Wo wird ausgebremst - NAS - DDNS

El_Chapo

Lieutenant
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Sep. 2016
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Hi,

mein NAS ist direkt an meiner fritzbox 5490 angeschlossen, Port 1443 freigegeben damit ich über das Netz auf meinen NAS zugreifen kann.

Mein PC ist ebenfalls an der Fritzbox angeschlossen. Mein NAS besitzt eine DDNS, damit ich einfacher von aussen zugreifen kann.

Ein Kumpel wollte nun eine Datei herunterladen und die Geschwindigkeit lag bei 2MB/s.

Wenn ich über https://meindns.net:1443 herunterladen will, dann erreiche ich auch max 2.5MB/s.

Auch mit der internen IP 192.168.1.30:1443 erreiche ich 2.5MB/s.

Angeschlossen ist alles mit Cat 6. alle Kabel wurden ausgetauscht. Ich weiss nicht wo es wirklich klemmt, intern habe ich theoretische 1Gbits, da sollte ich ja MINIMUM 15-20MB/s schaffen. NAS ist ein Qnap ts212p, die Auslastung beim Hochladen liegt bei 25% CPU und 50% RAM, wobei das auch ohne das Upload so ist!

Mir ist jetzt aufgefallen, sobald ich über das Netzwerk (Explorer - Netzwerk) die Datei rüberziehe, ich ca 50MB/s habe. Jetzt stell ich mir die Frage, was ich ändern muss, damit ich per Browser auch die volle Leistung habe und nicht nur 2MBs.

Meine Internetgeschwindigkeit liegt bei über 500Mbits Down und Upload.

Sind es evtl nur 2.5MBs weil ich ddns verwende?
 
Keine Verschlüsselung durchführen. FÜr so was ist die CPU des NAS schlicht ungeeignet, auch wenn es helfen kann AES als Cipher zu nutzen sofern die CPU des NAS das beschleunigen kann.
 
Hey, vielen dank! Das hat geholfen. Jedoch ist es ziemlich bescheuert etwas unverschlüsselt herunter zu laden..?

Gibt es da eine andere alternative? Falls ich einen anderen NAS kaufen müsste was mit https auch eine gute Leistung bringt, welchen würdet ihr mir empfehlen? Ich hätte eher lust auf Synology.

VPN einrichten? Leider unterstützt das VPN Programm von Fritzbox Win 10 noch nicht.
 
Die Verschlüsselung AES auf dem NAS hat nichts mit der Verschlüsselung via HTTPS/SSL/TLS während der Übertragung nach draußen zu tun.

Abhilfe schafft ein NAS, dessen CPU AES in Hardware kann. Einbußen sind beim Schreiben aber immer vorhanden. Nur als Beispiel mal die Tabellen ca. in der Mitte des Artikels: http://www.storagereview.com/qnap_ts831x_nas_review
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn deine Internetanbindung?

2MB/s entsprechen knapp 16 Mbit/s Upload. Das ist schon nicht schlecht für einen Privatanschluss. Wenn dein Kumpel DSL 16000 hat, dann geht nicht mehr.

Und du scheinst 20 000 Kbit/s (=2,5 MB/s) als max. Upload zu haben.

gruß
 
DeusoftheWired schrieb:
Die Verschlüsselung AES auf dem NAS hat nichts mit der Verschlüsselung via HTTPS/SSL/TLS während der Übertragung nach draußen zu tun.
[/url]

Doch hat es, TLS kann auch AES nutzen. Port 1443 deutet eben auf einen Webserver auf dem NAS hin und da muss der Kirkwood Rotz eben verschlüsseln. Die CPU vom NAS kann AES in Hardware.
 
Das halte ich für unrealistisch da 500 MBit synchron 1) extrem teuer wären und 2) für einen Privatanschluss meines Wissens nicht verfügbar sind. Kabelinternet kann es auch nicht sein, da hätte er keine öffentliche IP 4.

Außerdem müsste er selbst dann von außerhalb locker bessere Werte an seinem PC haben.
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Vom Handy gesendet
 
Er hat intern, 192.168.0.0/16 und extern Downloads seines Freundes via Internet die gleichen 2.5MB/s. Es ist kein Internetuploadproblem.
 
