HP wird PC-Sparte voraussichtlich nicht abstoßen

Patrick Bellmer 11 Kommentare

Bei HP deutet sich eine klassische „Rolle rückwärts“ an. Wie das Wall Street Journal berichtet, stehen die Zeichen für einen Verbleib der PC-Sparte. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit den Überlegungen vertraute Quellen.

Als Grund für diese neue Überlegung werden Nachteile für den Server-Bereich angeführt. HPs noch aktuelle Pläne sehen vor, dass die Fertigung und der Vertrieb dieser nicht abgestoßen wird. Durch eine Ausgliederung oder den Verkauf der PC-Sparte befürchtet man aber höhere Kosten, da bei den Lieferanten weniger Bauteile abgenommen werden würden. Dadurch würden die Vorteile, die eine Abstoßung der Desktop-PCs und Notebooks bedinge, vermutlich mehr als egalisiert werden.

Einzig der gemeinsame Einkauf mit einer separaten PC-Sparte könnte hier entgegenwirken, dies soll aber vor einer endgültigen Entscheidung erneut durchgerechnet werden. In einem solchen Szenario würde der komplette Verkauf der PSG – unter diesem Titel firmiert der PC-Bereich – aber nahezu unmöglich sein, der neue Eigentümer dürfte vermutlich nur wenig Interesse an einer solchen Verflechtung mit HP haben.