25Gbe Anschluss in der Schweiz verfügbar!

@kingpin42 aah, jetzt hab ich dich bzgl. des Backbones verstanden. Ja klar, auch init7 wird wie alle anderen massiv überbuchen. Alles andere wäre ja auch komplett unwirtschaftlich. Was ich meinte ist z.B. die DTAG, die es eben darauf anlegt, dass bei diversen Peerings wie z.B. zu Cogent einfach absehbar das Limit erreicht ist und das auch nahezu täglich zu bestimmten Zeiten. Und sowas würde halt init7 und auch viele andere kleine ISP nicht machen. Wenn ihr z.B. sehen würdet, dass euer L2TP Link hier bei 80% oder mehr ist, würdet ihr vermutlich auch ausbauen um keine Engpässe zu haben. Ich denke viele hier würden mit den Ohren schlackern, wenn sie die Überbuchungsraten auf diversene Ebenen kennen würden. Aber das ist halt das gleiche wie bei der Virtualisierung im Hosting Kontext.

Zur DG: AFAIK bauen die seit 1 oder 2 Jahren ausschließlich PON außer bei Erweiterungen von vorhandenen AON gebieten
 
Häufig wird bei Glasfaser Netzen ja auch p2p gebaut und dann auf gpon aggregiert, das spart aktuell Hardware durch den Split Faktor aber ermöglicht in 10 Jahren dann dennoch in jedes Haus jede Faser einzeln zu beschalten..

Zumal PON ja gar nicht so schlecht sein muss wenn man mal Richtung 50gpon guckt usw, was da alles in der Pipeline ist..

Der Vorteil bei Glasfaser ist ja ansonsten dass man noch beliebig weitere Wellenlängen auf dieselbe Faser aufschalten kann.
 
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foo_1337 schrieb:
PON ist eine Sackgasse. Man baut wieder ein asymmetrisches shared Medium mit komplett limitiertem Upstream. Und das bei Kostenersparnis von rund 2€ auf 30 Jahre gerechnet ggü. P2P.
Was heißt "viele"? In D ist P2P die absolute Ausnahme.
Ich sehe jetzt PON nicht als Riesenproblem. Und selbst wenn irgendwann auf PtP umgebaut werden sollte (was ich nicht erwarte) ist der teuerste Teil, die Hauserschliessungen, weiter nutzbar, es braucht dann "nur" weitere Fasern zwischen VSt. und letztem Splitter und ausreichend Platz in der VSt. fuer's Rangieren und die aktive Technik. Aber bei heute schon angekuendigten Summenkapazitaeten ~50Gbps sehe ich da keinen nachtraeglichen Ausbau auf uns zukommen, weil selbst mit flottem Anschluss betreibt man Server besser in Rechnzentren statt im eigenen Schlafzimmer ;).

foo_1337 schrieb:
Ja, so wurde 2014 als init7 den 1Gbit/s Tarif eingeführt hat auch "argumentiert". Aber ich sehe es ja hier aktuell im Ort bei der 40% FTTH Quote.. "Brauch ich nicht, mir reichen die 50Mbit/s". So tickt Deutschland.

Das ist IMHO ein Zeichen wirtschaftlicher Intelligenz, warum mehr in einen Internetzugang investieren als man tatsaechlich braucht... Persoenlich war ich mit 50/10 mit 5 Koepfen ganz zufrieden, wuerde aber nur noch ungern von den aktuellen 100/40 downgraden, aber 1Gbps waere tatsaechlich wirtschaftlich nicht begruendbar. Und z.B. bei den Preisen der Telekom wuerde ich den 1000er auch nicht nehmen, selbst wenn ich das als innerlich "Hobby-Kosten" verbuchen wuerde ist mir das zu viel. Der Punkt bleibt halt, dass die Angebote im Internet schon an die mittleren Zugangsraten der Masse angepasst sind, d.h. da bietet 1000/1000 gegen ueber einem soliden Mittestrahl-Tarif wie 100/40 wenig Zugewinn and neuartigen Nutzungen die im langsameren Tarif unmöglich sind.

foo_1337 schrieb:
Nein, gar kein Shared Medium. Mich stört einfach, dass wir aktuell viel Geld für eine Technologie ausgeben, deren Nachteile aktuell schon bekannt sind. Wenn wir dann in 15 Jahren wieder überall alles aufreißen, ist am Ende keinem geholfen. Nicht mal bei DSL ist dieses Problem vorhanden. Denn wenn der (shared) dicht ist, blase ich den einfach auf. Bei PON keine Chance.

