Test Xperia XZ2 Premium im Test: Sonys erste Dual-Kamera ist doch kein ISO-Wunder

acty

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#1
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#3
Gefühlt hat Sony die Kameras in den eigenen Smartpohnes oft schlechter umgesetzt, als es die Konkurrenz geschafft hat, die ebenfalls Sony Kameras einsetzen. Beispeil, Sony Z3
Ja, jetzt kommt bestimmt "buuuuh ewig alt".

Kommt es nur mir so vor oder verkackt Sony es regelmäßig bei der Implementation von Kameras in deren Smartphones?

Abgesehen davon war ich mit dem Z3 total zufrieden.
 
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#4
Eine Smartphonekamera, die kein RAW kann, fällt für mich schon an dem Punkt raus. Sollte man mittlerweile erwarten dürfen, das drei Jahre alte LG G4 konnte es schon. Und den Dynamikumfang, der neben wahlweise extrem niedrigem Rauschen und viel Detail in diesen Informationen steckt, kann man mit keinem "smarten" HDR Modus der Welt ersetzen... und schon gar nicht mit exorbitant hohen ISOs.
 
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#5
@acty vielen Dank für den schönen Test und das Extra an Lesestoff für's Wochenende.

Leider kann man nach dem Kameratest schon fast aufhören zu lesen, denn...

Zitat:
"Das Xperia XZ2 Premium mag die derzeitige Sperrspitze Sonys sein, doch gilt der Namenszusatz „Premium“ nur eingeschränkt für die Kamera. Die Aufnahmequalität liegt ausgerechnet bei Nacht hinter der Konkurrenz."

...sowas darf sich ein Premiumgerät in der Preisklasse von 900,-- Euro nicht erlauben, vor allem wenn der Fokus so sehr auf Fotos liegt.

Leider sehe ich überhaupt keinen Anreiz mehr, Sony Geräte auch nur ansatzweise zu empfehlen.

Schwer, klobig, dazu der Konkurrenz weit hinterher in Sachen Kamera.

Aus dem Erfolg der Compact Serie hat Sony auch so gut wie gar nichts gemacht und keinen langfristigen Erfolg daraus gezogen.

Das XZ2 Premium geht zwischen den aktuellen Flaggschiffen total unter, daran wird auch ein besserer Straßenpreis nichts ändern. Da müsste schon ein Erdrutsch passieren und das Gerät unter 500,-- Euro fallen und das wäre einem Premium Flaggschiff ebenfalls nicht würdig.

Schade, ein paar starke Sony Smartphones würden dem Markt sicherlich gut tun.

Liebe Grüße
Sven
 

lkullerkeks

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#6
Unabhängig vom Inhalt des Tests ein Danke für die schönen Bildmotive, tolle Aufnahmen von Sassnitz und dem B96-Ausbau. :)
 
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#7
Eigentlich erübrigt sich ein Weiterlesen schon bei "kein optischer Zoom" und dann auch noch (wie bei den meisten anderen Handys auch) der (25mm-)Weitwinkelmurks. Warum nicht wenigstens ein Normalobjektiv?

Die Kamerafunktion ist für mich jedenfalls kein Kaufargument, höchstens nützlich, wenn man keine richtige Kamera mit hat (die beste Kamera ist die, die man mit hat).

Unabhängig vom Inhalt des Tests ein Danke für die schönen Bildmotive, tolle Aufnahmen von Sassnitz und dem B96-Ausbau. :)
Dito.
Das Bild mit den beiden Häusern (Plattenbauten mit renovierter Fassade) erinnerte mich irgendwie an den Nordwesten von Rostock, aber in der DDR sahen die Neubauten eh fast gleich aus (rationell fertigbare Typenbauten).
(Man muss aber erwähnen, dass Plattenbau (korrekt: Großtafelbauweise) nicht "typisch DDR" oder "typischer sozialistischer Wohnungsbau" ist, auch in den westdeutschen Großwohnsiedlungen sind Plattenbauten verbreitet, wenn auch mit deutlich höherer Vielfalt).
 
