Arbeiten in der IT

Wir schmeißen gut funktionierende und sinnvolle Hardware auch nicht einfach direkt weg. Die wird dann Test- und Spielewiese für Azubis und verschiedene andere Szenarien. Aktuell bauen wir mit "alter" Hardware z.B. noch ProxMox Cluster zum testen und rumspielen auf.

Aber dann halt in extra abgesicherten und eigenständigen Netzen etc.
 
Hatte letzte Woche ein recht desillusionierendes Gespräch mit jemandem der sich aus dem mittleren Management verabschiedet hat.

Quintessenz war: Deutscher weißer Mann? Vergiss deine Karriere. Das ist völlig unrealistisch. Wenn überhaupt hast du als Frau noch ne Chance oder halt im Ausland. Vorzugsweise Indien, China usw. Halt da wo man richtig mies bezahlt.

Bin jetzt echt am überlegen was ich macht. Bei nvidia lachen mich ja echt ein zwei Stellen an und ich habe dorthin auch Kontakte über ehemalige Kollegen, aber wenn die Blase platzt wird es echt bitte und beim US Konzern biste ganz schnell weg.

Und was mach ich dann??? Ne neue Stelle mit >100k werde ich dann auch eher nicht mehr in der aktuellen Situation finden. Und der Aufstieg in EG16 IGM mit dann >110k ist quasi auch schon in trockenen Tüchern. Nur dann ist halt die gläserne Decke erreicht... Wobei es sich mit der auch nicht schlecht lebt. Vor allem wenn man sonst auf vielleicht 70 oder 80k fällt...

Was meint ihr dazu?
 
Skysnake schrieb:
Quintessenz war: Deutscher weißer Mann? Vergiss deine Karriere. Das ist völlig unrealistisch.
Und du bist dir sicher, dass er nicht einfach nur ein verbitterter weißer Mann ist der aus anderen Gründen nicht weiterkommt?

Kenne mich da zwar nicht aus, aber persönlich würde ich gewiss nicht solch Gewicht auf eine einzelne Aussage derartiger Natur legen.
 
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Naja, Sie passt leider ziemlich genau zu dem was ich auch sonst so gehört habe. Zudem rumort es immer wieder kräftig das Leute eben diese Stufe gegangen sind und sogar ne Aufgabe übernommen haben nur eben nicht befördert werden. Und das wohl nicht nur als Einzelfall.

Ich hatte bisher nur eher gehofft, dass das im wesentlichen andere Geschäftsbereiche betrifft denen es schlechter geht als bei uns und bei denen die Kündigungswellen durchlaufen.

Da bin ich in unserem Bereich quasi im Elfenbeinturm der Glückseligkeit. Daher hatte ich da schon die Hoffnung, dass das hier eben nicht zutrifft. Aber da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens...
 
Skysnake schrieb:
Was meint ihr dazu?
Bist du der Typ für Selbstständigkeit?
Wenn ja, dann das. Ich bin auch aus der Tarifwelt (und Deutschland) raus, beste Entscheidung ever. Vor allem, wenn ich so sporadisch mal Nachrichten lese und mitkriege, welchen Müll ich mit meinen Steuern finanzieren würde, ohje.
 
Stock86 schrieb:
So leben wir es auch. Trifft bei manchen Kollegen oder Kunden aber auch immer noch auf Kopf schütteln. "Die Hardware ist doch noch gut". Ja vielleicht schon, aber die hat seit 4 Jahren kein Carepack mehr und die letzte mögliche Firmware ist von 2022. Weg damit aus dem produktiven Betrieb.
Alternativ die Hardware bei einem Dienstleister für Hardwarewartung unter Wartung nehmen, wenn die Hardware leistungstechnisch noch ausreichend ist.
Wir arbeiten da z.B. mit der Technogroup zusammen.
 
