Amazon: AirPods-Konkurrent und größerer Echo im Gespräch

Frank Hüber 41 Kommentare
Amazon: AirPods-Konkurrent und größerer Echo im Gespräch
Bild: Apple

Kurz vor Amazons jährlicher Echo-Veranstaltung in Seattle, zu dem das Unternehmen vor Kurzem eingeladen hat, kommen erneut Gerüchte zu einem AirPods-Konkurrenten und einem größeren Echo-Lautsprecher mit besserem Klang auf.

Bereits im April dieses Jahres waren Gerüchte aufgekommen, nach denen Amazon an Kopfhörern im Stile von Apples AirPods arbeitet, die eine Alexa-Integration bieten sollen. Seither war es ruhig um dieses Gerücht geworden, CNBC berichtet nun jedoch, dass Amazon an AirPods arbeitet, die neben Alexa auch eine Tracking-Funktion für Sportaktivitäten bieten werden. Sie sollen unter anderem die zurückgelegte Strecke, die Geschwindigkeit und die verbrauchten Kalorien erfassen können. Es wären die ersten Geräte von Amazon, die eine solche Funktion bieten.

Für unter 100 US-Dollar deutlich günstiger als Apple

Die neuen, kabellosen In-Ear-Kopfhörer sollen unter dem Codenamen „Puget“ entwickelt werden. Ohne direkte Verbindung mit einem Smartphone kommen sie jedoch nicht aus, wobei Android und iOS unterstützt werden soll. Der Preis der True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer von Amazon soll bei unter 100 US-Dollar liegen, um die Konkurrenz – hauptsächlich in Form der AirPods von Apple, die einen Marktanteil von rund 60 Prozent vorweisen können – zu unterbieten. Eine Strategie, die Amazon bei vielen Produkten verfolgt, um die eigenen Dienste zu etablieren.

Größerer Echo mit integriertem Subwoofer

Darüber hinaus möchte CNBC erfahren haben, dass Amazon an einem größeren Echo-Lautsprecher arbeitet, der einen Subwoofer integriert hat und einen deutlich besseren Klang bieten soll als das bisherige Modell. Schon jetzt bietet Amazon einen eigenen Subwoofer, den Echo Sub, an, der mit Echo-Lautsprechern zu einem 1.1- oder 2.1-Lautsprecherpaar gekoppelt werden kann.

Wann die neuen Produkte veröffentlicht werden, dazu hat CNBC allerdings noch nichts in Erfahrung bringen können. Ob sie somit schon morgen bei der Echo-Veranstaltung vorgestellt werden, ist ungewiss.