25Gbe Anschluss in der Schweiz verfügbar!

Nore Ply schrieb:
Das heißt wenn der POP 25GbE verbaut hat kann der Kunde kein GbE buchen?
Es gibt da drei wesentliche Optionen je nachdem wie die TAL ausgelegt ist:
VDSL wenn es nur die alte CuDA ist
1 oder 10 ueber PON
oder 1, 10, 25 ueber AON

Ich denke der Kunde kann immer unter den Varianten auswaehlen die ueber seine TAL realisiert werden koennen...
 
pufferueberlauf schrieb:
Die Mindestrate die man braucht um einen Server ins Speedtest.net zu integrieren sind 1Gbps, da duerften einige Server existieren die nicht mehr als 1 Gbps liefern koennen und auch nur dann wenn nur eine Messung läuft. Da mit einem 25Gbps Anschuss dranzugehen macht Sinn wenn man ein Paper zur mittleren Anbindung von Speedtest-Servern schreiben moechte ;).
Man kann Server wählen die 10g im Namen haben. Auf nperf.com sind auch die Anbindungen angegeben. Dort einfach Mal Server abseits von init Testservern wählen
 
floh667 schrieb:
Man kann Server wählen die 10g im Namen haben.
Klar, aber Deinen Vorschlag "einen Speedtest bei einem allerwelts Server machen? Vor allem bei speedtest.net nich den Provider Server nehmen sondern beispielsweise einen random in Frankfurt oder Berlin oder so." hatte ich jetzt so (miss?)-verstanden, dass da keine Selektion statt finden sollte.
 
achso. War vielleicht etwas ungenau ausgedrückt. Natürlich kann man da dann 10g server oder so suchen. Mir ging es hauptsächlich darum, keinen init7 testserver zu nehmen und wenn möglich raus aus dem regionalnetz zu kommen, sodass der traffic zumindest gebrauch von transit routen oder exchange links machen muss. Sprich einen server aus dem "erweiterten" WWW und nicht lokal vor Ort.
 
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Was Peering betrifft, falls du darauf hinauswillst, brauchst du dir bei init7 wirklich keine Sorgen zu machen. Ich hatte dir doch vorhin schon einen Tweet gezeigt, dass man die 25Gbit/s einigermaßen mit 6 Speedtest Servern ausgelastet bekommt.
 
floh667 schrieb:
mich würde aber interessieren, was so ein Anschluss den servern abseits solcher iperf Tests entlockt, da dies die realität mehr abbildet.
Du hast in #87 nach ookla speedtest gefragt und bekommen. Jetzt kommst du mit belwue? Was erwartest du? Ich kann dir jetzt schon sagen, dass der belwue keine 10Gbit/s liefert. Ich kann dir am Mo ein genaues Ergebnis liefern. Aktuell habe ich leider max 2x10gbit/s bonded zur Verfügung. In ein paar Monaten ggf wieder Kisten mit 40Gbit/s Interfaces. Aber wie auch immer, der Flaschenhals hier wird belwue sein.
 
foo_1337 schrieb:
Du hast in #87 nach ookla speedtest gefragt und bekommen. Jetzt kommst du mit belwue? Was erwartest du? Ich kann dir jetzt schon sagen, dass der belwue keine 10Gbit/s liefert. Ich kann dir am Mo ein genaues Ergebnis liefern. Aktuell habe ich leider max 2x10gbit/s bonded zur Verfügung. In ein paar Monaten ggf wieder Kisten mit 40Gbit/s Interfaces. Aber wie auch immer, der Flaschenhals hier wird belwue sein.
ja gut, aber die tests waren eher mau. Aber du sagst es seien die Server schuld und nicht das peering von init7. Aber das kannst du ja nicht wissen, da du nicht genau weist wie die server dort angebunden sind. Drum nannte ich alternativen wo man genau weiß, dass sie mindestens mit 10g oder sogar mehrfach mit 10g angebunden sind.
der belwue server ist z.B mit 10g angebunden. d.h der Anschluss von init7 sollte das schaffen, sofern das peering es her gibt.
tele2 ginge auch, da man genau weiß, dass der server mit 10g am netz hängt
http://speedtest4.tele2.net
 
