News Windows 11: Nutzer können bald Termin für Update-Installation wählen

Also für mein NAS verwende ich TrueNAS, da habe ich mich einmal umfassend damit beschäftigt, dann alles eingerichtet und seitdem läuft es einfach ohne mich zu nerven, ein Windows würde für Nas oder Homelab für mich nie in Frage kommen (viel zu ineffizient)

Kann nicht nachvollziehen wo das Problem ist, oder liegt es an mangelnden Google Fähigkeiten (eher Recherche Fähigkeiten)
 
Gohma schrieb:
Kann nicht nachvollziehen wo das Problem ist, oder liegt es an mangelnden Google Fähigkeiten (eher Recherche Fähigkeiten)
Ja, ich gehe davon aus das du um einiges schlauer bist als ich.
Dafür übernimmt Microsoft halt etwas Arbeit für mich, damit ich weniger recherchieren muss.
Gohma schrieb:
...TrueNAS, da habe ich mich einmal umfassend damit beschäftigt...

...ich glaube genau das meinte ich mit: "Ich musste mir jede Funktion ergoogeln". Die Zeit hab ich mir gespart.
 
Ich will doch einfach nur wie früher benachrichtigt werden und wann immer ich will entscheide ich mich auszuwählen was genau installiert wird. So bleibe ich bei WindowsUpdateBlocker und mach meine Updates alle 4-6 Wochen.
 
coxon schrieb:
45 Sekunden inkl. Download für 500MB Updates ...
Einfach, Transparent, schnell, ohne Zwang oder Termine.
Die eigentliche Arbeit geht nach der Installation doch erst richtig los: Treiber und Programme müssen installiert und eingerichtet werden. Bei Windows ist die Grundkonfiguration inklusive Treibern oft in 20 bis 30 Minuten erledigt und läuft größtenteils automatisch im Hintergrund ab. Dank der Synchronisation über meinen Account kann ich zudem fast nahtlos dort weitermachen, wo ich am alten Gerät aufgehört habe.

Da stellt sich die Frage: Wo genau liegt da der wirkliche Zeitvorteil der Konkurrenz, wenn man das Gesamtsystem betrachtet?

Ein OS muss für mich arbeiten und nicht ich für das OS – und genau das leistet Windows.
 
Scheinriese schrieb:
Tja, jetzt nach Jahren der Gängelung und Arroganz wollen sie plötzlich auf die Nutzer und das Feedback hören. An sich ist das ja was positives, leider haben sie bereits ihr wahres Gesicht gezeigt. Daher gilt für mich: ZU SPÄT.
Das stimmt, das ist Schadensbegrenzung bevor alle bei Linux sind und sie einpacken können.
RedPanda05 schrieb:
Warum eigentlich Microsoft? Vor ein paar Monaten hieß es doch, dass aus Windows ein agentic os werden soll. Kann mein KI gesteuertes System etwa nicht selbständig brauchbare Termine ermitteln? Schwach
Weil zu viele bei Linux abwandern oder schon sind. Wahrscheinlich
Augen1337 schrieb:
Allerdings wäre ein Option mit "Alles mit x Monaten Verzug installieren" noch die beste Lösung. ;)
Die paar Wochen sind mir noch zu knapp.
Das stimmt, oder wie in 7 Updates sind da aber ich muss die Installation manuell starten, das war noch am besten.
dh9 schrieb:
Schoen, wie bei Microsoft der Kalender nur bis zum 18. April geht. Wer mehr Freiheit will, nimmt ein anderes OS.
Dann können sie die Funktion auch gleich sein lassen.
 