Sehe ich auch so. Das Problem liegt im NAS oder im Netzwerk, wobei letzteres ausgeschlossen werden kann, weil es per SMB ja schneller geht, das Netzwerk an sich kann also schneller. Bleibt eigentlich nur die CPU des NAS.

Browser und Port 1443 deuten darauf hin, dass zB via WebDAV direkt auf das NAS zugegriffen wird. Potentielle Verschlüsselung muss in dem Falle natürlich vom NAS selbst berechnet werden. Wenn die CPU das nicht packt, dann könnte man diesen Faktor komplett aus der Rechnung streichen: VPN. Wenn du in der Fritzbox den VPN-Zugang aktivierst, kann man sich von extern mit diesem VPN verbinden und das NAS nutzen als säße man bei dir im Wohnzimmer auf der Couch. Man kann also das NAS als Netzlaufwerk anbinden und mit bis zu 50 MByte/s kopieren - sofern die Internetanbindung nicht limitiert.


Der Form halber möchte ich noch auf einen Teil im Threadtitel zu sprechen kommen, DDNS. DDNS hat nichts damit zu tun. Man kann sich DDNS wie die Auskunft vorstellen, der PC fragt dort nach der WAN-IP zu blabla.mein.ddns.xy und ab diesem Moment erfolgt die Kommunikation direkt über die WAN-IP, die DDNS-Adresse spielt keinerlei Rolle mehr. Es kann höchstens passieren, dass der DNS-Server des Clients einen Moment für die Antwort braucht (zB 2 Sekunden :freak:), aber nach dieser kurzen Verzögerung geht es wie beschrieben direkt von WAN-IP zu WAN-IP.
 
Mit Port 8080 also ohne HTTPS hatte ich schnellere Geschwindigkeiten, ca 30MBs. Über das Netzwerk direkt erreiche ich 50-70MBs.

Ich habe Gigabit Internet symmetrisch, wohnhaft Schweiz. VPN der Fritzbox geht leider nicht, weil es kein Windows 10 unterstützt, steht auch auf der Fritzbox Homepage.


Was mir sonst noch aufgefallen ist: Ich war vor 2 Tagen auf nem Teamspeakserver und dort wird ja die Flagge des Landes angezeigt, die war bei mir auf UK. Ich habe weder eine VPN noch sonst etwas benutzt, denke da gab es Probleme mit dem Routing?

Beim Speedtest habe ich die ersten 5-10sekunden eine uploadgeschwindigkeit von 150Mbits, und erst gegen Ende des Speedtest komme ich auf 600-700Mbits, finde ich auch komisch... schlussendlich versichert mir mein Anbieter kein Flaschenhals. Am Endgerät kann es nicht liegen, die Fritzbox wird ja von meinem Anbieter empfohlen und wurde von ihnen überreicht, auch das Glasfaserkabel. Ich hatte ganz am Anfang auch 920Mbits im Download, und die Wochen darauf "nur" noch auf 700Mbits.
 
Gib mir dein Internet! Echt mal, gib es mir! Ich will auch Gigabit symmetrisch! Ich meine das ernst, wenn du mir dein Internet nicht gibst, dann .. .. ignoriere ich dich hier im Forum! So, da hast du's! ;)

FritzVPN:

Bis zur Verfügbarkeit einer neuen Version von FRITZ!Fernzugang können Sie die VPN-Verbindung mit dem Shrew Soft VPN Client herstellen.
(Quelle: AVM)

Ich kenne die Fritzbox jetzt nicht im Detail, aber 1 Gbit/s Routing ist schon nicht ohne. Es kann schon sein, dass die Fritzbox WAN<->LAN mit Firewall, NAT und Co schon an ihre Grenzen kommt und bei 700 Mbit/s Ende im Gelände ist. Allerdings ist es auch nicht so einfach, so einen Internetzugang real zu messen. Die Chancen stehen gut, dass der Speedtest-Server gar nicht so schnell liefern kann.
 
Ich habe Gigabit Internet symmetrisch, wohnhaft Schweiz.
.... Okay, das ist ne Ansage! In Deutschland sind max. 500/50 bei Privatkunden machbar...

