Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

Piak schrieb:
Apple macht gute Produkte, dennoch ist es maßlos überbewertet.
Ich habe tatsächlich mir noch nie ein Apple Gerät gekauft aber ich habe hier ein Macintosh und einen Mac Pro G3 seit einigen Jahren in meinem Flur stehen.

Die Hardware finde ich für die Zeit Maßlos überbewertet, das einzig interessante ist das OS.
 
Ich war in den Nullern mal auf der Suche nach einem Ersatz für meinen gestorbenen Sansa Clip mit 8 GB. Ich fand den iPod nano Generation 3 niedlich (der mit dem Landscape-Display). Aber ultimativ hat mich iTunes abgeschreckt. So nah kam ich Apple nie wieder. 😁 Ich bin seit 20 Jahren überzeugter Linuxler, seit 10 Jahren auf Thinkpad-Basis, wenn’s um Mobiles geht.

Was ich an Apple-Hardware gut finde, sind gewisse Leistungsansprüche. Es gibt in der Windowswelt aktuell kein supermobiles Notebook mit passiver Kühlung (und Arm ist noch nicht Linuxtauglich). Es gibt kein kompaktes Notebook mit mehr als zwei Lautsprechern. Es ist krass, wie gut die Macbooks klingen. Aber das war es dann auch schon. Ich hätte keine Lust auf gequetschte Cursortasten, fehlende Blättertasten u.s.w. Ganz zu schweigen von dem knauserigen Speicher. Meine Musiksammlung ist zZt. 350 GB groß. Da werden selbst 512 GB knapp.

TheBeastMaster schrieb:
Seitdem ich das Ding hab schaltet ich meinen Windows PC nur noch zum zocken an. MacOS schont einfach meine nerven 😅
Fleischklopfer schrieb:
aber als vollwertiges Arbeitsgerät ist Windows nicht zu ersetzen
So wie TheBeastMaster geht es mir, wenn ich nach der Arbeit (mit Windows) meinen eigenen KDE-PC anmache und die Konsole aufmache. Die schöne Schriftdarstellung, kein Ruckelfest beim Scrollen, die durchdachten Features wie primäre und sekundäre Zwischenablage … Es ist wie ein Nachhausekommen in den gemütlichen Sessel.

Hexenkessel schrieb:
Sie mögen auch nicht gerne hören, dass sie zu einer Minderheit gehören, die nur einen Marktanteil von nicht mal 20% hat.
In den USA sieht das eher anders rum aus.

Hexenkessel schrieb:
Und einen Monitorständer für 999,-US $ ? - Ja, da muss man schon sehr Fanboy sein, um da nicht vernünftig drauf zu reagieren.
Ich glaube gehört zu haben (in nem Tech-Podcast), dass Leute, die das Display kaufen, sowieso meist ne eigene Halterung haben, um mehrere Bildschirme an den Arbeitsplätzen zu installieren.
 
Ich habe jahrelang Apple gemieden und gedacht, das wäre nur für Leute die keine Ahnung haben (diese Ansicht existiert ja heute noch bei Einigen hier im Forum 🤷‍♂️ ). Dachte immer, ich wäre besonders "Pro", weil ich ja meine Android Geräte alle selber patchen konnte und Stunden verplempern investiert habe, um die GUI meinen Vorstellungen anzupassen. Dann bekam ich vom Arbeitgeber ein iPhone 4S und musste mich mit iOS beschäftigen. Nach 2-3 Wochen Qual bekam ich immer besser raus, dass verschiedene Sachen ganz einfach über Wischgesten funktionierten, die man aber erst kennen musste. Als dann ein neues Tablet angeschafft werden musste, habe ich ein iPad ausprobiert und als ich dann merkte wie genial sich beide Geräte ergänzten, wurden es dann immer mehr Apple Devices. Je mehr man davon hat, um so besser ist der tägliche Workflow meines Erachtens. Alles funktioniert out of the box, so gut wie nichts muss eingestellt werden. Ob das jetzt AirPlay zum AVR ist oder der heimische Drucker im LAN, alles wird automatisch erkannt und funktioniert. Am Mac im Dachgeschoss sitzen und das iPhone liegt im EG während ein Anruf reinkommt? Kein Problem, am Mac annehmen und auf den Homepod daneben umlegen oder an der Watch und die AirPods benutzen - ohne da jemals was konfiguriert zu haben. Mittlerweile ist die ganze Familie auf Apple umgestellt (freiwillig! 😁) und wir partizipieren noch mehr von den Apple internen Funktionen und Services wie Apple One. Sicher hat auch Apple so seine Baustellen, aber die hat Android und Windows auch - nichts davon nervt mich so wirklich.
 