Skysnake schrieb:
Und der Aufstieg in EG16 IGM mit dann >110k ist quasi auch schon in trockenen Tüchern. Nur dann ist halt die gläserne Decke erreicht... Wobei es sich mit der auch nicht schlecht lebt.
Also ist nur meine bescheidene Meinung, aber ist das nicht so das Beste, was man eigentlich erreichen kann? Mit >100k€ Jahresbrutto reden wir ja gut und gern über 60-70k€ Netto je nach persönlicher Situation.
Schlecht leben ist damit vermutlich noch bescheiden ausgedrückt.
Ich würde mich fragen, ob es wirklich immer noch höher und weiter sein muss. Aus meiner Sicht wäre das schon ein Träumchen. EG12 (BY) bei 35h, irgendwo noch 12-18% Leistungszulage und die sonstigen Sonderzahlungen. Kommt man bei 35h schon auf gute 100k brutto. Das ohne Mitarbeiterverantwortung und normalem Zeitkontenmanagement (Ich kenne bei mir im Umfeld mit Vertrauenszeit niemanden, der davon wirklich profitiert und weniger arbeitet als vorher)
Am Ende des Tages gehe ich pünktlich heim, mach meine Stunden und hab finanziell keinerlei Probleme zu befürchten.
Mir sind 100k bei 35h deutlich lieber als 150k bei 50h+. Wie sagt man so schön: Was hilft einem das viele Geld, wenn man keine Zeit hat, es auszugeben.
Manchmal darf man auch einfach mit dem Zufrieden sein, was man schon hat. :) Gerade in den IGM-Sphären, in denen sich hier ja doch einige bewegen.
 
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Da hast du definitiv nicht ganz Unrecht. Ich muss aber sagen mit 35h würde ich überhaupt nicht klar kommen. Das wäre mit einer der schlimmsten Dinge die mir ein AG antun könnte. Du verbrennst damit so viel produktive Arbeitszeit... wenn dran denke wie viele Regeltermine man hat, dann fallen durch die eine h weniger Arbeitszeit pro Tag zwischen 15 und 20% weniger effektive Arbeitszeit an. Und das ist eher konservativ geschätzt.
Da bekommt man richtig was gewupped. Und da ich für meinen Job wirklich brenne schmerzt mich das total wenn ich sehe wie Dinge liegen bleiben. Vor allem summieren sich da ja schnell ganz erhebliche Summen auf...

Am Ende will ich aber etwas bewegen und das kann man mit einer höheren Einstufung leichter machen da man mehr Gewicht bekommt. Vor allem wenn man dadurch eventuell noch Leute bekommt die einem zuarbeiten.

Was ich aber nicht mache ist kostenlose Überstunden. Bei uns ist das zum Glück aber auch so das Überstunden in der ersten AT Stufe nicht gänzlich pauschal abgegolten sind. Also klar Sie verfallen nach ner gewissen Zeit aber wenn du da ständig verfallen lässt dann wird das nicht gerne gesehen. Von daher wäre das schon ok.

Da wir gebaut haben ist aktuell aber mehr defintiv besse beim Gehalt und so lange ich 1:1 die Überstunden bezahlt bekomme habe ich auch mit 42-45h im Schnitt noch kein Problem so lange es freiwillig bleibt. Dann kann ich nämlich entscheiden. Mit 50h+ hätte ich aber schon ein Problem so lange man nicht so viel bekommt das meine Frau komplett daheim bleiben kann und wir uns noch ne Haushaltshilfe etc leisten können damit man die Zeit die da ist wirklich 100% nutzen kann. Sprich es ist was im Haus zu reparieren? Dann wird der Handwerker halt bestellt usw usf.

Dafür brauchst dann aber 200k+ im Jahr meiner Meinung nach.

Mit 4 Tagen HO wäre das in meinen Augen auch mit 50h durchaus kein schlechter Deal bei dem ich meine Kinder und Frau nicht wirklich viel weniger sehe als Heute wo Sie auch am WE arbeiten muss....
 
Also mir macht meine Arbeit zwar auch Spaß, aber ist für mich am Ende des Tages trotzdem nur der Mittel zum Zweck. Wenn ich 100k für 35h bekommen würde und mein Chef der Meinung ist, dass z.B. diverse Meetings hoch wichtig sind, dann hätte ich auch keinen Stress damit 35h die Woche in sinnlosen Meetings meine Zeit zu verschwenden. Dann geht halt nichts weiter, aber ist ja so gewollt. Ich erfülle die 35h und gut ist. Wenn ich selbstständig wäre und es um meinen Betrieb gehen würde, dann sieht das natürlich anders aus. Aber für ne Firma wo morgen dann einfach jemand anders auf meinem Stuhl sitzt, wenn ich vor nen Bus laufe, zerreiße ich mich nicht mehr.

