Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

Ah, Apple. Das Unternehmen, das uns seit Jahrzehnten mit genialen Innovationen beglückt – wenn man darunter versteht, dass sie Jahrzehnte alte Ideen neu verpacken und dann als Revolution verkaufen. Aber hey, wer braucht schon echte Fortschritte, wenn man stattdessen dünnere Gehäuse und noch weniger Anschlüsse hat?

Die glorreichen Hardware-Meisterwerke

Mein erstes PowerBook G4 war ein Kunstwerk der Ingenieurskunst – zumindest, wenn man unter "Kunst" versteht, dass sich das Gehäuse wie eine nasse Pappe anfühlte und die Scharniere nach drei Monaten den Geist aufgaben. Aber wer braucht schon Stabilität, wenn man stattdessen ein schickes Aluminium-Design hat, das sich anfühlt, als würde es bei einem bösen Blick zerbröseln?

Dann kamen die MacBook Pro – die lauten, heißen Monster, die sich anfühlten, als würde man einen Fön in einer Konservendose betreiben. Aber wer will schon ein leises, kühles ThinkPad, wenn man stattdessen ein Apple-Logo auf der Rückseite hat, das im Dunkeln leuchtet? Prioritäten, Leute!

Und heute? 4.150 € für ein MacBook Pro mit M5 Pro, das zwar unfassbar schnell ist – aber auch unfassbar überteuert, wenn man bedenkt, dass ich für ein Drittel des Preises ein EliteBook mit Ryzen 7, 64 GiB RAM und 4 TiB NVMe bekommen hat - akutelle Systeme immer noch unter 1800€. Aber wer braucht schon echten Speicherplatz, wenn man stattdessen ein überteuertes Gerät hat, das einem das Gefühl gibt, Teil eines exklusiven Kults zu sein?

Das iPad – oder: Wie man Produktivität in ein Ratespiel verwandelt

Ah, das iPad. Das Gerät, das uns beweisen soll, dass Touchscreens die Zukunft sind – zumindest, bis man versucht, irgendetwas Produktives damit zu machen. Wer braucht schon logische Bedienkonzepte, wenn man stattdessen drei verschiedene Gesten ausprobieren kann, um eine einfache Aktion auszuführen?
  • Kopieren? Einfach drei Finger zusammenziehen – oder war es zwei Finger doppeltippen? Ach nein, das war ja iOS 14.
  • Ein Fenster schließen? Einfach nach oben wischen – außer, wenn es ein Split-Screen-App ist, dann muss man erst nach links wischen, dann nach oben.
  • Eine Datei speichern? Haha. Viel Glück.
Aber hey, wenigstens sieht es hübsch aus, während man verzweifelt versucht, eine einfache Aufgabe zu erledigen. Effizienz ist überbewertet!

Die wunderbare Welt der Apple-Garantie

Und dann ist da noch die legendäre Apple-Garantie – ein Meisterwerk der Kundenverarsche. Ich habe noch nie so viele defekte Geräte erlebt wie bei Apple. Aber wer braucht schon funktionierende Hardware, wenn man stattdessen eine Lektion in Demut bekommt?
  • iPod mit Platinendefekt? "Tut uns leid, das ist kein Garantiefall." – Aber es war neu gekauft!
  • MacBook mit defektem Logic Board? "Hier haben Sie ein generalüberholtes Ersatzgerät." – Aber ich habe ein neuwertiges Gerät eingeschickt!
  • iPhone mit Akku-Problemen? "Das ist normaler Verschleiß." – Nach sechs Monaten?
Aber wer braucht schon Transparenz oder Fairness, wenn man stattdessen ein Unternehmen unterstützen kann, das Kunden wie lästige Bittsteller behandelt? Danke, Apple, dass du uns lehrst, bescheiden zu sein!

Fazit: Warum ich Apple hasse – aber trotzdem manchmal gezwungen bin, es zu nutzen

Apple ist wie ein teures Restaurant, in dem man überteuerte Gerichte serviert bekommt, die nach Pappe schmecken – aber alle tun so, als wäre es Sterne-Küche. Die Hardware ist überteuert, die Software unintuitiv, und der Kundenservice eine Frechheit.