Corros1on schrieb:
Bei Windows ist die Grundkonfiguration inklusive Treibern oft in 20 bis 30 Minuten erledigt
Ungefähr solange hat auch das Update neulich beim Straßenverkehrsamt gebraucht, bevor die Antragsformulare ausgedruckt werden konnten. Viermal Neustart, schwarzer Screen: "Schalten Sie ihren Computer bitte nicht aus..."
Corros1on schrieb:
Wo genau liegt da der wirkliche Zeitvorteil der Konkurrenz, wenn man das Gesamtsystem betrachtet?
Ich wäre eine halbe Stunde eher beim Straßenverkehrsamt fertig gewesen.
Wenigstens war die Verwaltungsangestellte nett!

Corros1on schrieb:
Ein OS muss für mich arbeiten und nicht ich für das OS – und genau das leistet Windows.
...nicht.
 
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Scheinriese schrieb:
Daher gilt für mich: ZU SPÄT.
Das mag sein, dass es stimmt. Aber für Neu-Einsteiger in Windows 11 ist das eher von Vorteil.
Restart001 schrieb:
Mal schauen was sich noch in den nächsten 5 Jahren ändert.
Wenn ich mich nicht irre, bis dahin wird bestimmt Windows 12 kommen und sowieso viel oder einige Änderungen mitbringen.
 
gimmix schrieb:
Ungefähr solange hat auch das Update neulich beim Straßenverkehrsamt gebraucht, bevor die Antragsformulare ausgedruckt werden konnten. Viermal Neustart, schwarzer Screen: "Schalten Sie ihren Computer bitte nicht aus..."
Interessanter Vergleich. Aber ein schlecht gewarteter Behörden-PC ist wohl kaum der Maßstab für moderne IT-Effizienz. Wenn ich über Produktivität reden, meine ich das System in den Händen eines fähigen Nutzers – nicht die Warteschlange im Amt.
Die Frage nach dem Zeitvorteil im Gesamtsystem (Einrichtung + Betrieb + Sync) bleibt also weiterhin unbeantwortet. Aber schön, dass die Dame vom Amt nett war – das ist bei Linux-Support-Foren ja leider auch nicht immer der Standard.
 
Corros1on schrieb:
Da stellt sich die Frage: Wo genau liegt da der wirkliche Zeitvorteil der Konkurrenz, wenn man das Gesamtsystem betrachtet?
Zeitvorteil bei der Installation? Ich hab das OS installiert, die Apps installiert die ich haben will, und bis auf ein Gerät lief alles out of the Box. Seit dem benutze ich es einfach.

Corros1on schrieb:
Ein OS muss für mich arbeiten und nicht ich für das OS – und genau das leistet Windows.
Leistet Linux für mich auch.
Ich bin aber niemand der sich mit endlosen Konfigurationen oder dem Styling des OS beschäftigt.
 
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coxon schrieb:
Zeitvorteil bei der Installation? Ich hab das OS installiert, die Apps installiert die ich haben will, und bis auf ein Gerät lief alles out of the Box. Seit dem benutze ich es einfach.
Dass "bis auf ein Gerät" alles lief, ist ja genau der Punkt – bei Windows ist dieses eine Gerät heute die absolute Ausnahme, weil das Treibermanagement nahezu alles vollautomatisch abdeckt.
coxon schrieb:
Leistet Linux für mich auch.
Ich bin aber niemand der sich mit endlosen Konfigurationen oder dem Styling des OS beschäftigt.
Und mal ehrlich: Wer CachyOS (eine Arch-basierte Distro) nutzt, muss sich zwangsläufig mit Konfiguration und dem System dahinter beschäftigen – das gehört bei dieser Distro quasi zum Konzept. Das als "ich konfiguriere nichts" zu verkaufen, ist wenig glaubwürdig.

