14900K hat knapp über 100°C

@Ezeyer falls SLI wieder zurück kommen könnte und er sich die Option für zwei 5090 offen halten wollte
 
djducky schrieb:
Erstens ist das so schon falsch, weil man die CPU durchaus auf 253W unter 100°C kühlen kann. Intel hat das auch so nie gesagt. Sie haben nur gesagt, dass 100°C nicht per se ein Problem sind.

Und zweitens hast du offenbar nicht geschaut, wovon wir hier reden: Der TE hat diese Temperaturen bei ~125W, das ist die Hälfte der maximalen Leistungsaufnahme.

Daher stimmt definitiv was mit der Kühlung nicht. Sei es WLP, der in Beitrag #19 vermutete ungünstige Kontakt zwischen CPU und Kontaktplatte oder etwas anderes.

@steirerblut
Noch einmal: Das ist alles ein Faktor, aber nicht der Hauptfaktor. Zudem gehst du automatisch von einer quasi direkten Übertragung der GPU-Abwärme auf den CPU-Chip aus. Das ist doch physikalisch gar nicht möglich.

@mcdexter
100°C bei 125W auf dieser CPU werden nicht durch einen etwas ungünstigen Airflow verursacht. Zumal ich mich frage, woher angenommen wird, der Airflow sei schlecht?

Der TE sollte sich jetzt mal melden. Am besten mit Fotos von dem System und dann einem Plan, den Kühler samt frischer WLP mal neu zu montieren. Vorher ggf. mal die Temps mit einem powerlimit von 125W testen, ohne GPU.

Sorry, die 125W hatte ich nicht gesehen. Aber es kann trotzdem sein, dass wenige Kerne maximal ausgelastet sind und der Stromverbrauch dadurch niedriger ist. Ich vermute immer noch, dass das bei ihm völlig normal ist.

Und doch, Intel hat das mehrmals erwähnt, dass diese CPU's darauf ausgelegt sind, unter Last aggressiv die 100°C zu erreichen, auch, wenn nur wenige Kerne gebraucht werden, vor allem wenn Gaming + Video Editing zusammen kommen und genau das erwähnt der Intel Ingenieur:
„...but if I'm sitting there running a heavy workload, say for example I'm doing photo editing or video editing, benchmarking or something like that, then I would look at it anytime that it's below that 100 degree C and say: 'Oh, I had a little bit more headroom, I could have gone to, you know, like one tick higher on the frequency curve.'“
(„...aber wenn ich eine schwere Arbeitslast ausführe, sagen wir zum Beispiel Fotobearbeitung oder Videobearbeitung, Benchmarking oder so etwas, dann würde ich es jedes Mal, wenn es unter diesen 100 °C ist, betrachten und sagen: ‚Oh, ich hatte noch ein bisschen mehr Spielraum, ich hätte, weißt du, noch einen Tick höher auf der Taktfrequenz-Kurve gehen können.‘“)

Quelle:
Ergänzung ()


Wolfgang.R-357: schrieb:
😕
Wuff, ich möchte nicht wissen wie laut dein System war/ist.

Zeig mir einen Link, wo Intel dies behauptet.
Denn dies bezweifle ich stark!

Wohl eher fahrlässig über dem Limit 😏
Das Intel bei der CPU mit der Brechstange vorgegangen ist, zeigt vor allem der Supergau bei diesen CPUs, wo sich die CPUs mit der Zeit selbst zerstören 😉

Siehe oben.
 
Das wird in Zukunft eh nur noch eine Frage des standardmäßig vom Hersteller gesetzten Temperaturlimit sein, wie heiß die CPUs werden. Denn dass das Temperaturlimit in Zukunft häufiger erreicht wird, dürfte immer mehr der Normalfall werden. Die Strukturbreiten werden so dermaßen klein und die Leistungsdichte so hoch, dass das immer schwieriger wird, die Hitze überhaupt schnell genug von der wärmeprodzierenden Schaltungs- und Speicherlogik durchs (relativ gesehen) dicke Silizium hin zum Heatspreader zu bekommen. Da wirds noch einiger Tricks bedürfen, wenn die ganz hohen Taktfrequenzen beibehalten werden sollen.
 
@PyleCrunch
Ich kenne dieses Video. Sie wollen mMn damit erreichen, dass sich niemand Sorgen macht, da sie ihr Zeug ja auch bis an die Kotzgrenze mit ~250W zuballern. Fakt ist aber auch, dass an diesem Limit erstens die Effizienz für die Tonne ist und man zweitens Temperaturen auch relativ zur Leistungsfähigkeit des Kühlers betrachten muss.

Und Kühler machen nur eines: Wärme wegtragen! Es mag sein, dass bei 125W einzelne Kerne besonders heißlaufen, doch auch so eine Wärme verteilt sich ein wenig auf dem CCD und ballert idR nicht bei 125W auf 100°C.