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Ich hatte mir 2018 noch das Samsung Galaxy S9 gekauft mit dem unbegrenzten Datenvolumen, weil ich aufgehört habe zu rauchen.

Das IPhone 11 PRO MAX war mein erstes Apple Handy und anfangs sehr schwer zu Bedienen aber man hat sich schnell daran gewöhnt.

Vom IPhone 13 PRO MAX umgestiegen auf das IPhone 17 PRO MAX, was ein quantensprung. Heute möchte ich mein IPHone nicht mehr missen.

Ich bin günstig an ein IMac M1 gekommen und habe versucht mich damit anzufreunden.... geht nicht. So eine verkrampftes unaufgeräumtes System habe ich noch nie gesehen. Jetzte steht er hier ..... aber jeder so wie er meint.

Was ich noch hier Original habe ist ein Spiel für den Mac OS: Armour Alley
Hier gibt es ein Remake davon :)

https://armor-alley.net/
 
M@tze schrieb:
ohne da jemals was konfiguriert zu haben.
Nur mal zum Verständnis, weil ich von Apple nicht so viel Ahnung habe: läuft das alles lokal im eigenen Netzwerk oder muss das über einen Internet-Service gerootet werden?
 
Ich habe gar keine so starke Meinung. Mein erstes Apple Produkt war ein iPod. Mini oder so läuft immer noch.
Dann ganz lange nichts dann das iPhone 4 dann wieder zurück zu Android. Aufgrund meiner Frau hab ich dann irgendwann ein altes iPhone übernommen, weil mein Android geklaut wurde. Stand jetzt bleibe ich bei Apple immer irgendwelche billigen alten gebrauchten iPhones. Bis sie nicht mehr das können, was sie sollen. Das Einzige, was mich richtig überzeugt ist die Langfristigkeit der Software. Das hat mich bei Android richtig genervt.
 
In der Vergangenheit stand hier mal ein Mac Mini. Aktuell sind ein Apple TV, zwei iPads und drei iPhones im Einsatz. Für mich war's das dann aber mit der Apple-Welt. Neue Geräte schaffe ich nicht mehr an. iOS läuft in keiner Weise mehr ordentlich. Erst bin ich davon ausgegangen, dass es nur auf einem iPhone so ist, aber auch mein Firmentelefon und die iPads spinnen rum. Diese Glass-Design können sie auch gern behalten. Dazu kommt, dass sich Cook als Faschoarschkriecher geoutet hat.
 
Habe beruflich seit 12 Jahren immer ein iPhone (bis auf einen kurzen Ausreißer zu Windows Phone).

Ich kann Apple nichts abgewinnen. Ich fand die Usability nie wirklich gut, Bugs hatte ich ebenfalls noch und nöcher, häufig, dass trotz Schalter kein Klingelton geht, E-Mails nicht geladen werden oder alles leer ist etc.

Genauso finde ich die Kamera nicht wirklich berauschend.

Privat fahre ich die Galaxy-Reihe von Samsung, wo zwar auch immer wieder etwas ist, aber es spätestens im nächsten monatlichen Update behoben ist. Die zwei oben beschriebenen Bugs habe ich dafür schon seit Jahren.
 
Bei mir begann es mit dem Ipod touch glaub 2010 herum war das. Dann ca 10 Jahre später ein IPad (wird noch immer genutzt)
Smartphone technisch bin ich erst mit dem 15 PRO (USB C war das ausschlaggebende) gewechselt und jetzt kamen noch die Airpods Pro, Applewatch und Apple Tv dazu. Beruflich ein IP 16e und bald ein IPad Pro.
PC und Notebook hatte ich noch nie das bedürfnis auf Mac zu wechseln, und werde hier auch bei Windows/Linux bleiben

Habe früher viel mit Samsung, OnePlus und Pixel herumprobiert, bin nun alles in allem sehr zufrieden.
 
Seit 2001 bin ich im Apple-Ökosystem unterwegs – angefangen mit dem iPod, gefolgt vom iPhone im Jahr 2008 und später dem MacBook sowie der Apple Watch.

Grundsätzlich bin ich bis heute mit den Apple-Geräten sehr zufrieden. Sie funktionieren zuverlässig, laufen stabil und verursachen vergleichsweise wenig Probleme – mehr kann man sich eigentlich kaum wünschen.

