DaveStar
Commander
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- Juli 2004
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- 2.869
Zuletzt gesehen habe ich Die Hard 4.0
Und ich war eigentlich sehr positiv überrascht. Der Film hat mich während der gesamten Laufzeit bestens unterhalten, ist witzig und bietet nette Action (obwohls manchmal ein bissel unnötig übertrieben wird, z.B. mit dem Flugzeug und dem Truck).
Klar, der Film ist nicht besonders anspruchsvoll, aber er hat mich wie gesagt besser unterhalten als das andere Zeugs was in letzter Zeit so in den Kinos war.
@ Gonzo71
Dennoch halte ich deine Aussage für unbegründet. Die Europäer (nicht nur die natürlich) haben sich auch seit eh und je umgebracht (ihr eigenes Volk, andere Völker, wobei das eh unerheblich ist) und die Religion hat hier ja wohl auch genug Menschenopfer gefordert. Ebenso gab es in Europa relativ kurz vorher auch eine Krankheit gegen die man nichts tun konnte, nämlich die Pest welche ja schätzungsweise einen Drittel der Bevölkerung dahingerafft hat (Wer weiss.. vielleicht selbstverschuldet durch mangelnde Hygiene oder durch "raffgierigen Handel mit dem Osten wodurch der Erreger eingeschleppt wurde", wenn man einen Schuldzusammenhang zum Kapitalismus herstellen möchte *g*).
Von da her halte ich doch die These für historisch ziemlich gewagt, dass die Spanier einen anstehenden Untergang der Mayas nur ein bisschen beschleunigt haben.
Zudem wissen wir sowieso nicht so viel über die Mayas und die Eindrücke, die eine Person wie Mel Gibson uns von ihnen in seinen Filmen vermitteln will, müssen wir sowieso immer sehr kritisch hinterfragen. Immerhin muss man ihn wohl als fundamentalistischen Christen betrachten und er hat ja auch schon durch einen antisemitischen Wutausbruch für Schlagzeilen gesorgt (das sollte man vielleicht nicht überbewerten aber es kann sicher gewisse Hinweise auf seine Einstellung geben, die ja auch sonst in seinen jüngeren Filmen stark durchschimmert).
Damit will ich sagen: Wenn Gibson einen Film dreht, in dem der Völkermord der christlichen Spanier an den heidnischen Mayas "verharmlost" (heroisiert?) wird, dann heisst das noch lange nicht, dass der Film historische Tatsachen neutral wiedergibt, sondern nur, dass Gibson versucht die Blutbefleckte vergangenheit seines Glaubens in einem besseren Licht dastehen zu lassen.
Und ich war eigentlich sehr positiv überrascht. Der Film hat mich während der gesamten Laufzeit bestens unterhalten, ist witzig und bietet nette Action (obwohls manchmal ein bissel unnötig übertrieben wird, z.B. mit dem Flugzeug und dem Truck).
Klar, der Film ist nicht besonders anspruchsvoll, aber er hat mich wie gesagt besser unterhalten als das andere Zeugs was in letzter Zeit so in den Kinos war.
@ Gonzo71
Dennoch halte ich deine Aussage für unbegründet. Die Europäer (nicht nur die natürlich) haben sich auch seit eh und je umgebracht (ihr eigenes Volk, andere Völker, wobei das eh unerheblich ist) und die Religion hat hier ja wohl auch genug Menschenopfer gefordert. Ebenso gab es in Europa relativ kurz vorher auch eine Krankheit gegen die man nichts tun konnte, nämlich die Pest welche ja schätzungsweise einen Drittel der Bevölkerung dahingerafft hat (Wer weiss.. vielleicht selbstverschuldet durch mangelnde Hygiene oder durch "raffgierigen Handel mit dem Osten wodurch der Erreger eingeschleppt wurde", wenn man einen Schuldzusammenhang zum Kapitalismus herstellen möchte *g*).
Von da her halte ich doch die These für historisch ziemlich gewagt, dass die Spanier einen anstehenden Untergang der Mayas nur ein bisschen beschleunigt haben.
Zudem wissen wir sowieso nicht so viel über die Mayas und die Eindrücke, die eine Person wie Mel Gibson uns von ihnen in seinen Filmen vermitteln will, müssen wir sowieso immer sehr kritisch hinterfragen. Immerhin muss man ihn wohl als fundamentalistischen Christen betrachten und er hat ja auch schon durch einen antisemitischen Wutausbruch für Schlagzeilen gesorgt (das sollte man vielleicht nicht überbewerten aber es kann sicher gewisse Hinweise auf seine Einstellung geben, die ja auch sonst in seinen jüngeren Filmen stark durchschimmert).
Damit will ich sagen: Wenn Gibson einen Film dreht, in dem der Völkermord der christlichen Spanier an den heidnischen Mayas "verharmlost" (heroisiert?) wird, dann heisst das noch lange nicht, dass der Film historische Tatsachen neutral wiedergibt, sondern nur, dass Gibson versucht die Blutbefleckte vergangenheit seines Glaubens in einem besseren Licht dastehen zu lassen.