VPN der Fritzbox geht leider nicht, weil es kein Windows 10 unterstützt, steht auch auf der Fritzbox Homepage.
Doch, es geht mit dem Shrewsoft Client. Dazu gibt es im Forum unter Anderem auch von mir eine Config.
Link: https://www.computerbase.de/forum/threads/fritzbox-7390-vpn-mit-fritzbox-fernzugang.1527287/#post-18072393

Damit sollte Shrew und die Fritzbox funktionieren.

gruß
 
Danke error. darf ich dir eine PN schreiben falls es bei mir irgendwo klemmt beim einrichten?

Der Speedtest Server ist von meinem Anbieter, von daher sollte es da auch nicht ausbremsen, "sollte". Ich finde es nur komisch weil es ganz am Anfang geklappt hat ^^
Ergänzung ()

Raijin schrieb:
Gib mir dein Internet! Echt mal, gib es mir! Ich will auch Gigabit symmetrisch! Ich meine das ernst, wenn du mir dein Internet nicht gibst, dann .. .. ignoriere ich dich hier im Forum! So, da hast du's! ;)

Leider gehört die Leitung nicht mir sondern meinem Anbieter und somit ist es von mir nur "geliehen". Du darfst mir gerne n paar Euros senden und ich gebe dir ein Stück Bandbreite ab :D
 
Klar,
melde dich bei Problemen.
Ergänzung ()

UPDATE:

Fritz VPN funktioniert, bringt aber keine Leistungssteigerung.
El_Chapo wird selbst darüber genauer berichten.

@all: Ggf. seperater VPN-Server? Ich vermute mal die Hardware (Fritzbox) ist einfach zu langsam...
Mit VPN solche Geschwindigkeiten voll auszureizen ist auch für mich neu...
 
Zuletzt bearbeitet:
Als erstes vielen Dank euch allen für die Hilfe bis jetzt, error dir auch für die Hilfe per Fernwartung!


VPN Tunnel wird erstellt, Verbindung steht, ich kann alles anpingen oder auf Daten zugreifen.

Mein letztes Problem ist: ES IST EXTREM LANGSAM. Ich erreiche 0.5-2MB/s und das ist mir zu wenig! Ich brauche mind. 10-20MBs. Mein Upload liegt bei über 500Mbits, das sollte machbar sein.

Ich weiss nicht wo es klemmt. Entweder kann meine Fritzbox nicht schnell genug verschlüsseln... oder IRGENDETWAS blockiert.

Es spielt keine Rolle ob ich eine Datei vom NAS oder direkt von einem freigegebenen Ordner des PCs übertrage, die Geschwindigkeit bleibt gleich schlecht.

Das Problem liegt 100% nicht an meiner Uploadgeschwindigkeit oder Downloadgeschwindigkeit des anderen Standortes.

Welche Möglichkeiten gibt es hier?
 
Um die Fritze beim VPN aus der Rechnung zu streichen, könntest du auf einem PC einen VPN-Server aufsetzen. Der hat genug Power, um mit der Verschlüsselung fertig zu werden. Ich habe zB mal mein OpenVPN im LAN getestet und ich komme auf ca 800 Mbit/s bei einem Linux Server mit i3 und Windows7 Client ebenfalls mit i3 (alter Laptop). Allerdings muss man OpenVPN erst dazu überreden, solche Übertragungsraten zu erreichen. Out of the box ist bei 200 oder so vorbei.
 
Danke!

Okay, liegt wohl an meiner Fritzbox.
Funktioniert dieser VPN Server auch auf ner VM Maschine oder ist es eine Art Programm das ich direkt auf Win10 installieren kann?

Ich habe mir sowieso überlegt einen schnelleren NAS zu besorgen/selber bauen, da kann ich gleich einen guten VPN server bauen.
 
OpenVPN ist eine simple Installation, der Download ist knapp 3,5 MB groß. Verfügbar für alle gängigen Plattformen, hier zum runterladen: Klick. Läuft sowohl auf Windows als auch auf Linux. Mit Win10 hab ich es noch nicht getestet, weil ich schlicht und ergreifend kein Win10 habe ;)

In einer VM könnte man das auch laufen lassen, wenn gewünscht.

Ohne Anpassungen wird OpenVPN aber irgendwo bei 200-300 Mbit/s am Ende sein. Hier ist ein interessanter Guide, mit dem ich auf besagte ~800 Mbit/s gekommen bin: Klick
 
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