Philips P-line 329P9H: Büromonitor mit Ultra HD, USB C und Gigabit‑LAN

Michael Günsch 53 Kommentare
Philips P-line 329P9H: Büromonitor mit Ultra HD, USB C und Gigabit‑LAN
Bild: Philips

Philips hat mit dem P-line 329P9H einen neuen 32-Zoll-Monitor für den Arbeitseinsatz vorgestellt. Dank 3.840 × 2.160 Pixeln liegt eine für PC-Monitore hohe Bildpunktdichte von 140 ppi vor. Zur Büroausstattung gehören ein DisplayPort-Ausgang, Gigabit-Ethernet, ein Anwesenheitssensor und eine Pop-Up-Webcam.

Eine Milliarde Farben ohne erweitertes Farbspektrum

Der 329P9H wird mit 1,07 Milliarden darstellbaren Farben und einer Farbabweichung von Delta E < 2 angegeben. Ein erweitertes Farbspektrum liefert das W-LED-Backlight allerdings nicht, denn die bei Philips Ultra Wide Color genannte Beschichtung der Leuchtdioden fehlt. Daher wird zum Beispiel der Adobe-RGB-Farbraum „nur“ mit 87 Prozent abgedeckt, während einige Profimonitore 99 Prozent erreichen. Ob das IPS-Panel nativ 10 Bit Farbtiefe nutzt oder aber 8 Bit mit FRC-Technik kombiniert, geht aus dem Datenblatt nicht hervor.

DisplayPort-Ausgang, Gigabit-LAN, USB 3.1 C

Bei den Anschlüssen und der Zusatzausstattung zeigt sich, dass der Monitor für den Arbeitseinsatz im Büro konzipiert ist. Zu den aus DisplayPort, zweimal HDMI und einmal USB 3.1 Gen 2 Typ C bestehenden Videoeingängen gesellt sich ein DisplayPort-Ausgang. Gigabit-Ethernet über einen RJ45-Anschluss gehört ebenso nicht zur Standardausstattung. Der USB-C-Anschluss kann als Dockingstation für Notebooks dienen, die mit bis zu 65 Watt mit Strom versorgt werden. Außerdem gibt es vier USB-Typ-A-Buchsen, einen Kopfhörerausgang und integrierte Lautsprecher.

Pop-Up-Webcam und Infrarotsensor

Schon von anderen Modellen der P-line ist die Pop-Up-Webcam bekannt, die sich je nach Bedarf am oberen Display-Rahmen ausfahren oder einklappen lässt. Ein Sensor misst wiederum per Infrarot, ob sich ein Benutzer in der Nähe des Monitors aufhält. Ist dies nicht der Fall, wird die Bildschirmhelligkeit automatisch reduziert um Strom zu sparen und das Backlight zu schonen. Ein Low-Blue-Light-Modus sowie ein vielseitig verstellbarer Standfuß dürfen im Büroalltag nicht fehlen und sind vorhanden.

Preis, Spezifikationen und Verfügbarkeit

Der Philips 329P9H soll ab sofort zur unverbindlichen Preisempfehlung von 979 Euro im Handel erhältlich sein. Die Händler im Preisvergleich nennen aber eine Lieferzeit von mehreren Wochen.

Philips P-line 329P9H
LCD-Panel IPS (flach)
Backlight W-LED (flimmerfrei)
Diagonale 31,5 Zoll
Auflösung 3.840 × 2.160 (60 Hz)
Pixeldichte 140 ppi
FreeSync/G-Sync k. A.
Seitenverhältnis 16:9
Kontrast (statisch) 1.300:1
Helligkeit max. 350 cd/m²
Farbtiefe 1,07 Mrd. Farben
Farbraum Adobe RGB: 87 % (CIE1976),
sRGB: 108 % (CIE1931),
NTSC: 90 % (CIE1976)
Blickwinkel (horizontal/vertikal) 178°/178°
Reaktionszeit 5 ms (Grau-zu-Grau)
Videoeingänge 1 × DisplayPort 1.2, 2 × HDMI 2.0, 1 × USB 3.1 Gen 2 Typ C
Videoausgänge 1 × DisplayPort
Audio Ausgang (3,5 mm), Lautsprecher (2 × 3 W)
USB 4 × USB 3.1
Ergonomie Display neigbar (+20°/-5°)
höhenverstellbar (180 mm)
schwenkbar (+175°/-175°)
Pivot
VESA-Halterung (100×100)
Leistungsaufnahme Betrieb: 33 W (typ.), Standby: <0,5 W
Sonstiges PiP/PbP, Low Blue Light,
RJ45-Anschluss (Gigabit-LAN), Pop-Up-Webcam (FHD),
Delta E < 2, Anwesenheitssensor
Preis (UVP) 979 Euro