Ich kenne Fredy Künzler und es gibt tatsächlich gar keinen Zweifel, dass init7 nicht liefert. Ich bezweifle, dass du hier jemanden finden wirst, der solch einen Anschluss hat. Versuchs auf Twitter.
Wer init7 mißtraut kann ja mal die Gerichtsurteile gegen die Swisscom checken oder diesen Rant gegen Salt. https://twitter.com/kuenzler/status/986269694234636288?lang=de Es sind eher andere die hoch stapeln aber nicht liefern ;)
 
ich frag einfach nur, ich hab kein Interesse daran init7 hier einen Strick zu bauen. Mich interessiert ob der Anschluss außerhalb des regionalen init7 netzes ebenfalls diese Leistungen erreicht. Ich bin aber auch kein fanboy, der jetzt init7 fähnchen schwingt, weil der Inhaber der Firma ein inet nerd ist.

Drum frag ich nochmal ganz neutral: kann ein init7 anschluss einen 10g testserver außerhalb des init7 netzes in frankfurt, berlin, düsseldorf oder Nürnberg beispielsweise auslasten oder macht da vorher irgendwas dicht.
 
Es geht nicht darum, ob er ein nerd ist oder nicht. Er hat in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass der Incumbent (Swisscom) endlich seine miese Peering Politik überdenken bzw. ändern muss und aktuell ist er dran, die schweizer Bürger vor der PON Seuche zu bewahren und dafür zu sorgen, dass stattdessen P2P ausgebaut wird. Ich wünschete, dass wir in DE auch solch einen engagierten Provider hätten.
Und nochmal: Init7 hat sich schon immer genau das was du wissen willst auf die Fahnen geschrieben: Keine Engpässe an den Edges. Wenn du das nicht glauben magst, dann schreib halt diverse Leute auf twitter an, die das für dich testen sollen, 2 wurden dir ja hier bereits verlinkt.
Das einzige was ich machen kann: Am Montag den init7 speedtest Server aus DE challengen.
 
foo_1337 schrieb:
die schweizer Bürger vor der PON Seuche zu bewahren und dafür zu sorgen, dass stattdessen P2P ausgebaut wird. Ich wünschete, dass wir in DE auch solch einen engagierten Provider hätten.
Was stört dich denn so an PON ?
P2P bauen ja bereits Viele.
foo_1337 schrieb:
Und nochmal: Init7 hat sich schon immer genau das was du wissen willst auf die Fahnen geschrieben: Keine Engpässe an den Edges.
Man verlagert ihn nur in die Aggregationsebene/Backbone.
 
Naja schon eher unnötig, außer man hat irgendeine ganz besondere Anwendung die damit was anfangen kann. Selbst um aus Spaß bei großen Spieledownloads ein paar Sekunden zu sparen, macht es wahrscheinlich kein Sinn da deren Server gar nicht mit so viel Speed rausrücken.
Wenn die Bandbreite praktisch nicht genutzt wird, auch in paar Jahren nicht, dann hat das jetzt zu buchen auch nicht viel von geil.
 
kingpin42 schrieb:
Was stört dich denn so an PON ?
P2P bauen ja bereits Viele.
PON ist eine Sackgasse. Man baut wieder ein asymmetrisches shared Medium mit komplett limitiertem Upstream. Und das bei Kostenersparnis von rund 2€ auf 30 Jahre gerechnet ggü. P2P.
Was heißt "viele"? In D ist P2P die absolute Ausnahme.

kingpin42 schrieb:
Man verlagert ihn nur in die Aggregationsebene/Backbone.
Wenn du meinst, dass das da so ist.. ;)

jackii schrieb:
Naja schon eher unnötig, außer man hat irgendeine ganz besondere Anwendung die damit was anfangen kann.
Ja, so wurde 2014 als init7 den 1Gbit/s Tarif eingeführt hat auch "argumentiert". Aber ich sehe es ja hier aktuell im Ort bei der 40% FTTH Quote.. "Brauch ich nicht, mir reichen die 50Mbit/s". So tickt Deutschland.
 
foo_1337 schrieb:
PON ist eine Sackgasse. Man baut wieder ein asymmetrisches shared Medium mit komplett limitiertem Upstream.
Lieber ein symetrisches Shared-Medium?
foo_1337 schrieb:
Und das bei Kostenersparnis von rund 2€ auf 30 Jahre gerechnet ggü. P2P.
Quelle? Bezogen auf die Aktivtechnik oder auch Passivtechnik/Verkabelung?
foo_1337 schrieb:
Wenn du meinst, dass das da so ist.. ;)
Wenn manch großer, deutscher Anbieter einen PoP mit 120G zu den Kunden nur mit 20G ans restliche Netz/Backbone anbindet (grad frisch aufgebaut) weißt du Bescheid.
 
