News Apple: Der Mac Pro ist Geschichte, kein Nachfolger geplant

DevPandi schrieb:
Dazu kommt auch, dass die meiste professionellen Geräte, sollten sie über USB verbunden werden, sogar eigene "latenzoptimierte" ASIO-Treiber haben - auch wenn die je nach Firma echt für Gefluche sorgen können.
Wobei die ASIO-Treiber hauptsächlich dazu dienen den Audiostack von Windows zu umgehen, das hat wenig mit den Schnittstellen wie PCIe, Thunderbolt und/oder USB zu tun. Grob 35ms Latenz bei der Wiedergabe ist allein der klassische Audiostack von Windows (keine Ahnung, wie es mit Rounttrip ausschaut).

Als Vergleich, das 125Hz Standardpolling von USB wären "nur" 8ms Latenz und die 8kHz Polling die mit USB3 möglich wurden bedeute 0,13ms Latenz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DevPandi
Tut nicht weh. Entweder wechseln die Leute auf Linux oder Windows.
 
Bei den Pro Geräten hat Apple über viele Jahre wirklich maximale strategische Planlosigkeit demonstriert. Schade. Auf der anderen Seite wirken solche Kisten im ARM Zeitalter auch ziemlich aus der Zeit gefallen (ich hab meine Peripherie an USB und TB5 - das tut es einwandfrei)
 
R.I.P. Käsereibe :(
 
Piktogramm schrieb:
Wobei die ASIO-Treiber hauptsächlich dazu dienen den Audiostack von Windows zu umgehen, das hat wenig mit den Schnittstellen wie PCIe, Thunderbolt und/oder USB zu tun.
Danke, dass du das mit den entsprechenden Zahlen auch noch erweitertest und damit für andere Anschaulicher machst. Ich hab die Zahlen da nicht im Kopf.

Der Kern war für mich nur, dass USB als auch TB nicht die "latenzkritischen" Punkte sind und diese eigentlich damit auch irrelevant sind. Wie immer hängt es eher an der Software. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Piktogramm
@DevPandi
Und Quelle:
Leider als Video welches auf >10min aufgeblasen wird. Interessant ist das Diagramm bei 6:38, Latenz zwischen Mausklick und (Beginn) der Audiowiedergabe. 3ms mit ASIO, 36ms über regulären Audiostack, 96ms mit Logik vom Spiel und klassischem Win Audiostack.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: .fF
Turrican101 schrieb:
Aber für Peripherie ist das wichtig. Am Mac Studio kannst du ja nicht aufrüsten und musst von vornherein genug Speicher haben und 4TB Festplatte kostet mal eben 3000 Euro Aufpreis. Und externe Festplatten anschließen ist auch eher semi...
Ein Mac Studio mit M3 Ultra hat hinten 4x TB5 und vorne noch einmal 2x TB5...
TB5 ist so schnell wie PCIe4 mit 4 Lanes...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Schillicon
Sehr schade um das Gerät, welches hardwareseitig nicht schlecht war, bloß eben zu sehr von Apple eingeschränkt wurde.
Beginnend damit, dass Grafikkarten (seit Apple Silicon) nicht mehr als Grafikbeschleuniger genutzt werden konnten.
Das war mit Intel etwas einfacher, auch wenn es nie so wirklich einfach war.

Dann das stiefmütterliche Updaten des Geräts... Ich hatte ja die Hoffnung, dass man dem Gerät einen M5 Ultra spendieren würde... Pustekuchen
Der Preis war natürlich auch ein ganz entscheidender Faktor.

Viele Musiker greifen zum Mac Studio und nutzen externe PCI-E-Boxen via Thunderbolt für Erweiterungskarten.
Wer viele Festplatten hat nutzt oft ein NAS per 10 Gbit und auch beim Einsatz mehrerer SSDs kann man mit Thunderbolt 5 super Datenraten erreichen.

TB5 hat den Mac Pro für die meisten Pro-User unter macOS obsolet gemacht.
 
Schade, ich fand ihn immer super, mal schauen ob ich mir noch einen kaufe (7.1), 3.1 ist immer noch am laufen hier.
 
Schillicon schrieb:
Viele Musiker greifen zum Mac Studio und nutzen externe PCI-E-Boxen via Thunderbolt für Erweiterungskarten.
Falls überhaupt noch PCIe-Karten genutzt werden und nicht direkt nativ per Thunderbolt angeschlossene Geräte.
 
KarlsruheArgus schrieb:
Eine Ära geht zuende. :heul:
R.I.P.
Was für ne Ära, abseits von Apple Fanboys hat das Ding kein Mensch gekauft, die Windows Alternativen waren nicht nur leistungsfähiger sondern auch günstiger. Von der Erweiterbarkeit ganz zu Schweigen. Das Ding war von Anfang an nicht zu gebrauchen.
 
Macerkopf schrieb:
Das Ding war von Anfang an nicht zu gebrauchen.
Deswegen hat Apple es ja auch gleich nach drei Monaten eingestampft und nie mehr eines auf den Markt gebracht oder etwa nicht?
 
@Incanus Ein Fanboy richtet seine Kaufentscheidung nicht danach was sinnvoll ist, außerdem wurden die Geräte einmal alle 5 Jahre aktualisiert, ich will nicht wissen mit welchen Margen Apple hier gearbeitet hat. Das ist wahrscheinlich der einzige Grund warum es die Geräte so lange gegeben hat. Auf der Welt werden sich schon genug dumme gefunden haben, die mehr Geld als Verstand haben. Die die rechnen können, haben nie einen Mac Pro gekauft.
 
Wenn sie aber niemand gekauft hätte, wären sie nicht so lange im Programm geblieben. In der Preisklasse geht es auch um Preis-/Leistung für geschäftliche Angelegenheiten, nicht um Hobby.
 
Zurück
Oben