Inzwischen beschränke ich mich jedoch auf iPhone, Apple Watch und AirPods. Ein Mac ist für mich aktuell nicht mehr notwendig, da ich dafür keinen echten Anwendungsfall mehr habe. Stattdessen nutze ich einen Windows 11 Laptop, der für meine Bedürfnisse völlig ausreicht. Ich habe damit deutlich weniger Einschränkungen, kann alles installieren und nutzen – auch im Bereich Software und Gaming.

Das MacBook hingegen hat mich in der Vergangenheit öfter frustriert. Viele Dinge sind eingeschränkt oder funktionieren anders, man muss häufig umdenken, und nicht jede Anwendung läuft so, wie man es erwartet. Gerade Programme wie Excel wirkten auf mich teilweise eingeschränkt, was den Workflow unnötig kompliziert gemacht hat.

Insgesamt bin ich aber weiterhin zufrieden – ich nutze einfach die Geräte, die für meine Anforderungen am besten passen.
 
Habe ca. 2006 einen iPod und 2009 dann ein MacBook Pro erstanden. Das Zeug war damals schon teuer, aber nicht so Banane wie heute. Das MacBook habe ich auch gut 12 Jahre genutzt.
Seitdem habe ich nichts mehr von Apple und auch keinen Drang, daran etwas zu ändern.
 
Als einer im Haushalt mit Apple anfing, zogen über kurz oder lang alle nach, damit es keine Kompatibilitätsprobleme gibt, ansonsten wäre dies wohlmöglich nicht passiert, zu umständlich war der Datenaustausch.

An sich sind alle soweit zufrieden, nach zahlreichen Jahren kommen immer noch Updates und fast keiner hat sein Gerät seit dem Erstkauf ersetzt, einige sind mittlerweile über 4 Jahre alt, das kam vorher nicht vor.

Schon damals und vor allem heute nervt uns vor allem eine Sache, die wirklich schlechte AI und Homepods, welche bei Anfragen im übernächsten Raum antworten, statt im selben Raum und dies penetrant fortsetzen, oder manchmal komplett versagen und vom Strom genommen werden müssen und die nicht zufriedenstellende Verbindung im öffentlichen Raum mit dem W-Lan für 1-2 Jahre, was mittlerweile ordentlich funktioniert.

Mein iPhone bekommt demnächst evtl. einen neuen Akku spendiert, sofern ich den ab 2027 ohne Software Support weiter einsetzen möchte, ansonsten kommt ein 1-2 Jahre altes Refurbished Gerät in den Bestand für vernünftiges Geld und wird bis zu seinem Supportende ebenfalls genutzt werden.

Bis auf die o.g. Schwierigkeiten hatten wir nie Probleme gehabt.
 
p-style schrieb:
Muss von der Arbeit aus leider ein IPhone benutzen. Würde nichts lieber gegen die Wand werfen als das Ding :D
Hat man bei uns auch gemacht und seitdem habe ich halt kein Firmenhandy mehr.

Ich schätze die Qualität von Apple Produkten, aber werde aufgrund ihrer geschlossenen Plattform nie ein Gerät von ihnen verwenden.
 
Happy Birthday Apple!

Mein erster Kontakt mit Apple war ein Würfel-Mac Anfang der 90er Jahre.
Ich hab das Handbuch gelesen und konnte das Ding nach einer Stunde zu 80% bedienen - jedes Programm.

Fasziniert hat mich die komplett grafische Oberfläche ohne Befehlszeile, man brauchte sie einfach nicht.
Das Ding hatte eine Rechenleistung, wie eine Quarzuhr und konnte einfach alles.
Sogar ein Netzwerk war möglich mit primitiven RJ 11-Kabeln.
Zu der Zeit eine Sensation.

Dann kamen verschiedene 68000er und Power-PC Macs.
Damals arbeiteten wir als Servicedienstleister für die Kraftwerke in Deutschland als phöse Fremdfirma.
Leider konnten die Kraftwerke unsere Sachen selbst nicht, so daß sie wohl oder übel die Leistungen (Dokumentation, Planerstellung mit Mac Project, grafische Tagesplanerstellung, ...) zukaufen mußten.

Mein beliebtester Rechner von Apple war der Mac II Fx.
Eine Wahnsinnsmaschine und brutal teuer.
Mit externer Wechsel-HD (40MByte / Platte), Apple Drucker, Apple Trinitron Monitor von Sony, 8MB Speichererweiterung und zusätzlicher Grafikkarte (der fx war mit der erste modulare Macintosh) kam der so um die 50.000 DM.
Aber die Kraftwerke hatte es ja.

Es war bis heute der schnellste Rechner, an dem ich je gearbeitet habe.
Durch das zweiteilige Dateisystem ging die Speicherung selbst Megabyte goßer Dokumente in Sekundenbruchteilen.

