Zulage wurde seit Monaten nicht gezahlt, nachfordern?

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Das ist nicht der Punkt und kein Argument.

Ich habe außerdem (noch) nicht befürwortet, dass der TE klagt.
 
Erst einmal empfehle ich dir ein Forum, dass auf deine Fragen spezialisiert ist.

ZBsp TVÖD info...

Zweitens Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Da kann auch der Personalrat nichts machen. Die 6 Monate Frist ist bindend, wenn man kein hemmendes Ereignis nachweisen kann und davon habe ich bisher Nichts gelesen.
 
Recht hat man nur selbst. Die anderen haben nur Pflichten 🤷🏼‍♂️
 
Einige hier sollten mal auf ihren Puls achten, von Klagen war (noch) nicht die Rede. Bin nur gespannt, ob der Personalrat da wirklich was reißen kann. So ganz habe ich die Ausschlussfrist übrigens auch nicht verpasst: Wir bekommen die Lohnzettel immer am Ende des Monats, sprich den für Dezember Ende Dezember. Ich habe das Ganze also im 6. Monat moniert, weswegen mir das Geld zumindest für Dezember zustünde (und damit evtl. sogar für alle anderen Monate, da das Ganze kausal zusammenhängt). Auch ist nach wie vor fraglich, ob die Ausschlussfrist hier überhaupt greift. Aber für sowas gibt es ja den Personalrat.
 
Ja korrekt, wollte das später noch aktualisieren. Rückwirkend ab 31.8.2019. Jetzt bin ich gerade dabei, dass ich die neue Zulage auch noch rückwirkend ab 1.1.20 kriege, aber das sollte jetzt ja kein Problem mehr sein, da mein Anspruch offiziell anerkannt wurde und jeder, der die alte Zulage bekommen hat, auch die neue bekommt.
 
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Glückwunsch!

Mal wieder hat sich gezeigt, dass Hartnäckigkeit belohnt wird. Trotz vieler Unkenrufe hier. :)
 
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Das kann man auf Basis der Informationslage nicht abschließend beurteilen. Je nachdem wer sich von den Kollegen oder Vorgesetzen was merken wird, kann die Retourkutsche in der Zukunft liegen.


Ein freundlicher Anruf hätte wohl genügt, die Schriftkeule war überflüssig.

Ich bleibe dabei, mit der Vorgehensweise und Einstellung des TE wird es noch zu einigen Problemen kommen, die seiner Karriere nicht förderlich sein dürften.
 
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@Binalog Meine Teamleitung weiß nicht mal was davon und das interessiert auch keinen, weil das komplett unterschiedliche Zuständigkeiten sind.
 
Das mag sein und ich will Dir auch nicht sagen was und wie Du etwas zu tun hast, das ist natürlich allein Deine Sache.

Ich wollte Dir auf Basis mehrerer Jahrzehnte Berufserfahrung nur einen Hinweis geben, dass man Angelegenheiten manchmal langfristiger und komplexer überdenken sollte. Dazu gehört auch, dass man als Neuer in einem größeren Laden in der Regel nicht alle Bekannt-, Freund-, Feind- und Seilschaften innerhalb der Belegschaft kennt. Es gibt Sport- und Musikgemeinschaften, Versetzungen in der Vergangenheit, abgeschlossene Projektarbeiten usw.
 
@Binalog Das hört sich nicht nach einem Laden an wo ich gerne arbeiten würde und ist mir in meinen Fast 30 Jahren Arbeitsleben in der Form auch noch untergekommen. Erinnernt mich an die Berichte von Trumps-Umfeld. ;-)

Bei uns kann sich ein neuer (oder alter) Mitarbeiter sorgenfrei melden, wenn ein Fehler unterlaufen ist und er diesen korrigiert haben möchte.

Wer angepisst ist, weil ein neuer Mitarbeiter ihn auf Fehler hinweist, der sollte dringend an sich arbeiten.
 
Das ist der öffentliche Dienst. Die Karriere ist zeitlich vorbestimmt, da es Stufenlaufbahnen und so'n Kram gibt. So lange man da nicht mit der Pumpgun auf Leute schießt, ist es relativ schwierig, da tatsächlich dauerhaft negativ aufzufallen und damit "Karriere" kaputt zu machen.
 
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Viele vergleichen das mit Unternehmen der freien Wirtschaft. Und das ist eben leider schon ne ganze ecke anders. Das hier zeigt mal einen Vorteil des öD.
 
Nein, dass so gut wie nichts deine KArriere und deinen Job gefährdet egal wie faul, penetrant, dumm du dich verhälst. Aufwärts hingegen durchaus sofern du dich ein wenig weiterbildest und ordentlich netzwerkst. Deswegen ist der Beamten und ÖD Apparat in DE auch so verkalkt undurchlässig und mit unmengen an Vorteilen gesegnet. Und das viel gebrachte argument, amn verdiene dafür weniger als in der Wirtschaft ist seit JAhren nicht mehr gegeben und hat sich teils ins gegenteil verdreht. Fällt derzeit ja besonders im Lehrerumfeld zu coronazeiten auf bzw. die langen versäumnisse der Digitalisierung in DE im Bildungsbereich, der defacto nicht vorhanden ist. VEraltete PC in Schulen hat nichts mehr mit Digitalisierung zu tun.
 
Ist alles immer ein bisschen von Faktoren abhängig. ÖD in Pirmases ist vom Verdienst extrem geil, ÖD in München ist Mist. ÖD mit Ausbildung ist geil, im Vergleich zu IG Metall/IGBCE Mist.

