Zuletzt gesehener Film 2010 (1. Beitrag beachten)

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Starship Troopers

Wollte da eigentlich ins Bett, hab mir den aber noch bis zum Schluss angesehen. Wie "michimii" schon sagt ist der Film stark gekürzt worden, aber ich fands auch so relativ in Ordnung, vorallem für nen älteren Streifen. Hat mich super unterhalten. :)

9/10
 
Brooklyn's Finest

Besonders stark an dem Film sind die schauspielerischen Leistungen. Ethan Hawke spielt irgendwie generell richtig überzeugend und gut, Don Cheadle spielt den oberharten schwarzen Ghettogangster auch richtig toll. Überrascht war ich auch von Richard Gere. Den habe ich sonst immer nur mit Schnulzen in Verbindung gebracht, hier überzeugt er mich vom Gegenteil.
Zweite große Stärke des Films ist die Atmsphäre im New Yorker Polizeirevier 65. Dadurch umgibt den gesamten FIlm eine gewisse Spannung und lädt so zum Weiterschauen ein. Das Ende ist dann leider die große Schwäche des Films, da doch etwas banal und einfach runtergerattert.

Dennoch guter Film, 8/10

Danach habe ich noch Phase IV geschaut.

Für Fans klassischer Filme einfach ein Muss, obwohl ich jetzt nicht unbedingt einer bin.;) Auch dieser Film vermittelt ununterbrochene Spannung bis zum Schluss, obwohl auch hier das Ende etwas dürftig ausfällt.
Ich denke mal der Einstieg wird für viele etwas schwierig sein, wenn man sich auf den aber mal einlässt, kriegt man spannendes, cleveres und klaustrophobisches Entertainment at its best.

10/10
 
Summer Wars

10/10

Mein bester Anime seit langer langer Zeit.
Es geht um Identitätsdiebstahl im Internet. Als ich das hörte war ich erst wenig begeistert, doch bereits nach wenigen Minuten war ich doch über die ungewöhnliche Darstellung der Geschichte überrascht.
Normalerweise ist man ja gewohnt das sich ein Charakter zum "Superheld" entwickelt und dadurch die Geschichte dreht. Hier ist das ein klein wenig anders: Der Hauptcharakter wird die ganze Story über angenehm klein gehalten und verändert nicht zu stark seine Persönlichkeit.
Das hat mir am Film am meisten gefallen, das auch nach dem "Happy End" kein "Strahlemann" aus heiterem Himmel geboren wird.

Des weiteren ist der Film einfach nur köstlich hurmorvoll und amüsant (ich habe Tränen gelacht).
Wer auf Anime steht und mal Abseits des "Superhelden" eine Heldengeschichte erleben möchte ist hier genau richtig.


mfg xuckz
 
Bowling for Columbine

Sehr amüsant aber manche Sache werden im dokumentarfilm falsch dargestellt. Deswegen nur 8 von 10 points.
Manchmal bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
 
In the heat of the night

Klasse Krimi eingebettet im Thema Rassismus. Wurde wieder mal überascht mit wie subtilen Mitteln man doch einen richtig spannenden Film hinkriegt. Sehr empfehlenswert.

9/10

Predators


Bis zur Mitte recht spannend, dann flachts leider immer mehr ab. Von Adrian Brody, den ich in Filmen eigentlich nicht so mag, sehr überzeugt. Wusste gar nicht, was der so ne maskuline Stimme hat.;)

6/10
 
Ein Kurzfilmtipp:

The Butterfly Circus

Ein leiser, melancholischer Kurzfilm (20 Minuten), der uns mitnimmt in einen Zirkus und der die Schicksale der Artisten behandelt. Die Kameraführung wirkt sehr stimmungsvoll, dazu trägt ein Farbfilter zur Atmosphäre bei. Ebenfalls sehr atmosphärisch ist die Musik.
Wer Lust auf einen Kurzfilm hat, der zwar gefühlvoll, doch nicht oberflächlich ist, soll ihn sich ansehen:

10/10, da mich dieser Film wirklich überwältigt hat und ich zuerst nicht verstand, dass der Film zu Ende war. Genial, meiner Meinung nach!
 
The Last Airbender oder Die Legende von Aang

Eigentlich müsste der erste Film dieser Trilogie "Avatar - Der Herr der Elemente" heißen. Doch hier hat wahrscheinlich James Cameron den Machern um Regisseur, Produzent und Drehbuchautor M. Night Shyamalan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Shyamalan selbst hatte seinen Durchbruch mit "The Sixth Sense", aber schon die letzten Filme wie "Das Mädchen aus dem Wasser" oder "The Happening" haben gezeigt, dass der Erfolg nur von kurzer Dauer war.

