News : Neue Produkte bei Arctic Cooling

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Nein, so viele neue Produkte, wie es einem die Sticker auf dem Arctic Cooling Stand weiß machen wollen, gibt es auf der Computex nicht zu sehen – Produkte wie der Freezer Xtreme, der Arctic RC oder das Fusion 550 RF liefen uns bereits zur CES in Las Vegas im Januar vor die Linse. Einige interessante Neuigkeiten gibt es dennoch zu erhaschen.

Das erste Mal der Öffentlichkeit zeigt sich der Grafikkartenkühler Accelero Xtreme 9800 (560 Gramm), dessen Bruder Accelero Xtreme 8800 wir erst kürzlich in einem Review unter die Lupe genommen haben. Wie die Bezeichnung es schon vermuten lässt, handelt es sich bei dem Kühler um eine leicht modifzierte Version der 8800er-Ausführung, die auf GeForce-9800-Karten zum Einsatz kommen kann (und ihrer Kompatibilität zur GeForce-8800-Serie beraubt wurde). Ansonsten unterscheiden sich beide Kühler nicht.

Gelistet wird der Kühler bereits ab 23 Euro, mit ersten Produkten ist in Kürze zu rechnen. Als erster Hersteller hat inno3D angekündigt, den Kühler im Rahmen der i-Chill-Serie von Werk auf einer GeForce-9800-GTX einzusetzen.

Ebenfalls neu im VGA-Kühler-Sortiment ist der aktiv belüftete Accelero Twin Turbo (350 Gramm), den Arctic Cooling leistungstechnisch zwischen Accelero Xtreme und Accelero S1/S2 positioniert. Während Arctic Cooling für den Xtreme 240 Watt als maximal abführbare Leistung angibt, stehen für den Twin Turbo 120 Watt zu Buche. Der Twin Turbo ist kompatibel mit 9600 GT, 8800 GTS (G92), 8800 GT, 8600, 8500, 8400, 7950 GT, der 7000er-Serie sowie 6800 und 6600. Knapp 17 Euro verlangt der günstigste Anbieter derzeit für den Kühler. Auch hier ist in Kürze mit ersten Produkten zu rechnen.

Accelero Twin Turbo
Accelero Twin Turbo
Accelero Twin Turbo
Accelero Twin Turbo

Nicht gänzlich neu aber vor der Markteinführung noch einmal überarbeitet ist der CPU-Kühler Freezer Xtreme (608 Gramm). Der Freezer Xtreme wurde als „Twin-Tower“ konstruiert und besteht aus vier U-Heatpipes, welche insgesamt 102 Aluminium-Lamellen tragen. Die relativ dicht gehaltenen Lamellenpakete werden im Sandwich-Verbund von einem entkoppelten 120-mm-Lüfter mit PWM-Steuerung ventiliert. Der Kühler wird mit der bereits aufgebrachten, hauseigenen Wärmeleitpaste MX-2 ausgeliefert und kann mit Push-Pins auf den gängigen CPU-Sockeln von AMD und Intel installiert werden. Maximal 160 Watt an Wärmeleistung kann der Freezer Xtreme abführen.

Die Version, die Arctic Cooling nun auf der Computex zeigt, hat gegenüber den früheren Modellen dickere Aluminiumlamellen erhalten, um den Kühler weniger anfällig gegenüber mechanischen Einwirkungen zu machen. Der Lüfter des Freezer Xtreme kann über ein Klipp-System bei montiertem Kühlkörper entnommen und auf diese Weise die Richtung des Luftstroms umgedreht werden. Austauschbar ist der Lüfter, der mit dem Haltebügel fest verbunden ist, aus diesem Grund aber nicht.

Acht Online-Shops listen den Kühler laut Geizhals bereits ab 18 Euro. Als Verfügbarkeitsdatum gibt einer der Händler den 13. Juni an.

Freezer Xtreme
Freezer Xtreme
Freezer Xtreme
Freezer Xtreme

Und zu guter Letzt gibt es nun auch von Arctic Cooling einen in zwei Stufen (1200/2000 U/min) regelbaren Miniatur-Tischventilator für den USB-Port sowie einen Notebook-Kühler, der die Unterseite eines Notebooks mit Frischluft befächert, sofern es dem Nutzer nichts ausmacht, seinen tragbaren Rechner nach hinten ansteigend auf dem Kühler aufzusetzen.

Arctic Cooling Computex 2008