Ist natürlich deutlich überspitzt jetzt. Hoffe das ist klar. :)
 
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Verstehe ich absolut. Das "Problem" bei mir ist das mein Job quasi mein Hobby ist. Sprich ich mache genau das auf das ich wirklich bock habe und auch durchaus unbezahlt machen würde wenn ich müsste. Also tum Beispiel in OpenSource Projekten arbeiten. Aber warum da kostenlos arbeiten wenn ich für ähnliche Tätigkeiten auch bezahlt werden kann?

Wobei sich für mich auch immer wieder das Problem ergeben hat das ich das vermutlich arbeitsrechtlich gar nicht dürfte...

Von daher sollen die ruhig zahlen. Dann haben alle was davon. Am Ende ist der ROI bei mir eigentlich immer gegeben. Sprich wenn du mehr sparen willst solltest du mir mehr bezahlen.
 
Skysnake schrieb:
Da hast du definitiv nicht ganz Unrecht. Ich muss aber sagen mit 35h würde ich überhaupt nicht klar kommen. Das wäre mit einer der schlimmsten Dinge die mir ein AG antun könnte. Du verbrennst damit so viel produktive Arbeitszeit...
Kann ich jetzt nicht nachvollziehen?
Skysnake schrieb:
wenn dran denke wie viele Regeltermine man hat,
Was sind bei dir Regeltermine?
Skysnake schrieb:
Und da ich für meinen Job wirklich brenne schmerzt mich das total wenn ich sehe wie Dinge liegen bleiben.
Vielleicht solltest du entspannter werden ;) Nicht, das ich das nicht kenne, aber wenn man jahrelang in der Überlast läuft wird einem das dann einfach auch egal.
Skysnake schrieb:
Vor allem wenn man dadurch eventuell noch Leute bekommt die einem zuarbeiten.
Oft genug wird es dann trotzdem nicht das, was man haben wollte bzw. wie man es selbst gemacht hat. Von daher: Mir reicht es, wenn ich die Idioten über mir habe, ich brauch nicht noch Idioten unter mir. Von meiner eigenen Idiotie ganz zu schweigen...
 
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rezzler schrieb:
Kann ich jetzt nicht nachvollziehen?
Naja, wenn ich morgen Im Lotto gewinnen würde, würde ich entweder zurück an die Uni oder ans Forschungsinstitut zurück und in dem Bereich in dem ich arbeite meinen Dr machen.

Muss man glaub nicht verstehen.
 
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Ich sag immer das gleiche. Euromillionen wären allerdings besser, dann könnte man ein Institut auch fördern :P
 
Stock86 schrieb:
Wenn ich selbstständig wäre und es um meinen Betrieb gehen würde, dann sieht das natürlich anders aus. Aber für ne Firma wo morgen dann einfach jemand anders auf meinem Stuhl sitzt, wenn ich vor nen Bus laufe, zerreiße ich mich nicht mehr.
100%.
Nach 45 Jahren Buckelei für den Verein bekommt man dann ein "herzliches" Dankeschön vom Chef, einen Händedruck und ist 2 Monate später vergessen und ersetzt. Bei vorzeitigem Tod gibts ne Beileidskarte an die Witwe, in unserem Fall glaube ich noch ein paar Monate weiter Lohnersatzzahlung vom AG, danach wars das.
Im Leben nicht mache ich mich für eine Firma als AN krumm oder opfere mein Privatleben dafür. Arbeiten ist immer nur ein Mittel zum Zweck.

