780 Ti werft fehler aus bei Last.

Fabilous

Ensign
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Moin,
habe eine Asus Matrix Platium 780 Ti GTX mit einem Raijintek Kühler im Betrieb.
Habe gestern 2 neue Lüfter montiert und wollte unter Furmark teste ob sich der wechselt gelohnt hat.

Nach erfolgreichem Test waren noch ca. 3 Stunden Overwatch fällig.
Nach einem Match wurde im Menübildschirm plötzlich das Bild verzerrt und die Komplette Applikation samt WIndows 7 ist abgeschmiert.

Windows teilte mir als Fehler mit das es an dem Treiber von Nvidia liege. Also hab ich die zuvor verwendete Treiberversion installiert was keine besserung brachte.

Ist die Karte jetzt im Eimer ? oder hab ich was übersehn ?
 

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Wenn dir die Karte bzw. der treiber abstürtzt gibt es eine Fehlermeldung & gut. Wenn die Karte jetzt so ein Bild zeigt, ist sie defekt.

Lustig (^^) ist da jedoch nichts dran! Schei... Zeitpunkt:(
 
Fabilous schrieb:
Habe gestern 2 neue Lüfter montiert und wollte unter Furmark teste ob sich der wechselt gelohnt hat.

Tja, scheint so, als hätte sich der Wechsel nicht gelohnt :D

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen ;) Mein Mitleid gilt Dir, vor allem in diesen Zeiten, wo selbst popelige Einsteigergrafikkarten Preise jenseits von Gut und Böse aufrufen.

Ich frage mich, ob das jetzt Zufall war oder doch ein Zusammenhang besteht? Mit Furmark kann man schon seine Karte zerstören, was ich aber eher als unwahrscheinlich ansehe. Wie hoch war denn Temp der GPU beim Test?
 
Kalte Lötstellen beim bewegen/biegen des PCB sind vermutlich einige Lötstellen gebrochen, das ist normal bei Alten Dinos.
 
nVVater schrieb:
Kalte Lötstellen beim bewegen/biegen des PCB sind vermutlich einige Lötstellen gebrochen, das ist normal bei Alten Dinos.

Kurz in den Ofen damit. Hat bei mir schon mehrmals geklappt. 😅
 
Die Sache mit den kalten Lötstellen war doch "früher" ein Problem, als das Blei im Lötzinn verboten wurde. Die 780 (Ti) entstammt aus einer Zeit, in der man dieses Problem inzwischen im Griff hatte. Zumindest war das bisher mein Wissensstand.
 
Faust2011 schrieb:
Tja, scheint so, als hätte sich der Wechsel nicht gelohnt :D

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen ;) Mein Mitleid gilt Dir, vor allem in diesen Zeiten, wo selbst popelige Einsteigergrafikkarten Preise jenseits von Gut und Böse aufrufen.

Ich frage mich, ob das jetzt Zufall war oder doch ein Zusammenhang besteht? Mit Furmark kann man schon seine Karte zerstören, was ich aber eher als unwahrscheinlich ansehe. Wie hoch war denn Temp der GPU beim Test?

max 67 Grad
 
Faust2011 schrieb:
Die Sache mit den kalten Lötstellen war doch "früher" ein Problem, als das Blei im Lötzinn verboten wurde. Die 780 (Ti) entstammt aus einer Zeit, in der man dieses Problem inzwischen im Griff hatte. Zumindest war das bisher mein Wissensstand.

ne es trifft nach wie vor auf.
Hab letztens noch eine 760 erfolgreich backen können.

Mit alten Dinos meine ich Karten die schon seit längerer zeit in Benutzung waren.
 
Der Schaden hält sich zumindest in Grenzen. Da ich mir ein MSI Stealth Pro gegönnt hab in einer Oster Aktion mit einer 1070 GTX (Max-Q). Daher sind 5 Jahre für eine Graka wohl genug.
 
Und ich habe erst heute dieses Video gesehen.....
https://www.youtube.com/watch?v=6BBEasRiM_M

Du kannst ja mal gucken ob sowas bei dir auch passiert ist, obwohl dann eigentlich gar nichts mehr gehen würde;).

Ansonsten sieht es halt stark nach defektem VRam aus.
 
Jeder der Speicherchip hatte einen extra Kühlkörper erhalten des es zuvor nicht gab. Deswegen verwundert es mich das der Speicher hinüber sein soll :(
 
Auch der Speicher ist irgendwann Kaputt. Entweder er hält 5 oder 10 Jahre. Nur so als beispiel^^
 
Ich habe von drei verbauten Grafikkarten der letzten 10 Jahre ....bei allen dreien scheinbar degeneriertes Silizium.
Eine ATI 4850, die irgendwann Bildfehler produziert hat. Da hat eine bessere Kühlung geholfen.
Eine zeitglich gekaufte GTX 285 die unter Last Abstürze produziert. Mit gesenkten GPU und VRam Takt ist sie wieder stabil.
Und nicht so alt aber trotzdem degeneriert eine GTX 680 mit Werks OC. Mit Referenz Takt am VRam ist sie wieder stabil.

Auch der mit der GTX 680 gekaufte 1866 CL11 DDR3 Ram braucht jetzt 1,6V statt 1,5V um noch stabil zu sein.