Keine Angst, wir werden in 15 Jahren nicht quantitativ PtMP auf PtP umbauen, zum einen weil die Besitzer der PtMP-Infrastruktur das gewaehlt haben um mehr Kontrolle ueber die Infrastruktur zu behalten selbst wenn sie Mitbewerber provisionieren muessen, zum anderen werden die mot PON moeglichen Zugangsraten wohl laenger akzeptabel bleiben als Du fürchtest. Bei PON tauschst Du, wie bei DSL, die aktive Technik auf beiden Enden aus um das ganze zu beschleunigen, nur ist bei der CuDA das Ende der rentablen Ausbauleiter bereits erreicht, waehrend PON da noch Reserven hat.

kingpin42 schrieb:
Das kann ich so leider bestätigen, außer in den wirklich unterversorgten Gebieten gibt es keine große Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen.

Was fuer die generelle Qualitaet der CuDA-Anschluesse spricht. Wenn ich einen Internetzugang habe der weder im Stabilitaetsbereich noch bei der Geschwindigkeit negativ auffaellt, warum sollte ich als End-Kunde Geld locker machen um die Anschlusstechnik zu aendern, wenn sich dadurch meine Zufriedenheit nicht gross aendern wuerde? Das ist jetzt allgemein gemeint um die Masse der Kunden besser verstehen zu können die auf Ausbauankuendigungen mit einem "Meh" reagieren. Das das in "unterversorgten Gebieten" anders ist liegt halt daran dass die Kunden da einen realen Vorteil erwarten und erleben koennen.
 
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pufferueberlauf schrieb:
Aber bei heute schon angekuendigten Summenkapazitaeten ~50Gbps sehe ich da keinen nachtraeglichen Ausbau auf uns zukommen, weil selbst mit flottem Abnschluss betreibt man Server besser in Rechnzentren statt im eigeen Schlafzimmer ;).
Meine Server im RZ haben jeweils 1Gbit/s, was mir vollkommen ausreicht, keine Frage. Mir geht es aber wie immer nicht um das jetzt und heute ;)

pufferueberlauf schrieb:
Das ist IMHO ein Zeichen wirtschaftlicher Intelligenz, warum mehr in einen Internetzugang investieren als man tatsaechlich braucht...
IMHO nicht. Der Anbieter, der hier FTTH ausbaut hat ebenfalls einen 50/10 Tarif. Kostet weniger als 50/10 bei der Telekom und den Hausanschluss bekommt man eben kostenlos -> Wertsteigerung der Immobilie. Und bis zu 12 Monate Grundgebühr übernimmt der Anbieter bei Bestandsverträgen. Die "Erkungdungsphase" ist bis zum 30.04. Somit müsste man selbst wenn man aktuell einen 24Mo Vertrag abgeschlossen hätte nicht drauf zahlen, weil der Ausbau vermutlich nicht vor Januar 2023 fertig sein wird.
Mir reichen die 250/40 aktuell auch vollkommen aber ich wäre maximal dumm wenn ich dieses Angebot nicht annehmen würde. Selbst wenn ich für den gleichen Preis dann "nur" 300/100 nehmen würde und nicht das Gigabit, was ich aktuell tatsächlich nicht brauche. Aber ich kann eben jederzeit Updaten. Und das sogar auf 1000/1000 wenn ich denn möchte.
pufferueberlauf schrieb:
Keine Angst, wir werden in 15 Jahren nicht quantitativ PtMP auf PtP umbauen, zum einen weil die Besitzer der PtMP-Infrastruktur das gewaehlt haben um mehr Kontrolle ueber die Infrastruktur zu behalten selbst wenn sie Mitbewerber provisionieren muessen, zum anderen werden die mot PON moeglichen Zugangsraten wohl laenger akzeptabel bleiben als Du fürchtest.
Ich hoffe, dass du recht hast :)
 
foo_1337 schrieb:
IMHO nicht. Der Anbieter, der hier FTTH ausbaut hat ebenfalls einen 50/10 Tarif. Kostet weniger als 50/10 bei der Telekom und den Hausanschluss bekommt man eben kostenlos -> Wertsteigerung der Immobilie.
Mit dieser Zusatzinformation stimme ich Dir voll zu. Dann ist FTTH in jedem Fall wirtschaftlicher, auch wenn die Wertsteigerung eine Frage ist die eher den Eigentümer als den aktuellen Besitzer betrifft.

