3/4 Dota 2, LoL und Co. : So schnell sind APUs und GPUs in beliebten Spielen

, 313 Kommentare

Mehr Details sind möglich

Bei den bisherigen Tests wurden die Grafikoptionen so gewählt, dass auch die langsamere Testteilnehmer die Titel noch so weit wie möglich spielbar wiedergeben können. Mit den schnellsten APUs von AMD und vor allem mit der Kombination aus dem günstigen Pentium G3440 Prozessors und einer separaten Low-End-Grafikkarten lassen sich die Details jedoch deutlich nach oben schrauben. Das hat aber nicht immer einen deutlichen optischen Effekt.

Optische Auswirkungen

Wie das Video zeigt, sind die Differenzen in Diablo 3, Dota 2, Smite und World of Warcraft zwar zu erkennen, die niedrigere Detailstufe sieht aber nicht deutlich schlechter aus. Counter-Strike: Go, Heroes of the Storm, League of Legends und Team Fortress 2 profitieren hingegen deutlich von den zusätzlichen Optionen, während World of Tanks wie ein völlig anderes Spiel wirkt.

Beliebte Spiele – Unterschiede bei den Grafikoptionen
Einstellungen APU-Tests Einstellungen Low-End-GPUs optischer Effekt
Counter-Strike: GO maximale Details außer AA maximale Details, 8×MSAA hoher Nutzen;
deutlich ruhigeres Bild
Diablo 3 mittlere bis niedrige Details höchste Details außer Schatten geringer Nutzen;
minimal bessere Texturen, bessere Schatten, Kantenglättung
Dota 2 niedrigste Details zweithöchstes Preset geringer Nutzen;
minimal bessere Texturen, zusätzliche Details, Kantenglättung
Heroes of the Storm niedrigste Details niedrige bis mittlere Details hoher Nutzen
deutlich bessere Texturen, bessere Schatten, Kantenglättung
League of Legends mittlere Details maximale Details hoher Nutzen
deutlich bessere Texturen, bessere Schatten
Smite mittlere Details maximale Details geringer Nutzen
etwas bessere Texturen, etwas bessere Schatten, flimmert mehr
Team Fortress 2 mittlere Details ohne AA maximale Details, 8×MSAA hoher Nutzen
deutlich ruhigeres Bild, minimal bessere Texturen
World of Tanks niedrigste Details mittlere Details sehr hoher Nutzen
deutlich bessere Texturen, deutlich bessere Schatten, Physik-Interaktion
World of Warcraft „gut“-Preset ohne AA „hohes“-Preset mit geringem FXAA geringer Nutzen
etwas bessere Texturen, etwas höhere Sichtweite, Kantenglättung

Leistungsanforderungen

Der A10-7870K schafft es auch bei den höheren Details noch, durchweg spielbare Frameraten zu erzeugen. Der Vorsprung der APU gegenüber dem Core i7-6700K wächst durch die höhere GPU-Last von 31 Prozent auf 55 Prozent an, während die Unterschiede zu den Grafikkarten deutlich konstanter sind.

Der A10-7870K arbeitet dabei schneller als die Radeon R7 240 sowie die GeForce GT 730 (DDR3) und muss sich der Radeon R7 250 (DDR3), der GeForce GT 730 (GDDR5) und der GeForce GT 740 (DDR3) nur knapp geschlagen geben. Deutlich voraus sind jetzt die GeForce GT 740 (GDDR5) und die Radeon R7 250 (GDDR5), die um 51 Prozent beziehungsweise um 56 Prozent schneller arbeiten.

Performancerating – Low-End-Grafikkarten
Angaben in Prozent
    • G3440 + Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      233,5
    • G3440 + AMD Radeon R7 360
      211,1
    • G3440 + AMD Radeon R7 250X
      184,4
    • G3440 + AMD Radeon R7 250 G5
      155,6
    • G3440 + Nvidia GeForce GT 740 G5
      150,9
    • G3440 + Nvidia GeForce GT 740 D3
      115,9
    • G3440 + Nvidia GeForce GT 730 G5
      111,8
    • G3440 + AMD Radeon R7 250 D3
      107,1
    • AMD A10-7870K
      100,0
    • G3440 + AMD Radeon R7 240
      89,6
    • G3440 + Nvidia GeForce GT 730 D3
      75,7
    • Intel Core i7-6700K
      64,4

Nimmt man Diablo 3 und World of Tanks erneut aus dem Rating heraus, würde der Intel Core i5-5675C bei maximalen Details 15 Prozent vor dem A10-7870K liegen. Damit liegt der Prozessor auf einem Niveau mit der Kombination aus dem Pentium und einer GeForce GT 730 mit GDDR5 oder einer GeForce GT 740 mit DDR3.

In den Einzelbenchmarks zeigt sich, dass der Prozessor in Dota 2 beginnt zu limitieren. Auch in League of Legends ist dies der Fall, hier gibt es zwischen den Grafikkarten kaum noch Unterschiede. Der A10-7870K liegt aufgrund der schwächeren CPU dagegen klar zurück.

Auf der nächsten Seite: Fazit