Ich seh's ja bei meiner Frau. Sie wollte vom ÖD in die Wirtschaft wechseln, das lässt sie nun aber doch sein. Die Vorteile in unserem Fall für ÖD überwiegen deutlich. Insbesondere dann, wenn Kinder geplant sind.
 
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Mustis schrieb:
Nein, dass so gut wie nichts deine KArriere und deinen Job gefährdet egal wie faul, penetrant, dumm du dich verhälst.
Ja da gebe ich dir recht. Aber das dir bei so einem Thema wie hier im Thread keiner "einen Strick draus dreht", ist aus meiner Sicht ein Vorteil. Sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber leider ist dem nicht so.
 
" Deswegen ist der Beamten und ÖD Apparat in DE auch so verkalkt undurchlässig und mit unmengen an Vorteilen gesegnet. Und das viel gebrachte argument, amn verdiene dafür weniger als in der Wirtschaft ist seit JAhren nicht mehr gegeben und hat sich teils ins gegenteil verdreht. "

Selten so ein Unsinn gelesen. Meine Frau ist Beamtin: Der einzige Vorteil den wir sehen, ist die Terminfindung bei Ärzten. Was totaler Mist ist: Private Krankenversicherung in Verbindung mit der Beihilfe. Der Verdienst ist absolut nicht vergleichbar mit dem in der Wirtschaft. Das Problem daran ist, dass Stellen mit einer bestimmten Kategorie besoldet werden. Dabei ist es völlig egal, ob man sehr gut oder super schlecht ist. Die Motivation besser zu werden, wird definitiv nicht aus monetärer Sicht getrieben, da die Stellen nicht neu bewertet werden.

Ich selber bekomme einen Haufe an Anfragen über Xing aus dem ÖD, um dort als Softwareentwickler anzufangen. Die Stellen sind mit rund 58.000€/Jahr bewertet. Das habe ich nach 2 Jahren nach dem Studium schon bekommen.....mein aktuelles Gehalt liegt gute 20.000€ drüber. Das zieht sich bei allen Stellen so durch. Die Bezahlung im öffentlichen Dienst ist und bleibt mies (zumindest im IT bzw. Administrativen Bereich). Mich wundert es daher überhaupt nicht, dass die Digitalisierung dort nicht vorangetrieben wird, denn wer dort freiwillig anfängt, wird häufig nichts anderes finden (Gründe hierfür kann sich jeder selber denken). Ich bezweifel, dass jemand aus Überzeugung in den ÖD geht.
 
Scythe1988 schrieb:
Das zieht sich bei allen Stellen so durch.
Quark. Bei Spezialisten wie dir mag das stimmen, dass ist aber eine kleine Minderheit im ÖD. Das Gros stellen einfache Sachbearbeiter, Erzieher etc. dar. Und da sieht es aus wie skizziert. Ein Sahcbearbeiter im ÖD ist monetär definitiv nicht schlechter gestellt als ein Sachbearbeiter in der Wirtschaft vorallem in mittelständischen Unternehmen. Wenn dann noch keine Tarifbindung vorliegt ist der ÖD oft besser gestellt, zumal er wegen einer Gehaltserhöhung auch nicht zum Chef muss.
Scythe1988 schrieb:
(zumindest im IT bzw. Administrativen Bereich)
Eben! Aber genau das ist der Knackpunkt. Während man bei Spezialisten nicht konkurrenzfähig ist, wird an anderer Stelle gleichwertig oder besser gezahlt und das trotz der ohnehin schon vorhandenen Besserstellung wie automatisch steigendes Gehalt mit dem Alter und nahezu 100% Jobsicherheit, die eben grade bei Sachbearbeitern in der Wirtschaft nicht annährend vorhanden ist.
Scythe1988 schrieb:
Der Verdienst ist absolut nicht vergleichbar mit dem in der Wirtschaft.
Das ist schlicht falsch. Insbesondere Tarif- und Großunternhemen haben den Besoldungsstufen ähnliche Strukturen was die Bezahlung angeht. Bei Sanofi zum Beispiel sind diese sogar ähnlich benannt wie die Besoldungsstufen. Da ist genau festgelegt, welches Gehalt ich mit Einstieg bekomme, was auf der Position maximal zulässig ist und nach wie vielen Jahren man aufsteigt (was wesentlich weniger sind in diesem Beispiel, das GEhalt wächst nur in den ersten 6 Jahren in 3 Stufen). Daher ist es absolut vergleichbar.

Das mit dem Privat + Beihilfe betrifft im übrigen nur BEamte, keinen ÖD. Ich sprach aber von beiden. Und ist im Vergleich zur GKV immer noch ein immenser Vorteil oder warum wollen die ganzen Beamten nicht drauf verzichten?
Scythe1988 schrieb:
Ich bezweifel, dass jemand aus Überzeugung in den ÖD geht.
Da liegst du meiner Erfahrung nach konkret falsch. Viele tun das genau deshalb

Im übrigen bestätigst du ja letztlich meine Aussage bezüglich dem verkalkt ja sogar anhand deiner MEinung zum digitalen Fortschritt im ÖD/Staatswesen worauf ich ja mit dem Bildungswesen auch schon eingegangen war.

Also ja, ich stimme dir insofern zu, dass ich dir ungesehen glaube, dass bei Spezialisten wie Softwarentwicklern meine Aussage so nicht ganz zutrifft. Die Masse des ÖD/Beamtentum ist aber kein solcher Spezialist. =)
 
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