Der i5-2500K reicht in einem Gaming-PC mehr als aus. Wenn du nicht gerade eine 300 bis 500 Euro teure Grafikkarte besitzt, dann wird sich der Unterschied zwischen Sandy und Ivy in den meisten Spielen ziemlich sicher im niedrigen einstelligen Prozentbereich befinden. Das ist dann nur noch mess- aber nicht fühlbar.
Generell ist es momentan so, dass mit einer stärkeren Grafikkarte wesentlich leichter Performance-Sprünge möglich sind, als mit einem etwas schnelleren Prozessor(-Takt). Deswegen kann man anzweifeln, ob sich der fast 50 Euro hohe Aufpreis zu einem i5-3570K lohnt. Jedenfalls wäre der
i5-3550 das nächstgünstigere Modell, für den Fall, dass du nicht übertakten willst. Damit fehlen dir zum i5-3570K im Basistakt sowie unter allen Turbo-Voraussetzungen vernachlässigbare 100 MHz. Neben dem fixen Multiplikator und dem geringfügig langsameren Takt musst du auch auf die HD4000 Grafik verzichten, in einem Spiele-PC kann dir das aber sowieso egal sein.
Nun zum Motherboard: wenn du zu einem Prozessor mit freiem Multiplikator greifst - das K am Ende der Bezeichnung - dann wäre es hinausgeworfenes Geld, nicht auch noch ein Z77-Board zu wählen. Selbst günstigere Modelle ohne die freie Multiplikator-Wahl, wie die bereits erwähnten i5-3550 oder i5-3450, ziehen daraus einen Vorteil und lassen sich auf diesen Boards leicht übertakten, indem man den Turbo agressiver konfiguriert (bis +4 Stufen = 400 MHz).
Abschließend noch mein Fazit: spare dir lieber etwas Geld beim Prozessor, kaufe dir einen i5-3450 und ein passendes Z77 Board. So kannst du, wenn gewünscht, über den Turbo immer noch die Leistung eines i5-3570K erreichen, das Geld aber in eine bessere Grafikkarte stecken.