ARK: Survival Evolved : Spin-Off macht Spieler zum Dino, Neues fürs Hauptspiel

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ARK: Survival Evolved: Spin-Off macht Spieler zum Dino, Neues fürs Hauptspiel
Bild: Studio Wildcard

Im Rahmen der E3 2016 hat das Team hinter dem Action-MMO ARK: Survival Evolved eine ganze Reihe Neuheiten angekündigt. Mit dem Untertitel Primal Survival wurde ein Spin-Off angekündigt, bei dem der Spieler selbst in die Rolle der Dinosaurier und anderer Kreaturen im ARK-Universum schlüpft.

ARK: Primal Survival dreht den Spieß um

Die größte Neuankündigung rund um ARK war die Ankündigung eines eigenständigen Spiels als Spin-Off. In ARK: Primal Survival kämpft der Spieler nicht in menschlicher Gestalt gegen die urzeitlichen Kreaturen, sondern übernimmt selbst deren Steuerung. Die Ankündigung spricht daher auch von einer „Total Conversion“, bei der das Spielprinzip auf den Kopf gestellt wird.

ARK: Primal Survival – Official Trailer

Im Trailer ist zu sehen, wie der Spieler zum Beispiel als Mitglied eines Wolfsrudels agiert, sich in Vogelgestalt um die Aufzucht der Jungen im Nest kümmert oder aber als Hai die Meere und als Velociraptor das Land unsicher macht. Statt Waffen, Werkzeugen und Behausungen stehen entsprechend andere Aufgaben im Mittelpunkt: So gilt es, sich zu vermehren, Junge aufzuziehen und für das Überleben in der Gruppe zu sorgen.

ARK: Primal Survival soll im späteren Verlauf des Jahres für PC und Xbox One erscheinen. Ganz im Stil des Hauptspiels werden auch Mods durch die Community unterstützt werden.

Redwood Biome und Titanosaurus für ARK: Survival Evolved

Bevor das Spin-Off erscheint erhält das Hauptspiel mit dem Redwood Biome ein neues Ökosystem mit neuer Landschaft und Vegetation. Regelmäßige Spieler wissen bereits wo das Biom in der bestehenden Standard-Map eingefügt wird, denn die Entwickler hatten jüngst an diesen Stellen Markierungen eingeführt, damit Spieler ihr Hab und Gut in diesem Bereich vor der Umstellung in Sicherheit bringen können. Mit dem für den 22. Juni angekündigten Update v243 soll das Redwood Biome mit den riesigen Bäumen zunächst in der Steam-Version (Early Access) Einzug halten, die Xbox-Fassung werde später bedient.

ARK: Survival Evolved – Redwood Biome & Titanosaur

Eine weitere Neuerung mit dem Patch 243 wird der Titanosaurus sein. War bislang der Brontosaurus die größte Kreatur an Land, wird der Titanosaurus diesen klein erscheinen lassen. Der Trailer liefert nicht nur den Größenvergleich, sondern zeigt auch, dass sich auf dem Rücken des Giganten Festungen errichten lassen. Der „wandelnde Berg“ werde aber „extrem selten“ und schwer zu zähmen sein.

Primitive Plus wird offizielle Mod

Am 28. Juli wird nach der Center Map die zweite Community-Mod ein offizieller Inhalt von ARK: Survival Evolved auf dem PC und der Xbox One. Primitive Plus (auch Primitive+) ist eine Modifizierung mit dem Fokus auf eine realistischere Entwicklung der Techniken im Spiel mit dem Vorbild primitiver Stämme der echten Welt. Während in ARK der Spieler zum späteren Zeitpunkt auch mit Raketenwerfer und Sturmgewehr auf die Dino-Jagd geht und seine Behausung sogar mit Elektrizität komfortabler gestaltet, hält sich die Modifikation an die einfacheren Mittel, die die Spielwelt bietet. Statt Metall kommen Holz und Stein mit neuen Gebäudetypen zum Einsatz, statt des Industriegrills gibt es primitive Fallen. Das Rollenspielelement soll durch Marktstände vertieft werden.

ARK: Survival Evolved – Primitive Plus wird offizielle Mod

1 Jahr Early Access und ein Ende in Sicht

In den vergangenen Tagen feierten die Entwickler von Studio Wildcard das einjährige Jubiläum des Spiels auf Steam. Seit Anfang Juni 2015 ist ARK: Survival Evolved als Early-Access-Fassung auf Steam erhältlich und wird seitdem stetig weiter entwickelt. Damals hatten die Entwickler angekündigt, dass sie ein Jahr später fertig sein würden. Diese Prognose konnte jedoch nicht gehalten werden. Jetzt wird Weihnachten 2016 für die Finalisierung angepeilt, in diesem Zeitraum wird auch die Fassung für die PlayStation 4 erwartet. Dem Erfolg des Survival-Spiels tat dies jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Das Spiel gilt als Paradebeispiel für gut funktionierendes Early Access, wird es doch äußerst häufig mit neuen Inhalten ausgestattet. Zudem arbeitet das Team sehr eng mit der Community zusammen.