Mir ist klar, dass meine Auswahl nicht repräsentativ ist, aber entweder sind die Beteuerungen der Halbleiterindustrie, dass Chips mindestens mehrere Dekaden halten einfach falsch,
oder es liegt an degenerierten Spannungsversorgungen, die deshalb die Hardware instabil machen.

Da uralte Mainboards mit DDR1 und DDR2 Ram noch immer stabil laufen und erst die DDR3 und später erschienenen Speicher instabil werden, ist das für mich ein Indiz dafür, dass Chips mit immer kleineren Strukturbreiten eben doch viel schneller altern als und unter anderem hier vorgegaukelt wird:
https://www.computerbase.de/artikel...t_temperatur_lebensdauer_und_anwendungsgebiet
 
@Baal: Das Zauberwort ist Elektromigration. Und höhere Temperaturen schlagen hier eben viel mehr ins Gewicht. Schau mal was früher für eine Strom-Aufnahme pro cm² schon ein "Stromfresser" war und was durch kleinere Strukturen heute auf diese Fläche für Ströme durchgejagd werden.
Nicht ohne Grund werden Chips im Automobilbereich häufig noch mit vergleichbar "groben" Strukturen gefertigt. Diese Prozesse sind einfach viel ausgereifter und das Silizium länger benutzbar. Aber wenn du dann die Rechenleistung und Taktraten dieser Chips mit modernen GPUs/CPUs oder RAM vergleichst, weißt du, warum kleinere Strukturen auch andere Vorteile als die kleinere Siliziumfläche haben.

So schlecht wie du hier die Chips hinstellst sind sie aber bei weitem nicht. Jeder Chip hat eine gewisse Lebensdauer, jeder altert. Ich habe auch noch uralte Hardware hier liegen. An Halbleitern ist mir bisher nur DDR2-RAM kaputt gegangen im privaten Bereich. Grafikkarte hatte ich trotz sehr langer Nutzung noch keinen einzigen Ausfall, der auf die Chips zurückzuführen war. Typischerweise gehen Komponenten der Spannungsversorgung viel früher kaputt.
Vielleicht achte ich auch besser auf die Kühlung und den Airflow als andere. Ich hab auch noch keinen Moment daran verschwendet, dass ich überlege die Kühlkörper austzutauschen. Ich kaufe mir einfach gleich eine Karte die leise ist und hab dadurch auch keine Gefahr, dass ich die Karte beim Umbau beschädige oder die Kühlleistung bei einzelnen Komponenten nicht ausreichend ist.
 
@RG88 Natürlich weiß ich was Elektromigration ist;). Mein Punkt war, dass oft so getan wird, als würde es nur weit außerhalb der Nutzungsdauer von PC Hardware ablaufen.

Das die kleineren Strukturbreiten heutiger Hardware problematisch sind, habe ich ja schon selbst erwähnt. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie manche Leite 1,2 und mehr Volt auf den soc zu geben. Bei den Ryzen 1 und vor allem bei den APUs, habe ich Youtube Videos gesehen habe, wo die integrierte Vega mit 1,4V soc auf 1700MHZ gebracht wurde....mit dem mitgelieferten Kühler...Aua!

Ich achte eigentlich immer auf eine gute Kühlung meiner Systeme.
Die GTX680 war die komplette Nutzungsdauer von einem Fullcover Block gekühlt. Die GPU hat selten über 50°C gesehen und RAM und Spannungsversorgung waren auch damit gekühlt. Allerdings war es damals auch die Karte mit der höchsten Werksübertaktung auf dem Ram;).

CPUs bekommen ordentliche Kühler und ich habe lieber einen brauchbaren Airflow und höre dafür den PC etwas als dass es super leise ist und dann Ram und Spannungversorgung kochen.

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel;)
Bei der GTX285 und ATI 4850 muss ich sagen, dass ich mich nachher geärgert habe.
Denn ich hatte schon gemerkt, das die ATI Karte(PC von meiner Freundin) nicht nur unter Last, sondern auch unter Windows viel zu heiß lief. Der Lüfter war einfach viel zu zurückhaltend und der Kühler klein.

Die 285 war unter Last auch ziemlich laut und als ich dann irgendwann(so nach 7 Jahren) die Wärmeleitpaste gewechselt habe, musste ich feststellen, das die alte in einem Streifenmuster aufgetragen war, das gar keine vollständige Abdeckung gewährleistet hatte:(.

Bei beiden hätte ich also viel früher Handeln müssen und sie nicht Jahrelang im Werkszustand lassen sollen.

Wie auch beim übertakten hat man mal Glück und mal Pech. Bei den Grafikkarten hatte ich wohl Pech mit der Lebensdauer und mit meinem alten C2Q hatte ich unbeschreibliches Pech mit dem OC.
Andere Komponenten laufen einwandfrei und mein i5 3570K ließ sich sogar ohne köpfen ziemlich gut takten.

Der TE kann ja mal gucken, was seine Karte macht wenn er die GPU Lüfter auf 100% stellt. Das ist schnell gemacht und wenn es hilft, kann man ja über eine vebesserte Kühlung nachdenken....zumindest bis sich die Grafikkartenpreise wieder etwas normalisiert haben.
 
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