3/3 Total War: Attila im Test : Im neunten Teil der Serie sind die Hunnen los

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Fazit

Total War: Attila gefällt uns richtig gut. Mit vielen kleineren Neuerungen sorgt Creative Assembly dafür, dass sich die neunte Ausgabe der Reihe noch mal frischer und besser anfühlt, als seine Vorgänger.

Insbesondere die Hunnen haben es uns angetan. Die fehlende Möglichkeit, Städte einzunehmen, sorgt für eine neue, dynamischere Spielweise, die ganz neue strategische Möglichkeiten und Zwänge mit sich bringt. In Kombination mit kleineren Neuerungen wie Katastrophen und dem Kampf um fruchtbare Ländereien gelingt dem Titel so eine Verschiebung der Schwerpunkte: Statt Rom interessiert plötzlich stärker, was in den weiten Steppen des Ostens und südlich davon vor sich geht.

Total War: Attila im Test

Auf dieser Grundlage ist Attila ein hervorragendes Rundenstrategiespiel, das wir jedem Neueinsteiger wärmstens empfehlen können.

Eine Krux gibt es bei allem Lob aber doch. Diese betrifft Veteranen, die bereits Rome II besitzen. Für diese – wahrscheinlich nicht kleine – Gruppe potentieller Attila-Spieler stellt sich die Frage, wie sich der Titel im Verhältnis zum Vorgänger platziert. Dazu muss festgehalten werden, dass der Unterschied allen genannten Änderungen zum Trotz nicht frappierend ist. Daraus ergibt sich, dass wir es uns als Besitzer von Rome II gründlich überlegen würden, ob sich ein Umstieg derzeit zum Preis von etwa 30 bis 40 Euro lohnt. Denn was der Spieler hier erhält, ist letztlich ein besseres – und damit sehr gutes – Rome II.

Ob dies für einen Zuschlag ausreicht, kann nur individuell erwogen werden. Abseits dieser persönlichen Überlegungen kann aber unterstrichen werden: Attila überzeugt auf breiter Front.

Kopier- & Jugendschutz

Total War: Attila funktioniert über Steam, sodass der Key über die Valve-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf ist durch die Bindung an das Steam-Konto nicht möglich.

Die USK hat dem Spiel eine Freigabe „Ab 12 Jahren“ erteilt.

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