PayDay 2: Ultimate Edition und VR-Modus angekündigt

Max Doll 18 Kommentare
PayDay 2: Ultimate Edition und VR-Modus angekündigt
Bild: Starbreeze

Ab dem 10. Mai wird PayDay 2 in einer Ultimate Edition angeboten, die das Hauptspiel sowie alle DLCs enthält. Im Gegensatz zur Game-of-the-Year-Version sind tatsächlich alle regulären Erweiterungen in einem Paket versammelt. Künftige DLCs und eine VR-Version des Spiels werden kostenlos veröffentlicht.

In der Ultimate Edition sind nur alle regulären DLCs enthalten. Das Completely Overkill Pack sei nur für einen begrenzten Zeitraum angeboten worden. Mit dem DLC wollte Overkill Software Spielern eine Möglichkeit geben, die weitere Entwicklung mit dem Kauf einer exklusiven Erweiterung zu unterstützen. Das gleiche gilt für weitere, nur zeitweilig angebotene Pakete. Auch das Ethan and Hila Character Pack ist nicht in der Komplettausgabe des Spiels enthalten. Laut Entwicklern gehen alle Erlöse aus den Verkäufen dieses DLCs an die beiden Entertainer, die auf YouTube unter anderem den Kanal h3h3Productions mit Videos füllen und auf diese Weise unterstützt werden sollen.

Die Ultimate Edition wird ab dem 8. Juni für knapp 45 Euro auf Steam erhältlich sein. Die Entwickler betonen, dass der Kauf der Komplettversion deutlich günstiger als ein Einzelkauf zum Normalpreis sei, der mit rund 200 Euro zu Buche schlagen würde. Die Rechnung ist aber bald theoretischer Natur: Einzeln werden die überaus zahlreichen DLCs nur noch bis zum 8. Juni angeboten, dafür aber mit einem Preisnachlass in Höhe von 85 Prozent.

Die Aktion bezeichnet Overkill Software als ein Dankeschön an bestehende Spieler. Tatsächlich können Nutzer, die PayDay 2, also lediglich das blanke Hauptspiel, bereits besitzen, alle DLCs für 27,39 Euro erwerben – zahlen also weniger als für die Ultimate Edition, wobei sie die Möglichkeit haben, Inhalte rein kosmetischer Natur auszuklammern.

Im Anschluss wird es allerdings nicht mehr möglich sein, einzelne Erweiterungen zu erwerben, sie werden aus dem Programm genommen. Dies „konsolidiere“ die Shopseite, schreiben die Entwickler. Außerdem werde neuen Spielern der Einstieg erleichtert, weil nicht mehr 40 einzelne Produkte zu einem hohen Preis sondern nur ein Produkt zu einem geringeren Preis gekauft werden müsse.

Updates und VR-Version kostenlos

Die Ultimate Edition wird als finale Verkaufsversion von PayDay 2 angekündigt. Weitere Updates und Inhalte werden nicht mehr verkauft, sondern kostenfrei nachgereicht. Die Weiterentwicklung wird zudem nicht mehr im in diesem Jahr, sondern erst im Oktober 2018 eingestellt. Das sollte die Zeit bis zu einem Nachfolger überbrücken: PayDay 3 befindet sich erst in der Pre-Production-Phase.

Ebenfalls kostenlos für Besitzer von PayDay 2 ist eine Virtual-Reality-Version des Titels. Dabei handelt es sich nicht um ein separates Spiel, sondern um einen VR-Modus, mit dem PayDay 2 in der virtuellen Realität und zusammen mit Nutzern der normalen Version gespielt werden kann. Gezeigt werden Szenen mit einer HTC Vive, unklar bleibt aber noch, wie sich Spieler fortbewegen – virtuelles Durchschreiten von Umgebungen ist eine der größten VR-Baustellen. Eine Beta soll noch in diesem Jahr starten.