STAR1000P: Starblaze-SSD-Controller mit NVMe 1.3 für High-End-SSDs

Aljoscha Reineking 9 Kommentare
STAR1000P: Starblaze-SSD-Controller mit NVMe 1.3 für High-End-SSDs
Bild: Starblaze-Tech

Der neue STAR1000P-Controller von Starblaze ist als High-End-Lösung für PCIe-SSDs konzipiert. Mit acht Flash-Speicherkanälen lassen sich SSDs mit theoretisch bis zu 32 Terabyte Speicherplatz über nur einen Controller realisieren.

Controller für SSDs mit bis zu 3,6 GB/s Übertragungsgeschwindigkeit

Der neue STAR1000P mit NVMe-Unterstützung von Starblaze erlaubt die Anbindung von NAND-Flashspeicher mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 3,6 GB pro Sekunde beim sequenziellen Lesen von Dateien. Die maximale sequenzielle Schreibrate des Controllers wird mit 3,2 Gigabyte pro Sekunde angegeben und liegt damit um bis zu 50 Prozent höher als beim Controller der Vorgängergeneration (STAR1000) des Herstellers.

Beim zufälligen Lesen von Dateien erreicht der Controller bis zu 750.000 Input/Output-Operationen pro Sekunde (IOPS). Beim zufälligen Schreiben von Dateien kann der STAR1000P bis zu 600.000 IOPS erreichen.

PCI-Express-3.0-Controller mit NVMe-Unterstützung

SSDs mit dem STAR1000P-Controller können mit bis zu vier PCI-Express-3.0-Lanes an ein System angebunden werden. Darüber hinaus kann der Controller mit dem neuesten NVM-Express-Standard mit der Versionsnummer 1.3 aufwarten.

Angetrieben wird der Controller von einem DesignWare ARC HS38-Prozessor der Firma Synopsys. Der Multi-Prozessor arbeitet auf Basis der ARCv2-Instruction-Set-Architecture (ISA).

Nachfolger bereits in Entwicklung

Neben der Vorstellung und Markteinführung des STAR1000P-Controllers hat der CEO Sky Shen von Starblaze auch einen Ausblick in die Zukunft gewagt. Das Unternehmen arbeite bereits an dem Nachfolger in Form des STAR2000-Controllers, welcher vor allem als Enterprise-Modell konzipiert wird. Bei dem kommenden Controller wird Starblaze erneut auf die ARC-Architektur (Argonaut RISC Core) setzen. Die nächste Generation der ARC-CPUs von Synopsys werde dann in ein System-on-a-Chip (SoC) mit einer Strukturbreite von 12 Nanometern integriert.

Keine konkreten Produkte mit dem STAR1000P-Controller

Bei welchen SSDs der neuen STAR1000P-Controller zum Einsatz kommen wird, konnte noch nicht beantwortet werden. Die Controller der Vorgängergeneration „STAR1000“ von Starblaze wurden in den T10-Plus-SSDs von Lite-On verbaut.