News Windows 11: Nutzer können bald Termin für Update-Installation wählen

Feffnyr schrieb:
Ja - Aber deine tolle Effizienz geht wegen Design / Anordnung eben auch etwas weniger leicht. Windows bietet ja auch nur ein Design und Anordnung fürs Startmenü an. Damit hat man dann klar zu kommen, egal obs einem passt oder nicht.
Es ist schon amüsant: Man kritisiert das Windows-Design, während die Linux-Welt seit Jahrzehnten versucht, einen konsistenten Desktop-Standard zu finden, der nicht wie ein Bastelsatz aus drei verschiedenen Jahrzehnten aussieht.

Der Unterschied ist: Bei Windows ist das Design die Infrastruktur, die im Hintergrund funktioniert. Bei vielen Linux-Distros ist das Design eine Baustelle, die der Nutzer selbst fertigstellen muss. Wer "wirre Optik" und "fragwürdige Workflows" sucht, wird dort fündig – ich bevorzuge das Werkzeug, das sich mir nicht aufdrängt, sondern mich arbeiten lässt.

Am Ende liegt Design immer noch im Auge des Betrachters ;)
 
Vermutlich denkst du dir, dass ich ein Linux Nutzer bin - Falsch gedacht. Ich bin seit ewigkeiten auf Windows unterwegs und habe von 98 bis Windows 11 alles gesehen. Es muss ja nicht sein, dass man etwas ändern muss am Design, wenn man es nicht will. Für jene die aber gerne mehr anpassen würden, ist das schlicht unmöglich. Man hätte ja relativ problemlos zumindest die Designs von Vista, 7, XP in Windows als Variante einfügen können. (Ehemalige Designs die einfach in der Versenkung verschwinden.) Am schönsten wäre es für die Anpassbarkeit jedoch, wenn man es nach Baukaustenprinzip macht. (Sofern das ein Nutzer will.)

Es ist zwar so, dass ein System sich auch über das eigene Design auszeichnet, aber ich finde der Nutzer soll entscheiden was ihm gefällt und was nicht. Dieses Retro Design fand ich zu Windows 8 Zeiten jedenfalls schlimm und ich habe es gehasst damit leben zu müssen. Das aktuell Design ist ganz okay, wenn ich nicht das Startmenü öffnen muss. Mehr aber auch nicht.
 
Das Schöne ist ja: Wem das Standard-Design nicht zusagt bei Windows, der kann das gewünschte "Baukastenprinzip" problemlos über Drittanbieter-Tools (wie Start11 oder WindowBlinds) erreichen. Die Anpassbarkeit ist also absolut gegeben, wenn man sie denn braucht.
 
@Corros1on Ja total toll, wenn du ins System eingreifst und dann wegen solcher Software das System instabil und anfällig machst. Denke auch mal an Updates, welche das ganze komplett zerschiessen könnten. Systemsachen gehören nicht auf Drittsoftware. Da hat Microsoft was zu liefern.

Microsoft hat übrigens auch angefangen solche Programme zu unterbinden. Also zweimal nein.
 
@Feffnyr
Du willst maximale Anpassbarkeit, bist aber nicht bereit, dafür einen Finger krumm zu machen, obwohl es die Alternativen gibt. Das ergibt wenig Sinn.

Man kann es unmöglich jedem recht machen oder jeden individuellen Geschmack treffen. Es gibt bewährte Möglichkeiten, das System anzupassen – wer diese aus Prinzip nicht nutzen möchte, sollte sich fragen, inwiefern die Kritik am mangelnden Baukastenprinzip dann überhaupt noch berechtigt ist.
 
Corros1on schrieb:
Es ist schon amüsant: Man kritisiert das Windows-Design, während die Linux-Welt seit Jahrzehnten versucht, einen konsistenten Desktop-Standard zu finden, der nicht wie ein Bastelsatz aus drei verschiedenen Jahrzehnten aussieht.

Der Unterschied ist: Bei Windows ist das Design die Infrastruktur, die im Hintergrund funktioniert. Bei vielen Linux-Distros ist das Design eine Baustelle, die der Nutzer selbst fertigstellen muss. Wer "wirre Optik" und "fragwürdige Workflows" sucht, wird dort fündig – ich bevorzuge das Werkzeug, das sich mir nicht aufdrängt, sondern mich arbeiten lässt.

Am Ende liegt Design immer noch im Auge des Betrachters ;)
Du liegst schon wieder falsch.

Der Linux Desktop hat einen Standard. Und der Standard heisst nicht Gnome, KDE, hyprland, niri, sway, oder sonst was was du nicht magst. Der Standard bzw. Baukasten darunter ist wie bei allem in Linux in kleine, sinnvolle Komponenten aufgeteilt. Stichwort: libs, X11 und Wayland.


Code:
Anwendungen (Firefox, LibreOffice, ...)
↓
Desktop-Umgebung (GNOME, KDE, ...)
↓
Display-Server (X11 oder Wayland)
↓
Kernel / Hardware

Anbei ein Bild, was Microsoft fuer Schnittstellen fuer Desktop/UI anbietet.

Du bist in einer Microsoft Marketing Bubble gefangen, glaub es mir oder auch nicht.

Ich habe mein Moeglichstes getan.
 

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dh9 schrieb:
Der Standard bzw. Baukasten darunter ist wie bei allem in Linux in kleine, sinnvolle Komponenten aufgeteilt. Stichwort: libs, X11 und Wayland.
Ebenfalls haben wir QT und GTK als Framework was die meisten Apps verwenden.
 
dh9 schrieb:
Du liegst schon wieder falsch.
Es ist bezeichnend: Ich rede von der konsistenten Erfahrung für den Anwender, und du antwortest mit einem Schichtenmodell für Display-Server und Kernel-Strukturen. Das ist genau das Problem: Linux-Enthusiasten verwechseln technische Modularität oft mit Nutzerfreundlichkeit.

Dein Schichtenmodell erklärt zwar, wie das System theoretisch aufgebaut ist, aber es löst nicht das Problem, dass der Desktop für den Nutzer eben oft ein inkonsistenter Bastelsatz bleibt, bei dem man – wie du selbst sagst – Komponenten wie X11 oder Wayland "verstehen" muss, anstatt einfach zu arbeiten.

Dass du meine Praxis-Erfahrung als "Marketing Bubble" abtust, während du selbst fundamentale Windows-Features (wie den Cloud-Sync des Explorers) nicht einmal kanntest, spricht Bände. Während du mir also erklärst, wie ein Display-Server funktioniert, ist mein System seit Stunden produktiv.

Ich denke, wir lassen das hier gut sein. Die Prioritäten sind einfach zu verschieden: Du baust und erklärst gerne Systeme, ich nutze sie einfach.
 
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