7/10 AMDs „Richland“ im CPU-Test : Quod erat demonstrandum

, 112 Kommentare

Temperatur

Parallel zur Messung der Leistungsaufnahme erfolgt die Bestimmung der maximalen Temperatur. Diese wird sowohl über Tools ausgelesen, als auch noch einmal mittels Infrarotthermometer überprüft.

Die Temperaturen sind plattformübergreifend nur bedingt zu vergleichen, zwischen AMD- und Intel-Prozessoren ist dies gar nicht möglich. Insbesondere bei den AMD-Modellen fällt immer wieder auf, dass die Werte oft ungenau sind, respektive schlichtweg nicht stimmen können und oberflächlich mit dem Thermometer nachgemessen werden müssen. Die wirkliche Kerntemperatur dürfte bei allen AMD-Modellen deshalb deutlich höher liegen, weshalb man dieser Analyse keine allzu hohe Aussagekraft beimessen sollte.

Temperatur
Angaben in °C
  • maximale Kerntemperatur:
    • AMD A10-6700, 2M/4T, 3,7 GHz, 32 nm, Turbo
      40
    • AMD A10-6800K, 2M/4T, 4,1 GHz, 32 nm, Turbo
      44
    • AMD A10-5800K, 2M/4T, 3,8 GHz, 32 nm, Turbo
      45
    • AMD Phenom II X4 965, 4C/4T, 3,4 GHz, 45 nm
      46
    • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,3 GHz, 32 nm, Turbo
      49
    • Intel Core i7-2600K, 4C/8T, 3,4 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      51
    • Intel Core i3-3220, 2C/4T, 3,3 GHz, 22 nm, SMT
      51
    • AMD FX-8350, 4M/8T, 4,0 GHz, 32 nm, Turbo
      53
    • AMD FX-8150, 4M/8T, 3,6 GHz, 32 nm, Turbo
      55
    • Intel Core i7-3960X, 6C/12T, 3,3 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      57
    • Intel Core i7-3770K, 4C/8T, 3,5 GHz, 22 nm, Turbo, SMT
      57
    • Intel Core i7-4770K, 4C/8T, 3,5 GHz, 22 nm, Turbo, SMT
      68

Wie üblich bei AMD-Prozessoren gibt es zum Start neuer Modelle kein Programm, welches die Temperatur zuverlässig bestimmt. Da sich am Verbrauch aber ebenso wenig ändert wie in anderen Bereichen, sind die ermittelten Werte letztlich durchaus schlüssig. Probleme in dieser Disziplin bereitet Richland entgegen Intels Neuling Haswell in keinem Fall.

Auf der nächsten Seite: Overclocking