foo_1337 schrieb:
Mir reichen die 250/40 aktuell auch vollkommen aber ich wäre maximal dumm wenn ich dieses Angebot nicht annehmen würde. Selbst wenn ich für den gleichen Preis dann "nur" 300/100 nehmen würde und nicht das Gigabit, was ich aktuell tatsächlich nicht brauche. Aber ich kann eben jederzeit Updaten. Und das sogar auf 1000/1000 wenn ich denn möchte.
Ja, wenn das ganze nicht nur kostenneutral ist sondern sogar billiger sein kann ist der Ausbau die wirtschaftlich bessere Alternative (aus Sicht eines Mieters).
 
Ok, das ist eine weitere Info, die ich unterschlagen habe ;) Die deutliche Mehrheit der Haushalte hier besteht aus Eigentum bzw. EFH/DHH/RH und die Rückmeldungen kommen auch von den Hausbesitzern. Viele haben auch einfach kein Interesse daran, dass im Hof gebaggert wird.
 
foo_1337 schrieb:
Viele haben auch einfach kein Interesse daran, dass im Hof gebaggert wird.
So etwas dachte ich mir schon, die menschliche Neigung kurzfristige Unannehmlichkeiten stark zu gewichten, mit unter zu stark.
 
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Burnzi schrieb:
Häufig wird bei Glasfaser Netzen ja auch p2p gebaut und dann auf gpon aggregiert, das spart aktuell Hardware durch den Split Faktor aber ermöglicht in 10 Jahren dann dennoch in jedes Haus jede Faser einzeln zu beschalten..
So häufig hab ich das bis jetzt nicht gesehen. Bestenfalls bei manch Stadtwerken im Speckgürtel von München im Rahmen der Fernwärme. Aber wäre natürlich eine gute Lösung.
Burnzi schrieb:
Der Vorteil bei Glasfaser ist ja ansonsten dass man noch beliebig weitere Wellenlängen auf dieselbe Faser aufschalten kann.
Wobei man da, wenn mans ausreizen will, halt ewig viel Geld in WDM-Splitter und passende Laser/SFP steckt.
pufferueberlauf schrieb:
Ich sehe jetzt PON nicht als Riesenproblem.
Es ist zugegeben schon eine ins passive Netz verlagerte Überbuchung. Funktioniert dafür bis jetzt aber ganz gut.
pufferueberlauf schrieb:
Und selbst wenn irgendwann auf PtP umgebaut werden sollte (was ich nicht erwarte) ist der teuerste Teil, die Hauserschliessungen, weiter nutzbar,
Mh, bei einem Haus mit 16WE, aber nur 12 Fasern im Kabel? (Telekom-Standard) Klar, könnte man via Kabeltausch bis 36 Fasern aufrüsten, dann fallen da halt alle Anschlüsse währenddessen aus und du müsstest den NVt massiv besser (mehr Fasern) anbinden.
 
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foo_1337 schrieb:
PON ist eine Sackgasse.
XGPON kann (und wird, meinen Informationen nach ab 2025 von Telekom) parallel zu GPON betrieben werden. 25GPON und 50GPON werden mit der gleichen Verkabelung nutzbar sein.
So eine Sackgasse lob ich mir.

Man baut wieder ein asymmetrisches shared Medium mit komplett limitiertem Upstream.

Asymetrische Bandbreiten sind nicht dem Medium geschuldet sondern der darüber liegenden Übertragung.
Eine Limititierung holst Du Dir natürlich durch die Splitter ins System, vermutlich irgendwo um 16*40 Gbit. Eher noch darüber. Wir werden alle sterben...
 