Genau da liegt mein Argument: Während man dort noch an dem "einen Gerät" feilt oder die Cachy-Optimierungen abstimmt, bin ich bei Windows dank Account-Synchronisation und automatischer Einrichtung nach 20-30 Minuten bereits wieder voll produktiv. Es bleibt dabei: Ein OS muss für den Nutzer arbeiten, nicht umgekehrt
 
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Corros1on schrieb:
Interessanter Vergleich. Aber ein schlecht gewarteter Behörden-PC ist wohl kaum der Maßstab für moderne IT-Effizienz. Wenn ich über Produktivität reden, meine ich das System in den Händen eines fähigen Nutzers
Windows ist in ein paar Sachen halt einfach gespalten. Ressurcenverbrauch zu hoch, Leistungsfähigkeit könnte besser sein, Design des Startmenüs ist alles andere als parktisch, Updates die immer möglichst schnell installiert sein wollen, Einstellungen sind ein Chaos wo du nichts findest.

Ein System hat praktisch, effizient, Bedienfreundlich und anpassbar zu sein. Windows hat da seine Probleme mit. So viel Potential verschenkt Windows und es fühlt sich für mich als Nutzer eher als Rückschritt nicht als Vortschritt an. Da erinnere ich mich gerne an Windows 7 oder wenn es nicht so viele Probleme gehabt hätte, Windows Vista als Design + Widgets Referenz. Das war noch Fortschritt und ab dann gings nur noch Berg ab.
 
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Feffnyr schrieb:
Windows ist in ein paar Sachen halt einfach gespalten. Ressurcenverbrauch zu hoch, Leistungsfähigkeit könnte besser sein, Design des Startmenüs ist alles andere als parktisch, Updates die immer möglichst schnell installiert sein wollen, Einstellungen sind ein Chaos wo du nichts findest.
Persönliche Vorlieben beim Design des Startmenüs oder Nostalgie für Windows Vista sind rein subjektiv. Das kann man so sehen, aber es ändert nichts an der technischen Effizienz im Arbeitsalltag.
 
Corros1on schrieb:
Wer CachyOS (eine Arch-basierte Distro) nutzt, muss sich zwangsläufig mit Konfiguration und dem System dahinter beschäftigen – das gehört bei dieser Distro quasi zum Konzept.
Habe ich nur so weit, dass das System meine grundlegenden Anforderungen erfüllt und stabil bleibt, mehr nicht. Der eine MIDI Controller war auch keine wirkliche Challenge dank Claude, genau wie meine gewünschte Audio-Konfiguration. Dazu muss ich auch sagen, dass ich von einem auf den anderen Tag einfach ins kalte Wasser gesprungen bin und mir innerhalb eines Monats alles Nötige angeeignet habe was ich brauche. Bei einer Neuinstallation kommt mir das dann auch wieder zu Gute.

Wenn ich an meine Windows-Neuinstallation von letztem Jahr denke, dann hat die grundlegende Einrichtung auch nicht lange gedauert, aber bis das System so war wie ich es haben wollte, alles an Software drauf war, hat das auch ein paar Tage gedauert.

Feffnyr schrieb:
Ein System hat praktisch, effizient, Bedienfreundlich und anpassbar zu sein.
Ich stimme dir da zu, wobei man Bedienfreundlichkeit halt unterschiedlich intrerpretieren kann. Während die Konsole für den Einen genau das ist, sind Andere damit zurecht überfordert.
Ergänzung ()

Corros1on schrieb:
technischen Effizienz im Arbeitsalltag
Dir gehts ja hauptsächlich um den Arbeitsalltag, da bin ich auch bei dir.
Mir um meinen privaten PC, zuhause, zum Zocken und für alles was so anfällt.
 
Corros1on schrieb:
Ein OS muss für mich arbeiten und nicht ich für das OS – und genau das leistet Windows.
...
das System in den Händen eines fähigen Nutzers
...
technischen Effizienz im Arbeitsalltag
...

Alles was du beschreibst, ist fuer einen faehigen ITler unter Linux schneller, effizienter, logischer und oft auch noch kostenguenstiger zu erledigen.

Alleine das Thema Systeminstallation. Mit Linux kannst du dein Betriebssystem, saemtliche benoetigten Programme sowie deren Konfigurationen mit einem einzigen Script (und wenigen, sinnvollen Befehlen) einrichten (git > dotfiles, Ansible, ...).

