Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

Mein erstes und letztes Apple Gerät war ein shuffle, habe ich mal geschenkt bekommen, konnte da aber nicht meine mp3 draufspielen. liegt seit dem rum. das Gerät an sich ist nett, schön klein und leicht und gut verarbeitet.
Das gilt sicher auch für die anderen Apple Geräte, gute Qualität, gute Software usw., aber geschlossenes System kommt für mich nicht in Frage.
 
Hallo, Steve Jobs war ein genialer Organisator und ein Mann mit Ideen. Er hat im Prinzip Entwicklungen und Ideen anderer aufgegriffen und zu Ende gebracht. Ob das nun beim Mac, Ipot oder IPhone war ist egal da diese auch andere Firmen schon herstellten. Ich selbst hatte ein Macbook und dies war das erste und letzte Produkt von Apple. Bei mir kommt sowas nicht mehr ins Haus. Mein guter alter Amiga 4000 läuft immer noch ohne Probleme. Klar nutze ich jetzt hauptsächlich einen PC mit Ryzen 7 5800x mit Linux. Microsoft ist auch aus meinem Umfeld verschwunden.
 
Meine Apple-Biographie begann 2005 mit einem iPod Mini (türkisblau). Das Gerät bekam ich zur Konfirmation und besitze es heute noch. Ein wunderschön designtes Gerät. Auf dem Schulhof nahm zu dieser Zeit die iPod-Dichte ohnehin stark zu und Apple wurde auch bei uns Jugendlichen wahrgenommen, die sonst nur mit Windows (weil Gaming tauglich) unterwegs waren. iTunes wurde mit Winamp der Goldstandard zum Musik hören.

2009 kam dann mein erstes iPhone, ein iPhone 3GS. Das war ein Wechsel von einem Nokia N95 im Zuge des Studienbeginns. Erst war ich skeptisch, da die Kamera des iPhones wesentlich schlechter war als als jene vom Nokia, doch mittelfristig konnte das iPhone überzeugen. Seitdem habe ich durchweg iPhone genutzt; derzeit das iPhone 17 in weiß.

Im Zuge des Studiums ab 2009 habe ich mir ein Macbook Air gekauft, das mich aber softwareseitig gar nicht überzeugen konnte, sodass ich es schnell wieder verkauft habe und auf Windows-Laptops umgestellt habe. Erst 2021 habe ich wieder zu einem Apple-Computer in Form eines Macbook Pro 14" M1 Pro gegriffen. Inzwischen überzeugt mich MacOS und ich würde jederzeit wieder ein Macbook Pro kaufen.

Und sonst: zum Joggen habe ich ab 2009 mehrere iPod Shuffles benutzt - bis die erste Apple Watch mit Cellular und die Airpods kamen.

Noch vor 10, 15 Jahren habe ich Apple eher belächelt, da bei mir die Produkte "nebenbei" zum zentralen Windows-PC liefen. Inzwischen ist der Windows-Gaming-PC eher das Beiwerk und iPhone mit Macbook sind meine "Schaltzentrale".
 
Bei mir letztes Jahr ein gebrauchter Mac Mini M1, weil ich einfach künftig auf der Arbeit auch lieber ein MacBook nehmen möchte und hier auf CB motiviert wurde, es einfach vorab zu testen.

Mittlerweile ist der Mini M1 weg und ich habe einen Mini M4.
 
SheepShaver schrieb:
Bin in der Software-Entwicklung tätig und bei den Entwicklerkonferenzen liefen immer alle mit MacBooks rum, so dass ich dann vor ca. 10 Jahren auch umgestiegen bin.
Zu meiner Überraschung habe ich auch auf der FOSDEM unerwartet viele Teilnehmer mit Macbooks gesehen.

Newton, Macintosh Performa, der erste HomePod oder auch „Antennagate“ beim iPhone 4 zeigen, dass nicht alles reibungslos lief. Welche Fehltritte wiegen für euch besonders schwer?
Der Newton mag als Produkt ein Flop gewesen sein, aber er war Apple Einstieg in die ARM Welt und hat ausserdem, durch das finanzielle Engagement von Apple im ARM, diese Architektur gerettet und die Grundlage vom ARMs Dominanz in bei Mobilgeräten gelegt.

Ohne den Newton hätten wir heute kein Apple Silicon, oder zumindest nicht auf ARM Basis.

Der zweite wichtige „Flop“ war NextSTEP, auch wenn es Originär nicht Apple war. Denn alle heutigen Apple Betriebsysteme sind Nachfolger von NextSTEP.

Ohne den Kauf von Next würde es Apple heute vermutlich nicht mehr geben.

Ich erinnere mich noch gut an meine Meetings mit unserer Grafik Designerin, um 1996/97, also in der Spätphase des „MacOS classic“. Mangels brauchbarem Multitasking hatte sie einen zweiten Mac nur zum lokalen Drucken und für ISDN Datentransfers zur Druckerei. Gerne stürzte das Geraffel auch mal komplett ab.