Und trotzdem – manchmal kommt man nicht drum herum. Sei es, weil irgendein hipsteriger Designer nur mit einem Mac arbeitet, oder weil irgendeine App nur auf iOS läuft. Aber jedes Mal, wenn ich gezwungen bin, ein Apple-Gerät zu benutzen, fluche ich innerlich – und träume von dem Tag, an dem ich endlich ein Gerät in der Hand halte, das nicht nach zwei Jahren kaputtgeht, nicht überteuert ist und nicht so tut, als wäre ich zu dumm, es zu bedienen.

Danke, Apple – für nichts. 🍎🔥
 
Anfang des Jahres hab ich mir die Biographie von Steve Jobs durchgelesen (von Walter Isaacson), war sehr interessant, unterhaltsam.

Vor allem was für ein unheimlich schwieriger Mensch Jobs gewesen sein muss. Hat die Belegschaft zu Höchstleistungen gepeitscht - bei ihm warst du entweder ein Genie oder Vollidiot.

Tolles Ökosystem, wobei ich bei einzelnen Produkten eher Abstand nehme (ich komme mit dem MacOS überhaupt nicht zurecht, lieber Ubuntu 😉).

VG
 
Fleischklopfer schrieb:
aber als vollwertiges Arbeitsgerät ist Windows nicht zu ersetzen
Guck dich mal z. B. bei Softwareentwicklern um. Da laufen massig Macbooks statt Windows.
 
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Ich hatte damals den Mini iPod der nur via Kopfhörer Anschluss geladen werden konnte, sowie den ersten Nano und das erste iPhone, nachdem mein Vater es aussortiert hatte. Waren alles gute Produkte die ohne Probleme liefen.

Heute aber bin ich echt nicht mehr an Apple interessiert, der Goldene Käfig und die Gängelung der Nutzer sowie die Umgehung der Gesetze außen drum um irgendwie weiter das Monopol auf den Geräten zu behalten sind einfach eine Katastrophe, die ich nicht unterstützen möchte.

Hätte man direkt als klar wurde, dass die Gesetze nicht mehr mit den eigenen Monopol-Wünschen einher geht gesagt, "we embrace it!" und hätte statt falsche Schuld-Zuweisungen zu machen, zu lügen und alle andere zu nerven einfach die Öffnung gefeiert und positiv für PR genutzt, hätte ich Apple vielleicht noch mal ne Chance gegeben, da sowas gezeigt hätte, dass man wenigstens nicht an der Realität vorbei lebt. So peinlich und kleingeistig wie sie hier aber vorgehen, zeigt gut, wie sich Apple selbst sieht: über den Gesetzten, über den Nutzern, über allem, gottgleich.

Klar will Google jetzt auch den gleichen Mist machen, so dass wir bald keine große Wahl mehr haben, bei denen ist es aber nicht weniger Mist und die Gründe für die angebliche "Security" sind einfach Müll den sie weder mit Studien noch Untersuchungen irgendwelcher externen belegen können. Was aber auch kein Wunder ist, "security through obscurity" der durch einen Schweizer-Käse Goldenen Käfig entsteht gibt nicht wissenden Nutzern das Gefühl der Sicherheit... Ohne wirklich sicher zu sein... Was perfekt zur Apple Brand passt: kauf und fühl die Lifestyle-Brand!
 
ebird schrieb:
die Software unintuitiv,
Das ist wohl das unpassendste, was ich je über Apple gehört habe.

Apple hat die grottige Befehlszeile vom Desktop verbannt und die Grafik eingeführt.
Alle Programme haben die gleiche Bedienoberfläche.

Beherrsche ich einen Befehlssatz eines Programmes, beherrsche ich alle Programme.

Apple hat das Human Interface zum Grundsatz: der PC dient dem Benutzer und nicht umgekehrt.
Ich muß keine ellenlangen Befehlsketten eingeben, um eine Datei zu Kopieren
copy C:\Quelle D:\Ziel /E /MT:32
, sondern klicke sie mit der Maus am Speicherort an und lasse sie am Zielort los.

Das Drag and Drop hat Apple perfekt umgesetzt.

