GTR 3: Langstrecken-Simulation kehrt 2018 zurück

Max Doll 60 Kommentare
GTR 3: Langstrecken-Simulation kehrt 2018 zurück
Bild: Race Departement

11 Jahre nach Erscheinen der Rennsimulation GTR 2 arbeitet Entwickler Simbin an einer Fortsetzung der beliebten Reihe. Erscheinen soll der mit Hilfe der Unreal-4-Engine erstellte Titel, der vorrangig Langstrecken-Meisterschaften simuliert, für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 im Jahr 2018.

Anders als die beiden Vorgänger, die vor allem bei „Simracern“ Zuspruch fanden und hoch geschätzt wurden beziehungsweise noch immer werden, soll GTR 3 aber eine breitere Zielgruppe ansprechen, berichtet Race Departement – und parallel die alten Fans berücksichtigen. Das Ziel ist also ambitioniert: Ein Rennspiel, dass Simracer und die „Casual“-Zielgruppe, die gerade auf Konsolen weniger eine akkurate Simulation als vielmehr ein spaßiges, zugängliches Rennspiel sucht, zufrieden zu stellen.

Die Arbeiten befinden sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase; erst in etwa sechs Monaten soll ein spielbarer Prototyp fertiggestellt worden sein. Wesentliche Eckdaten sind aber schon jetzt kommuniziert worden: Anders als bei dem Free-to-Play-Titel RaceRoom Experience aus gleichem Hause wird für GTR 3 keine Internetverbindung benötigt. Außerdem soll es Übergänge zwischen Tag und Nacht geben, um vollständig skalierende 24-Stunden-Rennen fahren zu können.

Darüber hinaus plant Simbin an einem System zur Simulation von dynamischem Wetter, das unterschiedliche starke Auswirkungen auf das Handling der Fahrzeuge nehmen wird, sowie zur Simulation von Pfützen abhängig von der Oberfläche der Strecke und dem Fahrbetrieb. Ebenfalls Auswirkungen auf das Fahrverhalten haben sollen Unfälle. Gegenüber RaceRoom wollen die Entwickler zusätzlich KI und Partikeleffekte erheblich verbessern.