3/7 AMDs „Richland“ im GPU-Test : Haswell und Trinity deutlich zurück

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Frameverlaufdiagramme

Auch wenn die Angabe von Durchschnitts-FPS-Werten immer noch die sinnvollste Darstellung eines Benchmarks ist, solange man nur eine simple Zahl haben möchte, ist diese Methode alles andere als ideal. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die zweite Hälfte einer Testsequenz deutlich schlechter ausfällt als die erste, was an reinen Durchschnittswerten aber nicht zu erkennen ist.

Aus diesem Grund haben wir von den Spielen Battlefield 3, Bioshock: Infinite, Crysis 3, Metro: Last Light, Tomb Raider sowie Torchlight 2 so genannte Frameverläufe angefertigt – die unserer Meinung nach beste Methode, einen zeitlich begrenzten Benchmark für den Leser abzubilden. Bei einem Frameverlauf versuchen wir eine immer gleichbleibende, 25 Sekunden lange Sequenz in einem Spiel nachzustellen und messen die FPS-Werte jeder einzelnen Sekunde. Mit diesen Informationen füttern wir daraufhin den Frameverlauf, an dem man sehr exakt erkennen kann, wie gut eine Grafikkarte das Spiel über einen längeren Zeitraum darstellen kann.

Bei den Frameverlaufsdiagrammen gibt es einige Auffälligkeiten. Battlefield 3 fällt völlig aus dem Rahmen, da es zwischen allen drei Produkten ein ständiges Auf und Ab verzeichnet. Der A10-6800K ist dabei häufig langsamer als ein A10-5800K, auch wenn es keinen offensichtlichen Grund gibt. Eine Möglichkeit ist ein unterschiedlich reagierender Turbo-Modus.

In Metro: Last Light geraten die beiden AMD-APUs am Ende der Testsequenz plötzlich unter Druck von Intels Core i7-4770K, obwohl die beiden Radeon-Grafikeinheiten bis dahin klar die Führung für sich beanspruchen konnten. In Tomb Raider gilt ähnliches für den A10-5800K, während der A10-6800K teilweise deutlich schneller arbeitet – dies könnte an der größeren zur Verfügung stehender Speicherbandbreite liegen.

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