Das geht selbst mit Windows und Intune bis heute nicht. Da darfst du dann mit Powershell Scripten arbeiten, schaust in der Windows Registry und in irgenwelchen temporaeren Windows Logdateien mit nicht vorhandenen Logviewern (Notepad mit Copilot).

Der Windows Explorer merkt sich bspw. bis heute gefuehlt ueberhaupt keine Nutzereinstellung. Da kannst mit OneDrive noch so viel synchronisieren. Die Dateierweiterungen blendet er aus, merkt er sich nicht. Die angepinnten Ordner? Startmenue? Theme? Nix.

Ich koennte noch ewig weiter schreiben, aber bringt nichts.

Falls du mal lesen willst, was ein Ex Microsoft Entwickler ueber Azure berichtet... um mal ein bisschen ein Gefuehl von der Qualitaet der Firma zu bekommen, kannst du ja mal hier reinschauen.
 
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dh9 schrieb:
Alleine das Thema Systeminstallation. Mit Linux kannst du dein Betriebssystem, saemtliche benoetigten Programme sowie deren Konfigurationen mit einem einzigen Script (und wenigen, sinnvollen Befehlen) einrichten (git > dotfiles, Ansible, ...).
Der Vergleich hinkt für mich an einer entscheidenden Stelle: Die Zeit, die man in das Schreiben und Pflegen von Ansible-Playbooks oder Dotfiles investiert, um ein Desktop-System zu automatisieren, muss man in die Gesamtrechnung mit einbeziehen. Für eine Einzelperson ist das ein administrativer Overhead, der in keinem Verhältnis zur Zeitersparnis steht.

dh9 schrieb:
Der Windows Explorer merkt sich bspw. bis heute gefuehlt ueberhaupt keine Nutzereinstellung. Da kannst mit OneDrive noch so viel synchronisieren. Die Dateierweiterungen blendet er aus, merkt er sich nicht. Die angepinnten Ordner? Startmenue? Theme? Nix.
Dass der Windows Explorer sich keine Einstellungen oder angepinnten Ordner merkt, ist faktisch falsch – genau diese Dinge werden über die Cloud-Synchronisation heute nahtlos auf neue Geräte übertragen.

Am Ende bleibt es eine Frage der Herangehensweise: Ich ziehe es vor, wenn die Automatisierung vom Systemhersteller als Dienstleistung im Hintergrund geliefert wird, anstatt sie selbst bauen und warten zu müssen. So bin ich nach 20 Minuten produktiv, ohne vorher Zeit in die Entwicklung von Deployment-Skripten investiert zu haben.
 
Danke für den verlinkten Text, @dh9!

Mir war nicht klar, dass das Enterprise-Produkt "Azure" von Microslop genauso gemissmanaged wird wie das Consumer-Produkt "Windows".

Was für ein Clownsladen!

Die alten Kämpen in Rente, die 40-50-Jährigen dringen mit interner Kritik nicht durch, und die Digital Natives werden beim Feuerlöschen verheizt.

Aber: Alles wird gut! Denn "Windows 11: Nutzer können bald Termin für Update-Installation wählen"!
:kotz:
 
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Corros1on schrieb:
Persönliche Vorlieben beim Design des Startmenüs oder Nostalgie für Windows Vista sind rein subjektiv. Das kann man so sehen, aber es ändert nichts an der technischen Effizienz im Arbeitsalltag.
Ja - Aber deine tolle Effizienz geht wegen Design / Anordnung eben auch etwas weniger leicht. Windows bietet ja auch nur ein Design und Anordnung fürs Startmenü an. Damit hat man dann klar zu kommen, egal obs einem passt oder nicht.

Ich muss dir einfach sagen, dass dies auch nicht der Nenner sein kann. Es geht moderner, Benutzerfreundlicher und vor allem auch designtechnisch ansprechender.
 
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