Danach kamen noch verschiedene Pizzaschachteln (LC 475) und "portable" Macs in Schreibmaschinengröße (Mac Portable).
Der Portable war ein brutal schweres Gerät (7 kg) mit gruseligen Bilschirm ohne Hintergundbeleuchtung.

Man konnte damit lange arbeiten, einen Arbeitstag hielt er aus wegen der Blei-Akkus.
Der Trackball war das Beste am Gerät, der lief sehr geschmeidig.

Dann kamen die Quadras und ähnliche Power-PCs, die sahen schon eher, wie ein PC aus.

Das Betriebssystem war einfach und selbsterklärend.
Was der Benutzer nicht wissen mußte, sah er nicht.
Die Rechner waren zum Arbeiten gebaut, nicht zum Spielen.

Wollte man etwas ändern, ging das in den Kontrollfeldern ganz einfach grafisch und ohne Eingabe langer Textstücke.

Alle Menüs der Programme waren gleich.

Danke Apple!

Die Firmen mußten sich bei Apple melden und wenn das Programm den Regeln entsprach kam man ins Goldene Buch und es gab die wichtige Programm-ID.

Eine Datei braucht keine Endung, wie beim Windows-PC.
Da steht die Programm-ID drin und alles ist geregelt.

Auf der Festplatte gab es nach der Ersteinrichtung genau 3 Ordner:

  • DATEN,
  • PROGRAMME,
  • SYSTEM.

So hat das auszusehen, wenn Ordnung herrscht.

Nach dem 9er System für die Quadras war schon der Umstieg auf IBM-kompatible PCs in den Kraftwerken zu sehen und die Macs wurden immer weniger.

Ich hab mal später MS Project kurz angetestet - was für ein Schock.

Bei der Office Dateiverarbeitung war RagTime damals auf dem Mac ganz vorn, und wie!
Tabelle in einen Text einfügen - Klick.
Umfließenden Text erstellen - Klick.
Von einem in einen anderes Textfeld fließenden Text erstellen - Ziehen und Klick.
Schnell mal ein Tortendiagramm aus der Tabelle erstellen: Klick - Klick - Klick.

Es gab nichts einfacheres.

Beim Zeichnen vermisse ich heute noch Claris Draw:

1775036573255.webp
.
https://apple.fandom.com/wiki/ClarisDraw?file=ClarisDrawScreenShot.png

Photoshop, was es auch gab, war viel zu aufgeblasen und komplex.
Mit Claris Draw hatte man eine Zeichnung in ein paar Minuten erstellt.

Am besten war die Ebenenverwaltung.
Man konnte eine Basis-Zeichnung definieren und davon jeweils Kopien "abreißen".
Die sahen dann identisch aus und man konnte aktuelle Änderungen eintragen und als neues Dokument veröffenlichen.
Das hab ich in der Revisionsplanung lange gemacht.

Im Allgemeinen muß man sagen, daß Apple vieles richtig gemacht hat.
Es herrschte Ordnung auf der Festplatte, alle Programme liefen mit der gleiche Steuerung (man konnte die Befehle nach gewisser Zeit alle auswendig) und alles war grafisch angelegt, wie es sich für einen Computer gehört.

Ich hab nicht eine Zeile jemals in eine Befehlszeile eingeben müssen, um irgendwelche Parameter zu ändern.

Privat hab ich kurz überlegt, ob ich den Zwitter LC 630 mit PC-Karte kaufen sollte.
Aber da war schon abzusehen, daß der NuBus keine Zukunft hat und sich der PC mit dem PCI-Bus besser und billiger aufrüsten lassen würde.
So hab ich zum PC gegriffen (Cyrix 133 CPU).

Ipads hab ich lange verkauft, aber nie eins besessen.
Meine Tochter hat ein 12-Zöller von 2020 oder so und schwört auf das Gerät.
Sie hat auch schon lange ein iPhone und ist sehr zufrieden damit.

Ich hatte bis jetzt nur Android-Handys und die waren zuverlässig.
Dieses Jahr bin ich zum iPhone 16e gewechselt und es ist ein sehr gutes Gerät.
Ein paar Sachen hätte man einfacher machen können (Datenübertragung, ...) aber das ist sicher dem hohen Sicherheitsstandard geschuldet.
 
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Habe mir selbst nie ein Apple Produkt gekauft, aber besaß schon welche und musste mich auch sonst schon mehrfach mit deren Gedöns rumschlagen.