Das Problem: Der TE meldet sich nicht mehr, denn er könnte das erstens ganz einfach testen mit Prime und ohne GPU-Last. und zweitens haben wir mit Beitrag #40 schon eine sehr gute Erklärung, was an der Kühlung nicht stimmen könnte.
 
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m.M.n. falscher CPU Kühler. Statt Topblower nimm einen sidy by side Kühler der vorne ansaugt und hinten raus bläst.
Ansonsten undervolting. So macht man es auf einem ASUS Board. Bei Gigabyte wird es ähnlich sein.

Raptor Undervolt.jpg
 
@Bert Ram
Der Dark Rock Pro 4 ist kein Top Blower.

Und Undervolting sollte man nicht machen, um Probleme zu lösen. Denn bestenfalls werden damit Probleme in der Kühlung verschleiert, aber eben nicht gelöst.
 
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@djducky

Ok.
Mal mit einem CPU Frame & Kryosheet verbessern oder einer AIO. Ansonsten einen MoRa verwenden.

Oder aber verstehen wie ein Raptor Lake Refresh funktioniert. Ohne UV wird datt jedenfalls nix solange dein Focus auf den temps liegt.

Wünsche gute Besserung :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist so auch nicht korrekt, bei 125W sollte jeder Minikühler von 100°C wegbleiben.
 
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@Bert Ram
Das soll nicht infrage gestellt werden. Aber es ist halt faktisch nicht richtig, dass man Raptor Lake nur mit UV kühler bekommt. Zumal wir da von 253W Maximum reden, hier aber schon bei 125W solche Temps und entsprechendes Throttling erreicht wurden.

UV ist demnach auch keine Lösung für grundsätzliche Probleme mit dem Kühlsystem wie z.B. ein falsch installierter Kühler. Deshalb: Probleme lösen vorher, Optimierungen später.
 
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Ich bin mit folgender Formulierung einverstanden.

Kühlkonzept optimieren = Problem gelöst (vielleicht)
 
Es geht nicht um Optimierungen irgendwelcher Konzepte, da ist schlicht was nicht in Ordnung...

Vielleicht hat ja noch jemand ne schlaue Idee, bevor der TE sich endlich mal wieder meldet. (Vorsicht, könnte Spuren von Sarkasmus enthalten)
 
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Was haltet ihr für vernünftiger? Den Kühler gegen was stärkeres tauschen, das aktiver belüftet, oder die 14900K etwas drosseln?

Schließlich geht es mir ja nur ums Videorendern. Und da gibt er absolut Vollgas. Ich muss mich sozusagen bei jedem Mal rendern fürchten, dass es das letzte Mal ist.

Meine Kühler sollten übrigens alle so laufen wie gedacht, laut dieser Software:

1789602200237.png
 
Styv schrieb:
Meine Kühler sollten übrigens alle so laufen wie gedacht, laut dieser Software:
Ohne Zuweisung eines CPU Temperatursensors und einer einstellbaren Lüfterkurve drehen die Lüfter unter Last und hohen Temperaturen nicht auf, sobald FanControl ab Windows Start mitläuft und nicht mal das BIOS die Lüftergeschwindigkeit steuert. Übernimmt das BIOS die Lüfterteuerung, sollten die Lüftergeschwindigkeiten auch angepasst werden, denn bei einer 253W TDP CPU unter Last reichen keine 700RPM.

Den CPU Kühler muss man nicht tauschen, wenn die Lüfter langsam drehen und nicht in Gang kommen um heiße Luft abzuführen.

Testweise kann man auf das drei Punkte Menü beim CPU Fan in FanControl auf manuelle Steuerung das Häkchen setzen und den Regler ganz auf rechts und damit volle Lüftergeschwindigkeit schieben. Einen bewährten CPU Benchmark und HWinfo64 starten und einen Screenshot der CPU Leistungsaufnahme angeben. Bleibt es weiter bei 140W TDP, muss noch im BIOS was eingestellt werden.

FanControl Lüfterkontrolle1.jpg FanControl Lüfterkontrolle.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ernsthaft? Ihr diskutiert über Lüftereinstellingen, wenn das Ding 100°C bei 125W anzeigt? Das muss der DRP4 normalerweise auf der linken Arschbacke machen.
Immer diese Symptomfrickelei in diesen Threads.

@Styv
Hast du eigentlich mitgelesen in dem Thread? Irgendwie macht mir das nicht den Eindruck.
Schau, dass der Kühler besser sitzt oder kauf nen FSP MP7.

Lös das mit der Kühlung, bevor du irgendetwas anderes machst. Du versuchst da gerade, ein Pflaster auf ne 2cm tiefe und 10cm lange offene Fleischwunde zu kleben.