Ja, sie haben ihre Ecken und Kanten, besonders in der Firmenpolitik und Dateiaustausch, aber "unituitiv" hab ich noch nie gehört im Zusammenhang mit Apple.

Ohne Apple würden wir heute noch so etwas eingeben:

device=c:\dos\himem.sys
device=c:\dos\emm386.exe noems
dos=high,umb
devicehigh=c:\windows\mouse.sys
devicehigh=c:\dos\setver.exe
country=049,437,c:\dos\country.sys
shell=c:\command.com c:\dos /e:512 /p
buffers=23,0
files=20
fcbs=4,0
https://de.wikipedia.org/wiki/CONFIG.SYS

Sie haben bei Weitem nicht alles erfunden, aber sie haben es mit langem Atem durchgesetzt.

Und die Absatzzahlen scheinen ihnen wohl Recht zu geben, auch wenn die nicht immer alles aussagen.
 
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Tevur schrieb:
Nur mal zum Verständnis, weil ich von Apple nicht so viel Ahnung habe: läuft das alles lokal im eigenen Netzwerk oder muss das über einen Internet-Service gerootet werden?
Das läuft alles automatisch, du musst überhaupt nichts einstellen. Habe seit einem Jahr jetzt auch einen Mac und die Kiste lief nach 2 Minuten einreichten und macht seit dem auch keine Probleme. Ist auch egal ob dein iPhone im gleichen Netz ist oder nur über mobile Daten läuft zum Beispiel. Der Anruf wird die sofort auf dem Mac angezeigt. Es läuft halt einfach. Egal was du bei Apple kaufst. Kaufen, einmal einschalten, läuft. Keine Fummelei mit Netzwerkfreigaben oder sonst was. Einfach machen.

Wenn ich mein iPad auf den Schreibtisch stelle, kann ich automatisch mit dem Trackpad rüber in den Mac wischen oder mir Sachen schnell vom Mac rüberschieben und umgekehrt, ohne jemals auch nur irgendwas konfiguriert zu haben. Es läuft alles out of the box.
 
ebird schrieb:
Und heute? 4.150 € für ein MacBook Pro mit M5 Pro, das zwar unfassbar schnell ist – aber auch unfassbar überteuert, wenn man bedenkt, dass ich für ein Drittel des Preises ein EliteBook mit Ryzen 7, 64 GiB RAM und 4 TiB NVMe bekommen hat - akutelle Systeme immer noch unter 1800€. Aber wer braucht schon echten Speicherplatz, wenn man stattdessen ein überteuertes Gerät hat, das einem das Gefühl gibt, Teil eines exklusiven Kults zu sein?
Vergleich mal die Akkulaufzeit vom Elitebook mit der des Macbooks.
Und beruflich kann ich da auch meistens nicht einfach Linux installieren, ich werde zu Windows gezwungen, wenn ich kein Macbook nutze.
Die 4k gibt vermutlich auch selten ein Hobbyist aus, das sind Geräte für den beruflichen Einsatz.
 
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ebird schrieb:
Ah, Apple. Das Unternehmen, das uns seit Jahrzehnten mit genialen Innovationen beglückt – wenn man darunter versteht, dass sie Jahrzehnte alte Ideen neu verpacken und dann als Revolution verkaufen. Aber hey, wer braucht schon echte Fortschritte, wenn man stattdessen dünnere Gehäuse und noch weniger Anschlüsse hat?
Nach den drei Zeilen kann man dann auch aufhören zu lesen, oweia. Alleine dein tolles Elitebook. Die Kiste macht alleine vom Akku her 4 mal so schnell die Grätsche.
 
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Erstes und bisher einziges Apple Produkt war der iPod. Der dann irgendwann eine defekte Festplatte hatte - vermutlich weil ich damit joggen war 😅 - und das einen Monat nach Ablauf der Garantie. Gravis wollte dann soviel Geld für den Ersatz, dass der Mitarbeiter selbst sagte, "da können sie sich besser einen neuen kaufen". Hab dann die Festplatte selbst gewechselt.

Seitdem liebäugel ich immer mal wieder mit Apple-Produkten, kaufe mir dann aber meist für weniger Geld in meinen Augen besser Produkte von der Konkurrenz.
 