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Ich hoffe mal, dass das nur ein Typo von dir war und XGS PON gemeint ist. Dennoch ist es IMHO eine Sackgasse, denn wenn 25GS PON kommt (wann eigentlich, wenn erst 2025 XGS PON kommt?), wird es eben auch 25Gbit/s Anschlüsse geben. Und gerade in Gewerbegebieten wird es halt durchaus vorkommen, dass auch mal mehrere Teilnehmer gleichzeitig die Bandbreite fordern.
Ich find das alles ziemlich lustig.. Bei DOCSIS haben sich Jahrelang alle über das shared Medium echauffiert und bei PON ist plötzlich alles toll.
 
foo_1337 schrieb:
Ich hoffe mal, dass das nur ein Typo von dir war und XGS PON gemeint ist.

Ja, das war gemeint.

foo_1337 schrieb:
Dennoch ist es IMHO eine Sackgasse, denn wenn 25GS PON kommt (wann eigentlich, wenn erst 2025 XGS PON kommt?), wird es eben auch 25Gbit/s Anschlüsse geben.

Es ist eine Sackgasse weil es ein Folgesystem geben wird?

foo_1337 schrieb:
Und gerade in Gewerbegebieten wird es halt durchaus vorkommen, dass auch mal mehrere Teilnehmer gleichzeitig die Bandbreite fordern.

Es gibt auch heute schon Kunden (nicht Teilnehmer, der Begriff ist von der Bundespest verbrannt) in Gewerbegebieten die mehr Bitrate brauchen als GPON bietet. Auch die werden heute schon bedient, dann halt nicht mit dem Standardsystem. GPON ist in meinen Augen eine Struktur für den Massenmarkt.

foo_1337 schrieb:
Ich find das alles ziemlich lustig.. Bei DOCSIS haben sich Jahrelang alle über das shared Medium echauffiert und bei PON ist plötzlich alles toll.
Ja, das ist ein Widerspruch. Besser wäre es gewesen, von Anfang an von Überbuchung zu sprechen und die zu kritisieren. Aber DOCSIS ist hier ja nicht Thema.
 
foo_1337 schrieb:
Ich hoffe mal, dass das nur ein Typo von dir war und XGS PON gemeint ist. Dennoch ist es IMHO eine Sackgasse, denn wenn 25GS PON kommt (wann eigentlich, wenn erst 2025 XGS PON kommt?), wird es eben auch 25Gbit/s Anschlüsse geben. Und gerade in Gewerbegebieten wird es halt durchaus vorkommen, dass auch mal mehrere Teilnehmer gleichzeitig die Bandbreite fordern.
In Gewerbegebieten gönnt man sich eher die DCIP-Produkte der Telekom oder vergleichbar und nicht die Produkte auf Consumer-Basis.

2025 für XGS-PON bei der Telekom wäre meinem Eindruck nach ziemlich spät. Ich hätte, rein von meinem Gefühl her ohne Wissen um Planungen bei der T, für ca. 2023 mit ersten Anschlüssen darüber gerechnet.
foo_1337 schrieb:
Ich find das alles ziemlich lustig.. Bei DOCSIS haben sich Jahrelang alle über das shared Medium echauffiert und bei PON ist plötzlich alles toll.
Shared ist ja eh alles. Bei DOCSIS ist halt das Problem, das oft genug zuviele Kunden in einem Segment stecken. Ein DOCSIS mit maximal 32 Kunden würde auch ganz andere Möglichkeiten haben als in der jetzigen Form.

Das PON toll ist behaupte ich nicht, aber wenn man die Infra von Privatunternehmen bauen lässt sollte man sich nicht wundern, das die günstigste Lösung gebaut wird.
 
Das Problem bei xgpon ist laut Telekom ja auch dass man maximal 8gbit durch bekommt und ich glaube oberhalb von 1G fordert der Kunde dann auch 10G oder ggf. Mehr. Der Sprung von GPON wäre einfach zu klein, oder man könnte für Gigabit einfach den Split Faktor vergrößern, da Anbindung vom OLT ja nicht das bottle neck sein sollte..

Aber 2.5G im gesamten PON Split vs. 10G ist natürlich schon ne deutliche Erleichterung für den Anbieter..
 
