win10 der Linuxwelt weiter an, sodass vielleicht irgendwann interoperabilität bestehen wird. Und ich habe schon einen Blick auf Fedora und Ubuntu geworfen, sodass wenn Microswoft wirklich quer schießen will, die mich ganz gern haben können. Aber bis dahin bin ich zufriedener Win10-Nutzer und bleibe das vorerst auch.

LG
 
Da MS ja nun bereits begonnen hat, die User an Zwangsupdates, Nutzungsprofilspionage und Einstellungsänderungen intensiver zu gewöhnen, kann ich mir kaum vorstellen, dass man sich im privaten Bereich auch noch Mietgebühren erdreistet. Das Rumschnüffeln wird ja auch irgendwie zu Geld verwertbar sein. Wenn Leute identität-verifiziert per Abbuchung oder sonstwie zahlen, wären diese total gläsern. Die Nutzervorsicht bei sowas wächst mittlerweile auch und nicht alles läßt sich per "U-cash" online bezahlen.

Jedoch wird man bei Unternehmen anders verfahren können. Diese werden mit Updates etc. vielleicht mehr in Ruhe gelassen, zahlen Miete und für gewisse erforderliche Systemupdates. Dafür läuft ein Windows dann aber auch vielleicht 30+Jahre und modernisiert sich fortan bedarfsbezogen. Auf die ständigen Wechsel / neue Windowsversionen / neu benötigte Hardware/Drucker etc. haben ganz viele Unternehmen gar keinen Bock, zumal diese an den PC-Arbeitsplätzen auch keine Spielefähigkeit benötigen (deshalb wünschen viele eigentlich auch gar kein W10, so manche sind weiterhin noch bei XP - ich ja auch :cool_alt:).
Auch ich würde "durchaus gerne" dafür zahlen, wenn man mein Windows in Ruhe ließe und lediglich bedarfsgerecht mit Zusätzen/updates am Laufen hielte.
 
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An dem Mietmodell für Windows 10 wird kein Weg vorbeigehen, wenn die Einnahmen von Neuverkäufen dank "ewigem Windows 10" stark zurückgehen werden. M$ kann nicht wie Google allein von eingeblendeter Werbung leben.
 
Erleuchte uns, was verdiente MSFT mit dem Verkauf von Einzellizenzen in den vergangenen Jahren? Da glaube ich ja noch eher daran, dass wir irgendwann an einem Free, OpenSource Windows sitzen.
Und richtig, MSFT verdient viel weniger an Daten und doch laufen hier unzählige Androidler rum, welche WinSpy-schreien^^ Weil sich mit Telemetrie so viel Geld machen lässt^^ (Bei Minderjährigen Nutzern ist die WerbeID sogar gesperrt und kann nicht aktiviert werden.. Wie handhabt Google das?)
Oder man behauptet MSFT "muss" ein Mietmodell machen, weil man halt offenbar nie nachgesehen hat wie die so ihr Geld verdienen.
 
Große Firmen haben so gute deals - da kostet n Win um 20 Euroletten.
Wie soll sich da n Mietmodell lohnen?
Und sowas wie Zwangsupdates, Telemetrie usw - viel Spass das nem Geldinstitut zu verkaufen:evillol:
 
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