HyperX Savage SSD : Kingston ersetzt SandForce durch Phison

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HyperX Savage SSD: Kingston ersetzt SandForce durch Phison
Bild: Kingston

Nach und nach werden SSDs mit SandForce-Controller durch neue Modelle mit Chips anderer Anbieter ersetzt. Bei Kingston tritt die HyperX Savage mit Phison-Controller die Nachfolge der SandForce-basierten HyperX 3K an.

Statt des betagten SF2281 bildet der Phison PS3110-S10 in Kombination mit Toshibas aktuellem 19-nm-MLC-NAND die technische Basis der neuen SSD-Serie. Der Controller wird bereits in diversen Drittanbieter-SSDs eingesetzt, darunter Corsair Neutron XT, Patriot Ignite, Mushkin Striker sowie Kingstons SSDNow KC310 mit 960 GByte. Der PS3110 besitzt vier Rechenkerne und unterstützt bis zu acht NAND-Channel.

Die HyperX Savage wird in Kapazitäten von 120, 240, 480 und 960 GByte im 2,5-Zoll-Format mit aktueller SATA-Schnittstelle angeboten. Die beworbene Höchstleistung von bis zu 560 MB/s lesend und 530 MB/s schreibend gilt nur bei komprimierbaren Daten des ATTO-Benchmarks. Der Hersteller gibt aber zusätzlich mit AS SSD und CrystalDiskMark ermittelte Transferraten an, die für nicht komprimierbare Daten gelten, die in der Praxis häufig anzutreffen sind: Maximal 520 MB/s lesend und bis zu 510 MB/s schreibend werden genannt. Das kleinste Modell besitzt nur eine Schreibrate von 350 MB/s, da zu wenig Speicherchips verbaut sind, um den Controller richtig auszunutzen. Die schnellste Schreibrate liefert das 240-GB-Modell, während die Varianten mit 480 GB und 960 GB mit 500 und 490 MB/s etwas langsamer arbeiten.

Kingston HyperX Savage SSD mit optionalem Upgrade-Kit
Kingston HyperX Savage SSD mit optionalem Upgrade-Kit (Bild: Kingston)

Eine Datenverschlüsselung oder den besonders sparsamen Ruhemodus DevSleep bieten die SSDs nicht. Dafür kann das optionale Upgrade-Kit unter anderem mit einem externen USB-3.0-Gehäuse, einem 3,5-Zoll-Einbaurahmen, einem SATA-Kabel, einem Schraubendreher sowie Cloning-Software aufwarten. Die Kingston HyperX Savage SSDs sind bereits im Handel erhältlich. Die Preise liegen aktuell zwischen 76 Euro (120 GB) und 540 Euro (960 GB). Das umfangreiche Zubehör der Kit-Version verlangt einen Aufpreis von etwa 20 Euro. Preislich bewegt sich die Kingston-Serie damit in der Oberklasse der SATA-SSDs.

Kingston HyperX Savage SSD
Controller: Phison PS3110-S10, 8 NAND-Channel
DRAM-Cache: ?
Speicherkapazität: 120 / 240 / 480 / 960 GB
Speicherchips: Toshiba 19 nm Toggle DDR 2.0 MLC (A19nm) NAND, ?
Formfaktor: 2,5 Zoll (7 mm)
Interface: SATA 6 Gb/s
seq. Lesen: 520 MB/s
seq. Schreiben:
350 MB/s
Variante
510 MB/s
Variante
500 MB/s
Variante
490 MB/s
4K Random Read:
93.000 IOPS
Variante
92.000 IOPS
Variante
97.000 IOPS
4K Random Write:
83.000 IOPS
Variante
89.000 IOPS
Leistungsaufnahme Aktivität (typ.): 0,500 W
Leistungsaufnahme Aktivität (max.): 4,35 W
Leistungsaufnahme Leerlauf: 390,0 mW
Leistungsaufnahme DevSleep: kein DevSleep
Leistungsaufnahme L1.2: kein L1.2
Funktionen: AHCI, NCQ, TRIM, SMART, Garbage Collection
Verschlüsselung: keine
Total Bytes Written (TBW):
113,00 Terabyte
Variante
306,00 Terabyte
Variante
416,00 Terabyte
Variante
681,00 Terabyte
Garantie: 3 Jahre
Preis:
Preis je GB: € 0,51 / € 0,39 / € 0,30 / € 0,34