Atomkraft?

Was haltet ihr von Atomkraft und der Austeigepolitik?

  • Atomkraft? Nein, danke!

    Stimmen: 60 8,8%
  • Atomkraft finde ich richtig, zumal sie die Umwelt mehr schohnt als irgendwelche Kohlekraftwerke

    Stimmen: 394 57,9%
  • Deutschland sollte die Reaktoren abschalten, dafür aber auf erneuerbare Energieen setzten

    Stimmen: 226 33,2%

  • Umfrageteilnehmer
    680
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
DugDanger, ich hoffe ganz ernsthaft für dich, dass du dies nicht so deinem Prof. vorgelegt hast. Und wenn, dann hoffe ich ernsthaft, dass der den Käse bemerkt hat. Die feste Einspeisevergütung muss von den Energieversorgern (bzw. dann wieder deren Kunden) bezahlt werden. Diese wird nicht vom Staat durch Steuern finanziert. Schon gar nicht durch die Ökosteuer.

Weiterhin werden von der KfW hierzulande durchaus günstige Kredite angeboten. Das ist dann tatsächlich eine Subventionierung, allerdings muss die KfW nicht direkt durch den Steuerzahler unterstützt werden. Jedenfalls muss man keinesfalls alles auf einmal bezahlen oder sich extrem verschulden.

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Ansonsten aber trotzdem mal alle back2topic, es wird langsam schon wieder das Gleiche wie in den Threads zum Thema Öl. Man muss nicht alles dreimal durchkauen, denn zum eigentlichen Thema gibt es noch genug aktuelle Entwicklungen.

Und das die Atomkraft Milliarden an Subventionen verschlungen hat und noch verschlingen wird, ist auch hier schon länger diskutierte Tatsache. Genauso wie die Entsorgungskosten beim Atommüll und die langfristigen Schäden z.b. bei der Kohleförderung und -verbrennung gar nicht in den Strompreis einfließen. Insofern hinken die Vergleiche immer wieder, egal wie oft man es wiederholt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rasemann schrieb:
Eine Photovoltaikanlage kostet keine 40.000 Euro mit 50m2, 12-16.000 Euro ca.
Bei uns rechnet sich eine Photovoltaik mit 50m2 nach 7-8 Jahren.

8000 Hausdächer zu 50m2 x 16.000 Euro für die selbe Leistung wie das 130 Millionen Euro 40MW Kraftwerk.

Woher hast du deine Zahlen?


meine Berechnungen beruhen auf folgendem Modul:
Solarmodul BP Solar BP3130S (das 1. Beste was ich fand.)

Der Quadratmeter kostet 637€ was bei 50m² alleine für die module 31.850€ (nix 12.000...)macht. ohne aufbau ohne Zählerkasten und Innereien....
Diese besitzen eine Spitzenleistung von 130Wp was bei 50 stück eine Leistung von 6,5 KW peak (wohl gemerkt!)

ein Solarkraftwerk was die gleiche Spitzenleistung! wie die Nennleistung des Kraftwerks hätte würde mal eben das doppelte (260 Millionen Euro) kosten. aber Nachts und bei schlechtem wetter .....

Noch dazu haben Moderne Solarmodule eine Leistungs Garantie (80%) von gerade mal 20 Jahren. Ein Herkömliches Kraftwerk hällt hier bedeutend länger.


Also Rasemann woher kommen deine "schönen" Zahlen.


Wiki schrieb:
Als Richtwerte kann man folgendes ansetzen: Täglich erzeugt (wandelt) ein unverschattetes Durchschnitts-Modul zwischen 0,5 (trüber, kurzer Wintertag) und 7 (klarer, langer Sommertag) Volllaststunden. D. h. ein 100 W-Modul bringt zwischen 50 Wh und 700 Wh Tagesertrag. Für Süddeutschland und die Schweiz kann man als Faustregel mit einem Jahresertrag von 1 kWh für jedes Watt Nennleistung (Wp) rechnen
das heißt eine sollarzelle bringt im besten (!) fall 30% seiner Nennleistung.
also bräuchte man 3 mal so viele Solarzellen um die selbe leistung zu erreichen (mindestens.)
plötzlich kosten die Solarzellen 860 Millionen € und das herkömmliche Kraftwerk 130 Millionen €
bei den Solarzellen ist die Leistung aber nicht konstant

aber du hast recht. Solar ist viel günstiger:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist bei dir ein herkömmliches kraftwerk ?