Sykehouse schrieb:
Zumindest hier in der CH ist auch PON symmetrisch...
Und wer hat's erfunden? ;) Ja ich weiß, dass Salt. und Swisscom bei euch massiv XGS-PON ausbauen. Ist aber am Ende eine Mogelpackung, da es komplett shared ist.

rezzler schrieb:
Lieber ein symetrisches Shared-Medium?
Nein, gar kein Shared Medium. Mich stört einfach, dass wir aktuell viel Geld für eine Technologie ausgeben, deren Nachteile aktuell schon bekannt sind. Wenn wir dann in 15 Jahren wieder überall alles aufreißen, ist am Ende keinem geholfen. Nicht mal bei DSL ist dieses Problem vorhanden. Denn wenn der (shared) dicht ist, blase ich den einfach auf. Bei PON keine Chance.

rezzler schrieb:
Quelle? Bezogen auf die Aktivtechnik oder auch Passivtechnik/Verkabelung?
Komplett auf den Betrieb bezogen. Quelle: Streit Swisscom vs init7
Edit: Hab nochmal nachgeschaut und es etwas falsch in Erinnerung gehabt: Es war bezogen auf die Installation der Netze in Basel. Vergleich P2P und P2MP, weil da beides gebaut wurde. Swisscomm hatte im Streit auch mit "enormen Mehrkosten" für P2P argumentiert. Waren am Ende aber nur rund 100CHF pro Anschluss.

rezzler schrieb:
Wenn manch großer, deutscher Anbieter einen PoP mit 120G zu den Kunden nur mit 20G ans restliche Netz/Backbone anbindet (grad frisch aufgebaut) weißt du Bescheid.
Klar, aber wir sprechen ja hier nicht von einem großen deutschen Anbieter :)
 
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foo_1337 schrieb:
PON ist eine Sackgasse. Man baut wieder ein asymmetrisches shared Medium mit komplett limitiertem Upstream.
Da gibt es aber bereits jetzt definierte Upgrade-Pfade, und die sind sowohl von der Anschaffung, als auch aus Sichtweise der Betriebskosten erheblich niedriger, also tausende oder gar zehntausende Switches (init7 ist ein vergleichsweise mickriger ISP) irgendwann austauschen zu müssen.
foo_1337 schrieb:
Und das bei Kostenersparnis von rund 2€ auf 30 Jahre gerechnet ggü. P2P.
Ist leider abhängig von regionalen geografischen Gegebenheiten, ob P2P Verkabelung wirklich nur einen geringen Mehrpreis bedeutet.
foo_1337 schrieb:
Was heißt "viele"? In D ist P2P die absolute Ausnahme.
Viele regionale ISPs und afaik auch die DG bauen P2P. Ich bin da auch der Meinung, man sollte immer PtP bauen, keine Frage, kann die wirtschaftlichen Aspekte aber durchaus verstehen.
foo_1337 schrieb:
Wenn du meinst, dass das da so ist.. ;)
Das ist leider so. Auch init7 mit seinen 50 MA hat finanzielle Limits und muss an irgendeinem Punkt im Netz überbuchen. Das ist die meiste Zeit auch überhaupt kein so ein Problem wie viele Andere das immer darstellen. Wir terminieren z.B. ~1000 Kunden auf einem RAS-Router, von ADSL 6Mbit/s bis 100/40 VDSL Anschlüsse mit gerade mal 2x1 Gbit/s. Die Links sind zu Höchstzeiten nur zu 40-50 % ausgelastet.
Große Router mit 100/200/400G Interfaces kosten eine Menge Geld, egal von welchem Hersteller.
foo_1337 schrieb:
Aber ich sehe es ja hier aktuell im Ort bei der 40% FTTH Quote.. "Brauch ich nicht, mir reichen die 50Mbit/s". So tickt Deutschland.
Das kann ich so leider bestätigen, außer in den wirklich unterversorgten Gebieten gibt es keine große Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen.
 
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