Hier ist übrigens der nächste Kandidat, der Temperaturprobleme mit dem Dark Rock Pro 4 auf Intel S1700 hat.
 
djducky schrieb:
Ernsthaft? Ihr diskutiert über Lüftereinstellingen, wenn das Ding 100°C bei 125W anzeigt?
Wenn er womöglich HWinfo startet nachdem die CPU schon hart gedrosselt hat und er sich anscheinend nicht mal mit FanControl auskennt, es hier in den Grundeinstellungen als Screenshot gezeigt wird, liegt das Problem mitunter auch bei der Nutzung von Software und den Einstellungen.;)

Wir können ja auch nur anhand der vorliegenden Datenfetzen helfen die wir bekommen und hier sehen.
Also antworte ich auf den Einstellungsansatz der mit seinem Screenshot möglich ist, wenn er FanControl zeigt und mit wenigen Mausklicks die volle CPU Lüftergeschwindigkeit hat um Last und Kühlung auf diesen Weg zu testen und anzugeben.

Ich hatte selbst noch nicht die Zeit dafür den Kühlerboden konvexen Megahalems zwecks Mittelschiene vertikal zu montieren um für mich den Pastenabdruck auf LGA1700 zu sehen. Bei mir sitzt die Schiene derzeit horizontal, was die Kühlung optimiert, aber ich kann auch noch den planen NH-D15 austesten, der sicher weit weniger Kühlbodenkontakt hat, aber die Noctua Backplate stabiler ist um das Durchbiegen zu mindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sei mir nicht böse, aber in dem Zusammenhang ist das doch alles völlig egal. Du weißt doch so gut wie ich, dass irgendwelches Throttling innerhalb von sekundenbruchteilen einsetzt und so ne CPU nicht über längere Zeit 100°C heiß bleibt, weil eben noch "geheizt" wurde.

Ich bin halt inzwischen ehrlich genervt. Über alles mögliche wird in diesen Threads geredet: Gehäuselüfter-Konzept, Drehzahl der CPU-Lüfter, die "mitheizende" Grafikkarte, Fan Control Settings, Undervolting, 100W power Limit... Oder die Temps werden kurzerhand für normal erklärt, ohne auf den Verbrauch oder Resultate mit ähnlicher Kühlung zu gucken.

In dem Fall springt uns das Problem doch ins Gesicht: Der Kühler kühlt nicht richtig. Man muss da auch keine Tests mit X Kühlern veranstalten, die sind alle nicht dafür bekannt, bei Sockel 1700 zu versagen. Und bei einem Kumpel mit 13900K tut es der DRP4 auch nicht (jedenfalls hat er sich noch nicht beschwert), aber hier ist das Problem offensichtlich genau zwischen Heatspreader der CPU und Heatpipes des Kühlers.
 
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Styv schrieb:
Was haltet ihr für vernünftiger? Den Kühler gegen was stärkeres tauschen, das aktiver belüftet, oder die 14900K etwas drosseln?
Lies noch mal in Ruhe alle Beiträge.

Theoretisch bist du mit den Dark Rock Pro 4 schon am oberen Ende der Leistungsskala der Doppelturmkühler.
Auch ein i9-10900K oder i9-11900k haben unter extrem-Last und entsprechendem MB gerne dauerhaft mehr als 250Watt gezogen ... kurzfristig auch gerne 300+ Watt.
Das Problem war, das die Kontaktfläche zum Heatspreader und das Montagekit nicht für eine Sockel1700-CPU gut konstruiert waren.
Nochmal: Eine Sockel 1700 CPU sieht grundsätzlich anders aus als ein Sockel 1200 CPU . Viele Kühler damals wurden aber nicht passend für den Sockel 1700 (neu) konstruiert sondern billig angepasst .... und das hat bei diesem Kühler gar nicht gut funktioniert .

Kaufst du eine anderen(neueren) Doppelturmkühler ( Thermalright Peerless Assassin 120 SE) ist der nicht per se "stärker" sondern sitzt nur besser auf der CPU.

Und wie andere schon erwähnten:
Ein aktuelles MB Bios ( neuer als ungefähr Juni 2025 ) wäre gut ... denn da wurden Änderungen eingepflegt, die eine Beschädigungen der CPU vermeiden ... kurzfristige Spannungsspitzen ( Intel Gen 13+14 ).
 
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@Styv

Probier doch mal ob du das rendering auf die cuda Kerne der 4090 auslagern kannst. Die Berechnung vom Intel Prozessor kannste deaktivieren.

Bei AVS 4 YOU funktioniert das sehr gut.
Ein Video umwandeln mit nur Cuda Kernen in mp4 benötigt 1/4 der Zeit als über den 14700K.

Versuch macht klug
gutens Gelingen *smile
 
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