wenn akw: dann musst du gerechterweise auch hier den wirkungsgrad von 35-40% einberechnen (kein akw produziert fernwärme)
wenn kohlekraftwerk, sinds auch bei weitem keine 100%
die stromgewinnung liegt auch bei 35-40%, jedoch gibts bei kohlekraftwerken fernwärme, die den gesamtwirkungsgrad bedeutend anhebt.

von daher sind normale kraftwerke auch nicht sooo toll
alle kraftwerke, die durch wärme wasserdampf erzeugen, und damit eine turbine sind nix anderes als moderne dampfmaschinen, eben mit einem bescheidenen wirkungsgrad ...
 
@ S.a.M. : Leider muss man in Kohlekraftwerke Kohlenstoff reinstecken, und der sorgt für eine schöne Menge an CO und Co2. Außerdem wird die Kohle nicht ewig reichen.
 
S.a.M. schrieb:
was ist bei dir ein herkömmliches kraftwerk ?

wenn akw: dann musst du gerechterweise auch hier den wirkungsgrad von 35-40% einberechnen (kein akw produziert fernwärme)
wenn kohlekraftwerk, sinds auch bei weitem keine 100%.

mit herkömmliches Kraftwerk meinte ich Rasemanns vergleich zu "irgendeinem" 40MW 130Milionen € Kraftwerk.

und übrigens muss man Keinen Wirkungsgrad wegrechnen.
wenn beim Kraftwerk auf dem "Typenschild" Steht das es 40MW liefert dann liefert es das auch.

wenn aber bei Solaranlagen "bis zu" werte angegeben werden dann muss man hier natürlich auf die Praxis werte umrechnen.




Rasemann schrieb:
Bei uns rechnet sich eine Photovoltaik mit 50m2 nach 7-8 Jahren.

wie kommst du auf solche werte?
Ich kenne das nur ab ~15 Jahren.
Die Zellen werden günstiger dafür der Strom auch also sollte es sich nicht stark ändern. (in D)

und wenn ich es nachrechne dann kommt es auch hin:
Kosten für eine 50m² Anlage mit 6,5KWp ~40000€
jährlicher Durchschnittsgewinn: 6,5KWh
Vergütung: derzeit ~47cent
macht jährlich 3000€ Umsatz.
also sind wir bei gut 13 Jahren.

In Österreich dürfte es um einiges länger dauern da ihr ja nur die Überproduktion einspießt.
(zu welchem preis überhaupt?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendein 40MW Kraftwerk(Leipzig, größtes Photovoltaikkraftwerk der Welt):
Ich habe dessen Kosten umgelegt auf Privathäuserdächer und die Sinnfrage nach Großkraftwerken jeder Art gestellt.
Heuer geht in Jülich übrigends ein Solarwärmedampfkraftwerk mit 1,5MW in Betrieb, nur 3 Fußballfelder groß, Energie für 50 Haushalte, Tag und Nacht, dank Keramischem Hitzespeicher.
Was nicht alles geht, wenn man will...ein Sonnenkraftwerk für die Nacht....
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060711001

Bei uns Rechnet sich eine Anlage nach 7-8 Jahren, samt Förderung natürlich.
PsychoPLUS: Nie wieder für Strom bezahlen, sogar noch Geld bekommen vom E-Werk! GEIL!
Ruhigen gewissens und kostenlos die Klimaanlage aufdrehen, den Rechner lauf lassen, den Springbrunnen betreiben....usw.


Noch was, Zitat:
Im vorigen Jahr wurden weltweit über vier Gigawattstunden Leistung installiert. Die Menge wird sich in den nächsten Jahren mehrmals verdoppeln.

Weltweit gesehen!
Lauter Deppen, oder?!


Aber um die Feinheiten gehts mir überhaupt nicht.
Es geht mir darum, daß es sehr wohl sehr gute, PRIVATE, Alternativen zu Großkraftwerken aller Art gibt.
Der Staat will doch, daß die Bürger wieder mehr Verantwortung übernehmen!

