Asus bringt fünf GeForce GTS 250

Volker Rißka
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Offiziell ist der Start der GeForce GTS 250 erst in der kommenden Woche geplant, die erste Pressemeldung von Asus ist aber bereits jetzt verfügbar. Demnach wird der Hersteller quasi gleiche alle Bereich abdecken, von besonderen Kühlern über Versionen mit doppelten Speicher bis hin zu übertakteten Varianten.

Das Modell, das dem Referenzdesign zumindest von den Taktraten am Nächsten kommt, wird die „ENGTS250 DK/HTDI/512MD3“. Der Grafikchip wird mit 740 MHz befeuert, der GDDR3-Speicher arbeitet mit effektiven 2,2 GHz. Das Speicherinterface ist erwartungsgemäß 256-Bit breit. Als Kühler kommt Asus' bekannte Dark-Knight-Lösung zum Einsatz – wie auch auf den weiteren vier Modellen.

ENGTS250 DK/HTDI/512MD3
ENGTS250 DK/HTDI/512MD3

Die Karte „ENGTS250 DK/HTDI/1GD3“ kommt in zwei verschiedenen Designs und unterscheidet sich zur ersten Variante nur durch den auf ein GByte vergrößerten GDDR3-Speicher. Die Taktraten bleiben mit 740 MHz und 2,2 GHz die gleichen.

ENGTS250 DK/HTDI/1GD3
ENGTS250 DK/HTDI/1GD3

Lösung Nummer vier und fünf basieren auf der „ENGTS250 DK TOP/HTDI/512MD3“ und setzen wieder auf 512 MByte GDDR3-Speicher. Wie bei allen „TOP“-Modellen von Asus bekannt, wird hier am Takt geschraubt. Der Chiptakt wurde leicht auf 775 MHz erhöht, der Speicher arbeitet mit effektiven 2,36 GHz.

ENGTS250 DK TOP/HTDI/512MD3
ENGTS250 DK TOP/HTDI/512MD3

Es gibt zwar von Asus bereits zum Start fünf Modelle, doch könnte man sogar noch weitere Varianten bringen. Als erstes kommt dabei der Gedanke an eine Lösung, die sowohl übertaktete Frequenzen als auch ein GByte Speicher besitzt. Dessen dürfte sich jedoch auch der Hersteller bereits bewusst sein, so dass in naher Zukunft auch in diesem Bereich noch etwas geht. Wie üblich ist bei solch frühen Ankündigungen von Preisen und der Verfügbarkeit im Handel keine Rede.

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  • Volker Rißka E-Mail
    … schreibt seit dem Jahr 2002 über CPUs, deren Architekturen und Fertigungsverfahren sowie Mainboards und RAM.
Quelle: Pressemitteilung

Ergänzungen aus der Community

  • Zwirbelkatz 27.02.2009 12:10
    8800GT (G92) = 112 SP, 16 ROPs, 56 TMUs, 58 GB/s Speicherbandbreite
    9800GT (G92) = 112 SP, 16 ROPs, 56 TMUs, 58 GB/s Speicherbandbreite
    GTS240 (G92) = 112 SP, 16 ROPs, 56 TMUs, 58 GB/s Speicherbandbreite

    8800 GTS (G92) = 128 SP, 16 ROPs, 64 TMUs, 64 GB/s Speicherbandbreite
    9800 GTX (G92) = 128 SP, 16 ROPs, 64 TMUs, 70 GB/s Speicherbandbreite
    GTS 250 (G92) = 128 SP, 16 ROPs, 64 TMUs, 70 GB/s Speicherbandbreite
    Mag sein, dass mein Vergleich mit dem G80 hinkt. Ich spreche darüber, weil mir die Kastrierung des G92 auf das kleinere Speicherinterface und die 512MiB Ram nie gefallen hat. Für die üblichen 19" TN Gurken reicht sowas natürlich aus. Meinetwegen auch für 22" mit Abstrichen.
    G80 GTX und Ultra waren noch richtige, schwere Highendkarten. Der Rest hat zwar Power, aber wird immer nur aufgebrüht. Ich würde es vergleichen mit dem Q6600, der zwar viel Power hat, aber relativ hitzköpfig und wenig sparsam ist. Trotzdem ist er bis heute eine gute Cpu. Es kommt also auch darauf, wo man seine Prioritäten setzt.