Skysnake schrieb:
Verstehe ich absolut. Das "Problem" bei mir ist das mein Job quasi mein Hobby ist. Sprich ich mache genau das auf das ich wirklich bock habe und auch durchaus unbezahlt machen würde wenn ich müsste. Also tum Beispiel in OpenSource Projekten arbeiten. Aber warum da kostenlos arbeiten wenn ich für ähnliche Tätigkeiten auch bezahlt werden kann?
Dann hast du für dich ja eine optimale Lösung gefunden. Man sagt ja, wenn man etwas macht, was man liebt, muss man keinen Tag im Leben mehr arbeiten.
Insofern kann ich deine Einstellung schon verstehen, aber es gibt ja sicher auch noch Hobbys o.Ä. neben deiner Arbeit.
Ansonsten ja - wenn jemand anderes durch mein tun kommerziellen Erfolg hat, soll er natürlich dafür was zahlen. Wäre ja noch schöner.
Wenns reines Hobby ist und man irgendwelche Gimicks bastelt, ist das immer eine andere Sache.
 
Khaotik schrieb:
Dann hast du für dich ja eine optimale Lösung gefunden. Man sagt ja, wenn man etwas macht, was man liebt, muss man keinen Tag im Leben mehr arbeiten.
Insofern kann ich deine Einstellung schon verstehen, aber es gibt ja sicher auch noch Hobbys o.Ä. neben deiner Arbeit.
Eigentlich nicht wirklich. Ich lebe mich im Beruf voll aus, bzw schaffe da schon nicht alles was ich eigentlich machen will. Klar ich male mal etwas oder schau mit meiner Frau Serien aber sonst? Ok hin und wieder was von BlueBrix, aber da brauchst du wieder der Platz...

Ansonsten sind meine Familie und mein Haus mit Garten mein Hobby. Zocken tu ich schon lang nicht mehr obwohl ich früher sogar kompetitiv WoW gezockt habe.

Aber vielleicht bin ich da auch etwas drüber raus weil ich das echt extrem gemacht habe. Ich glaub 20% der Zeit hatte ich da in WoW verbracht🙈

Worauf ich bock habe in letzter Zeit ist mal was aus Holz zu bauen. Metal wäre auch cool aber fa brauchst du noch mehr und noch teurere Maschinen..

Mach ich aber ehrlich gesagt recht selten. Mit 7 und 9 sind die Kids noch Klein. Da versuche ich wie gesagt meine Zeit mit denen zu verbringen. Mir fehlt aktuell aber auch noch die richtige Werkstatt im Haus wo man Sachen einfach stehen lassen kann. Aber das ist auch so ein Projekt das schon 2 Jahre überfällig ist genau wie mein NAS für das ich seit 2 Jahren alle HW habe es aber nicht installiere.... Mir macht es halt tatsächlich mehr Spaß mich auf den Clustern umzuschauen was schief läuft und das zu optimieren...
 
Wer halt nur der "normale Mitarbeiter" ist und seine stunden macht, bleibt auch eben ein Standard Mitarbeiter.
Dann aber bitte auch nicht jammern, dass man gerne mehr verdienen will.

Ich habe eigentlich immer 50h+ gearbeitet (manchmal auch 60h+ wenn wichtig), von Konzern bis US Startup. Natuerlich gibt es schrott firmen, im deutschen Konzern war das sinnlos bzgl. Befoerderung, aber habe dabei sehr viel gelernt. In der US firma wird es honoriert, und jetzt bin ich bei > 200k USD salary (remotely aus DE).

Mit einfach nur meine 40h machen waere nicht dort gelandet oder haette das Gehalt aufrufen koennen (incl. 2x promotion zu Staff SWE). Muss jeder selbst wissen, was man tut. Wenn man mehr will, muss man sich halt abheben und Gas geben. Und wenn nicht, gibt's auch einfach nur die Standard behandlung. Bei einer schrumpfenden Wirtschaft ist das uebrigens nicht viel.
 
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Skysnake schrieb:
Naja, wenn ich morgen Im Lotto gewinnen würde, würde ich entweder zurück an die Uni oder ans Forschungsinstitut zurück und in dem Bereich in dem ich arbeite meinen Dr machen.
Mein Punkt war eher, wieso man damit so viel produktive Arbeitszeit verbrennt ;)
 
einfachpeer schrieb:
Überstunden häufen sich an und man kann sie nicht wirklich abbauen
einfachpeer schrieb:
Dienstreisen an andere Standorte auch gern einen Tag vorher beschlossen
Da muss man halt einfach die Eier haben auch mal Nein zu sagen. Und "Nein" ist ein vollständiger Satz. Ein Nein muss nicht begründet werden. Es KANN auf explizite Nachfrage erläutert werden.