Windkraft, Sonnenwärme, Sonnenstrom, Biomasse aller Art für Wärme und neuerdings per Sterlingmotor für Strom, Gas aus Biomasse, Kleinwasserkraftwerke(Laufkraftwerk, quasi eine Boje mit Generator zum in die Strömung hängen, wer Flußbesitzer ist...

Wohl für jeden Hausbesitzer/Landwirt/Gutsherrn/Grafen was dabei.
Die Dummen die weiter blechen und blechen sind wieder einmal die "kleinen Leute".

Aber das Ganze ist ideologisch wie Frage: Mietwohnung oder Eigenheim?
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig davon wer die Kosten für die Solarenergie trägt, sie ist viel zu teuer.
Deutschland hat sich da mit der Förderung in etwas verrannt. Hätte man besser mehr in Geothermie investiert. Irgendwer muss die Kosten für die Energieerzeugung aus Solarenergie ja bezahlen, ob Staat, Unternehmen oder Private.
Das Argument mit der Atom Strom Subventionierung zieht für mich auch nicht.
Atomstrom ist heute sehr billig, alles andere sind sunk costs.
Solarenergie ist momentan sehr teuer und es gibt andere Energien (regenerative) die sind heute viel billiger und haben mehr Potential.
Das Thema Biomasse ist hochkomplex, steht die energetische Nutzung doch im Konflikt zur stofflichen.
Wenn in Mexico die Leute verhungern weil die Weizen und Maisfelder zur energetischen Biomasse Erzeugung genutzt werden und deshalb die Nahrungsmittelpreise in die Höhe schießen, dann hat sich dise Nutzung in der Form für mich erledigt.
 
Solarstrom ist überhaupt nicht teuer.
Nach spätestens 12 Jahren hast du Gratisstrom, versteh das doch.
Unser Stromversorger hat sich eine Firmenzentrale, "Power Tower"(Energie AG) hingestellt die über eine 700m2 PV-Anlage verfügt und so das Heizen und Kühlen komplett abdeckt.
Für ein 70m Hochaus in Passivhausbauweise wohlgemerkt.

Es wird ein Fallen der Modulpreise auf ein Fünftel des heutigen Wert in den nächsten 4 Jahren erwartet!

Atomstrom ist die teuerste Variante überhaupt, weil der verdammte Müll nicht auf ewig Versteckt werden kann.
Und wir reden wirklich von ewig, bezogen auf unsere Lebensspanne.
5000 Jahre?
Für Atommüll ziemlich kurz, für uns die Spanne von den ersten schriftlichen Aufzeichnungen der Menschheit bis heute.
Wo hätten wohl die alten Römer was für ewig versteckt?

Bei euch gehört ein Gesetz her, wie bei uns, das bei Neubauten den Einbau einer Solarthermischen Anlage vorschreibt, fürs Warmwasser.
Selbst das könnte das eine oder andere Großkraftwerk ersetzen und kosten ca. 3500 Euro, ohne Förderung.
Wer sich ein Haus um 400.000 Euro hinstellt, der kann sich das wohl leisten, öffentliche Bauträger erst recht.
Bei uns gibt es keinen neuen Wohnblock mehr ohne Solar-Warmwasserbereitung.

Der nächste logische Schritt ist eine Vorgeschriebene PV-Anlage.
Wird auch so kommen in ein paar Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rasemann

Ich bin absolut für die erneuerbaren Energien und idealerweise für die Selbstversorgung der Haushalte; Atomstrom sehe ich momentan als notwendige Notlösung.

Nochmal zu den Kosten der Solarenergie.
Solarenergie ist in der Bereitstellung die teuerste Energie. Nicht für dich als Häuslebauer, aber irgendwer muss die hohen kosten für die Energiebereitstellung aus Solarstrom zahlen, Staat und Unternehmen.
Durch diese subventionierte Einspeisevergütung, soll der Solarstrom eben solange gefördert werden bis er marktfähig ist; es ist auch richtig neue Technologien staatlich zu fördern. Nur sind da die Aussichten bei anderen Energien eben viel besser, weil jetzt schon billiger und bessere zukunftsaussichten. (Stichwort: Off Shore Windparks mit hoher Windintensität)
 
Rasemann schrieb:
Der nächste logische Schritt ist eine Vorgeschriebene PV-Anlage.
Wird auch so kommen in ein paar Jahren.

Wie nun schon öfters gesagt ist das in Deutschland schwer realisierbar da Solarstrom nicht berechenbar ist.