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Tevur schrieb:
läuft das alles lokal im eigenen Netzwerk
Ja, läuft alles lokal. Über LAN/WLAN oder Bluetooth. Nur wenn ich von unterwegs auf Apple Home zugreife, läuft das über externe Server.
 
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ebird schrieb:
Fazit: Warum ich Apple hasse – aber trotzdem manchmal gezwungen bin, es zu nutzen
Dafür hast Du aber einen langen Atem gehabt um so einen Rant zu verfassen... 🤷‍♂️ 😁
 
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Also ich sehe es zwar nicht so (verbittert) wie @ebird , aber ja Apple Hardware ist schick, nicht fehlerfrei und alles aber nicht intuitiv, außer man sitzt seit 20 Jahren in der Apple Blase, spricht von "Windoof" und hat seitdem nichts anderes angefasst.

Und nein, ich nutze Windows gar nicht mehr so häufig, sondern lieber Linux (seit längerer Zeit Arch mit KDE und neuerdings mit dem echt netten Cosmic Desktop) auf einem Mini PC.

Und meinen Mac Studio nutze ich für Videoschnitt und Grafikbearbeitung, weil er darin ganz gut ist.
Aus diesem Grund muss ich mich aber auch mit macOS herumärgern (weil ich anderes und DEUTLICH besseres kenne).

macOS kann sehr viel nicht oder macht es anders (das ist ersteinmal nicht schlecht aaaaaber -> ) UND schlechter. Ich gehe dabei nicht erneut darauf ein, dass das Fenstermanagement und der FInder einfach der größte Müll sind und auch die penetrante ICLOUD Werbung in den EInstellungen (ihre ICloud ist voll, wollen sie nicht ein Abo abschließen?) nervt - nicht jeden Tag, aber regelmäßig!

Auch dass ich Standard-Hardware wie ein HDMI-Kabel von meinem billigen MiniPC nicht fehlerfrei am Mac nutzen kann, um einen 4K TV anzuschließen (benutze bitte einen Monitor, am besten mit Apple Logo). Der Bildschirm flackert immer mal am Mac, am PC funktioniert er problemlos. Und nein, der HDMi Port ist nicht defekt, da mehrere Kabel (HDMI und USB-C auf HDMI) ähnliche Phänomene haben.

Ich kann mit meiner Tastatur am Mac auch nicht die Lautstärke erhöhen, da der Mac ja an einem TV angeschlossen ist. Jeder Kaugummiautomaten-PC kann das!!! Ich benötige dafür eine extra ÄPP!!

Und wieso kann ich das Scrollen per Mausrad nicht separat für Mäuse einstellen oder zumindest so einstellen wie ich möchte?
Mein Trackpad funktioniert wie erwartet, meine Logitech maus hat eine Extra Äpp dafür, damit ich sie einstellen kann, damit sie wie erwartet funktioniert und eine zweite Maus funktioniert umgekehrt beim Scrollen - die hat aber ekine Software. Auch dazu gibt es Drittanbieter-ÄPP, aber wieso geht sowas nicht in macOS?

Wenn der Mac bei Schneiden nicht so gut und klein wäre, dann wäre er dank macOS schon längst weg.

Genauso verschwand ein IPhone (schneller Akkuverschleiß, IOS wurde langsam und die nervige Werbung), ein IPad (das DIng ist ein IPhone in groß und nur eine Konsummaschine - perfekt für Apple, aber nicht für den Kunden! Von wegen PRO!) und eine Apple Watch (die war gut, aber es hat sich auch nicht mehr großartig getan und mit dem IPhone musste sie auch gehen - selber schuld Apple, wieso lässt du Android nicht zu?) auf nimmerwiedersehen!

Apple ist so schlecht in Software, dass es kein Wunder ist, dass sie den KI Kram nicht hinbekommen haben.
 
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@ebird
Ganz schwacher Flamebait-Versuch. Das geht besser.
 
