Plato X8: Akasa kühlt Coffee-Lake-NUC aka Bean Canyon passiv

Frank Meyer 15 Kommentare
Plato X8: Akasa kühlt Coffee-Lake-NUC aka Bean Canyon passiv
Bild: Akasa

Das von Akasa erstmals 2015 angebotene flache Alu-Gehäuse für Intels NUC-Plattform, das Plato wird in der neuen Ausführung X8 kompatibel zur aktuellen Generation der Mini-Platinen mit Coffee-Lake-SoC. Wie bislang kühlt auch das Plato X8 alle aktuellen NUCs mit Core i3, Core i5 und Core i7 mit bis zu 28 Watt TDP lüfterlos.

Optik und Bauform unverändert

Im Vergleich zur ersten Generation der ohne Lüfter auskommenden PC-Gehäuse aus der Plato-Serie für die kompakte Intel-NUC-Plattform hat Akasa auch mit dem Plato X8 keine optischen Änderungen vollzogen. So bleibt auch weiterhin die flache Bauform mit einer Höhe von 385 Millimetern prägnant. Einzig in der Tiefe hat das Plato mit der Zeit zugelegt und misst seit dem X6 für Skylake-NUCs bereits mit 240 Millimetern 40 Millimeter mehr als noch im Ur-Zustand. Mit 247 Millimetern ist die Breite auch beim Plato X8 identisch zu den Vorgängern geblieben.

Akasa Plato X8

Das seit jeher vollständig aus Aluminium gefertigte NUC-Gehäuse Plato(X) bietet somit ein Innenvolumen von rund 2,3 Liter und kann neben der NUC-Platine samt des aufgelöteten SoC ein Laufwerk im 2,5-Zoll-Format mit einer maximalen Bauhöhe von 9,5 Millimetern aufnehmen. Unterstützt werden im Plato X8 (A-NUC43-M1B) nun die NUC-Boards der Bean-Canyon-Familie NUC8i7BEH, NUC8i5BEK, NUC8i5BEH, NUC8i3BEK und NUC8i3BEH mit dem Core i3-8109U, Core i5-8259U und Core i7-8559U aus Intels aktueller U-Serie mit einer maximalen TDP von 28 Watt. Die vom Prozessor erzeugte Abwärme wird dabei bekanntermaßen geräuschlos über ein an die Plattform angepasstes Kühlsystem bestehend aus Heatpipes und Kühlrippen an die Oberseite des Gehäuses geleitet und dort an die Umgebungsluft abgegeben.

Wechselbare Blenden für die Anschlüsse bleiben

Auch das Akasa Plato X8 verfügt über geschraubte Blenden an den Stirnseiten. In der Front sind wie bisher zwei USB-Anschlüsse (Typ A) vorhanden. Weitere Aussparungen für beispielsweise die HDMI-Buchse und zwei weitere USB-Typ-A-Ports sind an der rückwärtigen Blende vorhanden.

Preis von um die 130 Euro denkbar

Wann Akasa plant das neue Plato X8 in den Handel zu bringen, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht durchgesickert. Ebenfalls unbekannt ist der anvisierte Endkundenpreis. Ausgehend von aktuellen Produktgenerationen die allesamt im Preisbereich zwischen 95 Euro und rund 130 Euro angeboten werden, scheint ein Preis des Plato X8 zum Marktstart von um die 130 Euro realistisch. Denn der Anfang 2018 präsentierte direkte Vorgänger Plato X7D wird aktuell für rund 128 Euro verkauft.