Der Realfilm "Die Legende von Aang" basiert auf der Comicserie "Avatar", die sehr erfolgreich auf Nickelodeon lief und die ich selber gerne gesehen habe. Man kann die Serie den Genres Fantasy und Abenteuer zuweisen, zwei Genres, von denen mindestens Fantasy zu M. Night Shyamalan passt. Allerdings wurde ein wichtiger Aspekt der Serie im Film völlig fehlinterpretiert, denn Humor ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, der Avatar im Mix mit den Fantasy- und Abenteuer-Elementen einfach zu etwas Besonderen hat werden lassen.

In der Serie ist zum Beispiel Sokka, Kataras Bruder, ein rechter Tollpatsch. Er albert gerne herum und überschreitet dabei nicht selten Grenzen. Gibt es etwas zu essen, stürzt er sich ohne Rücksicht auf Verluste darauf und Frauen gegenüber ist er extrem unsicher und schüchtern. In Shyamalans Verfilmung spielt Jackson Rathbone den Sokka wie einen Durchschnittsjugendlichen mit Ambitionen eines Don Juan. Und so unpassend souverän er mit Princess Yue flirtet, so farblos bleibt die ganze Sokka-Figur im Film. Sie schaut im Wesentlichen ständig besorgt drein, von Humor oder lukullischen Anfällen keine Spur.

Genauso und fast noch unerfreulicher ist die Hauptfigur des Aang ausgefallen. Böse Zungen munkeln ja, Noah Ringer habe die Rolle nur bekommen, weil er Taekwondo kann. Und so braucht man sich nicht wundern, dass im Film ständig irgendwelche Kampfformen praktiziert werden. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich nach der ersten Hälfte dachte "oh nein, jetzt fängt er wieder mit Gymnastik an". Denn in der Serie wird im Gegensatz zum Film nicht Martial Arts betrieben, es werden die Elemente gebändigt. Darüber hinaus klingt mir noch heute das Lachen von Aang in den Ohren, wenn ich an die Serie zurückdenke. Denn Aang ist eigentlich ein kleiner Junge, der ziemlich viele Flausen im Kopf hat und diese auch nur allzu oft auslebt. Dabei lacht er oft herzhaft und tollt herum. Im Film kommt er jedoch wie die Reinkarnation von Buddha daher. Viel zu ernst schwingt er Reden, zeigt sich besorgt um das Gleichgewicht der Welt und die Machenschaften der Feuernation. Von Lebensfreude keine Spur.

Um das hier nicht zu lang werden zu lassen: Avatar wurde zurechtgestutzt zu einem Film, der sich viel zu ernst nimmt. Dazu kommen noch die teilweise kruden schauspielerischen Leistungen, lediglich Dev Patel als Prinz Zuko hat die ein oder andere gelungene Szene. Die anderen Schauspieler schauen im Wesentlichen ernst (oder cool?) drein. Trotzdem unterhält der Film, auch wenn man für den ein oder anderen Zusammenhang vielleicht die Serie kennen muss. Ich bezweifle aber, dass es die Trilogie bis zur Vervollständigung schafft. Dazu waren die Kritiken teilweise zu vernichtend.

6/10
 
Die etwas anderen Cops

insgsamt unterhaltsame action komödie mit einigen lachern.
klasse popcorn - hirn aus - kino.
der film war nun kein dauerlacher.
dafür glänzte er stellenweise mit witzen/sprüchen/situation,
die man nicht schon aus 1000 anderen filmen kennt.

ich denke hier lohnt auch o-ton ...

da sag ich nur "dirty mike ... und prius" ^^

8v10
 
Zuletzt bearbeitet:
Mum & Dad

Nicht zu verwechseln mit "Mom & Dad". Ein schonungsloses Psychospiel, das irgendwie in die Richtung von
"Oldboy" geht und eine ziemlich außergewöhnliche Familie bei ihrem Alltag begleitet. Ein paar grausige
Szenen sind dabei, selten aber offen gezeigter Splatter sondern vielmehr subtiler Horror, bei dem man nicht
allzuviel sieht und trotzdem Gänsehaut hat.
Die erste Hälfte mag einem vielleicht etwas langatmig oder absurd erscheinen, ist aber nötig, um die zweite
vorzubereiten und dann ist der Film nur noch beklemmend, brutal, pervers, angsteinflößend.
Zusammengefasst ein sehr empfehlenswerter Film für Fans des düsteren Psychohorrors.

8 von 10
 

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Kill Bill Vol. 2

Interessant, wie unterschiedlich Tarantino diese beiden Filme gestaltet hat. Ein Mix aus Teil 1 und 2 in Bezug auf die Schlachtszenen hätte mir durchaus besser gefallen. Auf einen möglichen dritten Teil bin ich aber durchaus gespannt. :)

7,5/10


Harry Potter und der Orden des Phönix


Absolut schade, dass ich nie die Bücher gelesen habe. Als kleiner Junge ist mir wohl schon nach dem ersten Teil die Lust auf die Bücher vergangenen, da der Inhalt ja grob derselbe ist, auch wenn es sicher genug Passagen gibt, die im Film keine Erwähnung gefunden haben. Teilweise wirkt der Streifen etwas hektisch, so, als ob man die ersten Seiten des Buches schnell durchbekommen möchte, um zur Haupthandlung zu gelangen. Ob es stimmt, weiß ich nicht, aber es fühlte sich so an.