Während wir in der Firma damals Windows NT 4.0 und auf Servern auch schon vereinzelt Linux einsetzen, die beide endlich dafür sorgten, dass nicht jeder Programmabsturz gleich den ganzen Rechner mit in den Orkus riß, waren die Macs bezüglich Stabilität und Multitasking eher auf Windows 3.x Ebene.

Das Faszinierende an Apple ist für mich, das sie in der Branche eigentlich ein Anachronismus sind: Das Konzept, alles von der Hardware, über die Systemsoftware bis zum Ökosystem alles selber zu designen, ist eigentlich in der IT lange vorbei. Firmen wie DEC oder in Deutschland Nixdorf existieren schon lange nicht mehr. HP ist zum Standard Anbieter geworden. Die Workstation Hersteller wie Sun oder Silicon graphics sind auch längst Geschichte.

IBMs Z Serie Mainframes gibt es immerhin noch, und eben Apple.

Aber das macht sie Einzigartig. Produkte wie das Macbook Air funktionieren genau deswegen, weil es eben bei einem lüfterlosen, kompakten Notebook genau darauf ankommt, dass alle Details perfekt aufeinander abgestimmt sind.
 
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Herzlichen Glückwunsch zum 50. Apple, ist bei mir fast 10 Jahre her :schluck: :confused_alt:

Ich besitze keine Appleprodukte, habe noch nie welche besessen. Warum ? Weil ich's kann. :evillol:

Schon einigen Menschen geholfen ihr " selbsterklärendes Premiumprodukt " einzurichten. Ist ja so einfach. Aber nur hier in der CB-Technik-Bubble. Draußen im normalen Leben gibt es genug "Schäfchen" die wirklich keinen Plan von nichts haben, egal welches OS oder Smartphone. Und das ist leider der Großteil. ( ... "der fräägt ob ich das mit OK bestätigen will... was soll ich jetzt machen ? ) :rolleyes::heul:
Auf jeden Fall sind die meisten Apple-Produkte schick.
Manchmal sehr innovativ. Und alle Möchtegern-Premiumhersteller wollen mit ihren "Flackschiff-Geräten" Apple das Wasser abgraben. Klappt zwar nicht aber die Hoffnung stirbt zuletzt. :cool_alt:
Viele Menschen fühlen sich besser mit einem Appleprodukt in der Hand. Das ist OK! Wenn Applegeräte charakterliche / psychische Defizite mindern können, gut so, Apple macht gesund! :schluck:
Auf jeden Fall hat Apple die Entwicklung der mobilen Kommunikation vorrangetrieben, sei es nur weil jeder so toll sein will. Auch als Nicht-Apple-Fan muss ich gestehen, ohne Apple wäre die Welt "grauer, trauriger,motivationsloser" Und es gäbe nichts zu Lästern oder Lachen über die Einfältigkeit der Menschen.

Na dann Apple gib Gas, stelle mehr fähige, realitätsaffine Entwickler ein für den Blick auf das Wichtige und auf die nächsten 50 Jahre Erfolg, Bill Gates wird es euch danken, jedenfalls seine Aktien von Apple die er seit der ersten Stunde besitzt. ;)
 
Hab seit ner Weile auch nur noch Apple...die Jahre des nervigen Rumgefrickels und manuellen Hardwareupdates waren mit dem M1 Air für mich gezählt, das Ding ist mittlerweile 5 Jahre alt. Davor wars mir für nen Laptop zu teuer. Spiele auch nur noch alle Jubeljahre auf der PS5.
 
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Ich bin mir tatsächlich nicht mehr sicher, ob ich jemals einen iPod hatte. Ich wollte auf jeden Fall einen und ich hatte auch einige verschiedene MP3-Player auch mit dem bekannten Click Wheel aber ob das jemals ein echter iPod war oder irgendwelche Nachahmer, weiß ich tatsächlich nicht mehr.
Ansonsten habe ich ein iPad, mittlerweile mein Zweites. Sind extrem langlebig, das schätze ich da auch sehr. Leistung übertrieben hoch und sehr langer Software-Support.
 
Happy Birthday Apple.
Ohne Apple sehe die IT-Welt anders aus, ob besser? Ich glaube nicht.
Dann hätten wir (noch) mehr Monokultur. Ich denke jede Vielfalt bringt uns alle weiter. Erinnere mich z.B. noch lebhaft an die Zeit, als es viele, viele Grafikkarten gab. S3, Hercules, Matrox, Vodoo. War das spannend :)

Ich nutze Apple seit 20 Jahren privat. In der Firma Windows. Für mein spielerischen Homelab-Kram Linux.
Alles hat seine Tücken, alles hat seine Vorzüge.

Wenn ich mir was für die nächsten Jahre wünsche, dann das die Apple Betriebssysteme (iOS, iPadOS, macOS etc.) sich wieder deutlich in Richtung "It just works" bewegen.
 