Die meisten Anbieter staffeln ihre Tarife in etwa mit Faktor 2, und damit waere in XGSPON Luft fuer 2-3 Verdoppelungen, je nachdem wie heiss ein ISP ein Segment zu 'fahren' gewillt ist. Sehe nicht warum auf einmal ein Faktor 10 notwendig sein sollte?
 
Burnzi schrieb:
Das Problem bei xgpon ist laut Telekom ja auch dass man maximal 8gbit durch bekommt
Weder ist laut Telekom 8Gbit das maximal noch ist laut Telekom maximal 8 Gbit ein Problem.

Burnzi schrieb:
und ich glaube oberhalb von 1G fordert der Kunde dann auch 10G oder ggf. Mehr.

Du meinst den gleichen Kunden der heute fragt warum seine DLAN-Adapter immer wieder neu gestartet werden müssen oder wie er seine Mesh-Repeater so aufstellt das mehr als 50 Mbit/s drüber kommen?
Der gleiche Kunde der heute zu 45% 50 Mbit/s bucht selbst da wo bis zu 250 Mbit/s angeboten werden?
Der kann gerne 10 Gbit/s fordern, wird er dann wohl spätestens mit 25GPON auch von Telekom kriegen.

Ich würde allerdings vermuten dass 2.5 oder 5 Gbit/s, und selbst 1 Gbit/s, den meisten Kunden für die nächsten 10-20 Jahre dicke reichen wird.

Burnzi schrieb:
Aber 2.5G im gesamten PON Split vs. 10G ist natürlich schon ne deutliche Erleichterung für den Anbieter..
? Was willst Du damit sagen?
 
Nore Ply schrieb:
Weder ist laut Telekom 8Gbit das maximal noch ist laut Telekom maximal 8 Gbit ein Problem.
Mir war aber so, das es mal eine Info gab (nicht unbedingt von der Telekom), das XGS-PON eben als Maximum keine 9 GBit/s netto schafft.
Burnzi schrieb:
Der Sprung von GPON wäre einfach zu klein, oder man könnte für Gigabit einfach den Split Faktor vergrößern,
Du meinst verkleinern? ;) Gigabit geht ja aber bereits und selbst für 2G-Tarife über GPON gibts Indizien.

Eine Änderung des Splitting-Faktors würde ich quasi ausschließen. Man müsste jeden NVt anfassen und bräuchte die doppelte Anzahl an Fasern zum NVt hin. Das würde teilweise enormen Aufwand bedeuten.
 
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Die nominellen 10G bei XGSPON scheinen kein FEC zu enthalten, wenn man das braucht oder sollte das zwingend notwendig sein, kommen halt weniger als 10 netto an.... was es aufgrund der EU und BNetzA Regeln eher unwahrscheinlich macht, dass ein regelkonformer ISP einen 10G Tarif ueber xgspon anbieten wird, aber z.B. 5G duerfte klappen und passt auch besser zu dem was man ueber Kupfer noch preisguenstig weiterleiten kann.
 
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Nore Ply schrieb:
Weder ist laut Telekom 8Gbit das maximal noch ist laut Telekom maximal 8 Gbit ein Problem.
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Okay, dann sind es eben 8,44G
Quelle:

Nore Ply schrieb:
Was willst Du damit sagen?
Wenn das ganze PON derzeit 2.5G auf 32 Kunden aufteilt, dann langt das eben nicht für 32x 1G voll Auslastung beim Endkunden. Wenn man aber XGPON mit 10G einsetzt dann ist für die 32 Kunden deutlich mehr Luft im PON bzw man kann das splitting auf mehr Kunden pro PON Port ausweiten..
 
Burnzi schrieb:
Wenn das ganze PON derzeit 2.5G auf 32 Kunden aufteilt, dann langt das eben nicht für 32x 1G voll Auslastung beim Endkunden.
Davon geht aber auch keiner aus bzw. lastet das keiner gleichzeitig voll aus.
Burnzi schrieb:
Wenn man aber XGPON mit 10G einsetzt dann ist für die 32 Kunden deutlich mehr Luft im PON bzw man kann das splitting auf mehr Kunden pro PON Port ausweiten..
Man wird nur wegen einer neuen Technologie nicht das gesamte PON ändern, zumal die GPON-Kunden ja nebenbei auch weiterlaufen sollen.
 
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