Wie soll man den die Stromproduktion von zig Tausenden unabhängigen Solaranlagen regeln?

mit Wasserkraft ging es (sehr flexibel) aber sowas gibt es in Deutschland eben nicht in großem Maße.
 
Naja als Tahlsperren gibt es schon einige hier in DE. Schlau sind auch Geotermale Kraftwerke, weil die fast überall funktionieren
 
Die Regelung von 100.000 fachem Solarstrom ist sehr viel einfacher als man denken sollte.
Es gibt gar nicht viel zu regeln, im Gegenteil, das Stromnetz wird sehr viel stabiler und variabler als jetzt.
Weil der Strom nicht über 1000km Verteilt werden muß, was übrigends sehr hohe Verluste zur Folge hat.
Bei Licht, bei dem ein Solartaschenrechner funktioniert, liefert auch die PV-Anlage Strom.

Ich will und kann das aber nicht genau erklären, es gibt aber genügend zu googeln.
Auch die Stromspeicherung von regenerativen + alternativen Energiequellen ist einfach zu lösen.
Es gibt viele, der breiten Masse völlig unbekannte Möglichkeiten dazu, gerade Deutschland ist da Vorreiter.
Ich habe ja das Sonnenkraftwerk für die Nacht weiter oben verlinkt!
Lesen, verstehen, daraus lernen.
Man muß sich ins Thema Energie auf breiter Basis und vor allem querdenkerisch einlesen.

Es ist völlig klar, daß man nicht 170 EU-AKW von heute auf morgen ersetzen kann, aber es braucht den Konsens, dieses Ziel über Jahrzehnte erreichen zu wollen.
Ohne dabei auf neue wundersame Energiequellen zu hoffen.
Wir haben die notwendige Technik, sie muß nur genutzt werden.

Viel billiger und noch einfacher sind Solarkollektoren, diese sparen 250-400l Heizöläquivalent im Jahr, was 2500-4000Kwh Strom entspricht.
Genau darum ist der Einbau einer solchen Anlage bei uns Gesetz geworden, für Neubauten natürlich, vom Einfamilienhaus bis zum Großwohnblock.(4m2 pro Wohnung)

Kann man gar nicht oft genug wiederholen, bis es auch der letzte Großkraftwerksgläubige versteht.
Über den Benzinpreis jammern, aber sich nicht Energietechnisch auf eigene Füße stellen wollen....verstehe einer die Leute....

Übrigends ist heutzutage der Stromverbrauch im Sommer schon höher als im Winter, wegen der vielen Klimaanlagen.
Gerade dazu bietet sich eine PV-Anlage geradezu an...kostenlose Kälte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rasemann schrieb:
Auch die Stromspeicherung von regenerativen + alternativen Energiequellen ist einfach zu lösen.
Wenn du das Problem der Stromspeicherung gelöst bekommst, dann schlage ich dich als Erster für den Nobelpreis vor. :freak:


Solarstrom...
Natürlich ist die Technik vorhanden. Es hapert nur am nötigen Geld für den flächendeckenden Aufbau.

Dein Ziel scheint die dezentrale Stromversorgung zu sein ?
Die dürfte noch lange Zukunftsmusik sein.
Dörfer bekommst du so evtl. versorgt. Aber an den Städten wird es scheitern.
Dort werden weiterhin Kraftwerke benötigt.

Und wenn der Energieverbrauch weiterhin so ansteigt wie bisher, dann brauchen wir mehr und vor allem größere Energielieferanten.
Atomstrom ist da eine Variante.
 
Rasemann schrieb:
Die Regelung von 100.000 fachem Solarstrom ist sehr viel einfacher als man denken sollte.
Es gibt gar nicht viel zu regeln, im Gegenteil, das Stromnetz wird sehr viel stabiler und variabler als jetzt.

du weißt aber was bei einer Überproduktion passiert?

jede größere Schwankung des Sonnenlichts muss mit anderen Kraftwerken abgefangen werden.
bei euch mit Wasser.
bei uns mit?


Auch die Stromspeicherung von regenerativen + alternativen Energiequellen ist einfach zu lösen.


Wie?

und jetzt komm nicht mit dem Druckluft Kraftwerk
 
@oSi
Auch die Stromspeicherung von regenerativen + alternativen Energiequellen ist einfach zu lösen.

