Software-Fehler: Mobilfunkgespräche im LTE-Netz der Telekom gestört

Update Michael Günsch
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Software-Fehler: Mobilfunkgespräche im LTE-Netz der Telekom gestört
Bild: Pixabay

Die Telekom hat bestätigt, dass eine Störung im eigenen Mobilfunknetz bei Gesprächen über LTE herrscht. Seit dem frühen Nachmittag schnellten die Meldungen über Ausfälle in die Höhe. Die Ursache sei ein interner Software-Fehler.

Laut dem Onlineportal Allestörungen stieg die Zahl der gemeldeten Ausfälle seit dem frühen Nachmittag auf mehrere Tausend an und verharrt seitdem auf diesem hohen Niveau. Dass Städte wie Berlin, Hamburg oder München zu den am häufigsten gemeldeten Standorten zählen, lässt eine bundesweite Störung vermuten.

Auf Twitter schrieb die Telekom, dass es aktuell „vereinzelt zu Beeinträchtigungen bei ankommenden und abgehenden Mobilfunkgesprächen über LTE (Voice-over-LTE), sowie bei SMS und Mobilbox“ kommt. Die GSM-Telefonie über 2G sei nicht betroffen. Das Deaktivieren der LTE-Telefonie schafft aber nur Abhilfe, wenn dies auch beim jeweiligen Gesprächspartner der Fall ist.

Ein Software-Fehler als Ursache

Auf einer Website nennt die Telekom „einen internen Software-Fehler“ als Ursache. Spekulationen, dass die Probleme mit den jüngsten Sturmschäden zu tun haben könnten, werden damit beendet.

Bei der Telefonie über das LTE-Netz (4G) kann es aktuell leider zu langen Rufaufbauzeiten oder Fehlern kommen. Wir arbeiten an der Fehlerbehebung und informieren weiterhin“, heißt es weiter.

Wann der Fehler behoben sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Im ComputerBase-Forum schrieb ein Telekom-Mitarbeiter, dass die Arbeiten andauern und noch kein voraussichtliches Ende genannt werden könne.

Update

Der Fehler wurde nach Angaben der Telekom am Dienstagabend behoben: „Wir haben den internen Software-Fehler behoben. Die Mobilfunk-Telefonie über LTE funktioniert wieder. Heute sind wir unserem eigenen Anspruch nicht gerecht geworden. Wir bitten für die Beeinträchtigungen um Entschuldigung.

Die Zahl der Meldungen mit Problemen hat dementsprechend inzwischen deutlich abgenommen.

Die Redaktion dankt Community-Mitglied „Dr. McCoy“ für den Hinweis.

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