6/10

Da mein Lovefilm-Abo endlich läuft, kann ich mir demnächst endlich weitere japanische Animationsfilme anschauen. Mal schauen, wie mir "Die letzten Glühwürmchen" gefallen wird. :)
 
The Social Network

Überraschend fesselnd für ein über 2 stündiges Portrait eines Unsympathen.

8/10
 
Wenn Liebe so einfach wäre

0815, wems gefällt.

5/10


Whatever works

Der erste Woody Allen Film der mir pauschal einfällt der mich zumindest anfänglich überzeugen konnte.
Der Anfang erinnert ein wenig an Dr. House (was gut ist), zum Ende hin immer mehr an Woody Allen (was schlecht ist), das Ende ist wieder totaler Mist.

In Summe 6/10
 
Fasten a la Carte

27.10.2010 auf ARD

Ich habe mich vor lachen gekugelt, mal ein Deutscher Fim der echt zum lachen war. Tolle schuspielerische Leistung.

8/10
 
Die letzten Glühwürmchen

Ernster Hintergrund, aber irgendwie war ich enttäuscht von mir, dass ich den Film kaum rührend fande?! Stellenweise ist der Inhalt wirklich sehr traurig und teilweise auch sehr herzerwärmend. In Tränen bin ich allerdings überhaupt nicht ausgebrochen. Vielleicht liegt das daran, dass mir der Film nichts Neues bot. Alltag und Folgen des Krieges sind schon oft inszeniert worden. Toll war aber, dass Die letzten Glühwürmchen objektiv blieb und weder die Japaner lobte noch die Amerikaner verhasste.
In sämtlichen Rezensionen bei Amazon wird erwähnt, dass Schindlers Liste im Vergleich zu Die letzten Glühwürmchen Ponystreicheln gleiche. :freak: Schindlers Liste fand ich persönlich rührender, was vor allem auch an der herausragenden Musik lag. Die musikalische Untermalung von DlG sprach mich nicht an.
Und FSK 6 ist ja wohl ein sehr großer Witz. Wer hat da seine Arbeit verweigert? :freak:
Allerdings wurde erneut klar, wie gut es uns derzeit geht und dass hoffen sollten, derartige Zustände nie erleben zu dürfen...

7/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Indiana Jones IV

Hm, ja geht so. Obwohl es nicht so übertrieben viel wie bei Spiderman oder so ist, wolln mir die CGI-Effekte in dem Film so gar nicht gefallen. Gut find ich, das Karen Ellen wieder mitgemacht hat, weil das dem Film nochmal den Flair von damals vermittelt.

6/10
 
Drachenzähmen leicht gemacht (Blu-Ray)


Sehr witzige CGI Actionkomödie die von der ersten Minute an zu begeistern weiß.
Hicks erinnert mich etwas an Wickie, nicht besonders stark aber dafür schlau und Trickreich.

Technisch ist der Film auf gleicher Höhe mit Pixar.
Felle, Haare, die Haut des Nachtschatten Drachen, der nasse Steinboden in der Drachentrainingsarena.
Hammer die ganzen Details, Texturen u.s.w.

Wie nicht anders zu erwarten, Referenz würdige Bildqualität.
Ähnlich verhält es sich mit der Tonqualität.

Etwas enttäuschend sind die Extras, da hat Dreamworks bei anderen Filmen wie z.b. Kung Fu Panda schon besseres gezeigt.


Film 8.5/10
Bild 10/10
Ton 9/10
Extras 5/10
 
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Eigentlich hätte ich ja bereits beim Lesen der Storyline skeptisch werden sollen. Da verliebt sich ein Teenager in ein Mädchen, doch bevor die beiden "happily ever after" zusammen sein können, muss er ihre sieben teuflischen Exfreunde im Kampf auf Leben und Tod bezwingen. Okay, Edgar Wright ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") präsentiert hier ein Feuerwerk an Anspielungen und Visualisierungen aus der Welt des Computerspielenerds. Die Anspielungen blieben allerdings auf der Oberfläche und dominieren den Film derart, dass das Ganze ziemlich schnell öde wird. Zudem ist unser Antiheld Michael Cera, der den Scott Pilgrim spielt, ein echter Nerd vor dem Herrn, brilliert dann aber in den zahlreichen Kampfszenen als Martial Arts Held. Selbst Computerhelden bluten da mehr.

Dieser Film ist so oberflächlich und nichtssagend, wie eine Packung Instant-Suppe. Er ist schnell (fertig), bunt und sieht gut gemacht aus. In Wirklichkeit wird die Kategorie des Kultfilms aber nur mit künstlichen Beigaben imitiert und so bleibt ein Werk in Erinnerung, das wie die restlichen Filme von Edgar Wright irgendwie gut, aber gerade das auch irgendwie wieder nicht ist.

3/10
 
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