Dafür brauchts keinen Nobelpreis.
Das ist längst alles da und im Einsatz.
Wo glaubst du, wo der Stromüberschuß der AKW in der Nacht hinverschwindet?
Da würden die Flüssen nicht nur ein bissl zu warm, sondern kochen wenn die Leistung weggekühlt würde.

PV-Anlagen und solarthermische Anlagen sind eine optimale Tagstromergänzung zu den AKW und anderen Großkraftwerken.
Es hapert nicht am Geld, sondern am Willen.
Habt ihr eine Vroschrift zum Einbau von Solaranlagen(Warmwasser)?
Nein?
Warum nicht?
Wollen euere Energiekapos bis in alle Ewigkeit die Leute abzocken und Elektroboiler propagandieren, weil sie nicht wissen wohin mit dem AKW-Strom in der Nacht?

Übrigends auch eine Form der Energiespeicherung.
Von der Solaranlage wäre sie GRATIS, statt dem Nachtstromzähler...bei uns Gesetz...
Ist übrigends die sinnvollste und einfachste nutzung der Sonnenenergie.
Spart pro Haushalt, 2500-4000KWh Nachtsstrom oder 250-400Liter Heizöl im Jahr, nur fürs Warmwasser wohlgemerkt!


Genau, wir brauche mehr Energielieferanten, vor allem wenn "Plug In"- Hybrid massenhafte verbreitung findet.
Wir brauchen auf jedem neuen Hausdach eine Solar und PV-Anlage, wie das so ziemlich jeder schlaue Häuselbauer in Österreich auch macht.
Darum haben wir auch kein AKW und lassen sogar Kohle und Gaskraftwerke auf!

@florian
Nicht vergessen, daß ganz Europa ein zusammenhängendes Stromnetz hat, das sich am gesamten Kontinent ausgleicht.
Den Netzausgleich von deiner PV-Anlage regelst du selbst, mit deinem Wechselrichter.

Ich such euch jetzt ein paar gute Links zum Thema.
Hätte nicht gedacht, daß die Bevölkerung in der BRD so unterinformiert ist, noch dazu in ein einem techniklastigem Forum.

Warum soll ich nicht mit Druckluft kommen, E-on verwendet das zur AKW-Nachtstromspeicherung, nicht ich!?
Was wäre mit Wärmespeichern und Stirlingmotoren oder Dampfturbinen, verwendet auch die BRD und die Hersteller von Pelletsanlagen!?
Oder mit Schwungmassespeichern, was für Serveranlagen geht, sollte für Wohnblocks auch gehen!?
Weltweiter Stromausgleich über Hoch-GLEICH-Spannungsleitungen(fast verlustfreie Übertragung)!? (Die Emirate reiben sich schon die Hände!)

Nicht an Großanlagen denken, sondern an viele, viele Kleinanlagen.
Überhaupt keine große Sache und alles schon in Verwendung oder in Bau(Gleichspannungsnetz).

Googelt doch mal nach sowas und nicht nach Bloomfield und GT200b.

http://www.energieagentur.nrw.de/sol/Onlineanlagen/abakuspv/einspeisung.html von wegen schwierig zu regeln viele Kleinanlagen, besser als wenige Große!

http://www.dlr.de/Portaldata/1/Reso...ionen/116_nachrichten/Artikel_10_Adiabate.pdf Seite 3 ist relevant.

http://www.bine.info/pdf/publikation/basis1905internetx.pdf Speicherung in Haushalt/Wohnblock/Firmenmengen Wärme+Strom


Am Allerbesten ist natürlich Strom sparen!
Da ist die kommende PC-Generation wohl ein Meilenstein, wenn alleine durchs umschalten von Performance auf Onboardgraka 100 oder mehr Watt gespart werden können.
Oder wenn die Umsetzung der Energierichtlinie(Standby hauptsächlich) geschehen ist: 50GW weniger EU-weit, da sind 30-40 AKW weniger!
Natürlich nicht wirklich, sondern rechnerisch.

