NZXT H500(i): Schlichter bunter Tower mit und ohne RGB

Max Doll 52 Kommentare
NZXT H500(i): Schlichter bunter Tower mit und ohne RGB
Bild: NZXT

Zwischen die Gehäuse H700i, H400i und H200i quetscht NZXT das H500 im gleichen Design, aber mit etwas weniger Ausstattung in zwei Versionen. Nicht fehlen darf auch hier ein Fenster aus echtem Glas, das allerdings nicht das gesamte Seitenteil ersetzt. RGB-Licht ist hingegen optional.

Beim H500 ist das Fenster lediglich vor dem Sichtbereich des Innenraums platziert. Die Abdeckung für Netzteil und HDD-Käfig wird damit zu einem vollständig geschlossenen „Geheimfach“. Verbaut werden können dort zwei 3,5"-Festplatten sowie wahlweise ein weiteres 2,5" – oder 3,5" großes Laufwerk. Zwei weiteren 2,5"-Datenträger nehmen zwei Halterungen auf, die entweder hinter dem Mainboard-Tray oder auf der Abdeckung für das Netzteil befestigt werden können.

Für CPU-Kühler gilt eine Höhenbeschränkung von 165 Millimeter, was den Einbau nahezu aller Modelle erlaubt, für Grafikkarten werden keine praktisch relevanten Einschränkungen gemacht. Die Zuarbeit übernehmen zwei 120-mm-Lüfter in ausblasender Ausrichtung in Heck und Deckel. Zwei 120- oder 140-mm-Modelle können in der Front nachgerüstet werden. Den Einbau von Radiatoren (240/280 mm) soll hier ein Einschub erleichtern.

Mehr Features in der i-Version

Das H500i verfügt über zusätzliche Ausstattungsmerkmale. Dazu gehört das Steuermodul „Smart Device“, das der Steuerung von Beleuchtung und Lüftern dient. Die Box soll die Funktionen der HUE- und GRID-Steuerungen kombinieren und stellt drei Lüfterkanäle mit je 10 Watt Leistung bereit. Der RGB-Anschluss kann zudem vier LED-Strips oder fünf von NZXTs Aer-RGB-Lüftern farblich bespielen. Die RGB-Version der Lüfter gehört allerdings nicht zum Lieferumfang des H500i. Stattdessen nutzt NZXT eine unbeleuchtete Standardversion, für buntes Licht sorgen zwei LED-Streifen.

Außerdem ist in der i-Version des H500 ein Lautstärkesensor verbaut. Dieser erlaubt es CAM-Software, selbstständig anhand der Geräuschemissionen sowie der Temperaturen von CPU und Grafikkarte „eine optimale Balance zwischen Leistung und Lautstärke“ zu ermitteln. Alternativ können manuell Lüfterkurven angelegt werden. Dem H500 hat das H500i außerdem eine Grafikkarten-Halterung voraus, die der vertikalen Montage des Pixelbeschleunigers dient. Das nötige Riser-Kabel gehört jedoch nicht zum Lieferumfang.

Zur Jahresmitte im Handel

Beide Varianten des Gehäuses sollen ab Mitte Juni in vier Varbversionen im Handel verfügbar sein. Die Preisempfehlung für das H500 beträgt rund 80 Euro, für das H500i setzt NZXT einen Preis von knapp 110 Euro an.

NZXT H500
NZXT H500i (i)
NZXT H700i
Mainboard-Format: ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H): 428 × 210 × 460 mm (41,34 Liter)
Seitenfenster
494 × 230 × 516 mm (58,63 Liter)
Seitenfenster
Material: Kunststoff, Stahl, Glas
Nettogewicht: 7,00 kg 12,27 kg
I/O-Ports: 2 × USB 3.0, HD-Audio 2 × USB 3.0, HD-Audio, Lüftersteuerung, RGB-Beleuchtung 2 × USB 3.1 Type A, 2 × USB 2.0, HD-Audio, Lüftersteuerung
Einschübe: 1 × 3,5"/2,5" (intern)
2 × 3,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
3 × 3,5" (intern)
6 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 7
Lüfter: Front: 2 × 140/120 mm (optional)
Heck: 1 × 120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Deckel: 1 × 120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Front: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (3 × 120 mm inklusive)
Heck: 1 × 140/120 mm (1 × 140 mm inklusive)
Deckel: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (optional)
Staubfilter: Front, Netzteil, Seitenteil Front, Netzteil
Kompatibilität: CPU-Kühler: 165 mm
GPU: 381 mm
Netzteil: Unbeschränkt
CPU-Kühler: 185 mm
GPU: 413 mm
Netzteil: Unbeschränkt
Preis: 80 € 110 € ab 179 €