Din AG scheint hier strukturelle Probleme zu haben. Wenn du dich in dem Laden sowieso nicht wohlfühlst, nutze es wenigstens als Gelegenheit um zu Lernen, wie du deine Rechte und Ansprüche durchsetzen kannst.

Und für den nächsten AG besorgst du dir eine separate Handynummer.
Niemals bekommt der AG die private Hauptnummer. Angerufen wird der AG mit #31#Rufnummer
Ergänzung ()

birday schrieb:
Wer halt nur der "normale Mitarbeiter" ist und seine stunden macht, bleibt auch eben ein Standard Mitarbeiter.
Dann aber bitte auch nicht jammern, dass man gerne mehr verdienen will.

Ich habe eigentlich immer 50h+ gearbeitet
Mir mehr Stunden absitzen ist das aber nicht getan.
Du musst in den zusätzlichen Stunden natürlich auch was nennenswertes leisten. Und das ist innerhalb einer bereits gefestigten Struktur nicht unbedingt einfach.
Klar könnte ich 60h/Woche machen, 40h statt 20h in ein Projekt hängen und dann in einer Woche abschließen statt in 2 Wochen. Aber dafür wirft dir keiner 200k USD nach.

200k bekommst du für qualitativ hochwertige Arbeit, die nicht einfach jemand anderes machen kann.
 
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Supi, bei mir gibt es jetzt auch eine Abbaurunde in der bis 2030 die workforce um 20% gesenkt werden soll über alle Bereiche.

Ich frage mich wirklich wie dad funktionieren soll. Klar in manchen Bereichen wo Kunden Projekte komplett winstampfen und weniger anfordern ok. Aber bei mir kannst du das quasi knicken. So gut wie wir nach oben skalieren und das doppelte Geschäft mit praktisch der gleichen Workforce stemmen können so schlecht skalieren wir halt such nach unten. Wobei es nur bedingt realistisch ist das bei uns weniger aufschlägt und wenn doch werden einfach weniger Stunden verrechnet bei gleichen Kosten sprich im nächsten Jahr wird es teurer...

Das ist so hirnverbrannt. Kann mir aber nicht vorstellen das ich bei den 40h bleibe während wo anders hunderte Leute abgebaut werden. Soooo Elfenbein sind wir dann am Ende doch nicht.

Sprich ich sehe es als unausweichlich an auf 35h zusammengekürzt zu werden und das obwohl für nächstes Jahr einige dicke Bretter anstehen die schon so sportlich waren und wir eigentlich realistisch betrachtet mehr Personal brüchten...

Keine Ahnung wie das funktionieren soll. Weitere Arbeitsverdichtung wird nicht wirklich funktionieren in meinen Augen.

Bleibt für mich eigentlich nur noch die Möglichkeit das man mich auf AT zieht oder das ich gehe. Eventuell als "Übergang" noch ne Stufe oder zwei mehr im Tarif für ein bis 3 Jahre als Übergang. Aber das wars dann auch.

Sprich ich fange bereits an zu schauen wie das Gras wo anders aussieht. Das grundsätzliche Problem bleibt aber das der gesamte öffentliche Bereich zwar viele Stellen in meinem Bereich hat aber kacke bezahlt.

Mir fehlt leider etwas Erfahrung in AI bzw Cloud. Das würde die Sache bei Firmen einfacher machen da immer mehr onPrem sterben lassen. Auch wenn du mit den Gesamtkosten in der Größe die dann auch gewillt ist mein Gehalt zu bezahlen mit OnPrem im Normalfall günstiger fährst.

Also falls jemand was mit >110.000 im Jahr an der Hand hat kann er sich ja mal per PM melden.

Würde an sich aber noch abwarten bis die Abfindungsregelung durch ist. Wenn ich mir den Terz eh schon gebe dann wäre das immerhin ein erfreuliches Ende. Auch wenn die Kollegen dann echt nen Problem mit dem Loch haben das ich hinterlasse. Das bekommen die nie im Leben gestopft....
 
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