Stromsparen bei der Gebäudetechnik:
http://www.openpr.de/pdf/156458/Som...auch-in-Hagenberg-ab-dem-kommenden-Winter.pdf
http://konzern.energieag.at/eagat/p...266074234944190959_324901855043419653,de.html

Ganze Dörfer:
Güssing nimmt im Wärmebereich eindeutig eine Vorreiterrolle ein: Durch die Versorgung
von Gewerbe und Industrie gelang es hier, einen Anteil an erneuerbaren Energieträgern von
96% zu erreichen. Somit ist das Ziel der Energieautarke praktisch erreicht

Diesen Weg verfolgt ganz Österreich, vieleicht sind wir total bekloppt, vieleicht sind wir 20 Jahre vorne...wer weis das vorher...
www.seri.at/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=144&Itemid=39
Seite 12 bis 40 des Dokuments.
Oder einfach dem Inhaltsverzeichnis folgen, wer sich damit näher ausernandersetzen will.

Übrigends könnte uns Deutschland zu 100% mit Windenergie versorgen, soviel habt ihr schon gebaut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Rasemann schrieb:
Den Netzausgleich von deiner PV-Anlage regelst du selbst, mit deinem Wechselrichter.

und wie wird dann das Netz ausgeglichen wenn der Großteil des Stroms von der Sonne kommt?


Warum soll ich nicht mit Druckluft kommen, E-on verwendet das zur AKW-Nachtstromspeicherung, nicht ich!?
Was wäre mit Wärmespeichern und Stirlingmotoren oder Dampfturbinen, verwendet auch die BRD und die Hersteller von Pelletsanlagen!?
Oder mit Schwungmassespeichern, was für Serveranlagen geht, sollte für Wohnblocks auch gehen!?

Durckluft Kraftwerke müssen auf einem alten Bergwerk stehen.
geeignete Standorte kannst du in Deutschland mit einer Hand abzählen.
auch die Effizienz ist mehr als bescheiden.

und was soll der Spaß mit den Millionen Kleinen Energiespeichern kosten?
Geld Spielt eben doch eine entscheidende rolle.
wer soll das denn bezahlen? da du ja eh der Meinung bist wir haben demnächst eine Weltwirtschaftskrise.....
 
@florian.
Bitte, bitte, bitte lies dir die für dich relevanten Links zu deinen Fragen.
Da wird alles bis zur letzten Beilagscheibe beantwortet...

Wir selber zahlen das, wenn wir ein Haus bauen oder in einem entsprechend ausgerüsteten Wohnblock wohnen.
Jetzt zahlen wir es eben über die Stromrechnung. Wenn du dir deine Wärme und Energie selbst machst, dann hast du keine Rechung.
Und du mußt dir keine Welt CO2-Gedanken machen ob eine oder 4 Grakas im Rechner stecken.

Das kurbelt sogar die Wirtschaft an!
Ein Großkraftwerk liefert wenige Jobs, die Alternativenergie gewaltig viele, ein Weg aus der Krise?
Aber das verlinke ich jetzt nicht mehr, du liest es ja doch nicht.

Beschränke dich nicht auf Deutschland, ich sagte doch: Der Strom wird auch jetzt schon europaweit verteilt.
Ich verlinkte: Viele kleine Stromproduzenten sind besser als einige Große zu regeln usw.
Jedem Windpark seinen Druckluft/Kreiselspeicher folge dem Link dazu, alles beschrieben!

Ich schreibe keine phantastereien sondern was es schon gibt und verwendung findet.
Was kann ich denn dafür, daß die breite Masse davon nichts weis.
Außerhalb von PC-Technikforen weis auch keiner was von aktuellen Grakas und deren Daten...
Frag 10 Leute auf der Straße was ein Geforce GTX260 ist.....Sportwagen vieleicht, oder Fitnessgerät?


Zum Thema Speicherung und Kosten von Solarstrom:
Entweder spinnen diese Forscher, oder wir werden belogen und betrogen(beim Modulpreis).

Ein Netz von Druckluftspeichern
Untersuchungen des Electric Power Research
Institute (EPRI) in Palo Alto (Kalifornien) ergaben,
dass die Kosten für Druckluftspeicherung
etwa halb so hoch sind wie die entsprechenden
Kosten für Bleiakkumulatoren. Den
Studien zufolge würden sich die Kosten für
Fotovoltaikstrom durch die Speicherung um
3 bis 4 Cent pro kWh erhöhen, die Gesamtkosten
im Jahr 2020 lägen also bei 8 bis 9
Cent pro kWh.
 
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