Jan schrieb:
auch wenn mir das OS (...) fehlt.
Das ist doch das mit abstand Schlechteste am Mac? 🙃

Der iPod 4th Gen "Foto" mit 2gb war mein erstes Apple Produkt. Dann gab's mobile ein ipod Touch 2nd Gen, iPhone 3G sowie iPhone 4 (bestes iPhone jemals). Irgendwie bin ich danach bei Android geblieben. Nach dem Pixel 10 Pro wird's aber denke ich wieder Apple werden. Für das Studium gab es ein iPad mit Stift Unterstützung. Hat die Jahre damals gut überstanden!

Bei den Notebooks ein Macbook Air 2010, welches nach x Jahren Einsatz durch ein deutlich neueres Windows Gerät getauscht wurde. So wirklich happy war ich damit jedoch nie, daher wieder ein M1 Macbook Air. Die Macbooks sind hardwaretechnisch einfach so extrem runde Geräte. Sei es Verarbeitung, Trackpad, der Screen, Akkulaufzeit, oder das Alugehäuse. Einfach nur ein Traum, wenn das Mac OS nicht wäre. Trotz > 15 Jahre Mac OS kann ich mich bis heute damit nicht anfreunden. Es fühlt sich immer etwas an, als würde man Boxhandschuhe anhaben.

Vergleicht man jedoch die Windows Konkurrenz, ist da einfach nur im direkten Vergleich nur - perdon - Schrott dabei. Selbst die Business Notebooks auf der Arbeit von Dell und HP, die doppelt so teuer als das MBA sind, sind schlicht nicht mit den Macbooks vergleichbar.
 
Nutze beruflich ein iPhone und ein MacBook Pro M5 und muss sagen das Gras ist auf der anderen Seite des Zauns auch nicht grüner, rege mich da nur über andere Sachen auf als bei Windows und Linux
 
Selbst hatte ich noch nie ein Apple Produkt und habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern.
Aber mit Apple Produkten zu tun hatte ich durchaus schon.
Die ersten Geräte von Apple, die ich bewusst mal in der Hand hatte, sind verschiedene Iterationen des IPODs gewesen. Später hatte ich dann natürlich auch mal verschiedene IPhones, Ipads und Macbooks in der Hand.
Es ist immer das selbe gewesen: tolle Hardware, tolle Verarbeitung. Aber die Software und vorallem Firmenpolitik dahinter war dann der Grund, warum noch nie ein Apple Gerät bei mir gelandet ist. Mir ist das Apple-Ökosystem schon immer zu geschlossen.
 
Ich bin erst zu Weihnachten 2010 mit dem iPhone4 in die Smartphone-, und somit in die Apple-Welt eingetaucht. Davor waren die Smartphones mMn. eher halbgar.
Am Anfang noch alle 2 Jahre das iPhone gewechselt. Dann wurden die Upgrades seltener.
Bald folgte iPad1. Als ich mit dem 2012er iMac27" in die Mac-Welt eingestiegen bin, bereute ich es, nicht viel früher zu Mac gewechselt zu haben.

Was ich schon alles von Apple hatte (aktuell in fett):
iPhone 4,5,6,7,SE2020,13
iPad1,iPadAir1,iPad2017,Air4(2020)
iMac27"2012,MacBookPro2015,MacBookAir2020,Mac Mini M4
Airpods,Airpods2,Airpods3
Watch6,WatchUltra2

Das Ökosystem ist hervorragend.
Das Meiste wurde bisher in der Familie weitergereicht, was durch Qualität der Hardware und jahrelange Updates auch viel Nachhaltiger als sonstiger Elektronikmüll ist.

Leider ist Apple viel zurückhaltender geworden was Innovationen angeht - wie im Artikel beschrieben.
Es wird auch viel zu viel Upselling betrieben.
 
Ich hatte vor ungefähr 23 Jahren mal nen Ipod, ansonsten habe ich seither Apple Produkte gemieden wie der Teufel das Weihwasser.
Der Ipod damals war aber ein cooles Teil :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Bastler in früher Jungend war ich natürlich überzeugter Apple-Hater.

Irgendwann kam dann ein Job, in dem ich kein Linux nutzen konnte/durfte. Da war MacOS das kleinere Übel. Für ne Online-Bank habe ich ein Zweithandy mit langem Updatesupport gesucht. Da war ein gebrauchtes iPhone am wirtschaftlichsten.

Die Macbooks finde ich spätestens mit den M-CPUs ganz gut. Mein Linux-Desktop wäre mir lieber, aber im Alltag sind die Macbooks mit ihren Laufzeiten am praktikabelsten.
iPhones mag ich nach wie vor nicht, finde die Bedienung sperrig. Bei einem neuen Mini würde ich trotzdem wechseln.
 
Mein erstes (und letztes) Apple-Produkt war ein iPod Nano (4th Gen) in blau.
Bedientechnisch und klangmäßig war das Ding damals den meisten MP3-Spielern überlegen.
Bei dem war der Akku allerdings nach nicht mal einem Jahr unbrauchbar und ich hatte dann ein kostenloses Ersatzgerät bekommen (bei dem der Akku auch nach nur einem Jahr nicht mehr brauchbar war).
 
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