Macintosh in der Familie in den 80er bis alle die Krise gekriegt haben und ein PC angeschafft wurde. Irgendwelche Laptops inspizieren, die andere angeschleppt haben. Mich mit einem ipod als Geschenk von Geschäftspartnern rumärgern und das Teil letztlich auf ebay verkloppen. Oder früher auch im Umfeld, weil mal wieder irgendwer an iTunes verzweifelt ist, während alle anderen halt einfach den mp3-Player in den PC gesteckt und die Musik rüberkopiert haben.

Und dann auch mal ein halbes Jahr in einer Agentur als ich noch Lohnsklave war und der gesamte Betrieb auf Apple lief und die Hälfte der Mitarbeiter jeden Tag abgekotzt hat. Da wurden dann Logitech Mäuse an den Mac gemacht und MS Office for Apple installiert bei den Projektmanagern etc. damit es irgendwie halbwegs erträglich war.

Ich finde die neuen Macbooks eigentlich echt ganz interessant, aber jedes Mal wenn ich daran denke wie viel Stress ich mit deren Betriebssystemen, den ganzen Einschränkungen und der Gefangeschaft im Ökosystem hatte, verwerfe ich den Gedanken an einen Kauf wieder sehr flott.

Ich würde es mir mal testweise wieder ansehen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte - aber ich kenn halt auch niemanden, der Apple Produkte benutzt (abgesehen von ein paar iphone User). Die sind in der Regel alle auf Windows, Android, Linux und OpenBSD unterwegs und keiner tut sich Apple an bzw. nutzt höchstens alte Hardware von denen aber mit anderem OS.
 
Habe noch nie ein Gerät/Produkt von Apple besessen und auch nie benutzt bzw in der Hand gehalten. Also...keine Ahnung.
 
Mich haben passend ziemlich genau vor 20 Jahren das schwarze Polycarbonat-MacBook und ein iPod Nano das erste Mal überzeugt.

Von wenig ansprechenden MP3-Playern kommend, waren das in der Nutzung und Audioqualität Welten beim iPod.
Ebenso das MacBook mit Tiger war schon in den Grundzügen damals genau die set & forget-Lösung, die ich nach allerlei Querelen mit Windows Me gesucht hatte. Da hab ich auch wiederkehrende Probleme mit den Haarrissen verschmerzen können … und kurze Zeit später kamen ja die Alu-Unibodys.

Passend war das deshalb, weil ich damit 2007 parat war für den Wechsel zum iPhone Classic war. Zu dem Zeitpunkt war ein Nokia 9500 Communicator im Einsatz. Gross, schwer, wenig intuitiv.
Trotz der im Rückblick rudimentären Funktionen von OS 1 war das ein Quantensprung.
Das Gesamtkonzept des iPhones überzeugte so sehr, dass ich auch keine Probleme mit dem umständlichen Import aus den USA hatte und verschiedenen Generationen von Simlock-Umgehungen … inkl. umständlicher Varianten à la SIM-Imposer …

Viele Generationen von iPhones, iPads, iMacs und MacBooks & Co. später hat sich an der für mich führend produktiven Nutzung nichts geändert. Es ist umso mehr ein Ökosystem, das mich einfach bestmöglich im Produktiveinsatz unterstützt. Mit keiner zwischenzeitlich immer wieder getesteten Windows- und Android-Lösung komme ich da dran.

Und Verkaufszahlen sowie Unternehmensergebnisse bestätigen mich nicht nur seit Jahren als Anwender, sondern auch im Portfolio.

In dem Sinne: Happy Birthday und auf die nächsten 50 Jahre!
 
Ich nutze beruflich MacBook und iPhone. Ich schätze die Verarbeitung und Kleinigkeiten wie dass ich mit jeden USBC Slot aufladen kann oder die TimeMachine.

Aber darüber hinaus ist es für mich teils einfach unflexibel und veraltet.
  • Man kann Touchpad und externe Maus nicht unabhängig konfigurieren (zB Scrolling)
  • Selbst das teuerste MacBook hat ein niedrighertz Display
  • Externe Monitore werden irgendwie immer mit komischen Farbeinstellungen geladen und erfordern manuellen Eingriff
  • Vergisst immer wieder externe Tastatur und fragt mich sie zu einzurichten
  • Zu wenig Einstellungen wie variablere Skalierung der Inhalte, Verhalten des Docks und weiteres...
All das ging besser mit Windows früher und Linux aktuell.

Ja, es hat seine Stärken, keine Frage. Aber ich werde einfach nicht warm damit, zu viele für mich nervige Bugs, fehlende Konfigurationen für selbst alltägliches.
 
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