News : AMD mit DDR600 Unterstützung?

, 8 Kommentare

Was folgt bei AMD auf die aktuelle DDR400-Unterstützung? Steigt man auf DDR2 um, oder wird gar DDR500 oder DDR600 offiziell unterstützt? Eine offizielle Stellungnahme steht zwar nach wie vor aus, dennoch sind die Spekulationen in Folge des ersten Messetages nicht weniger sondern mehr geworden.

DDR2 wird AMD unterstützen, soviel ist sicher und auch offiziell bestätigt. Die Frage ist nur noch das wann. AMD möchte die Unterstützung von DDR2 vor allem an der breiten Verfügbarkeit für den Endkunden, einem lohnenden Performancegewinn und den wohl nicht zu unterschätzenden Preisfaktor für die kommenden DDR2 Module fest machen. Somit steht weiterhin die Spekulation im Raum, dass DDR2 erst Mitte 2005 von AMD unterstützt werden wird. Zu diesem Termin wollte man sich jedoch ebenfalls nicht offiziell äußern, sondern verwies wieder einmal darauf, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt und AMD sich an den Wünschen seiner Kunden orientieren wird.

Interessantes wurde jedoch auf Nachfrage über DDR(1) bekannt. So muss DDR400 nicht das Ende der unterstützten Fahnenstange beim Athlon 64 (FX) sein. Eine Unterstützung von DDR500 und DDR600 wollte man nicht kategorisch ausschließen, aber natürlich auch nicht offiziell ankündigen. Die Frage, welchen Speicher der Athlon 64 (FX) in Zukunft unterstützen wird, hängt wohl vor allem davon ab, wie sich der Markt entwickelt und ob DDR2 derart schnell Einzug in den Markt hält, wie Intel es sich angesichts neuer Chipsätze, wünschen würde. Sollte DDR2 angesichts enormer Einführungspreise vom Markt vorerst nicht akzeptiert werden, so könnte der Athlon 64 (FX) unter Umständen noch eine Unterstützung für DDR500 oder DDR600 erfahren, wenn durch diesen Schritt Leistung gewonnen werden kann, ohne dass die Preise explodieren. DDR2 wird zur Einführung in etwa das Dreifache des herkömmlichen DDR Speichers kosten und somit wird sich der ein oder andere Kunde den Umstieg wohl zweimal überlegen, solange DDR2 gegenüber DDR bis auf architektonische Vorteile keine Leistungssteigerungen mit sich bringt.