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Nach all den Jahr(zehnt)en bin ich jetzt bei einem aktuellen iMac, iPhone und AirPods gelandet und verspüre ein Gefühl der inneren Zufriedenheit in Bezug auf Elektronik.
Die Produkte und das Apple Ökosystem funktionieren (für mich) einfach, sehen chic aus und ich habe nur ein dauerhaft verlegtes Kabel. Die Zeiten des unnötigen Krempels und der Frickelei sind vorbei.
 
mtheis1987 schrieb:
Vom ersten iPhone an hatte ich verschiedene iPhones immer mal wieder, aber nie durchgehend am Stück. Mein letztes iPhone war das 12 Pro Max. Bin aber immer wieder zurück zu Android. Die Gründe waren für mich oft die größeren Möglichkeiten zur Individualisierung, und die größeren Freiheiten im System selbst.

Apple ist wirklich benutzerfreundlich, zwingt dich dafür aber in ein geschlossenes Ökosystem, in dem man so gut wie gar nicht vom durch Apple vorgegebenen Weg abweichen darf.

So zumindest mein Fazit.
Bei den iOS Devices, oder macOS? iOS ist bekanntlich ziemlich dicht. Also sideloading zwar möglich, aber mit vielen Kompromissen und nicht für Otto N geeignet. Alternative Stores nur durch Druck der EU möglich, aber bis jetzt quasi nicht existent. Das sagt IMHO genug darüber aus wie viel Interesse die Nutzscherschaft daran hat.
Von meiner Seite aus würde ich es noch als sehr wichtig empfinden, dass man z.B eigene Clouddienste (NextCloud) ebenso komfortabel einbinden könnte wie iCloud schon ist. Also als direkten Ersatz. Also hier empfinde ich das tatsächlich als Gängelung.
Aber kommen wir zu macOS. Es gibt Homebrew und PacPorts. Zwei Paketmanager mit denen man komfortabel alles mögliche an Software installieren und verwalten kann. Homebrew nutze ich seit Jahren und verwalte damit eigentlich meine komplette Software. Wer apt nutzt kommt mit Homebrew gut klar. Also wo soll der goldene Käfig beim macOS sein? Ich kann Software installieren wie ich will. Ich kann diverse Dienste einbinden ich kann die Kiste komplett an Apple vorbei benutzen (was bei iOS real eben nicht geht). Andererseits kann ich alle Vorzüge des Apple Ökosystems benutzen. In wie weit ist ein Windows da freier? Linux ist da natürlich offener, aber schlussendlich hänge ich da am System Linux fest. Ich muss auch hier den vorgezeigten Weg gehen. Linux setze ich auf meinem Homeserver ein. Ich habe auch ein Desktopsystem mit Linux laufen. Für alles wesentliches kann man das sehr gut benutzen. Ich mag aber eben macOS mehr, deswegen kommt ein Wechsel nicht in Betracht. Ich weiß nur, dass ich privat nicht zu Windows wechseln würde.
 
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Gebt mir Force Touch zurück…
 
Bin erst spät zu Apple gewechselt, weil diverse iPhones für meine großen Hände schlicht zu klein waren, und ich damals als Teenager nicht das nötige Kleingeld hatte. Zuvor hatte ich nur einen IPod Shuffle.

Erst durch meinen ehemaligen Fahrlehrer, mit dem ich kurzzeitig befreundet war, hat mich durch das IPhone 12 Pro Max aufmerksam gemacht. Groß genug, gute Akkulaufzeit… Erst jetzt wurde es interessant für mich. 500€ wollte er damals, was für mich 2022 akzeptabel war. Erst durch die nachträgliche Erfahrung erfuhr ich erst das Potential des Apple Ökosystems. Alles schlicht, keine Bloatware, keine Bugs.. Die Software war nicht universell ausgelegt, sondern angepasst an das jeweilige Gerät. Kein offenes System wie Android oder Windows, dafür kontrolliert und sicher.
1 Jahr nach dem IPhone habe ich mir dann meinen ersten MacBook Air M1 gekauft.

Was manchmal nervt, sind die Apple eigenen Standards. Verdammt, ich will „@„ durch „strg“ und „alt“ ermöglichen, und nicht durch „command“, wenn das jetzt so richtig war.
Ich bin ehrlich: Ich will nicht mehr weg.
 
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