News : Samsung schließt Q2 mit Gewinneinbruch ab

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Wie der südkoreanische Technik-Hersteller Samsung bekannt gab, sank der Gewinn des Konzerns um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der hauptsächliche Auslöser dafür seien schwache Verkäufe von Fernsehgeräten.

Scheinbar waren die Fernsehverkäufe im zweiten Quartal generell schwach, da Fernsehhersteller sich beispielsweise beim Display-Kauf eher zurückhielten.

Der Gewinn fiel auf rund 2,4 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch rund 3,4 Milliarden. Die Samsung-Aktie fiel danach um rund 2 Prozent. Insgesamt erlebte die Aktie dieses Jahr einen Verlust von 7,3 Prozent.

Samsungs Display-Sparte verzeichnete einen Verlust von rund 48 Millionen Euro, verglichen zu einem Gewinn von circa 585 Millionen Euro im Vorjahr. Gutachten zufolge sank der Gewinn des Elektronikriesen bei Fernsehern um rund 53 Prozent auf ungefähr 112 Millionen Euro.

Auch auf Halbleiter-Basis kam es zu einem Rückgang der Einnahmen. So soll ein weiterer Grund für die Verluste ein um 30 Prozent gesunkener Preis von DRAM im zweiten Quartal sein. Eine höhere Nachfrage an hochpreisigen Chipsätzen für mobile Geräte und Server sowie für Prozessoren für Smartphones sollen Samsung helfen, aus dem momentanen Tief zu kommen.

Auf Seite von Smartphones und Tablets seien die Verkäufe jedoch enorm und sehr rasch angestiegen, was unter anderem die Rekordverkäufe des Galaxy S II untermauern. Das Ziel des Konzerns sei der Verkauf von 60 Millionen Smartphones in diesem Jahr. Analysten zufolge liegen die Zahlen im Moment bei rund 19,2 Millionen verkauften Einheiten.

Laut einer Statistik der Marktforscher der IDC Corporation soll Samsung aufgrund der Beliebtheit von Geräten mit dem Android-Betriebssystem von Google allein im ersten Quartal 10,8 Millionen Smartphones abgesetzt haben. Samsung ist laut IDC der viertgrößte Hersteller von Smartphones weltweit und konnte seinen Marktanteil bei diesen Geräten um 6,5 Prozent auf 10,8 Prozent steigern. Der Marktanteil des größten Konkurrenten Nokia sank hingegen um ganze 14,5 Prozent auf 24,3 Prozent.