    Aber du schreibst es ja selbst. Du listest 6 Karten auf, die sich von den Rohdaten zu 10% unterscheiden und uns als Neuware vorgegaukelt werden. Ich finde das dreist, egal wie man die Zahlen nun genau auslegt.
    Meine passive 8800gt war ne tolle Karte, ohne Frage. Warum aus ihr jetzt eine 9000er und dann eine GTS 200er wird, ist allerdings doch eine begründete Frage.
  • L233 27.02.2009 12:33
    Mag sein, dass mein Vergleich mit dem G80 hinkt. Ich spreche darüber, weil mir die Kastrierung des G92 auf das kleinere Speicherinterface und die 512MiB Ram nie gefallen hat. Für die üblichen 19" TN Gurken reicht sowas natürlich aus. Meinetwegen auch für 22" mit Abstrichen.[/quote]Der G92 kam ursprünglich als Produkt für das mittlere Marktsegment heraus. Ich finde es unabgebracht, sich dann da über "Kastration" zu beschweren, zumal das Ding gleich mal schneller war als die G80-GTS.

    G80 GTX und Ultra waren noch richtige, schwere Highendkarten. Der Rest hat zwar Power, aber wird immer nur aufgebrüht. Ich würde es vergleichen mit dem Q6600, der zwar viel Power hat, aber relativ hitzköpfig und wenig sparsam ist. Trotzdem ist er bis heute eine gute Cpu. Es kommt also auch darauf, wo man seine Prioritäten setzt.
    Die G80 GTX war wirklich gut, und insbesondere langlebig. Aber das hatte auch seinen Preis. Die G80-GTS hingegen war kurzlebig, underpowered und generell enttäuschend, da sie sehr schnell von der 8800GT verdrängt wurde. Ich hatte eine 8800 GTS 640 :heul:

    Ich finde den ganzen G80-Vergleich ehrlichgesagt daneben, mit den G92-Produkten wurde eigentlich eher das mittlere bis gehobene Segment bedient, die 8800GTX war absolutes High End und die 8800 GTS 640 war, naja, eigentlich weniger der Hit.

    [quote]Aber du schreibst es ja selbst. Du listest 6 Karten auf, die sich von den Rohdaten zu 10% unterscheiden und uns als Neuware vorgegaukelt werden. Ich finde das dreist, egal wie man die Zahlen nun genau auslegt.
    Meine passive 8800gt war ne tolle Karte, ohne Frage. Warum aus ihr jetzt eine 9000er und dann eine GTS 200er wird, ist allerdings doch eine begründete Frage. "Zwirbelkatz, post: 5661170
    Ich glaube, Du unterschätzt etwas, wie gut die Performance einer 9800 GTX+ auch heute noch ist und die 1GB-Ausführung bekommst Du fuer ca. 170 Euro (inkl. Versand) und die 512er für €140. Vom Preis/Leistungs-Verhältnis her ist das verdammt gut.

    Ob da was vorgekaukelt wird, soll mir gleich sein. Solange der Käufer für sein Geld etwas ordentliches geboten bekommt, ist es mir egal, welcher Name auf der Schachtel steht. Und das ist eindeutig der Fall hier. Der G92 war ein richtig großer Wurf für Nvidia, das sieht man deutlich an der Langlebigkeit der Produkte. Selbst eine 8800GT macht auch heute noch eine gute Figur bei Leuten mit <24" Bildschirmen.