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#8
Bei Sony kann man wirklich jedes Jahr aufs Neue beeindruckt sein wie sie es nicht schaffen ihre eigenen Sensoren richtig zu nutzen. Ein paar Monate später verwendet ein anderer Hersteller die gleichen Sensoren und das Ergebnis ist nicht wiederzuerkennen.

Bei so viel Kameraexpertise wie bei Sony kann man da nur den Kopf schütteln.
 
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#9
Ich denke Sony sollte ihre Handysparte mal komplett umkrempeln und mehr Zeit in ein neues Modell investieren als alle 6 Monte ein neues Flagship zu bringen was den Namen nicht verdient.
 
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#10
Tja... warum sollte bei Handy-Kameras etwas anderes gelten als bei normalen Digitalkameras? Sensorgröße ist eben doch durch nichts zu ersetzen. Das Grundproblem ist halt, daß Bildinhalte, die durch Rauschen im Original bereits verschwunden sind, auch mit noch soviel Software nicht wieder hervorgezaubert werden können. Man kann durch Interpolieren (hier verschiedener Kameras) einiges flicken, aber weg ist weg.
 
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#11
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#13
Ist doch kein Wunder, dass es dann immer irgendwo hakt, wenn gefühlt alle 3 Monate ein neues Sony auf den Markt geschmissen wird..

Einfach Mal ein Jahr Zeit lassen und dann einen Kracher raushauen. Gute Kameras brauchen wohl doch etwas mehr Zeit.

Aber naja.. dann eben bis in 6 Monaten zum nächsten Murks.
 
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#15
Schon erstaunlich, dass Sony das zweifellos im Konzern vorhandene Kamera-KnowHow nicht schafft, in seine Smartphones zu integrieren.
 

Akula

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#16
Mich hat schon am Z1 die starke Auslöseverzögerung genervt und ich bin ein bisschen froh, dieses Problem mit einem anderen Hersteller nicht mehr zu haben. Nun ist das Problem wieder da und für ein so teures Premium-Gerät ein No-Go - zumindest für mich.

Übrigens ganz toller Test und viele Grüße nach Kiel!
 
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#17
Kommt es nur mir so vor oder verkackt Sony es regelmäßig bei der Implementation von Kameras in deren Smartphones?
Also ich musste sagen dass selbst beim Z1C damals schon große Schwächen, vor allem bei wenig Licht, deutlich wurden.

Der Umfang der Kamera-App ist noch immer der gleiche wie zu Zeiten des Z2. Peinlich.

Ich raff's auch nicht. Wie kann man einer der Top-Kamerahersteller sein und gleichzeitig über vier Jahre mit die schlechtesten Smartphone-Kameras in Flaggshiffen fabrizieren? Sony, get a grip.
 
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#18
Apple verlässt sich ganz auf den IS.

Wenn ich den Test des max richtig deute belichtet man nachts da mit 0.25s, also 1/4. Das schon heftig lange.

Wenns funktioniert... top. Kein Wunder sieht das Ergebnis dann rauschärmer als von der Konkurrenz die auf 1/10 oder gar 1/20 geht. Da liegt ja auch ein Faktor x2.5 oder x5 dazwischen, statt ISO 800 braucht man also ISO 2000 oder ISO 4000 für dasselbe Ergebnis.

Das macht doch kein Sensor weg.
 

Zero_Point

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#19
Das tun sie auch, nur die Software (und das Linsensystem?) ist der größte Mist
Vielleicht die besten Sensoren. Aber zu einer Kamera gehört eben mehr. Und das was Sony seit 5 Jahren abliefert war immer weit unter den Möglichkeiten. Samsung schafft es beispielsweise immer, mehr aus denselben Sensoren rauszuholen. Weil eben der beste Sensor allein nichts wert ist.
 
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